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Entspannt einschlafen mit Märchen: Der grüne Ritter | Hörgeschichte, Hörbuch zum Einschlafen
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Transkriptautomatisch erstellt · 206 Zeilen
- [Musik] der grüne Ritter [Musik]
- es waren einmal in einem Königreiche ein König und eine Königin sie hatten nur ein einziges Kind und das war eine kleine Prinzessin und die war
- noch ganz klein als ihre Mutter zum Sterben krank wurde [Musik] als die Königin nun merkte dass sie nur
- noch kurze Zeit zum Leben übrig habe rief sie den König und sagte mein lieber Herr und Gatte damit ich ruhig sterben kann musst du
- mir ein Ding versprechen und das ist dass du in unserem Kind nie etwas abschlägst worum es sich bittet wenn du die Erfüllung der Bitte irgend möglich
- ist [Musik] das versprach ihr der König auch bald darauf starb sie
- [Musik] der König trauerte im innersten Herzen um sie und vermisste sie mit Schmerzen
- und nur das Töchterchen war sein einziger Trost die Prinzessin wuchsteheim bei ihm auf und die Erfüllung des Versprechens dass
- er der Königin gemacht für ihm ungemein leicht er schlug dem Kinder nie eine Bitte ab dadurch wurde es zwar ein wenig verwöhnt
- und verzerrt aber sonst war es doch ein recht gutes und liebes Kind dem nur die Mutter bei der Erziehung fehlte weshalb es auch oft so eigentümlich und
- trübsinnig war die Prinzessin hatte keine Lust zu Spiel und scherzen wie andere Kinder ihres
- Alters aber allein im Wald und im Garten zu wandeln das lebte sie und Blumen und Vögel wie überhaupt alle Arten von Tieren liebte sie ebenfalls und außerdem
- lass sie sowohl Gedichte als auch Geschichten sehr gerne in der Nähe wohnte da die Witwer eines Grafen die eine Tochter hatte welche ein
- wenig älter als die Prinzessin war [Musik] das war aber kein gutes sondern ein
- eitles selbstsüchtiges und hartherziges Mädchen aber sie war klug wie auch ihre Mutter und konnte sich gut verstellen wenn sie
- dabei nur ihre Rechnung fand die Gräfin wird bewusste es so einzurichten dass ihre Tochter oft und
- viel mit der kleinen Prinzessin zusammen kamen und Mutter und Tochter gaben sich alle erdenkliche Mühe ihr zu gefallen sie taten alles was sie nur konnten um
- der Prinzessin ein Vergnügen zubereiten und sie aufzumuntern und bald konnte diese eine der beiden gar nicht mehr entbehren
- und das war es was die Gräfin wird wollte und als sie sah dass sie es wirklich dahin gebracht
- ließ sie eines Tages der Prinzessin von ihrer Tochter und da vielen Tränen erzählen dass sie nun voneinander scheiden müssten weil sie und ihre
- Mutter weit fort in ein anderes Land Zügen da lief die kleine Prinzessin so gleich zur Gräfin Witwe und sagte dass sie mit
- ihrer Tochter nicht fortreißen dürfe weil sie ohne sie nicht sein könnte und sich zu Tode grämen würde wenn Sie sie doch verließen
- der Tat die Gräfin wird wahr als wäre sie darüber sehr gerührt und sagte zur Prinzessin das ist nur ein Mittel gäbe sie im Lande fest zu halten und das wäre
- dass sie der König heiratete dann könnten beide Mutter und Tochter immer bei ihr bleiben und sie wussten gar nicht wie schön sie
- in der Zukunft ausmalen sollten und wie gut sie es dann haben würde wenn dies geschehen
- da ging die Prinzessin zu dem König ihrem Vater hinauf und bettelte und bat ihn dass er sich mit der Gräfin Wippe verheiraten möchte weil diese sonst
- vorreißen und sie die einzige Freundin die sie hätte verlieren würde und sich deshalb zu Tode grämen müsste du würdest es wohl bereuen wenn ich es
- hätte sagte der König und ich mit dir denn ich habe gar keine Lust zu heiraten und am allerwenigsten ein Vertrauen zu der
- gleißnerischen Gräfin und ihrer gleißnerischen Tochter aber die Prinzessin hörte nicht auf zu weinen und zu bitten bis er ihr endlich
- ihre Bitte zu erfüllen versprach und dann freut er um die Gräfin Witwe die sogleich ihr Jawort gab es wurde Hochzeit gehalten und die
- Gräfin war jetzt Königin und der jungen Prinzessin Stiefmutter geworden [Musik]
- damit war aber auch ihre lebenswürdigkeit augenblicklich zu Ende sie tat nichts anderes mehr als ihre Stieftochter quälen Plagen und drillen
- während sie es ihre eigenen Tochter an gar nichts fehlen die Tochter kümmerte sich jetzt auch nicht mehr im geringsten um die
- Prinzessin und hat hier etwas Böses an wo sie nur konnte dem König der dies alles leicht bemerken konnte ging es sehr zu Herzen denn er
- lebte seine Tochter in mich daher sagte er auch einmal zu ihr ach ja mein armes Töchterchen der geht es jetzt wahrlich nicht gut und du wirst
- das warum du mich so sehr gebeten du bist schon oft bereut haben aber jetzt ist es so spät und ich habe es ja auch gleich vorausgesagt
- ich hielt es nun für das Beste wenn du von uns fort und hinaus auf die Insel in mein Sommerschloss zögst tot hättest du doch Ruhe und Frieden
- die Prinzessin bedankte sich hierfür bei ihrem Vater und so hart es sie auch ankam sich von ihrem Vater zu trennen so war es doch einmal unbedingt notwendig
- denn bei dieser bösen Stiefmutter und boshaften Stiefschwester konnte sie es durchaus nicht mehr aufhalten und so zog sie denn mit ein paar hofdam
- hinaus auf die Insel in das Sommerschloss und ihr Vater kam zur Zeiten hier und da hinaus zu ihr und besuchte sie und er
- musste er sich selbst auch selbst gestehen dass sie es hier seit sie die böse Stiefmutter bekommen weitaus besser habe als daheim
- [Musik] so wuchs sie da draußen zu einer lieblichen Jungfrau im Ohr rein und unschuldig aufgeweckt und nachdenklich
- lieb und gut sowohl gegen Menschen als gegen Tiere aber wirklich von Herzen froh war sie niemals sie war schwermütig und empfand
- immer eine unstillbare Sehnsucht nach etwas besserem als Sie hier auf dieser Welt gefunden da kam eines Tages ihr Vater zu ihr
- hinaus um ihr Lebewohl zu sagen weil er für längere Zeit verreisen musste und zwar zu einer großen königsversammlung zu der sich viele Könige Fürsten Grafen
- und Ritter aus vielen reichen einfanden der König wollte gern seine Tochter aufheitern darum sagte er im Scherz zu
- ihr dass er sich jetzt recht genau unter den Rittern und königssohnen die alle zur Versammlung kämmen umschauen werde ob keiner unter ihnen sei der gut genug
- und würdig wäre ihr Bräutigam zu werden denn sie war ja jetzt ein sehr hübsches erwachsenes Mädchen das schonen ein freier denken durfte
- da sagt die Prinzessin darauf ich danke dir Vater wenn du den Grünen Ritter siehst dann kannst du ihn grüßen und ihm sagen wie sehr ich mich nach ihm Sehne
- denn nur er und kein anderer kann mich von meinem Qualen erlösen dabei dachte die Prinzessin an den Kirchhof mit den vielen grünen
- Grabhügeln denn sie sehen sie sich ja nur nach dem Sterben aber das Verstand der König nicht er wunderte sich nur über den wunderlichen Gruß an einen
- fremden Ritter dessen Namen er noch nie gehört aber er war ja gewöhnt ihr jeden Wunsch zu erfüllen deshalb sagt er nur dass er nicht vergessen wolle den Gruß
- auszurichten sobald er nur mit dem Ritter Zusammentreffen werde damit nahm er zärtlich Abschied von seiner Tochter und reiste zur
- königsversammlung [Musik] dort waren viele junge Ritter Grafen Söhne und Prinzen
- aber kein einziger war darunter den man den Grünen Ritter hieß so dass der König den Gruß von seiner Tochter nicht ausrichten konnte
- da begab er sich endlich auf den Heimweg und er hatte eine weite Reise über hohe Berge breite Flüsse und durch dichte Wälder zu machen
- und als der König eines Tages mit seinem Gefolge durch solch einen dichten großen Wald tritt kamen sie zu einem weiten offenen Platz im Walde auf welche meine
- große Schar von Wildschweinen in tausendfacher Anzahl herumlief aber es waren doch keine ganz wilden Tiere sie waren gezähmt und wurden von
- einem hirtenden jägertracht bewacht welcher umgeben von seinen Hunden auf einem Hügel saß und eine Pfeife hatte auf deren Ruf alle Tiere horchen und
- gehorchen mussten [Musik] der König wunderte sich über diese große Herde von gezähmten Wildschweinen und
- ließ den Hirten fragen wem und zu wessen Herrschaft sie gehörte sie gehörte im Grünen Ritter antwortete der Hirt
- der Spitze der König die Urnen seine Tochter gebeten er wird nun selbst zu dem Hirten hin und fragt so ob der grüne Ritter hier in der
- Nähe wohnte nein antwortete er er wohnt weit von hier gegen Osten wenn ihr aber in diese Richtung vorbereitet könntet ihr seine
- anderen Hirten eintreffen und die werden euch den Weg zu ihm schon zeigen da wird der König mit seinem Gefolge gegen Osten weiter und sie retten drei
- Tage durch einen großen Wald bis sie wieder zu einem großen Rings vom Wald umgrenzten Ebene kamen auf der große Herden von Elend Tieren und bildochsen
- beideten die von einem Hirten ein jägertracht bewacht und von ihm mit einer Pfeife gehütet und gelenkt worden
- er saß auf einem Hügel von seinem Hunden umgeben und der König Ritt zu ihm hin und fragte ihn wessen Eigentum all diese Härten sein
- sie gehören alle dem grünen Ritter erwiderte er wo wohnt er denn fragte der König darauf oh weiter ging Osten antwortete der Hirt reitet nur geradeaus
- so kommt ihr hin der Ritter König mit seinem Gefolge wieder weiter geradeaus gegen Osten und sie ritten drei Tage lang durch einen
- großen Wald bis sie zu einer offenen grünen Ebene kamen auf welcher ungeheure Härten von Hirschen und Hündinnen reden und Hasen weideten
- und inmitten der Ebene saß der hirtenjäger Tracht umgeben von seinen Hunden auf einem Hügel und alle Tiere horchten und gehorchten im Rufe seiner
- Pfeife zu dem ritten sie hin und fragten wer der Herr überall diese Wälder und Tiere wäre
- das ist der grüne Ritter antwortete der Herd und er hat nicht mehr besonders weit zu ihm nur noch eine Tagesreise durch den Wald gegen Osten
- [Musik] der ritterkönig noch einen ganzen Tag auf grünen Wegen durch lauter grüne Wälder
- dann kamen sie zu einem großen Schloss welches auch ganz grün war denn sowohl Mauern als auch Dächer waren mit Schlingpflanzen bedeckt
- als sie vor das Schloss Rippen kam gleich eine Menge von Dienern und stallknechten der Herr die alle wie Jäger vom Kopf bis zum Fuß in Grün
- gekleidet waren die sie empfingen und entschloss geleiteten und ihrem Herrn meldeten dass der König von dem und dem Königreiche mit seinem Gefolge da sei um
- ihm einen Gruß auszurichten und da kam dann der Herde Schlosses selbst das war der grüne Ritter
- ein großer und hübscher junger Mann der ebenfalls ganz grün wie ein Jäger gekleidet war er hieß seine Gäste willkommen und lud
- sie zu seiner Tafel ein und sie wurden fürstlich bewirtet da sagte der König du wohnst sehr abseits und weiter streckt sich deine
- Herrschaft und ich muss deinen großen Umweg machen um den Wunsch meiner Tochter erfüllen zu können als ich zur königsversammlung Ritt bat
- sie mich nämlich den Grünen Ritter zu grüßen und ihm zu sagen wie sehr sie sich nach ihm Sehne denn nur er und kein anderer könne sie von ihren Qualen
- erlösen es ist dies zwar ein sehr sonderbarer Auftrag für mich gewesen wo der König fort aber meine Tochter ist gescheit und
- gut und viel gescheiter und besser als ich und außerdem versprach ich ihrer Mutter am Totenbett dass sich unserem einzigen Kinn nie eine Bitte abschlagen
- werde und so erfüllte ich ihr auch diese Bitte und kam her zu dir um mich dieses meines Auftrags zu entledigen
- darauf sagte der grüne Ritter deine Tochter ist schwermütig und hat gewiss nicht an mich gedacht als sie den Gruß auftrug denn von mir kann sie ja
- noch gar nie reden gehört haben sie hat wohl nur an den Kirchhof mit den vielen grünen Grabhügeln gedacht und dort hofft sie allein Ruhe zu finden
- aber vielleicht kann ich doch auch ihre Qualen Ländern nimm dieses kleine Buch und bitte sie wenn sie drüben sind es ist in den Armen Stunden ihr Fenster
- gegen Osten zu öffnen und in dem Buch zu lesen es wird ihrem Sinn erleichtern [Musik] und damit gab er dem König ein kleines
- grünes Buch der konnte aber gar nichts daran lesen denn er kannte die Buchstaben mit denen es geschrieben war nicht
- aber er nahm es zu sich und dankte dem grünen Ritter für die Güte und die gastfreundliche Aufnahme es tat ihm sehr leid dass er sowohl sich
- als im Grünen Ritter so viele Ungelegenheiten bereitet da die Prinzessin diesen gar nicht gemeint hatte
- sie mussten hier über Nacht bleiben und der grüne Ritter hätte sie noch länger behalten aber der König sagt ihm am nächsten Morgen Lebewohl und ritt mit
- seinem Gefolge denselben Weg den er gekommen sieben geschlagene Tage durch das Ritters grüne Wälder bis sie wieder
- miteinander zu seiner Wildschwein Herde kam und von da aus zogen sie geradewegs heim
- gleich das erste Mal als der König wieder auf die Insel hinaus fuhr brachte er der Prinzessin das kleine grüne Buch mit und sie war sehr verwundert darüber
- als ihr der Vater von dem grünen Ritter erzählte und er seine Größe und das Buch brachte denn sie hatte er nicht im geringsten an einem wirklich lebendigen
- Ritter gedacht aber noch am selben Abend als ihr Vater fort war öffnete sie ihr gegen Osten gelegenes Fenster schlug das Buch auf
- und begann darin zu lesen sie kannte sowohl die Buchstaben als auch die Sprache wie wo es nicht ihre Muttersprache war
- sie fing also zu lesen an es waren lauter Gedichte und das erste in dem Buch begann folgendermaßen
- der Wind hat sich am Meer erhoben und saust durch alle Wälder droben in das die Welt Rings Schlaf umwoben wer will dem Ritter sich verloben
- [Musik] als sie die erste Zeile Lars hörte sie deutlich wieder Wind über das Wasser hinbrauste und bei der zweiten Rausch
- dessen allen Bäumen dessen Kronen von dem Lufthauch hin und her bewegt wurde bei der dritten nickniro ruft Damen und schliefen zu gleicher Zeit ein und alles
- in und aus dem Schloss fiel in einen tiefen Schlummer und als sie die vierte Zeile las kam der grüne Ritter selbst als Vogel durchs
- Fenster zu ihr geflogen darauf nahm er seine menschliche Gestalt an größte sie freundlich und bat sie
- nicht vor ihm zu erschrecken er sei der grüne Ritter welchen der König besucht und von dem er das Buch bekommen hätte und sie selbst habe ihn mit dem Lesen
- herbeigerufen sie könne frei über alles was sie Herz bedrücke mit ihm sprechen und dies würde ja auch das gemüterleichtern sagte er
- und die Prinzessin führte gleich ein so großes Zutrauen zu ihm dass sie sich ihm gegenüber setzte und ihr herzausschüttete
- und er redete ihr so milder und so klar und Verständnis sich zu dass sie sich dabei unendlich wohl und glücklich fühlte wie noch nie zuvor
- [Musik] dann sagte der grüne Ritter zu ihr dass es jedes Mal so oft sie das Buch
- aufschlagen und jene Ferse lesen werde gerade wir haben heutigen Abend gehen würde nämlich dass alle Menschen auf der Insel die Prinzessin ausgenommen in
- tiefen Schlaf fallen müssten dann kam er so gleich zu ihr wie wohl er gab weit entfernt von ihr wohnte und dann sagt er ihr auch noch dass er
- immer sehr gerne zu ihr kommen wollte wenn sie ihn nur zusehen wünschte jetzt aber möge sie das Buch wieder zu machen und sich für heute zur Ruhe
- begeben und im selben Augenblick hat sie das Buch Schloss war der grüne Ritter
- verschwunden und dann erwachten ihre Hofdamen und alle Menschen in und außerdem Schlosse wieder darauf ging sie ins Bett und träumte von
- dem Ritter und von allem was er zu ihr gesagt hatte als sie am folgenden Morgen aufwachte war ihr sehr leicht ums Herz und sie war
- so froh wie sie noch niemand vorher gesehen und jetzt ging es von Tag zu Tag besser mit ihr sie bekamen rote Wangen welche sie auch
- früher nie gehabt hatte und sie lachte und scherzte so dass sie alle über diese Veränderung die mit ihr vorgegangen wundern mussten
- der König sagte dass ihr nach des grünen Ritters Rat die Abendluft und das kleine Buch wirklich recht gut getan hätten und sie sagte das selber
- was aber niemand wusste das war das dass die Prinzessin jeden Abend sobald sie in ihrem Buch lass Besuch von dem grünen Ritter bekam und dann gab viel mit ihm
- plauderte als er das dritte Mal bei ihr war gab er einen goldenen Ring und verlobte sich mit ihr
- aber erst wenn drei Monate verflossen wären sagte er könne er zu ihrem Vater gehen und um ihre Hand anhalten und dann werde er sie auch sogleich als seine
- liebe Frau heimführen [Musik] inzwischen erfuhr auch der Prinzessin
- Stiefmutter wie sie draußen auf der Insel gediehen und herrlich aufgeblüht sei und dass sie jetzt so gesund und froh wäre wie niemals zuvor
- darüber wunderte sich die Stiefmutter noch mehr aber ärgerte sie sich denn sie hatte ja immer geglaubt dass die Prinzessin an der Auszählung leider und
- daher wartete Sie nur darauf dass diese recht bald sterben sollte damit ihre eigene Tochter Prinzessin und Erben des Reiches werden könnte
- dann glaubte sie würde sich schon ein König oder ein Prinz finden welcher sie heiraten möchte
- sie schickte nun eines Tages ihr Kammer Fräulein auf die Insel hinüber um der Prinzessin einen Besuch abzustatten denn sie sollte schauen dass sie es
- herausbekommen und ausspionieren was der Grund dieser merkwürdigen Veränderung sei
- am nächsten Tag kam das Kammer Fräulein zurück und meldete der Königin dass der Prinzessin das so gesund sein solle dass sie sich alle abendlich an das offene
- Fenster setzt und in einem Buch lese welches sie von einem Fremden Prinzen zum Geschenk bekommen habe sie selbst sei aber von der
- abendluftschläfrig geworden und in einen tiefen Schlaf gefallen und so ging es jeden Abend doch den hofdam welche sagten dass sie davon rein noch die
- Gicht bekommen müssten während die Prinzessin immer frischer fröhlicher und blühender werde als sie es je gewesen
- das schickte die Königin am anderen Tag ihre Tochter hinüber passe auf alles besonders aber auf die Prinzessin gute auf sagte die Königin
- mit dem Fenster muss es ganz bestimmt deine eigene Bewandtnis haben man solle doch nicht glauben dass da eine Manns Person hineinkommt
- die Tochter kam am darauffolgenden Tag wieder zurück und konnte auch nichts anderes erzählen als das kammerfräulein denn sie war ja ebenfalls im Schlaf
- gefallen hat sich die Prinzessin ans Fenster setzte und zu lesen anfing da musste die Stiefmutter am dritten Tag selbst hinüber und bei der Prinzessin
- nachzuschauen und dort sprach sie so zuckersüß mit ihr welche Freude sie darüber empfinde sie so frohen munter zu sehen
- und sie fragte sie aus so gut sie nur konnte aber es war nichts aus ihr herauszubekommen dann ging sie zu dem nach Osten Legenden
- Fenster hin an welchem die Prinzessin abends so sitzen und zu lesen pflegte und schaute es von außen an und schaut es auch von innen an aber sie konnte
- durchaus nichts Besonderes daran finden oder entdecken es lag sehr hoch über der Erde aber es wuchsen grüne Schlingpflanzen bis hinauf
- sodass doch vielleicht jemand ans Fenster kommen konnte daher nahm die Königin eine kleine Schere besticht diese mit einem scharfen
- Gift dass sie bei sich trug und befestigte die Schere dann im Fensterrahmen die Spitzen nach oben gerichtet aber so dass es niemand sah
- und auch niemand sehen konnte als es nun Abend wurde und die Prinzessin sich ans Fenster setzte das
- kleine grüne Buch in die Hand nahm und aufschlug sagte die Königin wohl zu sich dass sie sich jetzt recht zusammen nehmen wollte um ja nicht wie die
- anderen einzuschlafen aber es half ihr nicht im geringsten als die Prinzessin das Gedicht in fremder Sprache las da fiel in der
- Königin die augendecke zu und sie schlief wie ein Stein und mit ihr die Hofdamen und alle die in und aussah dem schloss sich befanden
- und dem gleichen Augenblick kam der grüne Ritter an seiner Vogelgestalt zum Fenster herein ungesehen und ungehört von allen ausgenommen von der Prinzessin
- sie sprachen zusammen davon dass jetzt nur noch eine Woche zu den drei Monaten viele und dass er dann am hellichten Tag an ihres Vaters Hof gehen und um sie
- freien werde dann wolle er sie heimführen und sie würde allzeit bei ihm sein in dem grünen Schloss das mitten in dem großen waldreich über das er
- Hersteller lag und von dem er ihr früher schon so viel erzählt hatte es war zwar weit weit entfernt von hier aber er flog als Vogel doch den ganzen
- Weg jeden Abend hierher und wieder zurück denn er flog so schnell dass er fast gar keine Zeit dazu verbrauchte
- der nahm der grüne Ritter wieder zärtlichste Abschied von seiner Braut nahm seine Vogelgestalt an und flog zum Fenster hinaus
- aber er flog so niedrig durch das selbe dass er an die Schere die die Königin im Fensterrahmen befestigt hatte anstreifte und sich das eine Bein daran ritzte
- Herr stieß ein Schrei aus war beim selben Augenblick auch schon verschwunden die Prinzessin die ihm gehört hatte
- sprang auf dabei fiel das Buch aus der Hand auf dem Boden und schloss sich zufällig und sie stieß ebenfalls ein gellenden Schrei aus der die Königin und
- alle Hofdamen aufweckte die umringten sie alle und fragten sie was ihr geschehen sei sie antwortete es sei nichts geschehen
- sie wäre nur vielleicht ein wenig eingeschlummert und von einem schweren Traum erschreckt worden aber sie wurde von der Stunde an krank
- und fieberte so dass sie sogleich zu Bett gebracht werden musste die Königin schlicht sich so gleich zum Fenster um ihr Scherchen wegzunehmen sie
- sah das Blut daran klebte steckte es dann in die dazugehörige kleine Scheide verbages unter ihrer Schürze und nahm es mit sich nach Hause
- die Prinzessin konnte aber in der Nacht nicht schlafen und war auch am nächsten Tag noch ganz elend aber gegen Abend stand sie doch auf um
- wie sie sagte frische Luft zu schöpfen und so setzte sie sich an das offene ostwärts gelegene Fenster und schlug das Buch auf und las wie gewöhnlich der Wind
- hat sich am Meer erhoben und aus durch alle Wälder Drogen in dass die Welt Ring schlafe und Worten wer will dem Ritter sich verloben
- und der Wind brauchst du und die Bäume rauschten und bewegten sich und alles musste Einschlafen sie selbst ausgenommen
- aber es kam keine Ritter so ging es dann einen Tag wie die anderen so sehr sie auch wartete und sie
- sehnte und so viel sie las und sang es kam kein grüner Ritter da wurden ihre roten Wangen wieder bleich und ihr Frohsinn wurde wieder
- drüber und sie sichte dahin zum Schmerzen ihres Vaters aber zur heimlichen Freude ihrer bösen Stiefmutter
- eines Tages wankte die Prinzessin allein durch den Schlossgarten auf der Insel und setzte sich auf eine Bank unter einem hohen Baum und da blieb sie lange
- in traurigen und trüben Gedanken sitzen und während dem kam zuerst ein Rabe und dann noch einer geflogen beide setzen sich auf einen Baum Ast
- über dem Haupte der Prinzessin und schwarzen miteinander und diese Verstand alles was sie miteinander sprachen
- der eine sagte es ist auch wirklich ein Jammer so mit ansehen zu müssen wir unsere Prinzessin hier herumgeht und sich um ihrem
- Liebsten zu Tode grämmt ja erwiderte der andere und sie wäre doch die einzige die ihm der von der Schere der Königin vergiftet krank liegt helfen
- könne wie denn fragt der erste ja antwortete der gefragt hatte Gift muss gegen Gift helfen und drüben im Hofe des
- Königs westlich von der Scheune liegt in einer Grube unter einem Stein eine Natter mit neuen jungen könnte die Prinzessin diese bekommen und sie dann
- ihrem Liebsten drei Tage hintereinander in sein Essen kochen und zwar jeden Tag drei junge dann könnte er wieder genießen aber sonst gibt es keinen Rat
- mehr für ihn sobald die Nacht kam schließlich die Prinzessin zum Schloss hinaus und zum
- Strand hinunter dort fand sie ein kleines Boot und rudert in demselben an den Königshof hinüber
- sie fand auch den Stein in der Grube und bellt sie ihn hinweg so schwer er auch war und fing die neuen jungen Nattern glücklich zusammen die darunter Laken
- Band sie in ihre Schürze und wanderte fort auf dem Weg den wie sie wusste ihr Vater gezogen als er von der königsversammlung kam
- so wanderte sie zu Fuße Wochen und monatelang über hohe Berge und dichte Wälder und endlich kam sie zu demselben schweinehirtenden jägertracht den ihr
- Vater damals getroffen er wusste wie schwer krank sein Herr der grüne Ritter in seinem Heim der niederlag und zeigt dir den Weg ostwärts
- durch den tiefen Wald bis zu dem zweiten Hirten und von dem kam sie zu dem dritten und dann endlich zu dem grünen Schloss in dem der Ritter wohnte und
- krank lag von dem Gifte dass er im Blut hatte so dass er niemanden kann so mit niemand sprach und sich nur in Angst und Schmerzen im Bett der Welt da
- man hatte zwar aus allen Welt enden Ärzte zu ihm gerufen aber keiner konnte ihm auch nur die geringste Linderung verschaffen
- die Prinzessin gingen die Küche und fragte ob sie hier nicht in Dienst treten könnte sie wollte abspülen und bei allem mithelfen und den anderen an
- die Hand gehen überhaupt alles was man von ihr verlangte tun wenn sie nur die Erlaubnis bekäme da bleiben zu dürfen das erlaubt dir der Koch und weil sie da
- so anstellig flink und willig zu jeder Arbeit war konnte sie der Koch bald recht gut leiten ja er hatte sogar schon ein wenig ein Auge auf sie geworfen
- deshalb gewährte er ihr gerne wenn sie ihn um etwas bat da sagte sie eines Tages zum Koch heute musst du die Suppe für den Kranken Herrn
- von mir zubereiten lassen ich weiß ganz gut wie sie gekocht werden muss aber ich will alleine kochen dürfen und niemand darf mir in den Topf gucken
- er erlaubte ihr es und so kochte sie denn drei von den jungen Nattern in die Suppe hinein die zu dem grünen Ritter hinaufgebracht wurde und als er diese
- Suppe gegessen hatte legte sich das Fieber so weit dass er doch seine Leute wieder erkannte und vernünftig sprechen konnte
- da ließ seinen Koch zu sich rufen und sagte dass ihm die heutige Suppe so gut getan ob er sie gekocht habe ja antwortete der Koch dann ist er für
- niemand anderes als selbst sie speisen für den Herrn zubereiten da batin der grüne Ritter ja dafür zu sorgen dass er morgen von derselben
- Suppe bekomme nun musste der Koch selbst die Prinzessin bitten am nächsten Tag die
- Suppe für den Herrn zuzubereiten und sie kochte dann abermals drei junge Nattern hinein davon wurde der grüne Ritter so wohl
- dass er wieder von seinem Bett aufstehen konnte und alle Ärzte wunderten sich und konnten durchaus nicht begreifen wie das Zug ging aber sie sagten dass jetzt
- endlich die Mitte die sie ihm seit einem Monat eingegeben wirkten und sie glaubten ganz gewiss dass ihr Patient jetzt doch noch davon komme
- am dritten Tage musste das Küchenmädchen wieder die Suppe bereiten und sie kochte die drei letzten jungen Nattern hinein und sobald sie der Kranke gespeist hatte
- fühlte er sich vollkommen frisch und gesund er sprang auf und ging munter umher und wollte nun selbst in die Küche gehen um den Koch zu danken denn der sei
- doch sein bester Doktor gewesen sagte er als er in die Küche hinunter kam war der Koch gerade nicht da er fand nur ein
- maclein welches am herzstand sondern abspülte aber er erkannte dieses makeline sogleich und nun ging ihm ein Licht auf
- wie das Ganze zusammenhing und erschloss sie in seiner Arme und sagte du bist es also gewesen die mir das Leben gerettet und mich von dem Gift
- geheilt hat dass mir ins Blut Drang als ich mich bei meinem letzten Besuch bei dir an deinem Fensterrahmen Reste
- sie konnte es ja nicht leugnen und war nun überglücklich und er war es auch sie hielten an ihre Hochzeit auf dem grünen Schloss und da leben sie
- wahrscheinlich noch miteinander und herrschen über alle grünen Wälder [Musik]
- [Musik]