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Netzwerk-Topologien! In unter 5 Minuten erklärt!

Patrick Boekhoven4:55 12.027 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
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  1. Ihr wollt in weniger als 5 Minuten verstehen, was es mit Topologie in Netzwerken auf sich hat? Lasst uns direkt loslegen und zunächst einmal klären, was wir im Allgemeinen unter Topologie verstehen.
  2. Wenn verschiedene Geräte wie Computer, Router oder Server in einem Netzwerk angeordnet sind, bezeichnen wir diese Struktur als Topologie. Die Wahl der Topologie ist von großer Bedeutung,
  3. da sie wichtige Aspekte wie die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit beeinflusst. Wir müssen auch sicherstellen, dass die geeignete Hardware vorhanden ist.
  4. Es ist wichtig, zwischen der physikalischen Topologie, also dem Aufbau der Verkabelung, und der logischen Topologie, also der Art und Weise, wie die Daten fließen, zu unterscheiden.
  5. Lassen Sie uns vier wichtige Topologien betrachten, damit Sie auf dem neuesten Stand sind. Beginnen wir mit der Bus-Topologie. Hier verbindet ein Hauptkabel alle Teilnehmer
  6. miteinander, was bedeutet, dass alle Teilnehmer Zugriff auf diese eine Leitung haben. Dieser Zugriff muss natürlich kontrolliert werden, und dafür werden Zugriffsverfahren verwendet. Eine
  7. gute Idee, die ich übrigens in dem verlinkten Video detailliert erkläre. Kurz gesagt funktioniert es so, dass jeder Teilnehmer zunächst prüft, ob die Leitung frei
  8. oder belegt ist. Wenn die Leitung frei ist, beginnt der Teilnehmer mit der Übertragung. Wenn jedoch eine Kollision auftritt, sendet der Teilnehmer, der die Kollision bemerkt,
  9. ein Signal an alle Teilnehmer, um anzuzeigen, dass eine Kollision aufgetreten ist und dass alle ihren Sendevorgang einstellen sollen. Dieses Signal wird als Jam-Signal bezeichnet. Danach
  10. warten die Teilnehmer eine zufällige Zeit ab, bevor sie ihre Nachricht erneut senden. Da der Abstand zufällig gewählt wird, haben die Teilnehmer mit hoher Wahrscheinlichkeit
  11. eine bessere Chance, erfolgreich zu senden. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt, bis eine bestimmte Anzahl von Versuchen erreicht ist. Anschließend wird die Nachricht in die
  12. nächste Netzwerkschicht weitergeleitet, sofern sie immer noch nicht erfolgreich übertragen wurde. Die Bus-Topologie hat den Vorteil, dass sie einfach zu implementieren und kostengünstig ist,
  13. da nur eine Leitung benötigt wird. Allerdings ist zu bedenken, dass bei einem Kabelbruch das gesamte Netzwerk ausfällt. Zudem können nicht mehrere Teilnehmer gleichzeitig ihre
  14. Nachrichten senden, was ein großer Nachteil ist. Im schlimmsten Fall kann jeder Teilnehmer die über das Kabel übertragenen Daten mitlesen.
  15. Kommen wir zur Ring-Topologie. Hier sind alle Hosts über einen Kabelring miteinander verbunden, d.h., jeder Host hat ein Kabel, das zu ihm hinführt und von ihm wegführt.
  16. Dadurch kommt es nicht zu Datenkollisionen. In Ring-Topologien sind auch recht große Ringe möglich. Jedoch ist auch hier das gesamte Netzwerk betroffen, wenn eine Leitung ausfällt
  17. oder ein Teilnehmer ausfällt. Das Abhören gestaltet sich ebenfalls relativ einfach. Nun zur vermaschten Topologie. Bei dieser sind alle Teilnehmer beliebig
  18. miteinander verbunden, was bedeutet, dass jeder Teilnehmer eine Verbindung zu jedem anderen Teilnehmer hat. Dadurch haben wir eine sehr hohe
  19. Ausfallsicherheit, da mit hoher Wahrscheinlichkeit alternative Routen existieren, wenn ein Teilnehmer ausfällt. Die Lasten können gut verteilt werden, da mehrere Routen zur Verfügung
  20. stehen. Allerdings ist die vermaschte Topologie in Bezug auf die Anschaffungskosten sehr teuer, und auch der administrative Aufwand ist hoch, da jeder Teilnehmer gleichzeitig als Router fungiert.
  21. Zu guter Letzt sprechen wir über die wohl bekannteste Topologie, die Stern-Topologie. Hier befindet sich ein Switch oder ein Hub in der Mitte, der als Hauptverteiler dient.
  22. Der Switch oder Hub leitet die Nachrichten dann an die entsprechenden Teilnehmer weiter. Die Stern-Topologie hat den Vorteil, dass sie sehr einfach zu erweitern ist. Wenn ein neuer
  23. Teilnehmer hinzugefügt werden soll, steckt man einfach ein neues Kabel in den Switch, und die andere Seite wird beim Teilnehmer angeschlossen. Die Fehlersuche gestaltet sich ebenfalls recht
  24. einfach, da bei einem Ausfall eines Teilnehmers dies sofort am entsprechenden Port ersichtlich ist. Die Ausfallsicherheit ist gering, da ein Ausfall eines Teilnehmers in der Regel
  25. keine Auswirkungen auf die anderen Teilnehmer hat, außer dass der ausgefallene Teilnehmer nicht mehr erreichbar ist. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Switch ausfällt,
  26. da dann das gesamte Netzwerk betroffen ist. Der Verkabelungsaufwand ist ebenfalls hoch, und es ist ein Kopplungselement wie ein Switch oder ein Hub erforderlich, was kostenintensiv
  27. sein kann. Dennoch wird die Stern-Topologie aus den genannten Gründen am häufigsten verwendet. Wenn euch der Text gefallen hat, freue ich mich über einen Daumen
  28. nach oben. Links findet ihr Informationen dazu, wie ein Switch intern funktioniert, und rechts erkläre ich etwas über den DHCP-Server. Schaut gerne mal rein! Bis zum nächsten Mal.

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