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Regierungsbefragung mit Lars Klingbeil und Verena Hubertz! - AfD-Fraktion im Bundestag

AfD-Fraktion Bundestag17:09 412.690 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 127 Zeilen
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  1. Danke, Frau Präsident, für das Wort. Herr Finanzminister, ihre Schuldenpolitik hat Wirkung. Am Ende ihrer regulären Amtszeit wird der Bund
  2. alleine 78,7 Milliarden Euro an Zinsen bezahlen, also fast 80 Milliarden Euro Zinsen. Und dieses Geld fehlt uns für die Rente, für die Pflege, für die
  3. Gesundheit. Sie haben uns dafür Wirtschaftswachstum versprochen und ein trockener Blick auf die Zahlen zeigt, dieses Wirtschaftswachstum kommt nicht.
  4. die eigen ihre eigene Regierung hat die Prognose richtig nach unten korrigiert. Wir haben allein im ersten Quartal dieses Jahres 171 000 Arbeitsplätze in
  5. der Industrie verloren und das sind die, die Wohlstand schaffen. Das äh der IFO Geschäftsklimaindex, der ist so niedrig seit Anfang Corona, Mai 2020 nicht mehr.
  6. Die Steuereinnahmen sinken, die Prognose geht nach unten. Ähm, sie hoffen auf Wirtschaftswachstum. Dieses Wirtschaftswachstum wird nicht kommen.
  7. Trotzdem haben wir die rund eine Billion Euro Schulden, die Sie jetzt aufnehmen. Was ist Ihr Plan B, wie diese Schulden jemals zurückgezahlt werden sollen?
  8. Kollege Espdiller, Sie waren jetzt gut in der Analyse und haben beschrieben, wo die Herausforderungen liegen, aber selbst habe ich jetzt keine Antwort
  9. gehört, aber ich will gerne auf die Dinge eingehen, die können wir geben. Wir können tauschen, Herr Minister. Wir haben
  10. einfach möchte gerade beginnen, weil ich ihn deutlich weil ich Ihnen deutlich sagen will, der Weg, den diese Bundesregierung geht, auf
  11. wirtschaftliches Wachstum zu setzen, zu investieren, zu investieren, um dieses Land zu modernisieren, zu investieren, um an der wirtschaftlichen Stärke zu
  12. arbeiten, Strukturreform auf den Weg zu bringen und die Haushaltskonsolidierung voranzutreiben ist der richtige Weg. Die Verantwortung dafür, dass ein Krieg im
  13. Iran ausgebrochen ist, die liegt nicht in dieser Bundesregierung. Die liegt nicht in dieser Bundesregierung. Ich weiß nicht, ob Sie ihre Kanäle auch ins
  14. Weiße Haus nutzen, um dort deutlich zu machen, dieser Krieg muss beendet werden. Dieser Krieg muss aufhören, weil er uns deutlich schadet. Aber der Weg,
  15. den wir gehen zu investieren, Strukturreform auf den Weg zu bringen und zu konsolidieren, der ist richtig. Wirtschaftliches Wachstum und
  16. Arbeitsplätze sind unser Schwerpunkt. [applaus] Sie haben die Möglichkeit für eine 30 sekundige Nachfrage, bitte.
  17. Danke, Frau Präsidentin. Sie werfen gerade Nebelkerzen. Es sind mal wieder alle Schuld, außer die SPD. Sie sind seit Ewigkeiten in der Regierung. Es
  18. sind Strukturprobleme, die hier äh gemacht werden und nicht gelöst werden. Jetzt mal ein konkretes Beispiel. Äh in Spanien wurden 10 Milliarden EU-mittel
  19. Zweckentfremdet und ins Rentensystem überwiesen, obwohl es eigentlich für Wirtschaftsförderung da wäre. Äh da müssen Sie doch als Finanzminister mal
  20. auf den Tisch hauen und sagen, nee, so geht das nicht. Man kann hier keine Mittelzweck entfremden, weil es ja auch zu großen Teilen deutsche Beiträge sind.
  21. Sie kürzen 4 Milliarden bei der Rente äh im nächsten Haushaltsjahr beim Bundezuschuss und auf der anderen Seite müssen deutsche Steuerzahler jetzt die
  22. Renten in Spanien finanzieren. Da müssen sie ihre sozialistischen Kumpels doch mal anrufen und sagen überwehen kann.
  23. [applaus] Geld. Herr Espendiller, es geht mir überhaupt nicht drum, dass ich hier
  24. Schuldfragen adressiere, sondern es geht darum, dass wir hier miteinander auch diskutieren, wie wir rauskommen aus einer schwierigen wirtschaftlichen Lage,
  25. die wir ja ohne Zweifel haben. Aber noch mal, diesen Krieg zu beenden wäre ein wichtiger Schritt, um auch das Wachstum, das ja da war. Sie haben recht, dass wir
  26. korrigieren mussten nach unten, um diesen Weg des Wachstums weiterzugehen. Und der Weg, den wir in der Bundesregierung gehen mit Fokus auf
  27. Investition, Strukturreform und Konsolidierung ist der Richtige, um rauszukommen. Und zum Thema Europäische Union lassen Sie mich noch sagen, Sie
  28. wollen da raus. Ich glaube, dass die Europäische Union für uns sehr wichtig ist, um wirtschaftlich erfolgreich und auch sicherheitspolitisch stabil zu
  29. sein. Vielen herzlich, Frau Präsidentin, Frau Ministerin. Zunächst einleiten, zwei Fakten. Zum einen, in Deutschland leben
  30. 84 Millionen Menschen, das sind ca. 4 Millionen mehr als zur Wende 1989. Dieser Zuwachs von 4 Millionen ist ja ausschließlich auf Zuwanderung
  31. zurückzuführen, insbesondere auf die unkontrollierte Massenzuwanderung in den letzten 10 Jahren. Und zweiter Fakt, wir haben, glaube ich, seit dem Wiederaufbau
  32. Deutschlands die krasserendste Wohnungs, die es überhaupt gibt. Das Pestelintitut spricht von 1,4 Millionen Wohnungen, die stand jetzt in Deutschland schon fehlen.
  33. Wir erleben in Ballungsgebieten und in Großstädten Verteilungskonflikte. Familien können sich keine Wohnung mehr leisten. Alleinerziehende junge Menschen
  34. verzweifeln und finden nichts mehr, wo sie einziehen können oder was sie sich bezahlen können. Stimmen Sie mir also zu, basierend auf diesen beiden Fakten,
  35. stimmen Sie mir also zu, dass die grassierende Wohnungsnot in Deutschland in erster Linie und als Hauptursache die M den massenhaften Zuzug von Fremden von
  36. Millionen Fremden in dieses Land hatte und dass die Massenmigration die Hauptursache von Wohnungsnot ist.
  37. Herr Kollege, jeder in diesem Land hat ein Dach über dem Kopf verdient und [applaus] ich spiele hier nicht Gruppen
  38. gegeneinander aus. Ich spiele nicht die Geflüchteten gegen die Rentnerin, gegen die junge Familie oder die Pflegekraft in der Stadt aus. Ich würde mir
  39. wünschen, anstatt hier immer hetzerische Brandreden von Ihnen zu hören, dass Sie mal konkrete Hinweise geben, damit die Bagger in diesem Land auch wieder ein
  40. paar mehr Baustellen auf den Weg bringen. [applaus] Sie können eine Nachfrage stellen.
  41. I konzentere, dass Sie auf meine Frage nicht antworten, sondern drumhum reden, aber diese Analyse kommt ja nicht von mir, sondern vom Sachverständigen Rat
  42. für Integration und Migration, der letztes letzte Woche sein Jahresgutachten präsentiert hat. Und dieser Sachverständigen Rat, der kommt
  43. zu der Erkenntnis, dass die Hauptursache für Wohnungsnot in Deutschland die Zuwanderung ist. Deswegen noch mal meine Frage, ist jetzt der Sachverständigen
  44. Rat inkompetent, der ja aus Experten besteht, erzählt der Unsinn oder erzählen Sie Unsinn, die ja völlig fachfemd ins Bauministerium gekommen
  45. ist? [applaus] In diesem Land ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt unterschiedlich. Wir haben
  46. natürlich Städte und Regionen, wo wir ganz massiv Wohnraum brauchen, wo wir bauen müssen. Wir haben aber auch Regionen mit sehr viel Lehrstand.
  47. Deswegen kann die Antwort auch nie eine Pauschale sein und jede Wohnung zählt und deswegen setzen wir darauf auch an, damit der Wohnungsbau auch wieder nach
  48. vorne kommt. Sehr geehrte Frau Präsidentin, Frau Ministerin, der Bericht der Bundesregierung über
  49. Maßnahmen zum Bürokratieabbau vom 6. November 2025 bezeichnet den Bauturbo als Hebelprojekt und prognostiziert für 2026 bereits ein Entlastungsbetrag von
  50. rund 2,5 Milliarden Euro. Welche Konsequenzen ziehen Sie denn persönlich, wenn dieser Betrag nicht erreicht wird?
  51. mich, dass wir Gesetze auf den Weg bringen, die entlasten anstatt belasten. Wir entlasten Bürgerinnen und Bürger, wir entlasten die Kommunen und wir
  52. entlasten die Wirtschaft. Und diese 2,5 Milliarden, die kommen ja nicht aus dem luftleen Raum, sondern die haben Substanz dahinter. Und wir unterstützen
  53. die Kommunen, wie eben auch berichtet dabei, dass sie jetzt auch diese Paragraphen anwenden und lassen sie uns doch mal auf das möglich machen
  54. fokussieren und das wäre doch mal hier ein hilfreicher Beitrag von Ihrer Seite. Danke schön. Ja, Frau Ministerin, Sie suchen ja händeringend nach der Idee,
  55. wie man jetzt endlich bezahlbar bauen kann und Sie haben den Bauturbo gestartet. Ähm, ich denke, wir können konstatieren, dass der Bautur eben genau
  56. nicht das Bauen beschleunigt hat. Ähm, ein Problem sind die Baukosten. Was sagen Sie dazu, endlich mal die Baukosten zu senken oder den Bauturbo
  57. ganz zu lassen und zurückzukommen zur Vernunft? Denn der Sachverständigen Rat hat ja gesagt, dass Migration und Zuwanderung das Problem für den Woh ist.
  58. Also führen Sie sehr, die Zeit ist abgelaufen, bitte. Also, wir drehen uns hier gedanklich miteinander im Kreis. Der Bauturbo
  59. wirkt, der Bauturbo ist richtig und der Bauturbo trägt dazu bei, dass mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht, den wir brauchen. Und das ist meine Antwort.
  60. Danke, Frau Präsidentin. Herr Minister, [räuspern] als Finanzminister sind Sie natürlich verantwortlich für die Finanzen des Landes. Ein wichtiger
  61. Aspekt im Finanzen ist das Controlling und das Einhalten und Überwachen von Key Performance Indikatorn oder wichtigen Kennzahlen. Ich würde Sie daher gerne
  62. fragen, weil Sie es als erfolgreiches Investment in den Klimaschutz bezeichnet haben, für 100 Milliarden Euro investiertes Steuergeld. Um wie viel
  63. verhindern wir denn den globalen Mitteltemperaturanstieg? Also Herr Kollege, Sie wissen, dass es Untersuchungen und Studien gibt zur
  64. Wirksamkeit der einzelnen Instrumente, die im KTF sind. Wenn der Bedarf da ist, dann stelle ich Ihnen das gern zur Verfügung. Nur ich sage hier für mich
  65. sehr klar, ich brauche keine keine Zahlen, um zu wissen, dass es richtig ist. Ich will es hier deutlich für mich sagen. Ich brauche keine Zahlen, die
  66. belegen, dass ein Weg richtig ist, auf erneuerbare Energien zu setzen. Ich möchte nicht, dass wir vom russischen Gas abhängig sind. Ich möchte nicht,
  67. dass wir von fossilen Energieträgern abhängig sind, wie wir das gerade durch den Irankrieg erleben. Ich möchte, dass dieses Land souverän ist, dass es stark
  68. ist und dass es resilient ist. Und meine feste Überzeugung ist, je mehr erneuerbare Energien haben, desto besser sind wir beim Erreichen überlaufen.
  69. Danke schön. Nun hat für die Fraktion BNIS 90 die Grünen Klimaratc hat seine zurwerbung kürzlich
  70. grundlegend korrigiert und geht nun davon aus, dass der Temperaturanstieg in den kommenden Jahren weitaus geringer ausfahren wird als bisher angenommen. In
  71. Himmel läuft, dass viele Menschen in unserem Land bereits mit den aktuellen Energiepreisen überfordert sind, will die Regierung selbst die nächste Stufe
  72. der CO2 Steuer für das Jahr 2027 aussetzen. wäre es ansesichts der mittlerweile erwiesen falschen Entscheidungsgrundlage und der
  73. offenkundigen Überforderung unseres Landes nicht angebracht, die CO2 Schauer komplett abzuschaffen und wenn nein, warum nicht?
  74. Herr Kollege, wir haben ja gerade im Koalitionsausschuss zum Thema CO2 eine, wie ich finde, richtige Entscheidung getroffen, aber ich will Ihnen sagen, um
  75. das Ziel der günstigen Energiepreise zu erreichen, müssen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent vorantreiben.
  76. Und wer mir erzählt, dass es die Erderwärmung und den Klimawandel nicht gibt, da kann ich nur sagen, schaut auf die Realität, wie wir mittlerweile mit
  77. Naturkatastrophen, mit Umweltsituationen konfrontiert sind und deswegen noch mal konsequenter Ausbau der neuerbaren Energien. Ich finde, das sind wir auch
  78. den künftigen Generationen schuldig. Danke sehr, Frau Ministerin. Ich will noch mal auf die auf das Wohngeld eingehen. 2,4
  79. Milliarden. Eine Milliarde davon wollen Sie sparen. Was wollen Sie denn da noch ausrechnen? Wohngeld bekommt in der Regel jemand,
  80. der zwar zum Arbeiten geht, aber nicht genügend verdient, um sich die Miete leisten zu können. Wenn Sie da jetzt quasi die Hälfte wegkürzen wollen, wie
  81. sollen sich die Menschen überhaupt dann noch eine Wohnung leisten können? Wie zahlen die nächste Woh Monat ihre Miete, wenn sie hier noch rumprüfen wollen?
  82. Auch da ist auch ihr Bestand nichts, weil sie müssen ja für die Zukunft auch weiter bezahlen. Wie soll es gehen? Wie sollen die die
  83. Miet bezahlen? Schauen Sie bitte auf die Zeit. Es wurde ja eingangs auch schon auf die Sozialstaatskommission hingewiesen.
  84. Unser Ziel als Bundesregierung ist es, dass wir den Staat einfacher machen, dass wir die vielen Sozialleistungen, die es gibt, bündeln und dass sie
  85. natürlich auch zielgerichteter werden müssen. Und das ist ein Bild und ein Reformbedarf, den wir miteinander jetzt auch mit der Kollegin Berbelbas dann
  86. auch vor der Brust haben und sie können sicher sein, in diesem Land lassen wir auch niemanden zurück. Ja, Frau Präsidentin, vielen Dank. Herr
  87. Minister Klingbei, ihre kleine Koalition der großen Schulden liefert ja wieder ein Bild des Stillstands und des Kleinkriegs. Nehmen wir diese 1000 €
  88. Entlastungsprämie im Koalitionsausschuss in der Wer Borsik hatten sie sich noch darauf geeinigt in Anwesenheit aller Koalitionspartner Markus Söder soll ja
  89. auch dabei gewesen sein von der CSU und dann wurde das Ganze im Bundesrat gekippt. Ja, da hat sich dann auch Bayern um entschieden. Die CSU hat dann
  90. da eine andere Meinung vertreten. Danach hat die Bundesregierung noch nicht einmal den Vermittlungsausschuss angerufen, sondern das Projekt einfach
  91. beendet, sagen und klanglos. Meine Frage, wie erklären Sie den Bürgern, dass Ihre Koalition noch nicht mal das, was Sie selbst vereinbart hat, auch
  92. tatsächlich durchsetzen kann? Vielen Dank für die Frage. In der Tat war es für uns sehr wichtig als
  93. Koalition, dass wir im Koalitionsverschuss in der Villa Bor sich ein Zeichen setzen an die Menschen in diesem Land, die aufs Auto angewiesen
  94. sind, die täglich pendeln. Und deswegen war uns wichtig, dass wir mit den Senkungen bei Benzin und bei Diesel ein klares Signal an die Pendlerinnen und
  95. Pendler setzen. Darüber hinaus und wir sehen übrigens, dass diese Maßnahme wirkt, das will ich hier einmal betonen. Und darüber hinaus haben wir etwas
  96. verabschiedet mit der Entlastungsprämie, was ein freiwillige Möglichkeit für Arbeitgeber war. Wir hatten das schon während der Zeit, als der Russland den
  97. Krieg gegen die Ukraine begonnen hat, dass es diese Möglichkeit der Entlastungsprämie gibt. Ich muss akzeptieren, dass im Bundesrat die
  98. Bundesländer, die ja nichtan Weisung aus dem Koalitionsausschuss gewiesen sind, dass die anders entschieden haben. Aber was wir jetzt verabredet haben, ist,
  99. dass wir eine Einkommenssteuerreform auf den Weg bringen. Die Menschen, die hart arbeiten in diesem Land spür entlastet, die dafür sorgt, dass Menschen mit
  100. kleinen und mittleren Einkommen mehr Geld in der Tasche haben. Und das ist eine Entlastungsperspektive. die ich absolut richtig finde und an der
  101. wir jetzt in der Regierung arbeiten und die wir dann zum 1. Januar 27 auf den Weg bringen werden. [schnauben] So, es gibt noch die Möglichkeit der
  102. Nachfrage. Ähm ja, vielen Dank für die Antwort. Jetzt ist es ja in den Umfragen so, dass meine
  103. Partei die AfD bei 29% steht, bundesweit die SPD nur noch bei 12. Und in ihrem eigenen Koalitionspartner gab es ja auch in den letzten Tagen und Wochen viele
  104. Stimmen, die die Fortexistenz der Koalition über die vollen vier Jahre nicht mehr sehen. Äh daher meine Frage, können Sie sich Neuwahlen vorstellen
  105. oder haben Sie Angst, dass vor zu vielen Stimmenverlusten der SPD? Ist keine Nachfrage zum Thema, will ich an dieser Stelle nur sagen.
  106. Soll ich trotzdem antworten? Ich überlasse es natürlich Ihnen, dass sie Antworten. Also es ist okay, dass Sie das die Bühne
  107. hier sind glaube ich viele Kolleginnen und Kollegen, die an Fachfragen interessiert sind, dass sie hier so aufgemuskelt auftreten.
  108. [applaus] Strahlen Sie diese Arroganz aus, dass Sie gerade in den Umfragen vorne sind. Wir arbeiten hart dran, die Probleme der
  109. Menschen in diesem Land zu lösen. Ja, Bundesminister, der Bundeshaushalt 2027 wurde gerade eben ja vom Kollegen angesprochen. Äh, sie selber als
  110. Bundesregierung gehen davon aus, dass hier deutlich bei Finanzhilfen, Subventionen äh Rückführung und Einsparungen erfolgen. Auch der
  111. Bundesrechnungshof mahn eine strukturelle Konsolidierung des Haushaltes 27 an. Sehen Sie nicht äh angesichts der Größenordnung des KTF von
  112. 41 Milliarden maximal und nur 22 Milliarden investiven Ausgaben sowie wir auch ein deutliches Einsparpotential in diesem Sektor?
  113. Ja, Kollege, die Koalition hat sich auf den Weg gemacht, auch den KTF aufzuräumen. Damit haben wir angefangen im letzten Jahr und es muss natürlich
  114. auch weitergehen. Das will ich hier sehr klar sagen, wenn ich davon rede, dass wir Finanzhilfen abbauen müssen und ich kann uns nur ermahnen, dass wir den Mut
  115. haben, da wirklich ranzugehen. Gehört der KTF natürlich mit dazu, aber es gibt bestehende Förderzusagen. Da kann ich uns nur raten, dass wir die nicht
  116. abbrechen. Aber natürlich müssen wir hier auch und damit haben wir begonnen in der Regierung auch zusammen mit den Koalitionsfraktionen müssen wir unseren
  117. Beitrag leisten. Nur eins gehört eben auch zu weit dazu. Es hilft nicht um Lücken im Haushalt zu schließen und es hilft nicht um z.B. die Rücklage zu
  118. schonen. Das müssen wir schon im Kernhaushalt selbst regeln. So, dann nehme ich jetzt als erstes für die Fraktion Bündnis 90 die Grünen Frau.
  119. Sehr geehrte Herr Minister, weil gerade die Frage gestellt wurde nach Kosten für die Klimapolitik der Bundesregierung,
  120. ist Ihnen bewusst, dass trotz des weiteren Ausbaus äh der erneuerbaren Energien die CO2 Freisetzung in Deutschland von 2024 auf
  121. 2025 unverändert geblieben ist, was eigentlich bedeutet, dass diese ganzen Maßnahmen die sie mit viel Geld weiter forsieren gar nichts bringen. Wir nach
  122. wie vor 344 g CO2 pro Kilowattstunde, die wir in Deutschland produzieren. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, da weiter Geld zu versenken.
  123. muss das deutlich sagen, wenn wir Menschen dabei unterstützen, dass sie auf das Elektromobil umsteigen, wenn wir Menschen dabei unterstützen, dass sie
  124. die Wärmepumpe ausbauen, wenn wir Unternehmen mit dem Industriestrompreis jetzt unterstützen, wenn wir in der Strompreiskpensation Unternehmen in
  125. diesem Land unterstützen und Arbeitsplätze erhalten werden kann, dann sind das sinnvolle Maßnahmen, die diese Bundesregierung auf den Weg bringt, weil
  126. sie den Verbrauchern helfen, weil sie das Klima schützen, weil sie Energiepreise günstiger machen und weil sie Arbeitsplätze und wirtschaftliches
  127. Wachstum in diesem Land halten.