Le Chatelier – Das Prinzip vom kleinsten Zwang Chemie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=Xdwtuh3HeQE Transkript (automatisch erstellt) 0:00 moin Leute so chemische Gleichgewichte sind ein bisschen wie kleine Kinder wenn man die versucht zu irgendwas zu zwingen 0:06 dann denken die sich einfach nope nicht mit mir was damit genau gemeint ist darum geht es 0:14 [Musik] jetzt wie wir schon gesehen haben sind Gleichgewichtsreaktionen in der Chemie 0:21 wichtig weil normale Reaktion oft hin und wieder zurückreagieren können und damit man als Chemiker seine Produkte 0:27 schnell und viel bekommt die man will kann man auf so ein Gleichgewicht einen Zwang ausüben einfach gesagt ich 0:34 veränder die äußeren Bedingungen Druck Temperatur und Konzentration von Stoffen dadurch kann man Einfluss auf das 0:41 Gleichgewicht nehmen das wurde von enri lechatelier erforscht und heißt deshalb Prinzip von schatelier oder Prinzip des 0:49 kleinsten Zwanges und zwar deshalb weil das Gleichgewicht dem Zwang möglichst gut ausweicht also gucken wir uns die 0:56 Einflussfaktoren mal im Detail an los geht's mit dem Druck bestes Beispiel hier ist die 1:02 Ammoniaksynthese also Stickstoff reagiert mit dreimal so viel Wasserstoff zu zwei ammoniakteilchen wichtig beim 1:10 Druck wie viele gasförmige Teilchen ich habe ist wie in einem vollen Zug je mehr Leute drin sind desto mehr wird 1:16 gequetscht also gucken wir uns das bei unserem Beispiel an so auf der linken Seite haben wir vier gasförmige Teilchen 1:23 den Stickstoff und die drei Wasserstoffe auf der rechten Seite dagegen nur zwei Teilchen Ammoniak also deutlich weniger 1:31 wenn man jetzt den Druck erhöht dann verschiebt sich das Gleichgewicht und zwar so dass es dem Zwang ausweicht das 1:37 heißt so viel wie wenn der Druck außen hoch ist dann verschiebt sich das Gleichgewicht auf die Seite bei der es 1:43 selbst weniger Platz braucht also auf die rechte Seite die vom Ammoniak eben andersherum funktioniert natürlich auch 1:50 wenn der Druck stark nachlässt also bei druckniedrigung verlagert sich das Gleichgewicht nach links jetzt ist ja 1:57 Platz da kann man sich dann auch ruhig ausbreiten wichtig das funktioniert nur wenn ihr unterschiedliche Anzahlen an 2:03 gasförmigen Teilchen habt weil ansonsten braucht die eine Seite ja nicht weniger oder mehr Platz als die andere und mit 2:10 dem Druck rumspielen bringt dann nichts aber es gibt noch andere Möglichkeiten also Einflussfaktoren z.B kann man auch 2:17 die Temperatur verändern stellt euch vor ihr habt eine Gleichgewichtsreaktion bei der wird in 2:24 der einen Richtung wärmefrei z.B bei Stickstoffdioxid dass ich zu die Stickstoff tetroxid zusammenlagert wenn 2:32 es nach rechts reagiert wird wie gesagt wärmefrei nach links wird Wärme verbraucht und bei einer bestimmten 2:39 Temperatur liegt wieder irgendein Gleichgewicht vor wenn wir jetzt die Temperatur erhöhen dann wird's ja warm 2:45 also ist unser Zwang eine hohe Temperatur und darauf hat jetzt das Gleichgewicht keinen Bock und denkt sich 2:52 ich weich der Hitze aus ich mach's mir Kühler also verschiebt sich das Gleichgewicht und zwar so dass die Wärme 2:58 verbraucht wird damit it gibt es im Verhältnis mehr Stickstoffdioxid als vorher es wird also nach links 3:04 verschoben wieder gibt's genauso den umgekehrten Fall wenn man es jetzt Kühler machen würde dann wirürd sich das 3:10 Gleichgewicht denken a kalt mag ich es nicht ich ma die Reaktion die mir Wärme verschafft öfters und damit würde die 3:17 Reaktion nach rechts eher ablaufen man hat aber neben Druck und Temperatur noch eine weitere Möglichkeit das 3:23 Gleichgewicht zu kontrollieren nämlich durch die Konzentrationen auch hier gilt wieder wenn einen Zwang anlege versucht 3:31 das System auszuweichen der Zwang hier wäre z.B dass die Konzentration von einem Reaktionspartner sehr hoch 3:39 gehalten wird und um da auszuweichen läuft die Reaktion verstärkt ab die den Stoff verbraucht das klingt im ersten 3:46 Moment so als würde die Sache mit dem Gleichgewicht keinen Sinn mehr machen aber hier mal die Erklärung ihr habt 3:52 eine Reaktion mit zwei Edukten eins davon sehr teuer das andere Wasser und die reagieren zusammen zu Eurem 3:58 gewünschten Produk wenn ihr jetzt beide Edukte eins zu ein für die Reaktion reingebt stellt sich 4:05 ein Gleichgewicht ein und wir bekommen zum Teil unser Produkt zum anderen Teil bleibt das ganze aber auch auf der Seite 4:11 der Edukte ist ja ein Gleichgewicht aber dummerweise hat dann von dem teuren Stoff gar nicht viel reagiert aber es 4:19 gibt eine Lösung man kann noch mehr Wasser reinkippen was bringt das aber sagt euch noch die 4:25 Gleichgewichtskonstante was die berechnet sich durch K Produkte durch Konzentration 4:32 Edukte und die bleibt immer gleich da die Konzentration der Edukte jetzt aber plötzlich richtig 4:39 stark gestiegen ist muss ich das Gleichgewicht wieder einpendeln und dafür müssen mehr Produkte gebildet 4:45 werden und T der teure Stoff reagiert fast vollständig wenn man genug billigen nachkippt das ist schon das ganze 4:53 Prinzip natürlich geht's auch wieder andersrum ihr könnt auch versuchen die Konzentration vom Produkt klein zu 5:00 halten indem er es immer schnell aus der Reaktion entfernt damit ist auch wieder ein Zwang da um die 5:07 Gleichgewichtskonstante zu halten muss Produkt nachgebildet werden wenn ihr es ja immer wieder rausnehmt damit hat man 5:14 drei verschiedene Möglichkeiten um Gleichgewichtsreaktionen in bestimmte Richtungen zu bringen schaut hier rein 5:20 wenn euch die Gleichgewichtsreaktion noch mal genauer anschauen wollt wie sieht's bei euch aus wie konnte man euch 5:25 früher zu was bringen bzw s was zwingen was ihr gar nicht wolltet Süßigkeit drohen mit Fernseh und pcverbot 5:31 schreibt's mal in die Comments vergesst nicht ein Like dazulassen wenn wir dir mit diesem Video helfen konnten abero 5:36 ist natürlich noch besser im meinin gibt's hier jede Woche drei neue Videos bis dann und haut rein ciao