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Radioaktivität und Strahlenschutz: Äquivalentdosis und effektive Dosis

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Das Wichtigste aus dem Video

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  1. hi schön dass du da bist die Fragestellung dieses Videos lautet was bedeuten die physikalischen Größen Äquivalentdosis und effektive
  2. Dosis als Vorwissen solltest du das Video zur Strahlenenergie und zur Energiedosis gesehen haben in diesem Video wurde festgestellt dass die
  3. Energiedosis noch nicht ausreicht um genau zu beschreiben welche biologischen folgen die Einwirkung von Strahlenenergie auf den Mensch Körper
  4. hat die Energiedosis berücksichtigt nämlich nicht die Strahlungsart hierzu braucht es eine Konkretisierung nämlich die sogenannte
  5. Äquivalentdosis die Äquivalentdosis wichtet die Energiedosis unter Berücksichtigung der biologischen Wirkung der
  6. Strahlungsart das heißt einfacher ausgedrückt wir betrachten welche Strahlung also welche Strahlungsart welchen Schaden bei uns im Körper
  7. anrichtet und dazu bedient man sich eines sogenannten Qualitätsfaktors um das einzuschätzen dieser Qualitätsfaktor
  8. wird mit kleinen Q abgekürzt man multipliziert diesen Qualitätsfaktor mit der Energiedosis und letztlich erhält man damit die
  9. äquivalenzdosis diese äquivalenzdosis wird durch groß h dargestellt was ist nun ein solcher Qualitätsfaktor genau im Prinzip ist dieser Faktor schlicht ein
  10. Erfahrungswert dieser Wert soll also die Energiedosis in Abhängigkeit der Strahlung Gewichten man hat also dann festgelegt dass Betastrahlung
  11. gammaastrahlung und Röntgenstrahlung etwa gleichwertig sind und dort beträgt der Qualitätsfaktor 1 das bedeutet dass im Prinzip die äquivalenzdosis in diesem
  12. Fall und die Energiedosis den gleichen Wert haben alpastrahlung dagegen hat eine viel höhere biologische Wirksamkeit als die vorhergenannten Strahlung man
  13. hat also alpastrahlung einen Wert von 20 zugewiesen das heißt alpastrahlung hat damit bei gleicher Energiedosis einen 20 Mal so hohen
  14. äquivalentdosiswert und damit eine 20 Mal höhere biologische Wirksamkeit beispielhaft soll dies auch noch mal an einer Rechnung
  15. veranschaulicht werden nehmen wir an wir haben eine Röntgenstrahlung mit einer Energiedosis von 0,2 milligray diese röntkgenstrahlung wird nun zur
  16. Berechnung der äquivalenzdosis mit den Qualitätsfaktor 1 multipliziert das S nicht schwer als Ergebnis erhalten wir wieder
  17. 0,2 die Einheit ist hier misivt das mag etwas verwundern dass nicht wieder milig greay rauskommt denn der Qualitätsfaktor hat ja an sich keine Einheit man macht
  18. diesen Kniff aber um die Energiedosis klar von der Äquivalentdosis abzugrenzen streng genommen ist es aber so dass sich hinter siard und grey tatsächlich
  19. jeweils Joule pro Kilogramm verbirgt hätte man nun eine alpastrahlung von sagen wir 0,06 migay sprich einer deutlich kleineren
  20. Energiedosis als die wir bei der rönkgenstrahlung hatten müssen wir diese mit dem Qualitätsfaktor 20 multiplizieren wir erhalten auf diese
  21. Weise 1,2 Mist obwohl die Energiedosis ja deutlich kleiner war als die der röngenstrahlung ist die Äquivalentdosis nun doch
  22. deutlich höher bzw um ein millisivt größer nun haben wir also mit der Äquivalentdosis eine physikalische Größe kennengelernt die die Energiedosis um
  23. ihre Wirkung etwas präzisiert aber die biologische Wirksamkeit kann man und muss man im Strahlenschutz häufig noch genauer fassen wir gehen nämlich mit der
  24. Äquivalentdosis davon aus dass es grundsätzlich völlig egal ist welche Körperregionen von der Strahlung getroffen werden tatsächlich
  25. unterscheidet sich die Wirkung der Strahlung auch noch mal Hinsicht der jeweiligen Organe oder der Gewebe die bestrahlt werden um nun also die
  26. Strahlenempfindlichkeit der jeweiligen Organe bzw der des Gewebes zu berücksichtigen braucht es eine weitere physikalische Größe nämlich die der
  27. effektiven Dosis das heißt die effektive Dosis dient der Angabe eines einheitlichen dosiswertes wenn man nun unterschiedliche Körperbereiche mit
  28. unterschiedlicher Strahlung bestrahlt so lässt sich z.B relativ genau das Risiko für z.B Spätschäden einschätzen um diese effektive Dosis formulieren geht man
  29. ähnlich vor wie wir es schon bei der Energiedosis zur Äquivalentdosis gemacht haben man führt also einen weiteren Faktor den sogenannten wichtungsfaktor
  30. ein dieser wird mit klein W abgekürzt der wichtungsfaktor entspricht auch hier wieder Erfahrungswerten und wird letztlich mit der Äquivalentdosis
  31. multipliziert z.B sieht man an den folgenden werten dass die Keimdrüse spricht die Geschlechtsteile besonders empfindlich sind andere Organe wie die
  32. Lunge oder Magen sind ebenfalls anfällig wenn auch nicht ganz so stark wie die Weichteile die Haut dagegen ist ein Beispiel für ein Organ welches deutlich
  33. enter ist schauen wir uns damit noch ein Beispiel zur Berechnung der effektiven Dosis an angenommen wir nehmen Iod 131
  34. auf und dies gelangt in unsere Schilddrüse und wir nehmen weiter an dass die Äquivalentdosis ca 100 msiv beträgt dann
  35. multiplizieren wir die Äquivalentdosis von 100 msiv mit dem wichtungsfaktor 0,03 für die Schilddrüse wir erhalten eine effektive Dosis von 3
  36. m tja und um einschätzen zu können ob nun 3 m dramatisch für uns sind oder nicht müssen uns an verschiedenen Richtwerten mal orientieren gucken wir
  37. uns das einmal an grundsätzlich sind 2 bis 4 Mist im Jahr durchaus normal wir sind ständig kosmischer und terrestrischer Strahlung ausgesetzt
  38. sprich Strahlung aus dem welteall bzw von der Erde selbst hinzu kommen weitere Strahlung z.B durch medizinische Untersuchung 2 bis 4 misiv sind also im
  39. ja für unseren Körper durchaus okay dieser hat sich auch daran angepasst Mitarbeiter in Kraftwerken sind aufgrund ihrer Tätigkeit im Jahr aber durchaus
  40. einer deutlich höheren Strahlenbelastung im Jahr ausgesetzt sie müssen bestimmte Grenzwerte einhalten damit sie nicht irgendwelche Spätschäden davon tragen
  41. ein Kraftwerksmitarbeiter darf z.B arbeitsrechtlich nicht mehr als 50 mt im Jahr abbekommen ähnliches gilt auch für Bergarbeiter oder Piloten sobald der
  42. Grenzwert überschritten ist dürfen sie halt an dieser Arbeitsstelle nicht mehr arbeiten und müssen halt dann eine gewisse Zeit lang aussetzen 5000 MIV
  43. wiederum sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich so nun haben wir also mit der effektiven Dosis also tatsächlich eine
  44. physikalische Größe die die wichtigsten Faktoren berücksichtigt um das Risiko für biologische Schäden durch Strahlung einschätzen zu können stoppe nun das
  45. Video und fasse das Wichtigste in ganzen Sätzen zusammen fassen wir zusammen die Äquivalentdosis die Energiedosis unter
  46. Berücksichtigung der Strahlungsart hierzu werden Qualitätsfaktoren für die Strahlungsarten formuliert die
  47. Äquivalentdosis wird in siwt angegeben sie berücksichtigt nicht dass unterschiedliche Organe unterschiedliche Schäden durchstrahlung nehmen können die
  48. effektive Dosis berücksichtigt zu der Energiedosis sowohl den Qualitätsfaktor den wir aus der Äquivalentdosis kennen als auch den wichtungsfaktor für Organe
  49. bzw das Gewebe die effektive Dosis wird ebenfalls in siwt angegeben sie dient als einheitlicher dosiswert wenn unterschiedliche Organe durch
  50. unterschiedliche Strahlung betroffen sind okay wenn du nun alles verstanden hast dann weißt du was die physikalischen Größen
  51. Äquivalentdosis und effektive Dosis bedeuten wenn du noch unsicher sein solltest dann könntest du das Video Neut schauen Übungsaufgaben machen oder
  52. jemand Fragen der dir helfen kann weitere Videos zur Radioaktivität findest du auf ivy-education ت

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