Grundlagen der Informatik, Computernetze (Layer 4; TCP, einige Protokolle) Ulrich Greveler https://www.youtube.com/watch?v=XQcYnmscZV0 Transkript (automatisch erstellt) 0:05 ja hallo liebe zielgruppe ich begrüße sie zu einem weiteren lehrvideo aus der reihe grundlagen der informatik heute ein bisschen was zum layer 4 eine kurze 0:15 einführung in tcp und einige wichtige weitere protokolle zunächst möchte ich den begriff private ip adressen einführen und zwar sind die 0:25 ip-adressen deren erstes bei 10 oder bei denen die ersten beiden bei 2 192 168 sind sogenannte private ip adressen diese werden also nicht öffentlich 0:36 vergeben jeder kann sie also quasi zu hause oder im eigenen unternehmen nutzen aber es ist nicht möglich systeme 0:43 weltweit oder dieser privaten ip adresse zu erreichen rother im internet würden pakete an private ip adressen auch nicht zu 0:52 stellen denn es gibt keine sinnvolle route und die adressen können überall auf der welt auch mehrfach bereits genutzt werden 0:58 aber der eigenen router zum beispiel der bei ihnen zu hause der kann auch ip pakete zustellen an systeme mit einem privaten ip-adresse 1:07 insbesondere wieder direkt mit ihnen verbunden ist und wenn er notfalls auch adressen tauscht das werden wir gleich noch mal genauer kennenlernen 1:15 ein einfaches beispiel welche im bild gezeigt das system hat eine öffentliche ip-adresse ist also unter dieser adresse auch weltweit erreichbar 1:25 hinter dem mutahar gibt es auf den rechner b und dieser hat eine private ip adresse da der rechner jedoch direkt mit h 1:33 verbunden ist genau wie das system kann hier eine kommunikation zwischen a und h stattfinden weil diese lokale router eben mit beiden letzten direkt verbunden 1:42 ist andere systeme im internet können diesen rechner b aber nicht erreichen dazu wären weitere protokolle oder 1:48 technologien nötig heutzutage ist es eher die ausnahme dass wir auf jedem rechner eine ip-adresse einzeln einpflegen 1:56 wir haben vielmehr die erwartung dass wenn ein rechner eingeschaltet wird oder wenn er mit einem neuen netz verbunden wird also wenn wir zum 2:03 beispiel einen rj45 stecker einstecken um eine kabelverbindung zu im land herzustellen das dann nach kurzer zeit vielleicht 2:11 noch einer sekunde die netzwerkkonfiguration diesem rechner bekannt ist also dann seine ip-adresse kennt seine netz maske kennt und auch 2:20 weiß welcher router seien die ford gateway ist ermöglicht wird eine solche bequemlichkeit durch ein protokoll namens dhcp da steht für dynamic host 2:30 configuration protocol und das erlaubt es einem rechner der nicht einmal seine eigene ip adresse kennt diese in erfahrung zu bringen und die 2:38 netzwerkkonfiguration selbstständig ford zunehmen dazu schickt der per podcast eine dhcp discovery nachricht und falls in seinem segment eine der cd server 2:48 gibt kann er auf diese nachricht antworten es kann auch mehrere server sein die auf die nachricht antworten positive antworten nicht mal einen 2:56 opfern und eines dieser angebote kann der client annehmen dazu sendet er an diesem dhcp server der sich bei ihm gemeldet hat eine neue quest dieser 3:05 beinhaltet dann eine ip-adresse zusammen mit weiteren informationen insbesondere netz maske default gateway und auch informationen über das dns dazu kommen 3:15 wir auch gleich der dhcp server bestätigt diese vergabe die wir dann für einen gewissen zeitraum gültig nach ablauf des zeitraums kann es also 3:24 passieren dass der client auf eine neue ip-adresse bekommt diese dhcp server funktionalität ist bei den meisten dsl routern oder wlan router bereits 3:33 voreingestellt sollte mit ihrem rechner nachdem sie sich mit dem netzwerk verbunden haben direkt loslegen können das heißt wir bekommen eine ip-adresse 3:41 und können dann globalen was internet kommunizieren das wohl bekannteste layer 4 protokoll dass wir deswegen auch als erstes 3:50 kennenlernen ist das tcp protokoll oft wird tcp ip in einem atemzug genannt und damit sind eben sämtliche internetprotokoll technologien gemeint 4:01 die city ist eine verbindungs orientiertes portugal und wurde entwickelt von kahn & surf das protokoll spezifizierte auch algorithmen 4:09 zum beispiel zur fehlererkennung zur fehlerkorrektur und es werden sogenannte pop nummern eingeführt diese erlauben ist eine verbindung zwischen zwei ip 4:18 adressen herzustellen und diese auch verschiedene diensten zuzuweisen portmann sind 16 bit zahlen die reichen dann von null bis 65 1535 alle wichtigen 4:30 dienste haben einen vordefinierten port zum beispiel ist ein web server unter port 80 erreichbar häufig gibt es eine einschränkung so 4:38 kann ein ganz normaler user auf ein unix system zwar ports öffnen also auch verbindungen von außen damit ermöglichen allerdings nur sogenannte high court das 4:49 sind diejenigen die mit 1024 beginnen die low ports also die bis 1023 kann nur von einem systemadministrator freigegeben werden 4:58 dies garantiert die richtige reihenfolge der datenpakete da diese bei der übertragung via layer 3 durchaus in einer anderen reihenfolge empfangen als 5:07 abgesandt werden können es ist also möglich dass ein datenpaket ein anderes beim routing überholt zum beispiel weil sich während der 5:14 übertragung routen geändert haben dies ist die grundlage der meisten bekannten netzwerkdienste wie zum beispiel http oder auch smtp die city 5:25 hat einen eigenen hände und dieser wird dann zu einem teil der ip payload also ein tcp ip daten paket hat noch etwas mehr overhead als ein 5:34 reines ip datenpaket hier ein schneller überblick über den tcp hätte zu beginn sind die beiden port nummern angegeben also die 16 bezahlen für den quell port 5:44 und für den zielort es folgen sequenz nummern und zugehörige quittung nummern diese ermöglichen das resort ihren der pakete falls die 5:52 reihenfolge sich bei der übertragung geändert haben sollte wie auch bei ti city haben wir hier prüfsummen und flex und gewisse andere parameter die wir nun 6:02 teilweise kennen lernen werden beim beginn einer datenübertragung wird zunächst ein drei wege handshake ausgeführt es werden also 6:09 nicht gleich nutzdaten übertragen sondern zunächst wird ein sogenanntes sünden paket geschickt der server antwortet mit einem synek paket wenn er 6:19 denn auf diesem portal aus das werden wir gleich noch mal genauer erläutern und der client bestätigt das wiederum mit einem eck paket das dann auch die 6:29 ersten zu übertragenden daten enthält aufgrund der eindeutigkeit der ip-adressen kombiniert mit den port nummern ergibt sich eine virtuelle 6:37 vollduplex verbindung im weiteren verlauf kann also jedes datenpaket eindeutig eine verbindung zugeordnet werden 6:45 die partei die eine verbindung aufbaut nennt man klein und die andere partei den server ein server läuft also sozusagen eine endlosschleife die nur 6:54 daraus besteht dass er auf eingehende verbindungen wartet erst nach einem verbindungsaufbau wird er aktiv eine weitere wichtige technologie für 7:04 die globale kommunikation über das internet ist network address translation oder kurz nach wurde auch deswegen eingeführt weil die verfügbaren 7:13 ip-adressen ein sehr knappes gut wurden und weil dadurch immer mehr rechner mit privaten ip-adressen konfiguriert werden der mittlerweilen rechner mit einer 7:22 privaten ip-adresse auch global kommunizieren kann also insbesondere auch verbindungen nach außen aufbauen kann wird ein nahtloser benötigt ein 7:31 natur- oder ersetzt dabei bei einem ausgehenden datenpakete die private ip adresse des absenders durch eine öffentliche ip-adresse die also global 7:42 erreichbar ist diese variante nennt man source und bei antwort paketen zum beispiel vom server zurück an den anfragenden client mit dieser ersetzung 7:52 wieder in umgekehrter richtung gemacht so dass das paket durch den client empfangen wird und er von diesem nach vorgang prinzipiell gar nichts 8:01 mitbekommen die technologie gibt es aber auch als destination much dann werden beispielsweise auch server die mit einer 8:07 privaten ip-adresse konfiguriert sind aus dem internet heraus erreichbar der natur muss sich also alle diese zuordnungen merken und führt dazu eine 8:16 interne tabelle ersetzt ip-adressen und auch die quelle port nummern weil auf diese weise eine eindeutige zuordnung erzielen kann auch nat hat sich ähnlich 8:26 für die acp zu einer standard technologie entwickelt die praktisch mit jedem dsl oder wlan router mit ausgeliefert wird 8:33 die software-schnittstelle für tcp kommunikation wird auch als socket bezeichnet aus sicht eines programmierers wird also ein socket 8:41 geöffnet so einem entfernten server system und die wird ein puffer zur verfügung gestellt in diesem koffer kann er schreiben und etwas daraus lesen und 8:49 serverseitig gibt es diesen puffer in gleicher weise das verwandeln der puffer daten in datenpakete und die kommunikation über ip und tcp übernimmt 8:59 dann das betriebssystem beziehungsweise weitere auf dem weg befindliche router der programmierer muss sich also allein um das öffnen beziehungsweise schließen 9:08 des sockels bemühen und das geht auch erstaunlich einfach sie sehen hier ein beispiel für die programmiersprache java ein server läuft 9:15 auf dem port 80 und wartet auf eingehende verbindungen die übermittelten daten werden in einem weiteren gespeichert das dadurch 9:23 entstehende socket wird durch ein 4 doppel eindeutig festgelegt also quelle ip-adresse quell port 4 ip adresse ziel port da der quellcode im allgemeinen 9:32 variabel ist sind auch mehrere verbindungen zwischen nur zwei teilnehmern möglich ein besonderer vorteil der tcp kommunikation ist die 9:40 besondere zuverlässigkeit der verbindung so wird jedes übertragenden daten paket einzeln bestätigt bleibt eine bestätigung aus wird das paket erneut 9:49 versand so dass schlussendlich sichergestellt ist dass wirklich alle daten übertragen wurden das oft so lange dauern würde auf die bestätigung eines 9:58 datenpakets zu warten bevor man das nächste daten parkett sendet werden mehrere datenpakete auf einmal gesagt daraus ergibt sich so ein kleines 10:07 fenster oder auf englisch sliding window dass hier immer angibt wie viele datenpakete auf einmal gesund werden und dass ich dann in dieser grafik weiter 10:16 nach rechts bewegt so dass dann die ersten fünf die nächsten fünf und so weiter datenpakete gesandt werden wobei das 10:23 windows ihn dann nicht weiterbewegt wenn bestätigungen ausbleiben die tcp datenpakete werden auch als segmente bezeichnet während der 10:33 kommunikation ist die größe dieses leiding window oder auch die anzahl von bipro datenpaket übertragen wird veränderlich so können die 10:41 kommunikations parteien auch darauf reagieren wenn beispielsweise mehr daten übertragen werden können oder wenn es ein stau gibt und man gezielt die zu 10:50 übertragenden daten verringern möchte damit ein solcher datenstau abgebaut werden kann ein sender kann ein datenpaket aber auch jederzeit pushen 10:58 damit wird vermieden dass eine wartezeit entsteht wenn der sender diese daten sofort ab senden möchte sie sehen hier ein beispiel für einen datentransfer via 11:08 tcp auf der linken seite ist ein client diese hat eine größere menge daten angefordert die der server auf der rechten seite der 11:16 ist also sender eine kommunikation ist nun an ihnen sendet die daten im puffer werden auf fünf datenpakete aufgeteilt diese werden dann in einem rutsch 11:25 versandt das heißt konkret und ist das erste das zweite als dritter und so weiter es wird jedoch zwischendurch nicht auf die bestätigung des ersten 11:33 zweiter und dritter und so weiter gewartet in dem beispiel die das dritte datenpaket verloren 11:39 trotzdem wird das vierte und fünfte datenpaket auch noch gesendet denn der empfang der bestätigungs quittung ist ja nicht voraussetzung für das senden des 11:46 vierten und fünften paketes irgendwann sind die vier quittungen eingelaufen aber der time out wird erreicht für die bestätigung des dritten datenpakete und 11:54 dann wird es der sender einfach erneut senden so dass schließlich sichergestellt ist dass alle fünf datenpakete übertragen und auch 12:01 empfangen die eigenschaft von servern dass sie auf bestimmten ip ports eben verbindungen entgegen nehmen und darauf antworten 12:08 nennt man auch ihre offenen ports in der sprechweise lauscht ein server auf einem board also zb ein web-server lauscht auf 180 oder ein ssh server laufen auf port 12:20 22 dabei arbeiten manche systeme so dass mit jeder weiteren angenommenen verbindung auf die support eine neue instanz der server software gestartet 12:30 wird bei vielen betriebssystemen ist eine gewisse server funktionalität schon entscheiden das heißt auch wenn sie keine explizite installation einer 12:38 weiteren server software vornehmen wird dieses betriebssystem schon auf bestimmten ports lauschen um seine normale funktionalität zu erfüllen 12:46 dies ist aus heutiger sicht schon aus sicherheitsgründen oft eine eigenschaft von betriebssystemen die nicht nur positiv gesehen wird 12:53 in solchen fällen kann eine feier wollen oder eben einen filter der router helfen der bestimmte offene ports nach außen hin abschirmt das heißt der offene port 13:02 ist da nicht mehr aus dem internet heraus erreichbar obwohl ein entsprechender server auf diesem computer lauscht ein weiteres 13:11 layer 4 protokoll dass sie kennenlernen sollten ist das unity oder kurz user data protocol rdp wurde nach tcp entwickelt und versuchte bestimmte 13:21 anwendungsfälle eine alternative für das doch sehr schwerfällige overhead lastige tcp protokoll darzustellen hier gibt es auch port nummern aber kein 13:31 drei wege handshake und auch keine bestätigungs quittungen das heißt bei einer juli verbindung werden die ersten daten bereits mit dem ersten 13:38 übertragenden paket übermittelt es gibt aber keine bestätigung squibb sender oder empfänger müssen sich dann auf andere weise verständigen um 13:46 auszuschließen dass übertragene daten fehlen oder sie neben den datenverlust einfach hin wichtige anwendungen sind sehr kurze 13:54 datenübertragungen zum beispiel die vermittlung einzelner weit ohne dass deswegen gleich der ganze aufwand benötigt wird und auch eine virtuelle 14:02 duplex verbindung nicht benötigt wird zudem gibt es protokolle wie beispielsweise video oder telefon übertragungen bei den es eher um geringe 14:11 latenzen geht ein verlust von einzelne datenpaket führt dann zwar sehr kurzen störungen wie zum beispiel eine bildstörung oder einem knacks geräusch 14:19 bei der tonübertragung dieses kann aber auf höherer protokoll ebene also zum beispiel welche menschen selbst der einfach sagte libysche korrigiert werden 14:27 sie sehen hier eine abbildung des jupiters und sehen auch sofort dass er viel kleiner ist als der tcp oder es gibt noch ein drittel des 14:35 bemerkenswertes layer 4 protokoll und das ist ein cmp für internet control message protokoll dieses dient dem austausch von 14:42 meta-informationen hat also eine eher technische bedeutung am bekanntesten dürfte die nutzung bei den sogenannten ping befehl sein damit 14:50 kann ich herausfinden ob eine ip-adresse bzw das dahinter liegende system aus meiner sicht heraus überhaupt erreichbar ist 14:58 dazu wird wie ein ping paket gesendet was mit einem ping reply beantwortet wird oft ist es auch möglich überall cmp eine 15:07 liste von routern von einer quelle bis zu einem ziel zu erhalten das kann sehr nützlich sein bei der fehlersuche im rahmen der netzwerkadministration und 15:17 auch die überlasteten router melden ihren fehler zustand über eishockey ein weiteres protokoll das ist insbesondere menschen auch erleichtert tcp ip zur 15:27 kommunikation zu verwenden ist das domain name system oder kurz dns dns ist eine art telefonbuch die älteren werden telefonbücher noch kennen welches es 15:38 ermöglicht so genannte internet adressen in ip-adressen umzusetzen so wird aus www wdr de eben diese ip-adresse 23 216 202 207 und ersteres kann sich ein 15:51 mensch leicht merken während ip-adressen umständlich zu merken sind die antworten auf dns anfragen liefern dns-server dabei hat jeder dns-server eine gewisse 16:01 zuständigkeit so wird an dns server der für ihr system eingerichtet wurde das kann zum beispiel von ihrem 16:07 vorreiter eine zugeordneter dns server seien viele anfragen gar nicht direkt beantworten können sondern wird einen anderen server fragen und die anfrage 16:16 wird unter umständen re kursiv weitergeleitet wie schließlich die antworten eingreifen den eigenen dns server kann man eigenhändig 16:23 konfigurieren oder sich über ein protokoll wie die hcp zuweisen lassen die dns-server bilden global eine verteilte datenbank der rechte teil 16:31 einer internetadresse ist die sogenannte top level domain diese kennen sie wahrscheinlich alle zb punkt de.com oder auch punkt nrw es werden weitere ebenen 16:41 von rechts nach links hier zugefügt so entsteht eine baumstruktur für die deutschen internet adressen also jetzt hier gemeint die punkt de adressen ist 16:49 die denic zuständig mit hilfe eines registrars kann jede privatperson oder auch juristische personen sich eine domain adresse also eine internetadresse 16:59 bei der denic sichern sofern diese noch nicht von einem anderen zuvor reserviert wurde der domain eigentümer kann dann eine server ip adresse in den dns 17:10 servern eintragen so kannst du eine systeme unter dieser domain adresse dann global erreichbar werden 17:16 ein wichtiges protokoll auf basis von tcp ip ist fdp das file transfer protocol dieses dient wie der name schon andeutet 17:24 der übertragung von dateien und es war sicherlich einmal das wichtigste internetprotokoll überhaupt es ist auch eines der ältesten protokolle aus 17:33 heutiger sicht ist dieses protokoll übrigens ganz furchtbar aufgebaut aber damals also spezifiziert wurde konnte man viele probleme aus der 17:40 zukunft eben noch nicht antizipieren ein ftp client über court 21 eine verbindung zu einem server auf und diese antwortet mit einer server response danach wartet 17:51 der client auf eingehende verbindungen das heißt die dateien die der client herunter lädt werden mit einer neuen aufzubauenden tcp verbindung vom server 18:00 zu klein übertragen diese erneute verbindungsaufbau in richtung also vom server zum client ist höchst ungewöhnlich 18:08 und er machte auch enorme schwierigkeiten bei protokollen wie nat überhaupt bei vielen sicherheitsarchitekturen aber vor 18:15 verbreitung des www war eben fdp das protokoll schlechthin um dateien im internet zu publizieren neben fdp gab es noch ein anderes 18:24 protokoll dass über das internet eben eine sehr große bedeutung erlangte und das ist das e mail protokoll smtp da steht für simple mail transfer protocol 18:33 das funktioniert so sie verbinden sich mit einem mailserver oder einem smtp server und können dann im dialog mit diesem server ihre e-mails übertragen 18:43 das heißt in der frühzeit der smtp kommunikation haben die anwender tatsächlich einzelne befehle an den mail server gesandt und dann stück für stück 18:52 diese mail damit spezifiziert diese händische kommunikation mit e mail server ist aber heute unüblich dass beherrschen nur noch wenige ältere 19:00 menschen bei der spezifikation von smtp wurden damals übertragung von dateien per e mail noch nicht mitgedacht das heißt smtp bietet nur die möglichkeit 19:11 eine textbasierte e mails zu übertragen und es dürfen auch nicht beliebige zeichen übertragen werden weil die teilweise noch eine funktion haben das 19:19 heißt nur eine teilmenge der ascii zeichen kann über e-mail übertragen werden damit fallen deutsche umlaute und auch 19:26 viele sonderzeichen weg hier sehen sie beispielhaft diese interaktive kommunikation die heutzutage ihr e-mail-programm im hintergrund ausführt 19:35 das bekommen sie also gar nicht mehr mit nach dem verbindungsaufbau meldet sich der client mit dem hello befehle und gibt dabei auch seine domain adresse 19:43 bekannt eine neue e-mail wird damit mail from und absenderadresse eingeleitet und das wird auch bestätigt vom mailserver gleichermaßen die absenderadresse die 19:52 deswegen auch beliebig ist also hier nicht in irgendeiner weise wäre verzichtbar ist und beides wird vom server bestätigt dann wird mit data der 20:01 eigentlich mehr inhalt angekündigt und der schmutz der mail wird mit einem alleinstehenden punkt in einer zeile codiert deswegen darf in der mail auch 20:09 kein punkt allein stehen in einer zeile vorkommen schließlich wird die interaktive sitzung mit quid beendet mit der popularisierung von e mail war es 20:17 natürlich nötig diese nachteile des alten als auszugleichen mit den rfc 20 45 und folgende wurde dann meinen eingeführt da 20:27 steht für multi purpose internet mail extensions mit mai ist es dann auch möglich deutsche umlaute zu kodieren die werden letztlich in eine folge von ascii 20:35 zeichen verwandelt wobei sie als absender bzw empfänger davon nichts mitbekommen das machen die mail programme optimalerweise unter sich aus 20:44 nur wenn einmal etwas schiefgeht dann sehen sie solche hässlichen umlaut codierungen zum beispiel stark und sz bei größen sind die plötzlich ist gleich 20:52 fc oder ist gleich df das heißt wir werden unicode zeichen kodiert die der empfänger dann wenn alles funktioniert auch wieder als korrekter unicode 21:01 zeichen darstellt zur datenübertragung wird base 64 verwendet dabei werden 64 erlaubte ascii zeichen ausgewählt und diese können 64 ist eine zweier potenz 21:12 26 also diese können also jeweils sechs kodieren so werden dann aus 34 base 64 zeichen und es können beliebige dateien über e-mail übertragen werden 21:24 die 64 verschiedenen erlaubten zeichen sehen sie hier grau hinterlegte der darstellung dazu gehört die großbuchstaben die kleinbuchstaben 21:31 ziffern und zwei erlaubte sonderzeichen in ähnlicher weise funktioniert auch der yuen befehl unter unix dieser kann auch mit dieser aus 324 zeichen methode 21:42 allerdings mit einer anderen tabelle beliebige dateien in ein format verwandeln das beispielsweise zu mensch übertragung genutzt werden kann 21:50 für it system spezialisten gehört das zum wichtigen grund wissen so können diese zum beispiel einem user erklären warum eine 50 mb grenze für e mails 21:59 bereits dann überschritten wird wenn der anhang doch nur 48 mb enthält daraus jeweils drei bis vier zeichen gemacht wurden die dann wiederum als bei zu 22:08 übertragen werden entsteht ein weiterer overhead um ein drittel der dann dazu führen kann dass obere grenzen überschritten werden 22:16 die base 64 codierung ist deswegen nicht nur reines partie wissen informatik sondern sie gehört zum grundlegenden wissen von systemspezialisten 22:24 systemadministratoren oder auch entwicklerinnen entwicklern damit die mails die per smtp übertragen werden auch empfangen werden 22:32 können werden weitere protokolle benötigt so wurde das gop oder pop3 protokoll das stellt für post office protokoll eingeführt um mails die auf 22:41 einem mailserver abholbereit liegen eben mit einem mail client abzuholen und herunterzuladen dazu wird eine verbindung auf dem tcp 22:48 port 110 aufgebaut und die mails können einzeln oder im blog angefordert und gedownloadet werden auch das machten die meisten e mail programme im hintergrund 22:57 eine moderne alternative ist das ein protokoll mit dessen können die mails direkt auf dem mail server verwaltet werden 23:04 der zugriff ist da nur online möglich es sei denn die mails werden auch mit einem lokalen malfoy synchronisiert das ältere pop3 protokolle funktioniert ebenfalls 23:14 interaktiv sie sehen hier rechts ein beispiel ich habe dort eine medien mich adressiert wurde herunter geladen und dazu wird in usernamen und passwort 23:22 übertragen und schließlich wird mit ried rief einst die erste mail wobei es hier noch eine mail im angebot gab heruntergeladen und dann schließlich 23:30 angezeigt hier hat mir immer ein guter bekannter ioan netten gruß hinterlassen abschließend sollen sie noch dass heutzutage wohl populärste internet 23:39 protokoll also tcp ip protokoll http das steht für hypertext transfer protocol kennenlernen das ist letztlich auch ein protokoll zur 23:47 übertragung von dateien über das internet wobei diese dateien aber in der regel html kodiert sind also webseiten enthalten html ist eine auszeichnung 23:56 sprache für internetseiten menschen die sich nicht so gut auskennen html auch manchmal eine programmiersprache der begriff auszeichnungssprache ist jedoch 24:05 korrekt html unterstützt die sogenannten hyperlinks so es eben möglich durch einen klick auf einen link auf eine webseite auf eine andere webseite zu 24:13 gelangen das ist letztlich die grundlegende technologie des world wide web was wohl die bekannteste server infrastruktur im 24:19 internet darstellt wenn sie im url feld eines browsers eine internet adresse angeben hier zum beispiel http doppelpunkt opel / www in der 24:28 bdi und so weiter dann wird eine port 80 verbindung vom browser zu diesem web server aufgebaut und es wird eine datei in diesem fall wellcome watt html 24:38 abgerufen url steht er war für juni vor resource locator damit können ganz allgemein über netzwerk erreichbare ressourcen identifiziert werden 24:47 das war auch schon der kurze überblick über layer 4 insbesondere tcp und ein paar weitere protokolle ich hoffe sie konnten ein bisschen was 24:55 dazulernen und vielleicht schauen sie sich auch bald wieder ein weiteres video aus der reihe grundlagen der informatik an bis dahin verabschiedet mich auch 25:02 wieder schauen [Musik]