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„Antimuslimischer Rassismus“: Kampfbegriff, Fördermillionen, politischer Islam?
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Transkriptautomatisch erstellt · 256 Zeilen
- Heute reden wir über den Islam oder den politischen Islam oder den antimuslimischen Rassismus über diesen Begriff antimuslimischer Rassismus ist
- Anfang der Woche in seiner Sendung Markus Lanz gestolpert. Er fühlte sich intellektuell überfordert und zwar von diesem Mann, der heute bei mir ist,
- nämlich Sascha Adamek. Sascha Adamek beschäftigt sich seit gefühlt 150 Jahren mit diesem Thema, dessen Wichtigkeit immer größer wird, weil wie in seinem
- Buch steht, wir demnächst möglicherweise 20 Millionen Muslime in Deutschland haben. Das Thema wird groß und größer. Unsere demokratische Gesellschaft steht
- zur Diskussion. Und Sascha Adamek hat dieses wunderbare Buch geschrieben Unterwanderung. Darüber reden wir heute und zwar um insbesondere
- über den Aspekt antimuslimischer Rassismus. Ich fand das sehr lustig, lustig, Sascha, als du als Lanz zugeben musste, der fühlte sich von diesem
- Begriff antimuslimischer Rassismus überfordert. Das Ding hat jedenfalls auch eine finanzielle Komponente
- und die hat ihn aufgeregt. Die kann einen auch aufregen. Beim antimuslimischen Rassismus klingeln
- die Kassen der NGOs in Deutschland ganz gewaltig. Du schreibst in deinem wunderbaren Buch, dass du eine Anfrage gestellt hast an Behörden in Berlin,
- Ministerien im Bund, um zu ermitteln, wie viel Geld eigentlich im Zusammenhang mit diesem Begriff antimuslimischer Rassismus
- in diese Einheit fließt. Was ist dein Ergebnis? Wie ist es dir dabei ergangen bei deiner investigativen Recherche? Na ja, die Zahl ist für mich schon
- überraschend hoch. Es sind also sage und schreibe 25 Millionen, die allein in den letzten 10 Jahren in diesem ja sehr fragwürdigen Begriff geflossen sind. Was
- heißt [gelächter] in dem Begriff? Sie sind geflossen an NGOs, die sich quasi in ihren Projektbeschreibungen dem Kampf gegen den antimuslimischen
- Rassismus verschrieben haben, durch Lehrveranstaltungen, durch Bildungsveranstaltungen, durch Videos, die sie produziert haben.
- Mit anderen Worten, so wie du es beschreibst, ist antimuslimischer Rassismus, um diesen Begriff hat sich ein
- offenbar florierendes Geschäft zwischen NGOs und dem Staat entwickelt. Ganze Organisationen refinanzieren sich darüber. Wie geht
- das? Na ja, das sind halt Vereine oft oder gemeinnützige GmbHs, wie Claim oder tatsächlich auch Vereine, die früher mal
- als islamistisch gelistet waren Verfassungsschutzbehörden. Die haben sich dem Kampf gegen antimuslimischen Rassismus verschrieben.
- Das heißt, zwei Dinge tun die. Einerseits wollen sie aufklären darüber, politisch auch aufklären über diesen, wie ich es
- finde, Kampf Begriff. Und auf der anderen Seite sollen sie messen, wie dieses Phänomen gestiegen ist. Und da gibt es sehr erstaunliche Wendungen.
- Also es gibt ein sogenanntes Monitoring, wo gemessen wird, wie antimuslimischer Rassismus sich entwickelt. Da ist zum Beispiel der Verein Claim gemeinnützige
- GmbH beauftragt. Die haben sogenannte Meldestellen. Die benennen sie aber selbst. Das sind jetzt nicht Polizeidienststellen, wie sie es
- in ganz Deutschland gibt, sondern sie werden benannt. Und das sind häufig Leute, das heißt schön communitybasiert, die aus der islamischen Community selbst
- kommen. Das heißt, man fragt dann die Vereine, fühlt ihr euch diskriminiert, seid ihr auch wirklich diskriminiert und wie häufig? Und da haben sich schon
- Sachen zugetragen, wo mir die Ohren geschlackert sind, weil bei so viel Geld dann noch Statistiken sozusagen betuppen und die Öffentlichkeit belügen, das hat
- mich schon sehr überrascht. Und es wurde eingeräumt. Also muss ich vorstellen, es ist wurde vor ein paar zwei Jahren gesagt von der
- Diskriminierungsbeauftragten der Bundesregierung, die es ja immer noch gibt, diese Frau Ferda Ataman, dass diese Islamfeindlichkeit um 114 %
- gestiegen sei. Habe ich gedacht, oh wow. Ist wirklich schlimm, also, um ganz klar zu Ja, also es gibt es es gibt
- Islamfeindlichkeit. Es gibt auch Muslimfeindlichkeit, Leute, die Muslime nicht mögen. Das ist wirklich sehr zu verurteilen. Hier geht's aber darum,
- etwas anderes zu messen, nämlich diesen antimuslimischen Rassismus. Und da hat man wirklich betrogen bei den Statistiken. Man hat gesagt, es ist um
- 114 % gestiegen. Jetzt wird's mathematisch, also aufpassen. Man hatte aber in dem Jahr zuvor zehn Meldestellen, im Jahr danach 17. Und
- kann man sich auch vorstellen, wenn man die Zahl der Meldestellen erhöht, steigt automatisch auch die Zahl der Fälle. Ich habe es dann so gemacht,
- ja, und ich habe es dann so gemacht, wie ich es als Journalist gelernt habe, einfach mal in die ordentlichen Statistiken geguckt. Es gibt die auch,
- und zwar gibt's die bei der Polizei. Die misst Hasskriminalität und in dem Fall Islamfeindlichkeit, und die war in dem Jahr um 26 % gestiegen, nicht um 114.
- Ist auch sehr zu verurteilen und ein ein ernstes Thema, aber man sieht daran, wie sozusagen diese NGOs erstens viel Geld verdienen und zweitens so einen falschen
- Alarmismus über ein sehr fragwürdiges Phänomen verbreiten. Einen tiefen Einfluss hat auf unsere Gesellschaft. Du hast gesagt, mit den
- Ohren schlackern. Das ist mir passiert, als ich in deinem Buch gelesen habe, dass es einen sogenannten Flüchtlingsmentor
- gibt, den der Staat fördert und damit auch ähm die Indoktrinierung von hier ankommenden Flüchtlingen
- mit diesen Begriffen, die ein politisches Ziel verfolgen, finanziert. Eigentlich unvorstellbar. Kannst du das
- mal erklären, was ist das? 200.000 Euro von diesen 25 Millionen, die irgendwie im Zusammenhang stehen mit diesem Begriff antimuslimischer Rassismus, die
- fließen in eine Flüchtlingshilfe, die der Indoktrinierung von Migranten dient. Ja.
- Was passiert da? Ja, die sind noch im Top und man muss sich vorstellen, wir haben es ja hier mit dem politischen
- Islam zu tun. Das heißt mit Influencern, mit großen Verbänden, die fremdgesteuert sind. In dem Fall war es DITIB, das ist der türkische Moscheeverband, der von
- Erdogan direkt gesteuert wird. Die Leute werden aus der Türkei bezahlt und das Schlimme daran ist, die haben damals dann Geld bekommen, um sich um die
- Flüchtlinge zu kümmern, die ankamen. Das heißt, man gibt den Menschen, die vielleicht sogar vor dem Islamismus geflohen sind, Leute an die Hand, die
- selbst mit dem politischen Islam zu tun haben. In dem Fall haben sie dann tausende Korane und Gebetsteppiche verteilt, die Flüchtlinge beraten, wie
- sie sich hier zurechtfinden sollen. Das heißt, man hat sie gecatcht, gleich sozusagen in die unter die Fittiche dieser politischen Islamisten genommen
- und das und das setzt dem noch die Krone auf in einer Zeit, wo herauskam, dass DITIB Imame, wohlgemerkt vom türkischen Staat bezahlt, hier den Auftrag hatten,
- für Erdogan zu spionieren. Es gab eine offizielle Spionageermittlung. Diese Imame sind dann kurzerhand von der Bildfläche verschwunden hier und in der
- Zeit drücken wir als Staat diesem Verband Geld für das Willkommen von Flüchtlingen in die Hand. Ist das naiv? Ist das böswillig? Steckt
- da eine Ideologie hinter? Warum machen wir das? Also, für meine Begriffe steckt da ein ein falscher Ansatz von Toleranz hinter,
- der nämlich besagt, alles, was an Multikultur hier ins Land kommt, und damit ist tatsächlich alles gemeint, also auch Islamismus,
- Frauenfeindlichkeit, Judenhass, alle kulturellen Spielarten äh dieses sehr reaktionären Islambildes, die sind hier willkommen. Und diese Willkommenskultur
- umfasst halt alles. Und dazu gehört eben auch, dass man dann nicht sagt, wir versuchen frühzeitig hier ankommenden Menschen beizubringen, dass sie
- Lehrerinnen, Frauen zu respektieren haben, Mädchen zu respektieren haben. Sondern man gibt anstatt dessen reaktionären Islamverbänden Geld in die
- Hand, um die Flüchtlinge hier zu indoktrinieren. Mich hat das sehr aufgebracht, weil es natürlich kontraproduktiv ist. Ich will eine
- Einwanderungsgesellschaft, ich will die auch mit Regeln aber haben, wo Menschen die hier ankommen, unsere freiheitliche Gesellschaft schätzen lernen, lieben
- lernen. Und dann aber auch beigebracht bekommen, was man dazu liefern hat. Als Mensch in dieser Immerhin kommen Leute und suchen Schutz
- in Deutschland und wir sorgen dafür, dass um auf den Titel deines Buches zu reflektieren, dass
- diese Leute, die bei uns Schutz suchen, unsere liberale Gesellschaft unterwandern und wir benutzen Steuergelder dazu, um das auch
- noch zu befördern. Habe ich das richtig verstanden? Ja, im Grunde genommen, kann man es ganz ganz groß sagen, wir
- wir finanzieren unsere eigenen Gegner. Also Menschen, die im Grunde genommen nichts anderes im Schilde führen, als das Grundgesetz langfristig auf der
- Basis der Scharia auch abzuschaffen oder zu modifizieren zumindest. Das steht es auch in Strategiepapieren. Zum Beispiel der internationalen
- Muslimbruderschaft drin, auch für Deutschland. Und das ist natürlich komplett kontraproduktiv, wenn man eine freie Einwanderungsgesellschaft haben
- will. Ich habe auf Seite 220 deines Buches habe ich eine Aufstellung gefunden. Okay.
- Eine einen sprachlos macht. So, [schnauben] da ist unter dem Aspekt Verbände des politischen Islams Auswahl der
- Steuergelder. Also da steht die Islamische Grundschule Berlin. 19.622.466,93
- Regel Förderung nach Privatschulrecht haben die bekommen. Die islamische Grundschule Berlin über 19 Millionen und der Vorsitzende des Trägervereins hat
- geschrieben, der Islam sieht eine Einheit zwischen Staat und Religion vor. Das heißt also, der deutsche Staat steckt 20 Millionen
- Steuergeld in eine islamische Grundschule in Berlin, die die Trennung von Staat und Religion perspektivisch
- negiert. Richtig? Ja, der Erfinder dieser ganzen, der auch in der islamischen Föderation tätig ist, Herr Kesici, den habe ich natürlich
- gefragt, was er was er dazu sagt, weil das war eine Studienarbeit, muss man sagen. Und ich wollte natürlich wissen, ist das eine Jugendsünde, ne? Manche
- Menschen sind ja im jugendlichen [räuspern] Alter ein bisschen radikaler. Hat er sich da irgendwie verhauen? Und dann stelle ich fest, nein, der hat sich
- davon nicht distanziert. Er hat die Chance auch nicht wahrgenommen, weil natürlich müsste man sich dann von den Grundregeln, von der Grundbasis des
- politischen Islam verabschieden. Und das kann man von den Menschen dann nicht erwarten. Und das Problem ist, dass halt das, was in diesen Schulen stattfindet,
- sehr schwer zu kontrollieren ist für den Staat. Wir kommen ja gleich noch darauf, auf die Schlussfolgerungen, die man aus
- diesen ganzen Vorgängen ziehen sollte. Was mir auch noch eingefallen ist aus meiner Arbeit, die ja im Prinzip politisches Reporting ist
- und politische Analyse im die damalige Ministerin der Grünen, Frau Frau Paus, hat eine Fin, die Sicherung der Finanzierung
- dieser NGOs, die sich genau mit diesem Themenkomplex beschäftigen, über die laufende Legislaturperiode hinaus für viele Jahre
- ähm gesichert. Und das ist machst du auch zum Thema in deinem Buch. das heißt im Grunde genommen sind ihrer halb
- Nachfolgerin Karin Prien von der CDU mehr oder weniger die Hände gebunden als ein So wie du es schreibst, ein Woker islamischer Komplex
- Fördermillionen Auf eine staatsstreichartige Weise Sich gesichert.
- Ja, ich finde schon, also man muss ja wissen, die sind in der Zeit wussten sie, wir sind abgewählt, ne? Scholz war weg, äh zwar klar, die werden nicht
- wiederkommen. Und in der Zeit, in der man weiß, demokratisch wird man keine Mehrheit mehr haben, sorgt man dafür, dass Förderperioden verlängert werden.
- Ja, um mehrere Jahre, so dass wie wie du schon gesagt hast, die Nachfolgerin es schwer hat, die wieder rauszuwerfen. Sie hat es trotzdem getan, und das finde
- ich gut. Ähm, es wird wird trotzdem versucht, diese gesamte Förderung Demokratie leben, so heißt das so schön, auf Reset zu stellen, um eben zu gucken,
- erstens, was hat's gebracht, und zweitens, bei wem bringt es was, weiterzumachen oder erneute Programme oder andere Programme aufzulegen. Wir
- sind ja schon der Meinung, dass das ein oder andere Programm Sinn macht, gerade wenn es darum geht, den Judenhass auf den Straßen zu bekämpfen Und jungen
- Leuten beizubringen, ähm was Respekt heißt, zum Beispiel, dann bin ich durchaus dafür, Programme zu machen, aber hier waren es halt eben Programme,
- die auf eine ein Konzept fuß auf einem Konzept fußten, was Mir ist also Lanz nicht alleine, äh wenn er sagt, er ist intellektuell
- überfordert mit äh mit dem antimuslimischen Rassismus, ich bin das auch. Und übrigens, die beiden äh Vertreterinnen in dieser Lanz-Runde
- konnten mir auch über die gesamte Sendung auch nicht klarmachen, was es eigentlich bedeuten soll. Die haben dann irgendwas gefaselt von strukturellem
- Rassismus. Äh ich bin da komplett ausgestiegen, weil ganz offenbar kann man diesen Begriff nicht wirklich erklären.
- Da kommen wir jetzt drauf, das ist ein guter Punkt. In der Sendung von Markus Lanz hat sich Markus Lanz ja
- Als zum ersten Mal seitdem ich es gesehen habe, wirklich intellektuell überfordert gezeigt, so wie er es gesagt hat von diesem Begriff antimuslimischer
- Rassismus. Vielleicht können wir Ihnen, aber vor allem Dingen unseren Zuschauern mal helfen bei der Genese dieses Begriffs dieses
- Begriffs und worum geht es da überhaupt? Wo kommt der überhaupt her und welche Karriere hat eigentlich dieser Begriff gemacht? Ich habe aus der Lektüre des
- wunderbaren Buches habe ich gelernt, dieser Begriff geht zurück bis ins Jahr 1910 und dann spielt auch noch die iranische Revolution von 1979
- eine Rolle und später dann Erdogan. Kannst du das mal erzählen, welche Karriere dieser Begriff hat? Also, ähm, er kommt aus dem Wort
- Islamophobie, also, der ist ja auch schon sehr umstrittener Begriff, weil es geht um Kommt von Xenophobie, ne?
- So. Ablehnung, es geht um Angst, ne? Angst vor etwas haben ist ja etwas anderes als feindlich gesonnen sein. Und dieser
- Begriff wurde sehr lange auch tatsächlich benutzt, natürlich auch von gerade muslimischen Vertretern, Lobbyisten,
- auch des politischen Islam, die eben sagen, wir werden bedroht, ne? Das ist das Grundnarrativ, ansonsten gäb's auch kaum Radikale, weil dieses Grundnarrativ
- ist schon seit Jahrzehnten, auch seit der Dekolonialisierung, der Islam ist unter Druck. Und das ist quasi der Booster für Islamismus und auch für
- Terrorismus. Und insofern ist dieser Begriff nämlich gar nicht so lustig, wie er klingt. Ähm, er hat sich dann weiterentwickelt, man
- hat dann 1997 in Großbritannien ähm zum ersten Mal ausgemerkt, Islamophobie, ja, damit kommen wir nicht viel weiter. Welcher Vorwurf trifft Leute am meisten?
- Rassismus. Wenn mir jemand Rassismus vorwirft, dann bin ich wirklich betroffen. Und ich werde auch ärgerlich, wenn man mir sowas vorwirft.
- Ja, aber deine Karriere ist in Gefahr und dein Beruf ist in Gefahr und dann kommt der Chefredakteur vorbei und sagt, wir können keinen Rassisten beschäftigen
- und wenn der Chefredakteur nicht vorbeikommt, dann kommt eine NGO vorbei und sagt, warum schmeißt ihr den Adam Mek nicht raus?
- So, genauso ist es und genauso wird auch vorgegangen tatsächlich. Auch bei Medien wird versucht natürlich Leute unter Druck zu setzen. Ähm. Bei uns ist sowas
- undenkbar, glücklicherweise. Aber es soll Wir sind halt ein freiheitliches Medium. Wir sind ein freiheitliches Medium.
- Darauf bin ich auch stolz, dass es so ist. Und aber jetzt noch mal zurück zum Begriff. Der wurde dann weiterentwickelt und das
- Interessante ist, an dieser Weiterentwicklung haben Leute teilgehabt, die regelmäßig mit der internationalen Muslimbruderschaft in
- Verbindung gebracht wurden. Für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer muss ich erklären, die Muslimbruderschaft ist eine internationale Geheimbewegung, die
- eigentlich beabsichtigt, quasi die Staatsordnung so im Sinne der Scharia neu zu ordnen, ne? Also nicht sozusagen nach demokratischen
- Gepflogenheiten, sondern Scharia basiert. Und da gibt es Leute, die der immer wieder nahe stehen und die an dieser Entwicklung dieses Begriffs
- antimuslimischer Rassismus unmittelbar mitgewirkt haben, in Arbeitsdefinitionen und dafür gesorgt haben, dass das Eingang gefunden hat in Lehrbücher, in
- Universitäten, aber eben auch tatsächlich in Förderprogramme und in die Regierungskommunikation unserer Länder, auch der Bundesregierung. Und
- das ist schon unerhört, dass es gelingt, einen Begriff, der komplett unwissenschaftlich ist, eine eine quasi eine wissenschaftliche Erfindung, in die
- Regierungskommunikation einzuspeisen und das mit den Folgen, die wir schon besprochen haben, wie viel Geld da rein fließt.
- Es geht um Untastbarkeit. Das habe ich bei der Lektüre deines Buches gelernt. Untastbarkeit, Unantastbarkeit des Islam.
- Das Unantastbarkeit Unantastbarkeit, dass also Kritik unmöglich gemacht werden soll und dem dient dieser Begriff antimuslimischer
- Rassismus oder jeder der irgendwie Kritik äußert an am Islam, an der Religion an sich oder an Begleitumständen, Kopftuch etc.
- Der kann ähm geframed werden und und markiert werden als antimuslimischer Rassist, was dazu führt, dass er sich in die Ecke verkriechen soll.
- Ja, genau. So, das ist ja das Ziel. Das ist hat ja ein politisches Ziel. Geht ja nicht nur um die Etablierung eines neuen
- wissenschaftlichen Begriffs oder so, sondern es hat ja was zu tun mit Aktivismus, mit einem politischen Aktivismus.
- Also, für mich ist das ein Kampfbegriff, ganz klar. Mit dem quasi diese Organisationen versuchen Kritiker, sei es an islamischen Gepflogenheiten, an
- Aussagen, aber auch an Dingen wie Zwangsheiraten, Zwangs-Ehen und solchen Dingen, die es ja alle gibt, ähm mundtot zu machen, indem man sagt, wer das wer
- das ähm moniert und in die Öffentlichkeit bringt, der äh begeht antimuslimischen Rassismus, weil und jetzt kommt die Begründung, weil die
- meisten unserer Brüder und Geschwister sind ja sozusagen ähm in Deutschland dann Araber, Araberinnen oder Türkinnen und Türken. So, und jetzt ähm sagen die,
- die gehören jetzt zu uns. Und das ist, wo ich sage, das ist der originäre Rassismus, weil wenn ich wenn ich sozusagen eine Community aufgrund ihrer
- ethnischen Herkunft eingemeinde, sagen die, die gehören zu uns und jeder, der die angreift, ist ein Rassist, dann begehe ich genau gespiegelt das, was man
- uns vorwirft, nämlich rassistisch zu sein. Weil wer gibt denn denen das Recht? Und ich finde, wir haben wirklich die die die Pflicht, uns auch
- einzusetzen für junge Mädchen, die ähm aus zweiter, dritter Generation Türkinnen sind oder Araberinnen sind, die zu uns gehören, die unsere
- Staatsbürgerinnen sind, sie z.B. davor religiösen Mobbing zu schützen in Schulen, wo immer mehr versucht wird, ähm den den Mädchen aufzudrängen, ein
- Kopftuch zu tragen oder eben nicht im kurzen Rock rum zu laufen. Wir haben auch keine Wahlfreiheit, ne? Also, das ist ja der Unterschied zur
- Kippa, das die die ja als Beispiel von
- Vorhübsch, glaube ich, in der Sendung bei Markus Lanz genannt worden ist, nach dem Motto, ja, religiöse Symbole, das ist eigentlich dasselbe, ne? Die
- können das Kopftuch für muslimische Mädchen und die Kippa bei jüdischen Kindern. Es gibt aber einen großen Unterschied
- und der besteht eben darin, dass die dass das Kopftuch ein Zwangsinstrument ist zum Überstülpen einer bestimmten Sexualmoral
- auf muslimische Kinder und deswegen eigentlich nicht in unserem in unserem Sinne ist. Ich habe gelernt aus der Lektüre deiner Seiten,
- dass die Islamkritik, die unterbunden wird, auch den wissenschaftlichen Bereich betrifft. Es gibt eine Reihe von Islamlehrstühlen mittlerweile. Einer
- wird geführt von Mouhanad Khorchide in Münster und da geht es sozusagen um die Etablierung eines anderen
- republikanischen, demokratiekompatiblen Islam und die Islam Die Leute, die jetzt sagen,
- antimuslimischer Rassismus, das ist unser Leitstern, die nehmen jetzt auf einmal die Leute unter Feuer, die einen Demokratie
- verträglichen Islam etablieren wollen. Das klingt gefährlich. Ja, das sind halt gerade die Menschen und das muss ich sagen, die meisten, mit
- denen ich zu tun habe, die kommen ja aus aus den Communities, weil die genau wissen, die ersten Opfer des Islamismus sind z.B. junge Frauen. Das erste Opfer
- ist die Bildung junger Frauen, die man ausschließt, die man zurücksetzt, die man nicht teilhaben lässt und das ist erstens
- menschenverachtend und zweitens sorgt es natürlich auch dafür, dass Menschen, die ähm hier ein gutes Potenzial bieten, in einer Gesellschaft,
- die ja immer mehr unter Arbeitskräftemangel leidet, uns auch verloren gehen, ne? Das heißt also, alle haben was davon, wenn wir diesen
- politischen Islam zurückdrängen. Und quasi auch diese Fördertöpfe dann auch wirklich trockenlegen, wo genau die falsche Ideologie gelehrt wird und
- unterstützt wird. Dabei spielt auch Brüssel eine Rolle, habe ich gelernt. Also nicht nur Katar, nicht nur Erdogan
- und die Türkei und der zunehmende Islamismus dort, sondern eben auch eigentlich eine demokratische Institution, wie die
- Europäische Union und Brüssel, die bei diesen Förderprogrammen munter mitmischt. Ja, auch Ursula von der Leyen hat ständig das Wort Demokratie im Mund,
- das exportiert werden müsste als erfolgreiches Modell. Und hier lernen wir, dass Brüssel bei der Förderung von Anti- bei der Förderung von
- Antidemokraten auf einmal eine Rolle spielt. denn das eigentlich zusammen? Ja, das Problem ist, wir haben halt in diesen Bürokratien auch tatsächlich so
- etwas, was man Unterwanderung nennen kann. Das heißt, es ist gelungen, bestimmte muslimische Leute, Influencer quasi auch in Behörden einzuschleusen.
- Die sorgen natürlich dafür, dass so ein Begriff wie antimuslimischer Rassismus wunderbar gesetzt ist, auch behördlich gesetzt ist und man dann Stempel
- runtermacht, wenn dann ein Förderantrag kommt. Und das tun sie aus Überzeugung und das ist ihnen gelungen. Das muss man ganz klar sagen. Und ich glaube, dass
- man in dem Fall nicht die Leute vor die Tür setzen muss, aber man muss halt die Regeln ändern. Muss sagen, alles das und die gab's ja mal tatsächlich auch in
- Deutschland, wenn ein Verein Kohle kriegt von uns, Steuergelder, hart erarbeitetes Steuergeld, dann muss er dafür einstehen für die
- freiheitlich-demokratische Grundordnung. Und da gab's tatsächlich mal damals unter Kristina Schröder als Familienministerin so eine
- Demokratieerklärung. Die Die die einfach unterschreiben. Aber auch abgeschafft worden. Die ist abgeschafft worden, weil der SPD
- das nicht passte, weil es da irgendwelche Antifa Vereine gab, die es nicht unterschreiben wollten, die man aber trotzdem behalten wollte. Deswegen
- haben sie es abgeschafft und ähm Heute ist die Lage so, dass tatsächlich Leute Geld bekommen, die das eben nicht unterschreiben müssen.
- Und das muss man sich mal vorstellen. Wir geben Leuten Geld in die Hand, Steuergeld eines Staates, der demokratisch ist, für Leute, die nicht
- bereit sind, nachzuweisen und auch zu unterschreiben, die Demokratie zu unterstützen. Ja, eigentlich irre und Brüssel spielt
- eine Rolle dabei. Also, lieber Sascha, du hast ein Buch geschrieben, das für Furore sorgt. Unterwanderung heißt es.
- Der Begriff kommt übrigens, lerne ich bei der Lektüre von einem parlamentarischen Staatssekretär der CDU, der zum ersten Mal öffentlich über
- das Phänomen der Unterwanderung unserer Gesellschaft redet. Reden wir zum Abschluss unseres Gesprächs darüber,
- was kann man eigentlich tun? Zu Beginn haben wir darüber geredet, über die Finanzstrukturen und darüber, dass wir also sozusagen einen Beitrag leisten mit
- Steuergeld, um die Feinde unserer Demokratie auch noch zu unterstützen und anzufüttern. Wäre das der erste Punkt, Finanzen
- trockenlegen? Kann das funktionieren? Ja, also ähm in den Grenzen, die die Gesetze zulassen, wird es möglich sein, Förderprogramme auslaufen zu lassen, auf
- Reset zu stellen und zu sagen, okay, ab jetzt gucken wir uns an. Ist es nicht sinnvoller, im Sportverein, in der Schule Demokratieguides zu holen, die
- den Kindern und Jugendlichen helfen, Demokraten zu werden? Und das reicht nicht dafür, den runterzubeten, was ist das Grundgesetz? Äh
- so onkelmäßig, das hilft nicht. Ähm Die müssen lernen, Teilhabe heißt, ich kann mich einbringen, ich kann was bewegen, was verändern. Und dafür braucht es
- richtige Coaches. Und ähm die gab's auch mal, es gab auch mal ein Programm Respekt Coaches, die haben eine gute Arbeit gemacht. Äh hat man übrigens auch
- eingestellt unter den Grünen, muss man sich mal vorstellen. Und ähm sowas brauchen wir verstärkt. Und was wir eben nicht brauchen ist Leute, die
- dann noch den muslimischen Kindern einreden, "Ihr seid so arme Opfer, ihr werdet vom Westen unterdrückt, von der Kolonisation unterdrückt." Weil das
- radikalisiert doch die Leute noch mehr. Dann haben sie es im Fernsehen über Satellit, das katarische Al Jazeera Programm, was sie aufhetzt. Dann haben
- sie in den Moscheen die Hetze, und dann haben sie womöglich noch in der Schule Leute, die sagen, "Ihr armen Muslime." Weil äh das ist nun mal ganz klar, das
- gilt übrigens für alle Extremismus äh Formen, dass dieses Gefühl, ich werde unterdrückt, ich bin umstellt, das sorgt, das ist ein Katalysator für
- Radikalisierung äh von jungen Leuten, aber leider auch für Leute in unserem Alter. Deswegen muss man halt dringend sehen, dass dass diese Programme
- gestoppt werden. Und dass das Geld kann kann kann Faeser in Berlin, die ja jetzt zuständig ist, kann kann die das schaffen, kann die diese Finanzströme
- trockenlegen, kann die diese Programme beenden? Ich fürchte, man wird ihr Rassismus vorwerfen. Bis jetzt ist das noch nicht geschehen.
- Was aber geschehen ist, ist tatsächlich, dass diese Hardliner bereits gesagt haben, hier wird ein Kreuzzug gegen diese muslimische Zivilisation geführt,
- wie das hat Farid Hafez geschrieben. Ja, und das muss man sich mal vorstellen, das sind wirklich äh unfassbare Vokabeln. Und das ist jemand, der hat
- Geld von der Bundesregierung bekommen über Demokratie leben, weil er die Arbeitsdefinition mitgeschrieben hat. Also hier dreht sich's im Kreis, hier
- kriegt man einen Knoten im Kopf und auch eine gehörige Portion Ärger, wenn man dann liest, "Jo, jemand wirft uns einen Kreuzzug gegen die muslimische
- Zivilisation vor." Ähm also einfach stoppen, resetten, und dann über ganz klug überlegen, wem drückt man das Geld in die Hand.
- Was ist mit diesen Meldestellen, die äh ja das Ziel haben, unterhalb, wie es so schön heißt, der Schwelle der
- Strafbarkeit. Ähm. Antimuslimische Vorfälle zu registrieren, öffentlich zu machen.
- Und dann eine Art Pranger zu veranstalten, um. In dem in diesem Sinne
- Druck auszuüben auf persönlich Betroffene und auch auf die. Mehr als noch mehr als Gesellschaft. Meldestellen. Kann man die kann man das
- auch trockenlegen? die kann man die sind meistens Länder Meldestellen tatsächlich und man eine nach dem anderen zumachen
- und sagen, ihr kriegt kein Geld mehr. Weil wir haben doch die letzten. sie in Nordrhein-Westfalen in Nordrhein-Westfalen haben sie welche
- neu aufgemacht, ne? Bei bei Hendrik Wüst, dem CDU Ministerpräsidenten, der in einer schwarz-grünen Koalition regiert. Wurden
- Meldestellen neu aufgemacht. Ja, und dann soll man gleich mal fragen, wie viele Polizeiwachen auf dem Land zugemacht wurden gleichzeitig und da
- packt man sich doch am Kopf. An Meldestellen, die sich jeglicher rechtsstaatlicher Ordnung entziehen, weil da kann man hingehen, irgendwas
- erzählen, ohne es belegen zu müssen und es sind Leute, die eine Agenda haben, die diese Meldungen in Empfang nehmen. Das heißt, es ist eine
- Parallelgesellschaft, die juristisch aus meiner Sicht. Und deswegen wäre es doch viel sinnvoller, die Internetwachen zu erhöhen, die
- Möglichkeit Online Anzeigen zu stellen. Weil. Das es das gibt, Islamfeindlichkeit, Übergriffe, das ist keine Frage, aber
- dafür gibt es auch die Polizei, wo ich eine Anzeige stelle, wenn ich angegriffen werde und die auch verfolgt werden muss.
- Meldestellen sind eine vollkommen für mich unzulässige Parallelstruktur. [schnauben] Was ist mit der Finanzierung aus dem
- Ausland? Katar wird ja immer genannt, Erdogan, aber eben auch die Brüsseler Finanzströme.
- Der Parlamentarische Staatssekretär Christoph de Vries von der CDU, der im Innenministerium sitzt, wird in deinem wunderbaren Buch zitiert. Diese
- Finanzierung aus dem Ausland sei ein Missbrauch der Religionsfreiheit. Lässt sich das überhaupt stoppen? Gibt es Überlegungen über das
- Außenwirtschaftsgesetz, festzustellen, dass dass solche Geldtransfers einfach anzeigepflichtig sind. Na, das wird ja auch oft geheim
- gehalten von diesen Moscheeverbänden, woher das Geld kommt. Und dann kann man natürlich sagen, nein, der Islam muss sich als Religion selbst
- finanzieren. Und dabei kann der Staat vielleicht sogar behilflich sein, wenn Leute erklären,
- wir sind wirkmächtig, es gibt viele von uns. Auch das ist ja im Moment noch in Abrede zu stellen. Weil es wird von fünf bis sechs Millionen gesprochen, von
- denen ja die meisten gar nicht in die Moschee gehen und geschweige denn organisiert sind. Ein Drittel geht nicht in Moscheen.
- Ja, und auch nur ein Drittel der muslimischen Frauen tragen Kopftuch. Das heißt, wir haben es hier mit einer Minderheit zu tun, die
- Rechte einfordern. Ohne dass sie legitimiert sind dafür und ohne dass man genau weiß, wen vertreten die eigentlich. Aber sie vertreten eine
- Agenda, und zwar die von Katar, die der Türkei Erdogans. Das heißt, früher auch Saudi-Arabiens, teilweise Irans, die die immer noch
- Proxys hier haben hierzulande. Und das kann tatsächlich nicht angehen, dass Länder, die uns teilweise feindlich gesonnen sind, hier Geld ins Land
- pumpen, um Stimmung gegen unsere Demokratie zu machen. Also das Auch ein Thema für die deutsche Außenpolitik, oder?
- Ja, klar, aber die ist ja schon immer sehr diplomatisch. Was bedeuten soll, dass sie sich natürlich nicht trauen, dazu wirklich
- was zu sagen. Ich habe mal irgendwann zwischen diplomatisch und blöd, ne? Ja, ich habe mal ich habe mal irgendwann die Witwe von Egon Bahr gefragt, was sie
- was Egon Bahr gemacht hätte in so einer Situation. Und da sagte sie, Egon hätte ganz klar gesagt, das sind unsere Interessen, das sind eure
- Interessen. Unser Interesse ist Demokratie und Bildung für unsere Jugend. Euer Interesse ist Geschäfte mit uns zu machen. Wenn ihr weiter Geschäfte
- mit uns machen wollt, dann unterlasst es unsere Jugend hier zu vergiften. Und das fand ich einen klugen Ansatz, also im Grunde Grunde wieder zum Deal Making
- zurückzukehren. Das hat damals die die Regierung gebrannt ja mit mit Willy Brandt dann auch ganz positiv durchgesetzt. Das war ja mal eine
- Sternstunde der Sozialdemokratie. So, der letzte Punkt ist vielleicht der wichtigste, deswegen lassen wir uns damit sozusagen beenden. Eins findet
- nicht statt und der Begriff antimuslimischer Rassismus, der Ausgangspunkt unserer Diskussion hier, der zielt ja darauf ab, dass eine
- Diskussion über den Islam selbst verhindert werden soll. Nur gibt's aber Menschen, die darüber diskutieren in Freiburg, der Theologe,
- Islamwissenschaftler Ogi Köchere, also wir haben Lehrstühle, wir haben Muslime, die eigentlich forschen auch an diesem Thema, aber eine Islamdebatte
- über den Charakter der Religion, die findet überhaupt gar nicht statt und muss man eigentlich nicht mal zu den Wurzeln zurück, muss
- man nicht darüber diskutieren, bevor man über die Folgen des Nichtdiskutierens resoniert.
- Ja, ich maße mir das ehrlich gesagt gar nicht an, darüber zu befinden, weil ich bin religionsfern, habe mit sozusagen glaube, dass das so eine, egal welche
- Religion es ist, sie muss sich aus sich selbst heraus reformieren. In dem Fall glaube ich, dass es über die Frauen laufen müsste, weil die sind die ersten
- Opfer, die sind am meisten unterdrückt. Und unsere Aufgabe ist es eigentlich Reformansätze, liberale Muslime zu unterstützen dabei, ne? Lehrstühle zu
- unterstützen, die das die in die Richtung forschen, die auch dieses salafistische Denken des Korans in Frage stellen, wo das ganz normal ist, ne,
- dass ein ein Prophet sich eine neunjährige Frau nimmt, das zu hinterfragen und das sozusagen umzudeuten, zu aktualisieren, das sind
- natürlich Ansätze, die müssen aber in der Religion selbst erwachsen, aus meiner Sicht. Und da können wir nicht von außen
- eingreifen. Wir können nur dafür sorgen, dass diese Religion und ihre Vertreter sich nicht an Menschen vergreifen, die hierzulande leben und die unseren
- Schutzes bedürfen. Da bin ich anderer Meinung als du. Ich glaube, dass es äh über den Umstand, dass wir mit anderen
- ist mit anderen Religionen zu tun haben, die aus der Religion heraus den Anspruch erhebt, sich über den Staat zu stellen. Dass es eine Pflicht der Politik ist,
- auch Einfluss zu nehmen auf die Religionsdebatte an sich. Ich meine, wir haben Millionen von Opfern über die Säkularisierung des Christentums
- hingelegt, bis sozusagen das Christentum die Prärogative des Staates anerkannt hat. Bis das Christentum anerkannt hat, den Vorrang von Wissenschaft. Der Islam
- ist davon weit entfernt. Das hat auch Ruud Koopmans in seinem verfallenen Haus des Islam beschrieben. Ich glaube, vielleicht sind
- wir einig, dass man am Ende des Tages alles dafür tun muss, auch seitens der Politik, dass wir in Deutschland einen Reformislam
- etablieren sollten und dabei helfen sollten und vielleicht muss das Geld da rein, oder? Unbedingt. Also, da bin ich ganz bei
- dir. Da unterscheiden wir uns gar nicht. Ich meinte nur, das ist nicht unsere Aufgabe, ist eine Religion zu verändern, aber wir müssen dabei helfen,
- wenn diese Religion Ansätze hat, sich zu reformieren, dann müssen wir genau diese Kräfte unterstützen. Und dann müssen wir die reaktionären Kräfte nicht nur nicht
- unterstützen, sondern zurückdrängen und bekämpfen. Das meinte ich damit. Also, im Extrakt ist es das Gleiche. Wir müssen uns an die Seite von von
- Muslimen stellen, die diese Religion nicht so belassen wollen. Als übergriffig den Menschen gegenüber, als totalitär dem Staat gegenüber. Die
- versuchen quasi die Demokratie der Scharia zu unterwerfen. Also, das muss halt tatsächlich angegangen werden, auch vom Staat. Aber dieser Reformprozess,
- glaube ich, der kann dann doch nur von den Gläubigen selbst kommen. Von denen es ja auch dort immer weniger gibt, muss man ja sagen. Es gibt zwar mehr
- Menschen, von denen sie behaupten, dass sie Muslime sind, aber es gibt auch dort zwei zwei Ebenen. Die einen radikalisieren sich, werden immer
- gläubiger im Sinne des reaktionären Islam und andere säkularisieren sich. Ja, das ist ja eine Entwicklung, die ist ja auch nicht anders als bei den
- U-Boot-Christen, ähm, die wir hierzulande sonst hatten. Oder den oder den Weihnachtschristen. Ja, mit diesem konstruktiven Ende, was
- in Deutschland passieren müsste, was man fördern müsste im Sinne eines integrativen Zusammenlebens von Christen und Muslimen in Deutschland. Und mit
- Blick auf die politische Debatte um den antimuslimischen Rassismus. [schnauben] Ich hoffe, Markus Lanz hat uns zugehört.
- Ich hoffe, er hat jetzt verstanden, um was es geht, wie wichtig und wie gefährlich das ist und vor allem, wie gefährlich das ist, wenn man das
- nicht löst. In diesem Sinne eine gute Zeit und vielen Dank dir.