Gedichtformen / Gedichtarten - Merkmale Ballade, Hymne, Ode, Sonett einfach erklärt Die Merkhilfe https://www.youtube.com/watch?v=VBxzRIv-bg0 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 so moin zusammen in den letzten Videos haben wir ja bereits über die Gedichtanalyse über Reimschema und viele weitere Dinge gesprochen im heutigen 0:08 Video wollen wir euch einen Überblick über die verschiedenen Gedichtformen geben z.B Ballade Hymne oder son nett und so weiter die wichtigsten Merkmale 0:15 seht jetzt viel Spaß los [Musik] geht's Gedichte kann man gut aufgrund icher Merkmale gruppieren und einer Art 0:32 zuordnen so betrachtet man z.B die Anzahl der Verszeilen das Reimschema oder das Versmaß in den nächsten Minuten wollen wir uns die bekanntesten 0:41 Gedichtformen anschauen und wir beginnen mit der Ballade die Ballade ist mit die bekannteste Gedichtform und wird auch gerne in Klausuren behandelt bekannte 0:49 Balladen sind z.B der Erlkönig von Goethe oder die Bürgschaft von Schiller im deutschsprachigen Raum konnte sich die Ballade im 18 Jahrhundert als ein 0:58 erzählendes mehrstrophiges Gedicht durchsetzen wobei man zwischen volksballaden des 15 und 16 Jahrhunderts und kunstballaden unterscheiden kann 1:08 mittlerweile kann man Balladen aber auch nach ihrer Ausrichtung unterteilen z.B in handlungsballaden oder beschauliche Balladen oder gesellschaftskritische 1:18 Balladen in den meisten Balladen wird kurz und knapp ein Ereignis erzählt bzw ein zeitgenössischer Stoff verarbeitet das mit einem tragischen Ende aufhört 1:28 aber auch Humor Ironie und Ernsthaftigkeit können in die Balladen auftauchen sie entsprechen eineer Art Mischform aus Epik Lyrik und Drama da 1:38 Elemente aus diesen drei Gattungen vorhanden sind Balladen hab meistens drei bis sechs Strophen aber keine genau festgelegte metrische Form die einzelnen 1:47 Strophen reimen sich häufig und verfügen meist über das gleiche Metrum hinzu kommmt dass eine einzelne Strophe meist aus mindestens drei Zeilen aber aus 1:55 höchstens sechs Versen besteht und damit kommen wir zur nächsten Form nämlich der die Hymne wird auch Preis oder Lobgesang genannt die Hymne entspricht einer 2:04 festlichen Preisung in der überwiegend Gottheiten besungen werden aber auch normale Personen oder Ortschaften sowie Gefühle können im Mittelpunkt einer 2:12 Hymne stehen prinzipiell verfügen Hymnen über keine feste und einheitliche Form daher findet man häufig freie Verse vor und man muss eben auf den Inhalt genau 2:22 achten Goethe den ihr wahrscheinlich alle kennt und Hölderlin sind typische hymnendichter weiter geht es mit der od in diesen Gedichten werden Personen 2:32 Handlungen oder bestimmte Themen lobgepriesen sie verfügen über kein festes Reimschema sind aber in Strophen gegliedert Oden verfügen meistens über 2:41 einen sehr gehobenen und pathetischen schreib und Sprachstil aufgrund ihrer Lobpreisung mit die bekannteste ode ist die Ode an die Freude von Schiller habt 2:51 ihr vielleicht auch schon mal was von gehört jetzt habt ihr schon drei wichtige Gedichtformen gelernt und die wichtigsten Merkmale dazu gehört weiter 2:58 geht es mit dem son nett denn neben der Ballade kommt das sonet auch sehr gerne im Unterricht vor sonet bedeutet so viel wie kleines Tonstück und hat seinen 3:07 Ursprung im 13 jahrhundert das klassische italienische Sonett dient oftmals auch als Vorlage für weitere ausbringungen im 16 Jahrhundert hat sich 3:17 das Sonett auch in Deutschland und England verbreitet auch in Sonetten wird ein Thema behandelt weswegen man eine Art inhaltliche Strukturierung 3:25 feststellen kann erst kommt die These im ersten Quartett dann kommt die Antithese im zweiten Quartett und eine Synthese in den zwei Terzetten so ist auch der 3:36 typische Aufbau eines sonets zwei Quartette und zwei Terzette sodass ein 14 zeiliges Gedicht entsteht und Achtung dieser Aufbau ist fast immer gleich 3:45 weswegen ihr ein so nett so gut erkennt dies kann natürlich auch hin und wieder variieren wenn man unterschiedliche Lyriker oder literaturpochen betrachtet 3:54 aber meistens ist das genauso häufig kann man den Jambus in den Sonetten entdecken da alternierende fersmaße benutzt werden alternieren bedeutet 4:03 nichts anderes als dass eine Hebung und Senkung im fersmaß abwechseln vorkommt in den zwei Quartetten kommt immer ein umarmender Reim vor in den zwei 4:13 Terzetten folgende Muster CDC DCD CDE CDE oder ccd eed die einzelnen Strophen werden aus sogenannten elf silbern gebildet bei den 4:25 Deutschen Sonetten haben sich jedoch 12 oder 13 Silben aufgrund des sechshhebigen jamischen reimverses herausgebildet wobei es nach der 4:33 sechsten Silbe eine zesur gibt dieses vermaß nennt man Alexandrina okay das war jetzt sehr theoretisch daher haben wir ein Beispiel 4:42 für euch pausiert kurz das Video und lest euch das hier mal durch je nachdem in welchenem sprachlichen Raum man sich befindet gibt es typische Vertreter für 4:49 so nette hier haben wir euch die wichtigsten aufgeschrieben lest euch das ebenfalls gerne durch neben diesen bekannten Gedichtformen gibt es außerdem 4:58 auch noch seltene Arten wie z.B die die ihr hier seht diese werden in der Schule jedoch fast nie betrachtet und sind daher auch nicht Gegenstand dieses 5:06 Videos wir hoffen sehr dass du jetzt einen guten Überblick über die gängigsten Gedichtformen bekommen hast mehr Gedichtanalyse gibt es in unserer 5:13 Playlist inklusiv aller rhetorischer Mittel schaut mal oben rechts oder in die Videobeschreibung vielen Dank fürs zusehen abonnieren und liken und bis 5:20 gleich ciao