Newtonsche Gesetze I Trägheitsprinzip I Aktionsprinzip I musstewissen Physik musstewissen Physik https://www.youtube.com/watch?v=WS8HrOgPFD0 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 heute geht's um die Grundgesetze der Bewegungslehre also der Mechanik zum Glück sind das nur drei Stück ausgedacht hat die sich der Sir Isaac Newton und 0:08 deshalb heißen die auch die drei newtonchen Prinzipien also let's get ready for Newtons One Two 0:18 Three darum geht es heute die newtonchen Prinzipien also das Trägheitsprinzip das Aktionsprinzip und das Wechselwirkungsprinzip am Ende schauen 0:29 wir uns nach an warum Wechselwirkung und Kräftegleichgewicht nicht das Gleiche ist das hier ist Sir Isaac Newton er hat von 0:38 1643 bis 1727 in England gelebt im Alter von 44 Jahren hatte ein Buch veröffentlicht mit dem Titel prinipia Mathematiker darin 0:49 schreibt er über die Bewegung von Körpern und stellt drei Prinzipien auf das Trägheitsprinzip das Aktionsprinzip und 0:57 das Wechselwirkungsprinzip mit diesen drei Prinzipien kann man alle Arten der Bewegung von Körpern beschreiben deshalb sind das sozusagen 1:06 die Grundgesetze der Bewegungslehre und extrem wichtig also schauen wir uns sie mal im Einzelnen an das erste Newton Gesetz ist das der Trägheit das 1:16 sogenannte Trägheitsprinzip es besagt dass jeder Körper seinen Bewegungszustand beibehält etwas das in Ruhe ist bleibt auch für immer in Ruhe 1:25 und etwas das sich bewegt bewegt sich immer weiter fort wie einfach man ein Körper aus seinem Bewegungszustand bringen kann hängt von seiner Trägheit 1:33 ab ein Maß für die Trägheit eines Körpers ist seine Masse je mehr Masse etwas hat desto größer ist seine Trägheit und umso schwieriger ist es 1:42 sein Bewegungszustand zu verändern eine schwere Eisenkugel hat also eine größere Trägheit als ein federleichter Tischtennisball daher lässt sich die 1:51 schwere Kanonenkugel auch kaum aus der Ruhe bringen wenn ihr noch mehr darüber wissen wollt dann klickt unser Video über Trägheit das zweite Prinzip ist das 2:01 der Kraft das Aktionsprinzip um die Bewegung eines Körpers zu verändern muss man nämlich mit einer Kraft ihn beschleunigen wie 2:09 stark die Beschleunigung ist hängt auch wieder von der Trägheit also der Masse ab das heißt in kurzer formelform Kraft ist=le Masse mal Beschleunigung oder nur 2:20 mit Buchstaben F = m mal a aber die Kraft wirkt ja nicht irgendwie sondern immer in eine ganz bestimmte Richtung je nachdem in welche Richtung die Kraft 2:31 wirkt wird auch der Ball in eben diese Richtung beschleunigt wirkt die Kraft nach vorne dann rollt der Ball auch nach vorne wirkt die Kraft nach rechts dann 2:41 rollt der Ball auch nach rechts der Kraftpfeil symbolisiert die Kraft die Richtung des Pfeils zeigt uns die Richtung der Kraft und die Länge des 2:50 Pils zeigt uns ihre Stärke außerdem kann eine Kraft aber nicht nur Körper beschleunigen sondern sie kann auch Körper verformen wer noch mehr über 2:59 Kraft wissen will hier gibt's ein Video dazu nach dem Trägheitsprinzip und den Aktionsprinzip folgt jetzt Newton number TH das 3:09 Wechselwirkungsprinzip wenn wir beide gleichzeitig an den Seilen ziehen passiert wenig überraschend genau das wir treffen uns irgendwo in der 3:17 Mitte aber was passiert wenn nur ich am Seil ziehe ziehe ich dann den Simon zu mir hin oder passiert vielleicht gar nichts nein es passiert genau dasselbe 3:27 wir treffen uns wieder in der Mitte und dieses Phänomen hat Isaac Newton in seinen dritten Gesetz formuliert dem Wechselwirkungsprinzip Newtons drittes 3:36 Gesetz beschreibt man oft mit Kraft gleich Gegenkraft oder wie es Newton höchstpönlich auf Lateinisch formulierte aktio gleich reaktio damit meint er 3:47 Kräfte treten immer paarweise und entgegengesetzt auf und greifen an verschiedenen Körpern an das klingt immer noch ganz schön kompliziert da 3:55 müssen wir wohl noch mal zurück zur Kraft wie war das noch gleich eine Kraft ist das was den Bewegungszustand eines Körpers ändert oder ein Körper wie die 4:04 Knete verformt man sagt dass Kräfte wirken und das Kräfte an einem Körper angreifen das ist aber keine einseitige Sache es gehören mindestens zwei dazu 4:15 also noch mal zurück zu unserem Longboard Experiment beim ersten Teil an dem wir beide am Seil ziehen da üben wir beide 4:23 jeweils Kräfte aufeinander aus wir ziehen den jeweils anderen zu uns hin und deshalb treffen wir uns auch in der mit bitte wenn nur ich am Seil ziehe 4:32 dann könnte man ja meinen dass ich den Simon zu mir hinziehe und wenn der Simon nicht am Seil zieht dass dann bei ihm auch keine Kraft wirkt aber da macht die 4:40 Natur unserer Vorstellung einen Strich durch die Rechnung wir bewegen uns wieder beide aufeinander zu und treffen uns in der Mitte und immer wenn sich 4:48 etwas anfängt zu bewegen dann wirkt da auch eine Kraft also muss auch bei mir eine Kraft wirken und genau das ist die Gegenkraft von der Isaac Newton spricht 4:58 ich über also eine Kraft auf Simon aus die ihn zu mir zieht und gleichzeitig ruft das eine Gegenkraft hervor die mich zum Simon zieht und hier noch ein 5:08 Beispiel Eduard sitzt auf sein Longboard um uns das Wechselwirkungsprinzip etwas klarer zu machen dafür hat er noch ein 5:15 Medizinball dabei wenn er den Ball wirft dann rollt sein Longboard in die entgegengesetzte Richtung in die er den Ball geworfen hat das heißt also sowohl 5:25 auf den Ball als auch auf Eduard auf seinem Longboard wirkt eine Kraft und zwar in entgegengesetzte Richtungen genau das besagt das 5:35 Wechselwirkungsprinzip Kräfte treten immer paarweise und entgegengesetzt auf wenn also eine Kraft von Eduard auf den Ball wirkt so muss auch eine Kraft vom 5:46 Ball auf Eduard wirken diese Kraft ist genau entgegengesetzt und von der Stärke her genau gleich groß 5:53 Eduard beschleunigt auf dem Longboard weniger als der Medizinball das liegt natürlich daran dass er deutlich schwerer ist ist als der Medizinball da 6:01 Eduard aber auf den Longboard sitzt drückt die Kraft die vom Ball auf ihn wirkt ihn nun zur Seite aber aufgepasst Verwechslungsgefahr Kraft und Gegenkraft 6:13 ist nicht das gleiche wie ein Kräfte Gleichgewicht das sind zwear verschiedene Dinge die ihr bitte nicht durcheinander bringt das 6:20 Wechselwirkungsprinzip besagt dass Kräfte immer paarweise Auftreten zu jeder Kraft gehört also eine Gegenkraft das gilt immer und ohne Ausnahme das 6:31 Besondere daran ist dass wir dafür zwei Körper brauchen die dit spielen deshalb auch das Wort Wechselwirkung Körper 1 macht etwas mit 6:41 Körper 2 und Körper 2 macht automatisch etwas mit Körper 1 wenn die Kraft also an Körper 1 angreift dann greift die Gegenkraft an Körper 2 an Kraft und 6:54 Gegenkraft greifen immer an verschiedenen Körpern an und was war noch mal das Kräftegleichgewicht beim 7:01 Kräftegleichgewicht ziehen zwei verschiedene Kräfte an ein und demselben Körper hier in unserem Fall ist das die Pflanze die eine Kraft zieht nach rechts 7:12 und die andere Kraft zieht nach links wenn beide gleichzeitig ziehen dann passiert nichts die beiden Kräfte sind gleich groß und heben sich gegenseitig 7:21 auf deswegen können wir auch keine Wirkung erkennen selbst wenn beide Kräfte angreifen unsere Pflanze bleibt in Ruhe und genau das ist das 7:31 Kräftegleichgewicht Kräftegleichgewicht heißt mehrere Kräfte greifen an ein und denselben Körper an und heben sich gegenseitig auf sod dass wir überhaupt 7:40 keine Wirkung mehr sehen fassen wir noch mal alles zusammen die Grundregeln der Bewegungslehre sind die drei newtonprzipien erstens das 7:49 Trägheitsprinzip also dass ein Körper immer sein Bewegungszustand beibehält zweitens das Aktionsprinzip das besagt dass die Kraft das ist was den 7:57 Bewegungszustand eines Körpers ändert und drittens das Wechselwirkungsprinzip dieses sagt aus dass Kräfte immer paarweise auftreten 8:06 und dass zu jeder Kraft auch eine Gegenkraft gehört dazu ist es wichtig dass die Gegenkraft an einem anderen Körper angreift als die Kraft selbst und 8:14 bitte nicht mit dem Kräftegleichgewicht durcheinander bringen falls ihr noch ein paar Fragen habt dann schreibt uns einfach ein paar Kommentare wenn euch 8:21 das Video geholfen hat und vielleicht auch gefallen dann schenkt uns ein Daumen nach oben und erzählt euren Freunden davon tschüss