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Die geheimen Worte Jesu - Das verbotene Evangelium, das aus der Bibel verbannt wurde (Hörbuch)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 341 Zeilen
- Das Thomas Evangelium gelesen von Herbert Schfer. Dies sind die verborgenen Worte, die der lebendige Jesus sprach und Did die Mos
- Judas Thomas schrieb sie nieder. Er sagte, wer die Deutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken. Jesus sprach: "Wer sucht, soll nicht
- aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er bestürzt sein. Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt sein. Und dann wird er
- herrschen über alles." Suche unermüdlich. Ertrage die Wahrheit, auch wenn sie dich erschüttert. Denn jenseits der Bestürzung legt Erstaunen
- und wahre Freiheit. Jesus sprach: "Wenn eure Führer zu euch sagen, das Königreich ist im Himmel,
- dann werden euch die Vögel überholen. Wenn sie sagen, es ist im Meer, dann werden euch die Fische überholen. Aber das Königreich ist in euch und es
- ist um euch herum. Lass dich nicht täuschen von denen, die das Göttliche außerhalb von dir verorten.
- Das, was du suchst, war nie fern. Es ist in dir und in allem um dich herum. Wenn ihr euch selbst erkennt, werdet ihr erkannt werden und ihr werdet verstehen,
- dass ihr Kinder des lebendigen Vaters seid. Doch wenn ihr euch nicht erkennt, nehmt ihr in Armut und ihr selbst seid dieser
- Armut. Alles beginnt mit Selbsterkenntnis. Ohne sie bist du verloren in Illusion und Mangel. Mit ihr erkennst du, dass du
- nie getrennt warst. Du bist ein Ausdruck des Lebendigen selbst. Jesus sprach: "Alt an Tagen wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben
- Tagen nach dem Ort des Lebens zu fragen. Und er wird leben, denn viele erste werden letzte sein und sie werden eins werden."
- Wahre Erkenntnis erfordert Demut. Wer bereit ist von der Reinheit und Einfachheit des Ursprünglichen zu lernen, findet das Leben selbst und
- erkennt, dass alle Unterschiede Illusion sind. Jesus sprach: "Erkenne, was vor deinem Angesicht ist
- und was dir verborgen ist, wird sich dir offenbaren, denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar werden wird.
- Öffne deine Augen für das, was schon da ist. In der Klarheit des Augenblicks liegt der Schlüssel zu allem verborgenen.
- Seine Jünger fragten ihn: "Willst du, dass wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und auf welche Speisen sollen wir achten?"
- Jesus sprach: "Lügt nicht und tut nicht, was ihr hast, denn alles liegt offen vor dem Angesicht der Wahrheit. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar
- werden wird und nichts Verhülltes, das nicht enthüllt werden wird." Wahre Spiritualität besteht nicht aus Regeln, aus Dogmen oder Ritualen,
- sondern aus Ehrlichkeit mit dir selbst. Alles was du bist wird ohnehin offenbar. Also lebe wahrhaftig.
- Jesus sprach: "Seelig ist der Löwe, den der Mensch verzehrt, und der Löwe wird Mensch werden. Verflucht ist der Mensch, den der Löwe frisst, und der Löwe wird
- Mensch werden." Meistere das Wilde in dir oder es wird dich meistern.
- Verwandle deine niedere Natur, bevor sie dich verschlingt. Und er sprach: "Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer
- warf. Als er es herauszog, war es voller kleiner Fische. Unter ihnen fand der weise Fischer einen großen, guten Fisch. Er warf alle
- kleinen zurück ins Meer und wählte ohne Zögern den Großen. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
- Das Leben ist voller Ablenkungen. Der Weise wählt nicht die vielen kleinen Dinge, die ihn beschäftigen. Er erkennt das eine, was wirklich zählt und hält
- daran fest. Jesus sprach: "Siehe, ein Sähmann ging hinaus, um zu
- sähen. Er nahm Saat in seine Hand und warf sie aus. Ein Teil fiel auf den Weg und die Vögel kamen und frasen es. Ein Teil fiel auf den Felsen, es schlug
- keine Wurzeln, trieb keine Ehren. Ein Teil fiel unter die Dornen. Sie erstickten die Sart und der Wurm fas sie.
- Und ein Teil fiel auf gute Erde und sie brachte reiche Frucht hervorzigfach undfach.
- Wahrheit ist überall, aber nur der, der sie wirklich aufnimmt, pflegt und tief in sich verwurzelt, wird die volle Kraft erfahren.
- Die Frage ist, was für ein Boden bist du? Jesus sprach: "Ich habe Feuer in die Welt geworfen und siehe, ich bewahre es,
- bis es lodert." Die Botschaft Jesu ist kein Trostpflaster, sondern ein Feuer, das
- reinigt und verwandelt. Es ist in die Welt gelegt und wartet darauf in dir zu brennen.
- Jesus sprach: "Dieser Himmel wird vergehen und der über ihm wird vergehen. Und die Toten leben nicht und die Lebenden werden nicht sterben.
- An den Tagen, da ihr Totes verzehrt habt, habt ihr es lebendig gemacht. Wenn ihr im Licht seid, was werdet ihr tun? An dem Tag, da ihr eins wart, seid ihr
- zwei geworden. Und wenn ihr zwei geworden seid, was werdet ihr tun? Alles Vergängliche vergeht. Erwache zu deinem unvergänglichen
- Selbst. Überwinde die Trennung und erkenne, du bist Teil des einen. Die Jünger sprachen zu Jesus: "Wir wissen, dass du von uns gehen wirst. Wer
- ist es, der dann über uns herrschen wird?" Jesus sprach zu ihnen: "Wohin auch immer ihr gelangt sein
- werdet, zu Jakobus, dem Gerechten, sollt ihr gehen, um dessen Willen der Himmel und die Erde entstanden sind. Suche keine Herrschaft, sondern wahre
- Führung in der Gerechtigkeit, in der Wahrheit, denn darauf ruht alles sein. Jesus sprach zu seinen Jüngern: "Vergleicht mich und sagt mir, wem ich
- gleiche?" Simon Petrus sprach zu ihm: "Du gleich einem gerechten Boten." Matthäus sprach zu ihm: "Du gleichst einem besonders
- klugen Philosophen." Thomas sprach zu ihm: "Lehrer, mein Mund erträgt es ganz und gar nicht zu sagen, wem du gleichst."
- Jesus sprach: "Ich bin nicht ein Lehrer, denn du hast getrunken. Du hast dich berauscht an der sprudelnden Quelle, die ich ausgemessen habe."
- Und er nahm ihn und er zog sich zurück, und er sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten kam, befragten sie ihn: "Was hat er Jesus
- gesagt?" Thomas sprach zu ihnen: "Wenn ich euch eines von den Worten sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr
- Steine aufheben und auf mich werfen und Feuer wird aus den Steinen herauskommen und euch verbrennen."
- Wahre Wahrheit lässt sich nicht in Worte fassen. Sie muss erfahren werden und sie erschüttert alles, was du zu wissen glaubst, bis nur noch das Wirkliche
- bleibt. Jesus sprach zu ihnen: "Wenn ihr fastet, werdet ihr euch Sünde hervorbringen
- und wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden. Und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr schlechtes für euren Geist tun. Und wenn ihr in irgendein
- Land geht und wandert von Ort zu Ort, und wenn sie euch aufnehmen, dann das was man euch vorsetzen wird. Die Kranken unter ihnen heilt. Denn was in euren
- Mund hineingehen wird, wird euch nicht beflecken. Viel mehr das, was aus eurem Mund herauskommt, das ist es, was euch beflecken wird.
- Echte Spiritualität mißt sich nicht an Ritualen, an Speisegeboten oder Regeln, sondern daran, wie wahrhaftig du bist und was du in die Welt gibst. Nicht das,
- was du konsumierst, verunreinigt dich, sondern das, was du erschaffst. Jesus sprach: "Wenn ihr einen seht, der nicht von einer Frau geboren wurde,
- werft euch nieder auf euer Angesicht und huldigt ihm. Jener ist euer Vater. Huldige nicht vergänglichen Dingen, nicht Menschen, nicht Institutionen.
- Erkenne und verneige dich vor dem ewigen Prinzip, dem Naturgesetz hinter allem Leben. Es ist ungeboren, unveränderlich und der Ursprung allessen, was ist. Dein
- wahrer Vater. Jesus sprach: "Vielleicht denken die Menschen, dass
- ich gekommen bin, Frieden in die Welt zu werfen. Doch sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, Zwistigkeiten auf die Erde zu werfen. Feuer, Schwert, Krieg.
- Es werden nämlich fünf in einem Haus sein. Es werden drei gegen zwei sein und zwei gegen drei. Der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und
- sie werden das einzelne. Wahre Erkenntnis bringt nicht zuerst Frieden, sondern Aufruhr. Sie entzündet
- das Feuer, das alte Illusionen verbrennt. Die trennt dich von allem falschen, bis du aufrecht in deiner eigenen Wahrheit stehst.
- Jesus sprach: "Ich werde euch das geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nicht in den menschlichen Sinn
- gekommen ist." Wahre Erkenntnis übersteigt Sinne und Verstand.
- Sie ist unmittelbare Erfahrung des Ewigen. Die Jünger sprachen zu Jesus: "Sage uns, wie wird unser Ende sein?"
- Jesus sprach: "Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, dass ihr jetzt nach dem Ende fragt?
- Denn wo der Anfang ist, dort wird auch das Ende sein. Sel, der im Anfang stehen wird. Da wird er das Ende erkennen und er wird den Tod nicht schmecken.
- Erkenne deinen Ursprung und du wirst das Ende nicht fürchten, denn Anfang und Ende sind eins.
- Jesus sprach: "Selig ist wer wahr, bevor er wurde: "Wenn ihr mir zu Jüngern werdet und auf meine Worte hört, werden euch diese
- Steine dienen, denn ihr habt fünf Bäume im Paradies, die sich nicht verändern im Sommer und im Winter, und ihre Blätter fallen nicht
- ab. Wer sie erkennen wird, wird den Tod nicht schmecken. Erkenne, was du warst, bevor du geboren wurdest und die vergängliche Welt wird
- dir dienen, denn in dir lebt das Unsterbliche. Die Jünger sprachen zu Jesus: "Sage uns, wem das Königreich der Himmel gleicht?"
- Er sprach zu ihnen: "Einem Senfkorn gleicht es: "Es ist der kleinste von allen Samen. Wenn es aber auf die Erde fällt, die bearbeitet wird, bringt es
- einen großen Zweig hervor und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels. Das Reich Gottes beginnt unscheinbar in dir. Pflegst du es, wird es grenzenlos
- und lebensspendend. Maria sprach zu Jesus: "Wem gleichen deine Jünger?"
- Er sprach: "Knechten gleichen sie, denen ein Feld anvertraut ist, das ihnen nicht gehört. Wenn die Herren des Feldes kommen,
- werden sie sagen: "Lasst uns unser Feld." Sie aber sind nackt vor ihrem Angesicht, damit sie es ihnen lassen und so ihnen
- ihr Feld geben. Deshalb sage ich, wenn der Hausherrä, dass der Dieb im Begriff ist zu kommen, wird er wachsam sein, bevor er kommt und
- wird ihn nicht eindringen lassen in sein Haus, seinen Herrschaftsbereich, dass er seine Habe wegnehme. Ihr aber seid wachsam gegenüber der
- Welt. Gürtet eure Länden mit großer Kraft, damit die Räuber keinen Weg finden, um zu euch zu kommen. Denn das Notwendige, auf das ihr sehnsüchtig
- wartet, wird gefunden werden. Es möge in eurer Mitte ein verständiger Mensch sein. Als die Frucht reif war, kam er in Eile
- mit seiner Sichel in der Hand und erntete sie. Wer Ohren hat zu hören, soll hören.
- Das Leben ist dir nur geliehen. Du bist ein Verwalter, kein Besitzer. Am Ende wirst du gefragt, was du daraus gemacht hast. Sei deshalb wachsam
- gegenüber allem, was dich von der Wahrheit abbringen will. Versuchungen, Illusionen, falsche Sicherheiten. Stärke dich innerlich und bleib bereit.
- damit dich nichts überraschen oder berauben kann. Wer so lebt, wird schließlich finden, was er wirklich sucht. Die Frucht des Lebens selbst.
- Jesus sah kleine Kinder, die gestillt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern: "Diese kleinen, die gestillt werden, gleichen denen, die in das Königreich
- eingehen." Sie sprachen zu ihm: "Werden wir denn als Kleine in das Königreich eingehen?" Jesus sprach zu ihnen: "Wenn ihr die
- zwei zu einem macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das untere?" Und zwar damit ihr das
- Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, auf dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich sein wird.
- Wenn ihr Augen macht an Stelle eines Auges und eine Hand an Stelle einer Hand und einen Fuß an Stelle eines Fußes, eine Gestalt an Stelle einer Gestalt,
- dann werdet ihr eingehen in das Königreich. Das Königreich gehört dem, der die Illusion der Trennung überwindet und in
- die ursprüngliche Einheit zurückkehrt. Jesus sprach: "Ich werde euch auserwählen einen aus 1000 und zwei aus
- 10000 und sie werden das einziger." Wahre Erwachte sind selten. Doch wer die Einheit findet, steht unverrückbar im
- Einen. Seine Jünger sprachen: "Zeige uns den Ort, an dem du bist, weil
- es für uns nötig ist, dass wir nach ihm suchen." Er sprach zu ihnen: "Wer Ohren hat, soll hören. Es existiert
- Licht im Inneren eines Lichtmenschen und erleuchtet die ganze Welt, wenn er nicht leuchtet. ist Fsternis.
- Das Licht, das du suchst, ist in dir. Erkennst du es, erhältst du die Welt. Verleugnest du es, bleibt sie im Dunkeln.
- Jesus spricht: "Liebe deinen Bruder wie dein Leben. Behüte ihn wie deinen Augapfel.
- Sieh im anderen dich selbst. Liebe und behüte ihn mit derselben Achtsamkeit wie dein eigenes Leben.
- Jesus sprach: "Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, siehst du. Den Balken, aber, der in deinem Auge ist, siehst du nicht.
- Wenn du den Balken aus deinem Auge herausziehst, dann wirst du deutlich genug sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuzehen.
- Erkenne und heile dich selbst zuerst, dann wirst du klar genug sehen, um anderen zu helfen.
- Wenn ihr euch nicht der Welt enthaltet, werdet ihr das Königreich nicht finden. Wenn ihr nicht den Sabbat zum Sabbat macht, werdet ihr den Vater nicht sehen.
- Löse dich innerlich von der Welt und lebe Heiligkeit im Herzen. Nur so findest du das Ewige.
- Jesus sprach: "Ich stand in der Mitte der Welt und ich offenbarte mich ihnen im Fleisch. Ich fand sie alle trunken. Niemanden unter
- ihnen fand ich durstig. Und meine Seele empfand Schmerz über die Kinder der Menschen, weil sie blind sind in ihrem Herzen und sie sehen nicht.
- Denn leher kamen sie in die Welt und suchen auch wieder leer aus der Welt herauszukommen. Doch jetzt sind sie trunken.
- Wenn sie jedoch ihren Weinrausch abschütteln, dann werden sie umdenken. Die meisten leben betäubt von Illusionen und verlassen die Welt leer. Erwachen
- beginnt, wenn du den Rausch ablegst und wahrhaft durstig nach Wahrheit wirst. Jesus sprach: "Wenn das Fleisch entstanden ist wegen
- des Geistes, ist es ein Wunder. Wenn aber der Geist wegen des Körpers entstanden ist, ist es ein wunderbares Wunder.
- Jedoch wundere ich mich darüber, wie dieser große Reichtum in dieser Armut Wohnung genommen hat.
- Es ist das größte Wunder. Unendlicher Geist lebt in vergänglicher Form. Jesus sprach: "Wo drei Götter sind, sind es Götter. Wo zwei oder einer ist, bin
- ich mit ihm." Das Göttliche findest du nicht im Durcheinander vieler Götter und Bilder,
- sondern in der Einheit. Dort, wo getrenntes eins wird. Jesus sprach: "Kein Prophet ist willkommen in seinem Dorf. Ein Arzt
- heilt nicht die, die ihn kennen." Wahrheit und Heilung werden oft von jenen übersehen, die sie am nötigsten hätten, weil Vertrautheit blind macht.
- Jesus sprach: "Eine Stadt auf einem hohen Berg erbaut und befestigt kann nicht fallen. Noch wird sie verborgen sein können.
- Wer in Wahrheit und innerer Stärke gegründet ist, bleibt bestehen und sein Licht kann nicht verborgen werden."
- Jesus sprach: "Was du hören wirst mit deinem Ohr, mit dem anderen Ohr, verkündige es auf euren Dächern, denn keiner zündet eine Lampe an und stellt
- sie unter ein Getreidemaß. Auch stellt er sie nicht an einen verborgenen Ort. Vielmehr stellt er sie auf den Leuchter, damit ein jeder, der hereinkommt und
- herausgeht, ihr Licht sieht. Verbirgt dein Licht nicht. Lebe und teile die Wahrheit, damit sie die Welt
- eilt. Jesus sprach: "Wenn einen Blinden führt, fallen beide hinab in eine Grube.
- Folge keinem, der selbst nicht sieht. Unwissenheit führt nur in den Abgrund. Jesus sprach: "Es ist nicht möglich, dass jemand in das Haus des Starken
- hineingeht und es gewaltsam nimmt. Es sei denn, er fesselt dessen Hände. Dann wird er sein Haus ausplündern."
- Überwinde zuerst die Macht, die dich bindet, dann wirst du dein Inneres befreien.
- Jesus sprach: "Tragt nicht Sorge vom Morgen bis zum Abend und von der Abendzeit bis zum Morgen, was ihr anziehen werdet.
- Lass die Sorgen um das Morgen los. Lebe im Vertrauen des Augenblicks." Seine Jünger sprachen: "Wann wirst du uns erscheinen und wann
- werden wir dich sehen? Jesus sprach: "Wenn ihr euch entkleidet, ohne dass ihr euch geschämt habt, und nehmt eure Kleider und legt sie unter
- eure Füße wie kleine Kinder und trampelt darauf, dann werdet ihr den Sohn des Lebendigen sehen und ihr werdet euch nicht fürchten."
- Lege Masken und Ego ab, dann wirst du das Göttliche erkennen ohne Angst. Jesus sprach: "Viele Male habt ihr begehrt, diese
- Worte zu hören, diese, die ich euch sage, und ihr habt niemand anderen, sie von ihm zu hören. Es wird Taleg geben, da werdet ihr nach
- mir suchen und ihr werdet mich nicht finden." Wahre Erkenntnis ist kostbar und nicht ewig verfügbar. Nutze sie. Solange sie
- dir begegnet. Jesus sprach: "Die Pharisäer und die Schriftgelehrten
- haben die Schlüssel der Erkenntnis empfangen, doch sie haben sie versteckt. Weder sind sie hineingegangen, noch haben sie die gelassen, die hineingehen
- wollten. Ihr aber seid klug wie Schlangen und lauter wie Tauben." Lass dich nicht von denen täuschen, die die Wahrheit verstecken. Sei weise und
- wachsam, aber bleibe rein im Herzen. Jesus sprach: "Ein Weinstock wurde außerhalb des Weinbergs des Vaters
- gepflanzt, und weil er nicht befestigt ist, wird er ausgerissen werden mit seiner Wurzel und wird zugrunde gehen."
- Alles, was nicht im Göttlichen verwurzelt ist, vergeht. Nur das Wahre bleibt bestehen.
- Jesus sprach: "Wer etwas in seiner Hand hat, ihm wird gegeben werden. Und wer nichts hat, auch das Wenige, was er hat, wird von ihm genommen werden."
- Bewusstsein und Bereitschaft ziehen mehr an. Wer sie nicht hat, verliert sogar das Wenige.
- Seine Jünger sagten zu ihm: "Wer bist du, der du uns dies?" Jesus sagte zu ihnen: "Durch das, was ich euch sage, versteht
- ihr nicht, wer ich bin. Viel mehr seid ihr denen gleich geworden, die den Baum lieben, aber seine Frucht hassen. Oder die die Frucht
- lieben, aber den Baum hassen." Urteile nicht nach äußeren Formen. Erkenne die Wahrheit hinter den Worten
- und lehne weder die Quelle noch ihre Frucht ab. Jesus sprach: "Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben. Wer den
- Sohn lästern wird, dem wird man vergeben. Wer aber den Heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im
- Himmel. Alles kann dir vergeben werden, außer der bewußen Ablehnung des Lichts in dir
- selbst. Jesus sprach: "Man erntet nicht Trauben von Dornensträuchern, noch pflückt man
- Feigen von Kameldisteln, denn sie geben keine Frucht. Ein guter Mensch bringt hervor gutes aus seinem Schatze. Ein schlechter Mensch bringt
- schlechtes aus seinem schlechten Schatz hervor, der in seinem Herzen ist. Und er sagt schlechtes, denn aus dem Überfluss des Herzens bringt er schlechtes hervor.
- Alles, was du gibst entspringt dem was in dir ist. Fülle dein Herz mit Gutem und Gutes wird aus dir hervorgehen.
- Jesus sprach: Von Adam bis Johannes dem Täufer gibt es unter den von Frauengeborenen keinen höheren als Johannes den Täufer, denn seine Augen
- werden nicht brechen. Ich aber habe gesagt, wer unter euch klein sein wird, der wird das Königreich erkennen und wird größer sein als
- Johannes. Wahre Größe liegt in Demut. Wer sein Ego ablegt, erkennt das Königreich und
- überragt selbst die größten. Jesus sprach: "Es ist unmöglich, dass ein Mensch zwei
- Pferde besteigt oder zwei Bögen spannt und es ist unmöglich, dass ein Diener zwei Herren dient, oder er wird den einen ehren und den anderen schlecht
- behandeln. Niemand trinkt alten Wein und begehrt sofort neuen Wein zu trinken. Und man gießt nicht neuen Wein in alte
- Schläuche, damit sie nicht zerreißen. Und man gießt nicht alten Wein in einen neuen Schlauch, damit er ihn nicht verdirbt.
- Man näht nicht einen alten Lappen auf ein neues Kleid, weil ein Riss entstehen würde, denn es würde sonst reißen.
- Wahre Erneuerung erfordert Klarheit und Loslassen. Das Neue kann nur in dir wachsen, wenn du das Alte hinter dir lässt.
- Jesus sprach: "Wenn zwei miteinander Frieden schließen oder halten im gleichen Haus, werden sie zum Berg sagen: "Hebe dich hinweg."
- und er wird sich hinwegbewegen. Wenn du in dir selbst Einheit findest, wirst du jede Hirde überwinden können.
- Jesus sprach: "Selig sind die Einzelnen und Auserwählten, denn ihr werdet das Königreich finden, denn ihr stammt aus ihm und aufs Neue werdet ihr
- dorthingehen." Wer mutig seinem inneren Ruf folgt, findet zurück zur Quelle dorthin, wo er
- schon immer war. Jesus sprach: "Wenn man zu euch sagt, woher seid ihr
- gekommen?" Sag zu ihnen: "Wir sind aus dem Licht gekommen, dem Ort, wo das Licht durch sich selbst geworden ist. Es befestigte sich selbst und es
- erschien in ihrem Bild. Wenn man zu euch sagt, wer seid ihr, sagt: "Wir sind seine Söhne und wir sind die Auserwählten des lebendigen Vaters.
- Wenn man euch fragt, was ist das Zeichen eures Vaters in euch?" Sagt zu ihnen: "Bewegung ist es und Ruhe.
- Du kommst aus dem ewigen Licht. Du trägst es in dir. Es zeigt sich in dir als Bewegung und Ruhe zugleich.
- Seine Jünger sagten zu ihm: "An welchem Tag wird die Ruhe der Toten eintreten und an welchem Tag wird die neue Welt kommen?"
- Er sagte zu ihnen: "Jene Ruhe, nach der ihr Ausschau haltet, ist bereits gekommen, aber ihr erkennt sie nicht.
- Worauf du hoffst, ist schon da. Du siehst es nur nicht, weil du auf die Zukunft wartest.
- Seine Jünger sagten zu ihm: "24 Propheten haben in Israel gesprochen und alle haben gesprochen von dir." Er sagte zu ihnen: "Ihr habt den, der in
- eurer Gegenwart lebt, außer Acht gelassen und ihr habt von den Toten gesprochen."
- Suche die Wahrheit nicht nur in der Vergangenheit, erkenne sie im Lebendigen hier und jetzt.
- Seine Jünger sagten zu ihm: "Nützt die Beschneidung oder nicht?" Er sagte zu ihnen: "Wenn sie nützlich wäre, würde ihr Vater sie aus ihrer
- Mutter beschnitten zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geiste hat vollen Nutzen gefunden.
- Äußere Rituale allein haben keinen Wert. Wahreinigung geschieht im Inneren. Wenn du Täuschung, Ego und Unwahrheit aus deinem Herzen entfernst. Nur diese
- innere Transformation verbindet dich wirklich mit dem Göttlichen. Jesus sprach: "Selig sind die Armen, denn euer ist das Königreich der Himmel.
- Wer frei ist von Ego und Anhaftung, trägt das Königreich bereits in sich. Jesus sprach: "Wer nicht seinen Vater hast und seine Mutter, wird mir nicht
- jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hast und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein."
- Löse dich von allen Bindungen, die dich von der Wahrheit abhalten, und mach dich mutig auf deinen eigenen Weg.
- Jesus sprach: "Wer die Welt erkannt hat, hat einen Gleichnamen gefunden. Und wer einen Leichnamen gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig."
- Wer die Illusion der Welt erkennt, ist frei von ihr und sie hat keine Macht mehr über ihn.
- Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen guten Samen hatte. Sein Feind kam während der Nacht und
- sähte Unkraut unter den guten Samen. Der Mann ließ sie das Unkraut nicht ausreißen. Er sagte zu ihnen: "Auf dass ihr nicht hingeht, das Unkraut
- auszureißen und den Weizen mit ihm ausreißt, denn am Tag des Schnittes werden die Unkrautpflanzen offenbar werden. Sie
- werden ausgerissen und verbrannt werden." Wahrheit und Illusion wachsen eine Zeit lang nebeneinander, doch am Ende bleibt
- nur das Wahre bestehen. Jesus sprach: "Blickt auf den Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr
- nicht sterbt und ihn dann zu sehen sucht und nicht werdet sehen können." Wahre Erfüllung findet wer den inneren Weg nicht scheut. Der Lohn der Mühe ist
- das Leben selbst. Sie sahen einen Samaritaner, der ein Lamm trug, als er nach Judäa ging.
- Er sagte zu seinen Jüngern: "Warum tut er das?" Sie sagten zu ihm, um es zu töten und zu essen. Er sagte: "Solange es lebt, wird
- er es nicht essen, sondern nur, wenn er es getötet hat und es ein Leichnam geworden ist." Sie sagten: "Auf andere Weise wird er es
- nicht machen können." Er sagte zu ihnen: "Sucht auch ihr selbst einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr nicht zu Leichnahmen werdet
- und gegessen werdet. Bleibe innerlich lebendig, verwurzelt in der Quelle, sonst verschlingt dich die
- Welt und mach dich zu einem geistigen Leichnam. Jesus sprach: "Zwei werden ruhen auf einem Bett. Der
- eine wird sterben, der andere wird leben." Salome sagte: "Wer bist du, Mensch? Du bist auf mein Bett gestiegen und hast
- von meinem Tisch gegessen. Jesus sagte zu ihr: "Ich bin der, der entstanden ist aus dem, was gleich ist. Man gab mir von dem, was meines Vaters
- ist." Salomie sagte, ich bin deine Jüngerin. Jesus sagte zu ihr, deshalb sage ich, wenn es gleich ist, wird es sich mit
- Licht füllen. Wenn es getrennt ist, wird es sich mit Finsternis füllen. Zwei Menschen können äußerlich vereint sein, doch innerlich völlig verschieden.
- Einer lebt, der andere bleibt tot. Nur wer in Einheit mit der Quelle bleibt, wird vom Licht erfüllt. Wer sich trennt, verliert sich in der Finsternis.
- Denen, die meiner Geheimnisse würdig sind, sage ich meine Geheimnisse. Was deine rechte Hand tun wird, deine linke soll nicht wissen, was sie tut.
- Tiefe Wahrheit teilt sich nur denen mit, die reif dafür sind. Handler aus reinem Herzen, ohne Angeberei und ohne Hintergedanken.
- Jesus sprach: "Es war ein reicher Mann, der viel Vermögen hatte. Er sagte, ich werde mein Vermögen verwenden, um zu sälen, zu ernten, zu
- pflanzen und meine Scheunen mit Frucht zu füllen, damit mir nichts fehle. Das ist es, was er dachte in seinem Herzen. Und in jener Nacht starb er:
- "Wer Ohren hat, möge hören." Materieller Reichtum bietet keine echte Sicherheit.
- Suche das, was den Tod überdauert. Jesus sprach: "Ein Mann hatte Gäste und als er das
- Abendessen bereitet hatte, schickte er seinen Diener, damit er die Gäste einlade. Er ging zum ersten." Er sagte zu ihm:
- "Mein Herr lädt dich ein." Er sagte: "Ich habe Geldforderungen an Kaufleute. Sie kommen zu mir am Abend. Ich werde gehen und ihnen Anweisungen geben. Ich
- entschuldige mich für das Abendessen. Er ging zu einem anderen. Er sagte zu ihm: "Mein Herr hat dich eingeladen." Er sagte zu ihm: "Ich habe ein Haus
- gekauft und man verlangt nach mir für einen Tag. Ich werde keine Zeit haben." Er kam zu einem anderen. Er sagte zu ihm: "Mein Herr, läd dich ein."
- Er sagte zu ihm: "Mein Freund wird Hochzeit feiern und ich werde das Fest mal ausrichten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich."
- Er ging zu einem anderen. Er sagte zu ihm: "Mein Herr, läd dich ein." Er sagte zu ihm: "Ich habe ein Dorf. Ich gehe, um die Pracht zu holen. Ich werde
- nicht kommen können. Ich entschuldige mich." Der Diener kam zurück. Er sagte zu seinem Herrn: "Die, die du
- zum Essen eingeladen hast, haben sich entschuldigt." Der Herr sagte zu seinem Diener: "Geh hinaus auf die Straßen. Bringe die, die
- du finden wirst, damit sie am Abendessen teilnehmen. Die Käufer und die Händler werden nicht in die Orte meines Vaters eingehen.
- Wer an Besitz, Geschäften und Verpflichtungen hängt, übersieht die Einladung des Lebens selbst. Das Reich Gottes ist nicht für die, die
- zu beschäftigt sind, sondern für jene, die offen und bereit sind, sich vom Ewigen rufen zu lassen.
- Er sagte: "Ein gütiger Mann hatte einen Weinberg. Er gab ihn Landarbeitern, damit sie ihn bearbeiteten und damit er seine Frucht von ihnen erhalte."
- Er schickte seinen Diener, damit die Landarbeiter ihm die Ernte seines Weinberges gäben. Sie ergriffen seinen Diener, schlugen ihn. Beinahe hätten sie
- ihn getötet. Der Diener ging. Er sagte es seinem Herrn. Sein Herr sagte: "Vielleicht haben sie
- ihn nicht erkannt." Er schickte einen anderen Diener. Die Landarbeiter aber schlugen auch den anderen.
- Darauf schickte der Herr seinen Sohn. Er sagte, vielleicht werden sie sich vor meinem Sohn scheuen. Jene Landarbeiter, da sie wussten, dass
- er der Erbe des Weinbergs war, ergriffen sie ihn und sie töteten ihn. Wer Ohren hat, möge hören.
- Wer die Boten der Wahrheit zurückweist und selbst die Quelle bekämpft, zerstört nur sich selbst. Öffne dich, solange dir die Wahrheit
- noch begegnet. Jesus sprach: "Zeig mir den Stein, diesen, den die Bauleute verworfen
- haben. Er ist der Eckstein. Das, was viele ablehnen oder übersehen, kann der wichtigste Grundstein sein. Auf ihm ruht alles."
- Jesus sprach: "Wer das All erkennt, wobei er sich aber selbst verfehlt, verfehlt das Ganze alles Wissen nützt nichts, wenn du dich
- selbst nicht erkennst. Wahre Erkenntnis beginnt in dir. Jesus sprach: "Ihr seid selig, wenn sie euch hassen und euch verfolgen und sie
- werden keinen Platz finden an dem Ort, an dem sie euch verfolgen." Bleib standhaft in der Wahrheit. Keine Macht der Welt kann den inneren Frieden
- nehmen. Jesus sprach: Selig sind sie, die in ihrem Herzen verfolgt worden sind. Diese
- sind es, die den Vater in Wahrheit erkannt haben. Selig sind die hungrigen, denn der Bauch dessen, der es wünscht, wird gesättigt werden.
- Wer innerlich für die Wahrheit kämpft und sie wirklich sucht, wird die Quelle finden und erfüllt werden.
- Jesus sprach: "Wenn ihr jenes in euch hervorbringt, wird euch das, was ihr habt, erretten. Wenn ihr jenes nicht in euch habt, wird das, was ihr nicht in
- euch habt, euch töten. Dein inneres Licht rettet dich. Fehlt es dir, gehst du im Dunkel der Welt
- zugrunde. Jesus sprach: Ich werde dieses Haus zerstören und niemand wird in der Lage
- sein, es wieder aufzubauen. Alles, was nicht auf Wahrheit steht, wird vergehen und nichts wird es
- zurückbringen." Ein Mann sagte zu ihm: "Sage meinen Brüdern, dass sie die Sachen meines
- Vaters mit mir teilen sollen." Er sagte zu ihm: "Oh Mensch, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?" Er wandte sich an seine Jünger. Er sagte
- zu ihnen: "Bin ich denn ein Teiler?" Wahre Spiritualität befaßt sich nicht mit Besitzstreit.
- Sie zeigt dir, was wirklich zählt, das Unvergängliche. Jesus sprach: "Die Ernte ist zwar reichlich, die Arbeiter aber sind wenig.
- Bittet aber den Herrn, dass er Arbeiter aussendet zur Ernte. Die Welt ist voller Wahrheit. Aber es braucht dich und andere, um sie zu leben
- und weiterzugeben. Jesus sprach: "Oh Herr, es sind viele um die Zisterne herum. Es ist aber niemand
- in der Zisterne. Viele reden über Wahrheit, nur wenige tauchen wirklich in sie ein."
- Jesus sprach: "Viele stehen an der Tür, die einzelnen jedoch sind es, die in das Brautgemach eingehen werden.
- Viele suchen von außen, nur die wenigen, die sich ganz hingeben, finden wahre Vereinigung mit der Quelle."
- Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Kaufmann, der eine Warenladung hat und der eine Perle fand. Jener Kaufmann war klug. Er gab die
- Warenladung weg und kaufte sich allein die Perle. Ihr auch. Sucht nach seinem Schatz, der nicht aufhört zu bestehen, dort, wohin
- keine Motte kommt, um zu fressen und kein Wurm etwas verdirbt. Wahre Weisheit erkennt, was von ewigem Wert ist. Wer den Mut hat, Vergängliches
- loszulassen, gewinnt den Schatz, der nie vergeht, das wahre Leben selbst. Jesus sprach: "Ich bin das Licht, dieses über allen ist. Ich bin das All. Das All
- ist aus mir herausgekommen und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holzstück. Ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort
- finden. Das Göttliche ist Ursprung und Ziel von allem.
- Und es ist überall, selbst dort, wo du es nicht erwartest. Jesus sprach: "Weshalb seid ihr auf das Feld hinausgegangen? Um ein Schilfrohr
- zu sehen, das vom Wind bewegt wird? Um einen Menschen zu sehen, der weiche Kleider trägt, wie eure Könige und eure Mächtigen?
- Diese sind es, die weiche Kleider tragen und sie werden nicht in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen.
- Suche nicht das Spektakel oder äußeren Glanz. Nur wer wirklich sucht, findet die Wahrheit. Die Wahrheit ist die Erkenntnis des
- Ewigen in dir, in allem jenseits von Schein und Oberfläche. Es sagte zu ihm eine Frau aus der Menge: "Selig der Mutterleib, der dich getragen
- hat und die Brüste, die dich ernährt haben." Er sagte zu ihr: "Selig, die das Wort des Vaters gehört und es in Wahrheit
- gehütet haben, denn es werden Tage kommen, dass ihr sagt: Selig der Mutterleib, der nicht empfangen hat und die Brüste, die keine Milch gaben."
- Wahre Größe liegt nicht in Herkunft oder Familie, sondern darin, das göttliche Wort zu hören und zu bewahren.
- Jesus sprach: "Wer reich geworden ist, möge herrschen und wer Macht hat, möge darauf verzichten. Nutze Reichtum verantwortungsvoll
- und löse dich von Macht. statt ihr zu verfallen. Jesus sprach: "Wer mir nahe ist, ist dem Feuer nah und wer mir fern ist, ist dem
- Königreich fern. Wahrheit verwandelt wie Feuer. Bleibst du fern, bleibst du auch fern vom wahren Leben.
- Jesus sprach: "Die Bilder sind dem Menschen offenbar und das Licht, das in ihnen ist, ist verborgen durch das Bild des Lichtes des Vaters.
- Er wird sich offenbaren und sein Bild ist verborgen durch sein Licht. Hinter allen Formen wirkt das göttliche Licht. Erkenne es und die Bilder
- verlieren ihre Macht. Jesus sprach: "Heute, da ihr euer Ebenbild seht, freut
- ihr euch. Wenn ihr aber eure Ebenbilder seht, die vor euch entstanden sind, weder sterben sie, noch sind sie offenbar.
- Wie viel werdet ihr ertragen? Dein wahres Selbst ist unsterblich und jenseits des Sichtbaren. Es zu erkennen
- erfordert Mut, denn es sprengt das Bild, das du jetzt von dir hast. Jesus sprach: Adam war aus einer großen Kraft und
- einem großen Reichtum entstanden, und er wurde dennoch euer nicht würdig. Denn wenn er würdig geworden wäre, hätte er den Tod nicht geschmeckt.
- Der Mensch stammt aus göttlicher Kraft, doch erst durch Erkenntnis überwindet er den Tod.
- Jesus sprach: "Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel haben ihr Nest, aber der Menschensohn hat keinen Ort, sein Haupt hinzulegen und auszuruhen.
- Wer nach Wahrheit lebt, findet in der Welt keine endgültige Heimat. Seine Ruhe liegt jenseits des Vergänglichen.
- Es sprach Jesus: "Elend ist der Leib, der an einem Leibe hängt und Elend ist die Seele, die an diesen beiden hängt."
- Wer nur am Körper und materiellen hängt, verpasst das wahre Leben. Die Seele ist für mehr bestimmt.
- Jesus sprach: "Die Boten werden zu euch kommen und die Propheten, und sie werden euch das geben, was euch gehört, und ihr eurerseits gebt ihnen das, was in eurer
- Hand ist, und sagt zu euch: "Wann werden sie kommen und das ihre nehmen?" Die Wahrheit gibt sich dir, doch sie verlangt auch dein eigenes geben.
- Erwachen ist ein gegenseitiger Austausch. Jesus sprach: "Weshalb wascht ihr die Außenseite des Bechers? Versteht ihr
- nicht, dass der, der die Innenseite geschaffen hat, auch der ist, der die Außenseite geschaffen hat?"
- Pflege zuerst dein Inneres. Äußere Reinheit ohne innere Wahrheit ist leer. Jesus sprach: "Komm zu mir, denn mein Joch ist sanft und meine Herrschaft ist
- mild, und ihr werdet Ruhe finden für euch. Komm zur Wahrheit. Sie befreit dich von der Last der Welt und schenkt dir echten
- inneren Frieden. Jesus sprach: "Sucht und ihr werdet finden. Aber das,
- was ihr mich damals gefragt habt, was ich euch an jenem Tage nicht gesagt habe, will ich euch jetzt sagen. Doch ihr sucht nicht danach.
- Wahrheit zeigt sich dem, der wirklich sucht. Verpasst du den Moment, bleibt sie verborgen.
- Gebt das Heilige nicht den Hunden, damit sie es nicht auf den Misthaufen werfen. Werft nicht die Perlen den Schweinen hin, damit sie sie nicht zu Dreck
- machen. Eile tiefe Wahrheit nur mit denen, die bereit sind, sonst wird sie entwertet
- und missbraucht. Jesus sprach: "Wer sucht, wird finden. Wer anklopft, ihm wird geöffnet werden.
- Echte Suche wird belohnt. Wer wirklich will, dem öffnet sich die Wahrheit. Jesus sprach: "Wenn ihr Geld habt, gibt es nicht gegen Zins. Viel mehr gibt es
- dem, von dem ihr es nicht zurückerhalten werdet." Wahre Großzügigkeit erwartet nichts zurück. Sie gibt, weil geben an sich
- Leben schenkt. Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einer
- Frau. Sie verbarg ihn im Mehl und machte daraus große Brote. Wer Ohren hat, soll hören.
- Das Göttliche beginnt im Verborgenen und verwandelt schließlich alles." Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einer
- Frau, die einen Krug trägt, angefüllt mit Mehl." Während sie auf dem Weg ging und weit entfernt von zu Hause war, brach der Henkel des Kruges und das Mehl
- rieselte hinter ihr auf den Weg. Sie jedoch wusste es nicht. Sie hatte kein Mßgeschick wahrgenommen. Als sie in ihr Haus gelangt war, stellte
- sie den Krug auf den Boden und fand ihn leer. Achte auf das, was dir gegeben ist, sonst verlierst du es, ohne es zu
- merken. Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen
- mächtigen Menschen töten wollte. Er zückte das Schwert in seinem Hause und stach es in die Wand, damit er erfahre, ob seine Hand stark genug sei.
- Dann tötete er den Mächtigen. Große Herausforderungen besiegst du nicht unvorbereitet.
- Stärke zuerst dich selbst, übe, wachse, erkenne deine Kraft. Dann wirst du bereit sein, die größte Macht zu überwinden, die dich zurückhält in dir
- und in der Welt. Die Jünger sprachen zu ihm: "Deine Brüder und deine Mutter stehen draußen."
- Er sprach zu ihnen: "Die hier, die den Willen meines Vaters tun, dies sind meine Brüder und meine Mutter. Sie sind es, die eingehen werden in das
- Königreich meines Vaters. Wahre Familie ist nicht durch Blut bestimmt, sondern durch das Leben in der
- Wahrheit. Sie zeigten Jesus eine Goldmünze und sprachen zu ihm: "Die zum Kaiser
- gehören, fordern von uns Steuern." Er sprach zu ihnen: "Geb dem Kaiser, was des Kaisers ist. Gebt Gott, was Gottes ist und das, was
- mein ist, gebt mir. Erfülle, was du der Welt schuldest, aber vergiss nicht dein Innerstes, dem zu
- geben, dem es wirklich gehört, dem Göttlichen in dir. Jesus sprach: "Wehe ihnen den Pharisäern, denn sie gleichen einem
- Hund, der auf dem Futter trg der Rinder schläft. Denn weder frisst er, noch läßt er die Rinder fressen.
- Hütet euch vor falschen Autoritäten, die Zugang zur Wahrheit haben. Sie aber weder selbst annehmen noch anderen zugänglich machen. Solche Menschen
- blockieren das Leben. Nehmt eure Suche nach Wahrheit selbst in die Hand. Jesus sprach: "Selig ist der Mensch, der weiß, an
- welcher Stelle die Räuber eindringen werden, damit er aufstehe, seinen Herrschaftsbereich sammle und seine Ländegte, bevor sie hereinkommen.
- Erkenne, wo du verwundbar bist und stärke dich, bevor dich etwas überwältigt. So behältst du die Herrschaft über dein
- Leben. Sie sprachen zu Jesus: Komm, lasst uns heute beten und fasten. Jesus sprach:
- "Was ist denn die Sünde, die ich getan habe? Oder worin wurde ich besiegt? Aber wenn der Bräutigam aus dem Brautgemach herauskommt, dann möge
- gefastet und gebetet werden. Echte Spiritualität ist mehr als äußere Rituale und Dogmen. Sie entspringt einem
- inneren Bedürfnis nach Verbindung mit dem Göttlichen, nicht bloßer Pflicht. Jesus sprach: "Wer den Vater und die Mutter erkennen wird, den wird man
- nennen. Wer die wahre göttliche Herkunft erkennt und sich von den Illusionen und Erwartungen der Welt löst, der wird auf
- Widerstand stoßen. Die Menschen werden ihn verurteilen, versporten und beschimpfen, weil er nicht mehr in ihr System passt."
- Wahre Erkenntnis bringt Freiheit, aber auch Ablehnung durch jene, die in Unwissenheit verharren.
- Jesus sprach: "Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Menschensöhne werden. Und wenn ihr sagt: "Berg, hebe dich weg", wird er sich wegheben.
- Wenn du die Gegensätze in dir vereinst, Herz und Verstand, Geist und Körper, männliches und weibliches, findest du zu deinem wahren Wesen zurück.
- In dieser inneren Einheit erwacht eine schöpferische Kraft, die Hindernisse überwindet und selbst das Scheinbar Unmögliche möglich macht.
- Jesus spricht: "Das Königreich gleicht einem Hirten, der Hund Scharfe hat. Eines von ihnen verirrte sich, das größte. Er ließ die
- 99, und er suchte nach dem einen, bis er fand. Nachdem er sich abgeplagt hatte, sprach
- er zu dem Schaf: "Ich liebe dich mehr als die 99. Das Göttliche gibt keinen verloren und freut sich unermesslich über den, der
- zur Wahrheit zurückkehrt. Jesus sprach: "Das Königreich gleicht einem Menschen, der in seinem Feld einen
- verborgenen Schatz hat, der ihm nicht bekannt ist." Und nachdem er gestorben war, hinterließ er ihn, seinem Sohn. Der Sohn aber wußte davon ebenfalls
- nichts. Er nahm jenes Feld und verkaufte es. Und der gekauft hatte, kam und während er pflügte, fand er den Schatz. Er begann Geld zu geben gegen Zins, wem
- er wollte. Jeder Mensch trägt einen verborgenen Schatz in sich. sein wahres Potenzial,
- sein göttliches Erbe. Wer ihn nicht erkennt, lebt daran vorbei und gibt ihn unbewusst auf. Nur wer den Schatz in sich selbst
- entdeckt und nutzt, entfaltet wahre Kraft und Freiheit, statt sein Erbe anderen zu überlassen.
- Jesus sprach: "Wer die Welt gefunden hat und reich geworden ist, soll der Welt entsagen. Wer alles in der Welt erkannt und
- gewonnen hat, wird erst dann frei, wenn er sie loslässt und sich dem Ewigen zuwendet.
- Jesus sprach: "Wehe dem Fleisch, das an der Seele hängt. Wehe der Seele, die am Fleisch hängt." Weder Körper noch Seele sollen abhängig
- voneinander sein. Wahre Freiheit entsteht, wenn die Seele sich vom rein materiellen löst.
- Seine Jünger sprachen zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tage wird es kommen?" Nicht im Erwarten wird es kommen. Sie
- werden nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort. Vielmehr ist das Königreich des Vaters ausgebreitet über die Erde und die Menschen sehen es nicht."
- Das Reich Gottes ist kein zukünftiges Ereignis und kein äußerer Ort. Es ist hier und jetzt, überall um uns und in uns. Doch die meisten erkennen es nicht,
- weil sie in Erwartungen und äußeren Vorstellungen gefangen sind. Wer lernt mit innerer Klarheit zu sehen, entdeckt, dass das Göttliche längst
- gegenwärtig ist. Simon Petrus sprach zu ihnen: "Maria soll von uns weggehen, denn die Frauen
- sind des Lebens nicht wert." Jesus sprach: "Siehe, ich werde sie ziehen, auf dass ich sie männlich mache, damit auch Sie
- ein lebendiger, euch gleichender, männlicher Geist werde. Ich sage euch aber, jede Frau, die sich männlich macht, wird eingehen in das
- Königreich der Himmel. Vor Gott zählt nicht, ob du Mann oder Frau bist, sondern ob du in dir selbst
- vollständig wirst. Wer die Gegensätze, männlich und weiblich, aktiv und empfangend, Geist und Materie, in sich vereint, erreicht wahre Ganzheit.
- Nur in dieser inneren Einheit betritt man das Reich des Lebens, jenseits aller Trennung und Vorurteile. Ne.