Altruismus/ altruistisches Verhalten/ reziproker Altruismus [Biologie, Oberstufe] TeacherToby https://www.youtube.com/watch?v=VRXcHCR41r4 Transkript (automatisch erstellt) 0:05 in diesem video dreht sich alles um altruismus bzw altruistisches verhalten um dann hinter festzustellen richtiges 0:11 altruistisches falten gibt es in der tierwelt nicht wir werden feststellen dass egoistisches verhalten 0:16 evolutionsbiologisch begründet ist aber auch fairness hat biologische wurzeln altruistische zweiten bezeichnet 0:22 selbstloses bzw gemeinnütziges halten es führt zu einem vorteil für andere individuen und kann gegebenenfalls zu 0:29 einem nachteil für das altruistisch handeln individuum führen nehmen wir das beispiel von erdhörnchen einer von ihnen 0:35 stößt einen alarmruf aus um weil er einen räuber entdeckt hat mit diesem verhalten hat eine 50 prozent höhere 0:40 wahrscheinlichkeit einem räuber zum opfer zu fallen gleichzeitig erhöht er jedoch damit die 0:45 überlebenschancen vieler seiner nächsten verwandten die alarmiert sind durch den ruf für sie ergibt sich also ein vorteil 0:51 warum zeigt der building ziesel dieses verhalten wenn es doch sein individuelles risiko erhöht denn gerade 0:56 aus biologischer sicht ist dieses verhalten erst mal wenig verständlich denn in der biologie dreht sich alles um 1:01 die weitergabe der eigenen gene und deshalb wird jegliches verhalten von organismen gezeigt um fortpflanzungs und 1:07 überlebenschancen zu erhöhen wenn man sich anschaut wer von den erdmännchen das verhalten zeigt stellt man fest dass 1:12 es vor allem weibchen wird noch höher ist die wahrscheinlichkeit alarm zu schlagen wenn sich verwandte in der nähe 1:18 befinden und weil sich weibliche nachkommen in der nachbarschaft ihrer mutter ansiedeln 1:22 verteidigen die weibchen mit ihrem alarmruf also ihren nachwuchs aus genetischer sicht ergibt dieses 1:27 verhalten schließlich doch sie denn so werden diese gene des helfenden weibchens mit höherer wahrscheinlichkeit 1:32 auch an die nächsten generationen weitergegeben hinter der vermeintlich altruistischen verhaltensweise steckt 1:38 also auch ein gewisser egoismus den man auch als genetischen egoismus bezeichnet und das ist wirklich ganz wichtig und 1:43 das wird in kaum einem biohof klar herausgestellt rein altruismus der ausschließlich anderen nutzt gibt es in 1:49 der natur nicht altruistische handlungen finden im tierreich stets auch zur verbesserung 1:53 der eigenen biologischen fitness statt altruistische verhaltensweisen naja zumindest vermeintlich altruistische 1:59 verhaltensweisen lassen sich häufig bei tieren die in gruppen zusammenleben beobachten eine ringeltaube die in einem 2:04 schwarm lebt geht durch das leben in der gruppe große kosten ein das leben mit anderen individuen in 2:10 einer gruppe kann die nahrungsmenge verringern die für jeden einzelnen zur verfügung steht 2:14 es kommt gegebenenfalls zu einer stärkeren konkurrenz um geschlechtspartner und auch das 2:19 infektionsrisiko steigt sozialverhalten bringt also immer viele kosten mit sich der nutzen ist in der regel jedoch immer 2:25 höher und wieder hat er nutzen etwas mit der steigerung der biologischen fitness zu 2:29 tun forscher haben beispielsweise beobachtet wie die schwarm größere von ringeltauben 2:33 den jagderfolg eines haares veränderte der auf diese ab gerichtet waren am erfolgreichsten war der habicht wenn 2:39 er einzelne torben angriff mit steigender zahl der tauben im schwarm dank der jagderfolg des hafens vor allem 2:46 weil in einem größeren schwarm immer wieder einzelne tauben den habicht entdecken konnten ihr fluchtverhalten 2:51 veranlasste die anderen individuen schwarms ebenfalls zu fliehen neben anderen vorteilen ist vor allem der 2:56 schutz vor fressfeinden von großem nutzen für in gruppen leben wird tauben kommt es im tierreich zu altruistischen 3:08 verhaltensweisen zwischen nicht verwandten spricht man auch von reziproken altruismus ein sehr 3:13 spannendes beispiel liefert das verhalten unterschiedlicher fledermausarten die miteinander 3:17 kooperieren sie sind ob das blut ihrer beute angewiesen um zu überleben nach 60 stunden ohne fremdes blut verhungern sie 3:24 und gerade die jüngeren fledermäuse ring häufig mit dem hungertod weil sie bei der jagd noch wenig erfolgreichsten 3:30 das führt aber auch dazu dass fledermäuse mehr blut als nötig sorgen sollte eine fledermaus akut auf blut 3:36 angewiesen sein dann kann eine andere fledermausart ihr das blutspenden allerdings im gegensatz zu uns menschen 3:41 auch etwas unkonventionelle weise sie können das überschüssige blut nämlich heraus wirken aber auch diese 3:47 verhaltensweise ist nicht gänzlich altruistisch langfristig erhöhen blutspenden fledermäuse ihre 3:53 überlebenschance denn diese werden nachgewiesenermaßen bevorzugt behandelt sollten diese selbst 3:58 auch mal auf nahrung angewiesen sein es wird also klar scheinbar selbstloses verhalten in der natur hat nichts mit 4:04 bewusster hilfsbereitschaft des individuums zu tun hinter diesen kooperativen beiden waisen 4:09 steckt immer ein genetischer egoismus und so wird es auch egoistisches verhalten von uns menschen evolutionär 4:15 begründet die beispiele zeigen aber auch dass fairness also anständiges verhalten 4:20 evolutionsbiologische wurzeln hat auch wenn es in der tierwelt er so etwas wie verkappter egoismus ist