Albert Einstein Relativitätstheorie Ernst August https://www.youtube.com/watch?v=QuSPOud3s5s Transkript (automatisch erstellt) 0:07 Zeit fließt immer gleichmäßig schnell wir können Sie wieder verzögern noch 0:23 anhalten der Lauf der Zeit scheint unbeirrbar [Musik] 0:34 auch der Raum ist eine unverrückbare Größe an der Länge einer fix definierten Strecke ändert sich nichts egal wie schnell wir uns 0:49 bewegen Zeit und Raum scheinen unveränderlich doch Anfang des 20 Jahrhunderts wurde dies in Frage gestellt 1:00 Albert Einstein hatte entdeckt dass Zeit und Raum keine absoluten Naturkonstanten sind sondern Größen die sich ändern obwohl schwer vorstellbar so ist 1:14 es doch das Wesen der Natur dass die Zeit langsamer fließen und der Raum schrumpfen kann 1:30 [Musik] mit seiner Relativitätstheorie brachte einstellen das Gefüge der klassischen 1:40 physikalischen Gesetze durcheinander und schuf einen völlig neuen Blick auf die Welt 1:54 [Musik] [Applaus] vor über 100 Jahren stießen zwei Physiker Albert Michelson und Edward 2:10 mley bei ihrem Versuch die Geschwindigkeit des Lichts zu messen auf ein überraschendes Phänomen damals glaubte man im Kosmos 2:19 würde ein äter existieren der die Lichtstrahlen in ihrer Bewegung beeinflusst je nachdem aus welcher Himmelsrichtung die Photonen auf die 2:29 Erde sollten ihre Geschwindigkeiten unterschiedlich hoch 2:35 sein doch in welche Richtung die beiden Wissenschaftler Ihr Gerät auch treten die Lichtgeschwindigkeit war immer gleich 2:44 groß schon glaubten sie falsch gemessen zu haben denn dass das Licht nur eine einzige Geschwindigkeit hat widersprach der damaligen 2:53 [Applaus] Physik die Methode der Geschwindigkeitsmessung basiert nämlich darauf 3:00 dass ein und dieselbe Bewegung unterschiedlich schnell wahrgenommen werden 3:07 kann abhängig vom Standpunkt des Betrachters so sieht ein stehender Beobachter einen Jet schnell an sich [Musik] 3:17 vorbeifliegen während ein Passagier in einem parallel fliegenden Flugzeug aufgrund seiner eigenen Bewegung die Maschine nur langsam war 3:33 diese Gesetzmäßigkeit dass Geschwindigkeiten relativ sind und vom Bewegungszustand des Beobachters abhängen hatte man auch für die Bewegung 3:42 des Lichts angenommen man dachte dass ein ruher Beobachter eine höhere Lichtgeschwindigkeit und damit auch eine 3:53 längere Strecke misst die die Photonen in einer vorgegebenen Zeiteinheit zurücklegen als ein bet der sich relativ zu den Strahlen 4:05 bewegt wenn aber Licht nur eine einzige Geschwindigkeit hat also für beide Beobachter gleich schnell ist dann können die zwei Messstrecken unmöglich 4:15 verschieden lang sein tatsächlich wurde in den darauffolgenden Jahren unzweifelhaft bestätigt dass das Licht nur eine 4:24 einzige Geschwindigkeit kennt mit 29 792 km pro Sekunde breitet es sich immer gleich schnell 4:36 aus gleichgültig ob der Beobachter mit seinem Messgerät still steht oder ob er sich 4:44 bewegt das schien unnatürlich noch dazu wo die Formel zur Berechnung von Geschwindigkeiten Geschwindigkeit C ist 4:54 Weg durch Zeit unbestritten blieb die Formel aber gerade darauf auf dass C der Wert für die Geschwindigkeit variabel ist während die Maßeinheit für 5:06 die Weglänge 1 Meter sich nie ändert und auch die Zeit immer gleich schnell vergeht eine Sekunde dauert immer eine Sekunde die Weglänge also die 5:20 zurückgelegte Strecke im Raum und die Zeit galten als feste unveränderliche Größen 5:30 wenn nun aber aufgrund der absoluten Lichtgeschwindigkeit c immer gleich groß ist dann müssen wohl die beiden anderen Parameter der Gleichung Raum und Zeit 5:40 variabel sein sind Raum und Zeit nicht jene fixen Naturkonstanten für die man sie 5:50 Jahrtausende lang gehalten [Musik] hatte Einstein war bereit die klassische 5:58 Definition von Raum und Zeit in Frage zu stellen Zeit war für ihn kein metaphysisches Konzept sondern ganz einfach das was eine Uhr misst eine 6:10 periodische Abfolge festgelegte Einheiten in Form von Stunden Minuten und Sekunden unter einer Uhr muss man sich 6:21 aber nicht unbedingt ein mechanisches Gerät vorstellen jeder periodische Prozess kann eine Uhr sein 6:30 ein Photon das sich zwischen zwei spiegeln hin und her bewegt stellt ebenfalls eine Uhr dar es verhält sich wie das Pendel einer 6:40 Uhr und weil das Licht nur eine einzige Geschwindigkeit kennt geht die Uhr sehr genau so genau dass man damit äußerst exakte Messungen durchführen 6:55 kann z.B schießen Astronomen Laserlicht zum Mond um anhand der Zeitspanne die der Strahl für hin und rückweg braucht die 7:05 Entfernung Erde Mond zu messen der Lichtstrahl bewegt sich wie das Pendel einer Uhr Tick 7:17 t hin und her Auf und Ab der Laser wird am Mond reflektiert und wandert zur Erde zurück die Wissenschaftler Messen immer exakt 7:31 die gleiche Zeit 1,3 Sekunden in jede Richtung was aber beobachtet ein Astronaut der in einem Raumschiff an 7:45 Erde und Mond vorbeifliegt er stößt auf ein seltsames Phänomen für ihn bewegt sich das Licht nämlich nicht senkrecht auf und ab 7:55 sondern im Zickzackkurs dadurch hat aber der Laserstrahl eine längere Wegstrecke zu 8:05 überwinden länger als für den Wissenschaftler auf der Erde vergleicht man die beiden Strecken zeigt sich ein deutlicher 8:16 Unterschied für den unbewegten Beobachter auf der Erde ist der Weg kürzer für den vorbeifliegenden Beobachter im Raumschiff 8:26 länger und weil das Licht nur eine einzige Geschwindigkeit hat kann es den Unterschied nicht ausgleichen für den längeren Weg 8:36 benötigt es daher mehr [Musik] Zeit das bedeutet für den Astronauten fliegt das Photon zwischen Erde und Mond 8:46 länger hin und her für ihn dauert die Periode länger in seinen Augen schlägt das lichtpendel 8:55 langsamer man kann sagen vom Raumschiff ausgesehen läuft die Zeit zwischen Erde und Mond langsamer als die Zeit an 9:08 Bord das war eine epochale Entdeckung wenn ich mich als Beobachter relativ zu einem anderen Bezugssystem 9:19 bewege dann messe ich innerhalb des beobachteten Systems eine Verlangsamung der 9:27 Zeit einfach formuliert lautet die Schlussfolgerung daraus bewegte Uhren gehen langsamer als in ihrem 9:39 Ruhesystem das bedeutet die Zeit dehnt sich das ist der erste Grundsatz der Relativitätstheorie dieses Phänomen nennt man Zeitdilatation 9:59 einstein hatte nicht die Möglichkeit die Verlangsamung der Zeit praktisch nachzuweisen damals gab es noch kein Labor indem man mit naturgrößen wie der 10:11 Lichtgeschwindigkeit von über einer Milliarde Stundenkilometer hätte Experimente durchführen können seine Versuche fanden 10:20 größtenteils im Kopf statt er selbst sagte sein Labor sei das Papier und und auf diesem unternah Gedankenexperimente die ihn eine weitere 10:33 Besonderheit der Natur erkennen ließen wie das folgende Beispiel anhand unseres Sonnensystems zeigt wenn die Sonne ihre Lichtstrahlen 10:43 gleichzeitig nach allen Richtung abstrahlt und diese z.B reflektiert werden sobald sie die Erdbahn erreicht haben dann ist es für einen unbewegten 10:52 Beobachter logisch dass alle Photonen gleichzeitig wieder im Zentrum ankommen innerhalb des ruhesystems der Sonne sieht er die Photonen synchron hin 11:04 und herlufen doch wiederum spielt es eine Rolle ob sich der Betrachter relativ zum 11:12 System in Ruhe befindet oder ob er sich bewegt die Sonne und ihre Planeten fahren nämlich nicht Star an einem Ort 11:22 im Kosmos sondern Rasen mit et 900000 km die Stunde durch die Milchstraße sieht ein solcher Beobachter das System an sich vorüberziehen dann beobachtet er 11:37 zwar dass alle Photonen gleichzeitig von der Sonne abgestrahlt werden doch sie laufen nicht mehr synchron 11:48 zurück für ihn treffen sie nicht mehr gleichzeitig im Zentrum ein zwischen den senkrechten und den wahgerichten Photonen gibt es einen 11:58 Unterschied [Musik] die senkrechten Photonen bewegen sich im Zickzack nach dem gleichen Prinzip wie 12:08 im System Erde Mond das heißt ihr Weg ist länger als im Ruhesystem und ihre Zeit läuft langsamer die wagerechten Photonen 12:19 brauchen aber noch mehr Zeit ihr weg muss daher sogar noch länger sein und tatsächlich vergleicht man die beiden 12:32 Strecken zeigt sich dass der Weg der wahgerechten Photonen länger ist als der den die senkrechten zurückgelegt 12:44 haben das ist allerdings paradox und kann nicht sein denn beide Beobachter der Ruhe der sich innerhalb des Sonnensystems 12:55 aufhält wie der bewegte außerhalb betrachten ja dasselbe Ereignis das Zusammentreffen der Photonen ist ein 13:06 Vorgang und es ist unmöglich dass er unterschiedlich wahrgenommen wird deshalb müssen auch im bewegtensystem alle Photonen 13:16 gleichzeitig wieder im Zentrum ankommen wie lässt sich dieses Problem lösen da das Licht nur eine Geschwindigkeit kennt besteht die 13:27 einzige Möglichkeit darin dass sich der Weg für die wagerechten Photonen 13:36 verkürzt dazu muss ich der Kreis verformen und zur Ellipse schrumpfen auf diese Weise gleichen sich die unterschiedlich langen Wege 13:49 aneinander an und alle Photonen bewegen sich wieder synchron sie landen wieder zurelben Zeit im Zentrum 13:59 [Musik] dieses Gedankenexperiment führte Einstein zu der verblüffenden Erkenntnis dass ein Objekt das sich 14:07 bewegt schrumpft in unserem Fall das Sonnensystem es verkürzt sich in 14:19 Bewegungsrichtung daraus leitete er seinen zweiten Grundsatz ab bewegte Objekte schrumpfen 14:34 diese sogenannte Längenkontraktion tritt nie allein auf Zeit und Raum sind immer gleichzeitig betroffen 14:43 Zeitdilatation und Längenkontraktion entstehen stets gemeinsam erst 50 Jahre nach ihrer Entdeckung konnten die relativistischen 14:59 änomene das erste Mal experimentell bestätigt werden dazu wurde eine der neuentwickelten Atomuhren in einem 15:08 Flugzeug montiert um sie zu [Musik] bewegen die Wissenschaftler unternahmen 15:19 einen mehrstündigen Flug um zu messen wie sehr sich der Effekt der Zeitdilatation auswirkt 15:29 Signale hielten sie Kontakt zu einer zweiten Uhr die unbewegt am Boden zurückgeblieben war als man am Ende die beiden Uhren verglich wurde tatsächlich 15:40 ein Zeitunterschied von einigen Milliardstel Sekunden festgestellt durch die Bewegung hatte sich die Zeit gedehnt und war langsamer 15:51 [Musik] verflossen aufgrund der geringen Fluggeschwindigkeit sind die Unterschiede minimal ausgefallen 16:00 [Musik] wären die Wissenschaftler mit einem viel schnelleren Raumschiff geflogen wäre die Zeitdifferenz größer 16:10 gewesen die Uhren wären an Bord deutlich langsamer gelaufen als jene die man zum Vergleich auf der Erde zurückgelassen hätte 16:22 [Musik] die Zeitdilatation betrifft jeden Prozess im bewegten System so 16:38 verlangsamen sich alle Abläufe im menschlichen Körper das Herz schlägt langsamer jede Bewegung auch das Sprechen verlangsamt sich sogar der 16:50 Alterungsprozess wird verzögert da die kleinsten Teilchen wie die Elektronen sich langsam bewegen ist 17:00 die Materie selbst betroffen deshalb verlangsamt sich auch eine altmodische Sanduhr um denselben [Musik] 17:11 Faktor zugleich schrumpfen alle [Musik] Gegenstände auch das Raumschiff schrumpft 17:30 je näher seine Bewegung an die Lichtgeschwindigkeit heranreicht desto mehr verkürzt es 17:45 sich kehren die Astronauten nach Jahren zur Erde zurück finden Sie Ihre Mitmenschen schneller gealtert vor als sich 17:55 selbst das ist als zwisp Effek der Zeitdehnung der Astronaut im bewegten Raumschiff ist langsamer gealtert als 18:10 sein Zwillingsbruder der auf der Erde zurückgeblieben war trotzdem haben die Raumfahrer die Zeit ganz normal 18:25 erlebt genauso wie die auf der Erde zurü K an Bord ist für Sie immer alles gleich schnell 18:40 geblieben der Zeitunterschied bleibt erhalten und kann nach der Rückkehr gemessen werden die Längenkontraktion verschwindet aber mit der Verlangsamung 18:50 der Bewegung das Raumschiff hat unbewegt seine ursprüngliche Länge wieder 19:06 [Musik] Raum und Zeit sind also nicht jene Naturkonstanten für die wir sie halten mögen ihre Veränderungen treten bei 19:17 jeder Bewegung auf dass wir sie im Alltag nicht wahrnehmen können rührt daher dass unsere Geschwindigkeiten viel zu gering 19:26 sind auch wenn es sich für uns um hohe Geschwindigkeiten handelt deutlich treten die Effekte nämlich erst ab 10% der 19:37 Lichtgeschwindigkeit zu Tage doch selbst das schnellste Flugzeug ist 300 000 mal langsamer als das Licht 19:50 [Musik] [Musik] der Physiker Albert Einstein war zu 20:56 Beginn des 20 Jahrhunderts auf seltsame Naturphänomene gestoßen in seiner Relativitätstheorie fasste er sie in zwei Grundsätzen 21:07 zusammen erstens Zeitdilatation bewegte Uhren gehen langsamer zweitens 21:18 Längenkontraktion bewegte Körper schrumpfen die Verlangsamung der Zeit und das Schrumpfen von Körpern treten mit jeder Bewegung 21:30 auf auch beim Menschen allerdings sind die Effekte so klein dass wir Sie nicht bemerken zu gering sind unsere 21:41 Geschwindigkeiten im Alltag selbst schnelle Bewegungen sind viel zu 21:52 langsam deutlich zeigen sich die Phänomene nämlich erst ab 10% der Lichtgeschwindigkeit 22:00 das ist 30 000 Mal schneller als das schnellste Flugzeug doch Zeit und Raum sind nicht allein betroffen auch die Masse der 22:15 Körper verändert sich durch [Musik] Bewegung sie wächst mit der 22:25 Geschwindigkeit und Einstein hatte entdeckt dass sich Masse in Energie umwandeln 22:43 lässt die Entwicklung der Atombombe war eine Konsequenz dieser Erkenntnis bei der Explosion wird Materie in Energie transformiert 23:00 es ist ein ähnlicher Prozess der auch im Inneren der Sonne abläuft und der sie bisher 5 Milliarden Jahre lang hat strahlen lassen 23:11 [Musik] Einsteins Relativitätstheorie baut auf einer 23:36 simplen und doch überraschenden Tatsache auf nämlich dass das Licht mit etwa 299792 km pro Sekunde nur eine einzige immer gleichbleleibende Geschwindigkeit 23:54 hat gleichgültig ob ein Beobachter mit seinem Messgerät steht oder sich bewegt die Lichtgeschwindigkeit hat immer denselben 24:07 Wert das hat verblüffende Konsequenzen denn wenn Licht für alle Beobachter gleich schnell ist dann können die Lichtstrahlen logischerweise 24:18 von niemandem eingeholt werden die Lichtgeschwindigkeit ist somit die schnellstmögliche Bewegung überhaupt kein Körper univum kann 24:30 schneller sein als das Licht dies überrascht würde man doch annehmen dass jede beliebige Geschwindigkeit möglich 24:39 sein sollte doch die Begrenzung liegt in der Natur der Körper 24:48 selbst wir wissen dass jeder Körper die Tendenz hat in dem Bewegungszustand zu verharren in dem er sich gerade befindet [Applaus] 24:59 dieses Trägheitsprinzip lässt z.B einen Satelliten endlos um die Erde kreisen bis eine Kraft von außen auf ihn einwirkt und ihn veranlasst seinen Kurs 25:11 zu ändern dabei wird ihm Energie 25:24 zugeführt das Ausmaß der Energie Musso gen se Trägheit bzw den daraus resultierenden Widerstand zu überwinden wie stark dieser Widerstand 25:36 ist hängt von der Masse ab je größer die Masse desto höher ist der Widerstand und desto mehr Energie muss aufgewendet werden kleine Massen wie die Körper von 25:50 Astronaut und Satellit kommen daher mit einem kleinen Antrieb aus während eine größere Masse wie z.B die eines Raumschiffs einen viel stärkeren Schub 25:59 benötigt um dieselbe Beschleunigung zu erfahren doch wie viel Energie dem Shuttle auch zugeführt 26:10 wird es kam niemals auf die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden der Widerstand seiner Masse wird also irgendwann so groß dass er nicht mehr 26:21 überwunden werden kann das bedeutet aber dass der Widerstand wächst 26:32 er wird umso größer je schneller die Rakete fliegt Masse und Widerstand hängen jedoch zusammen demnach muss auch die 26:43 Masse wachsen man kann also sagen je schneller die Bewegung eines Körpers ist umso größer wird seine 26:56 Mass dieser Effek ek heißt relativistische Massenzunahme deutlich zeigt er sich erst bei sehr hohen 27:08 Geschwindigkeiten und wahrnehmen kann man ihn nur in einem System das sich am Betrachter vorbei bewegt wie das folgende Beispiel 27:19 zeigt Asteroiden die seit jaheljabben durch unser Sonnensystem Kreisen sind solche Systeme immer wieder kreuzen Sie die Bahnen von 27:30 Planeten und Stürzen auf deren Oberfläche je schneller diese kleinen Himmelskörper sind und je mehr Masse sie 27:41 besitzen desto größer ist der Schaden den sie anrichten Geschwindigkeit und Masse des Asteroiden bestimmen somit das Ausmaß 27:51 der Katastrophe fliegt nun ein Astronaut mit sehr hohem Tempo im Moment des aufbralls an dem 28:05 Ereignis vorbei stellt sich ihm die Katastrophe anders da für ihn bewegt sich der Asteroid 28:15 langsamer der Grund ist die Zeitdilatation Einsteins erster Grundsatz nachdem die Zeit in einem System langsamer vergeht wenn sich der 28:25 Beobachter schnell an ihm vorbei [Musik] vom Raumschiff ausgesehen fällt also der Asteroid wie in 28:35 [Musik] zeitblume trotzdem ist der Schaden den er anrichtet gleich groß wie mit 28:49 normaler Geschwindigkeit wenn sich der Schaden aus Geschwindigkeit und Masse des Asteroiden 28:56 ergibt dann muss die Masse größer sein wenn er langsamer fällt das heißt vom bewegtem System Raumschiff ausgesehen ist die Masse des 29:10 Asteroiden größer als für einen Beobachter der sich im Ruhesystem des Planeten die Masse eines Körpers ist also nicht 29:25 konstant sie nimmt mit der bewegs damit war Einstein auf ein drittes Naturphänomen 29:46 gestoßen die relativistische Massenzunahme kann in modernen Teilchenbeschleunigern beobachtet werden 29:58 dort werden geladene Teilchen tief unter der Erde auf einer Kreisbahn auf hohe Geschwindigkeiten 30:15 beschleunigt wenn sie mit entgegengesetzt fliegenden zusammenstoßen kann ihre Masse bestimmt werden nah der Lichtgeschwindigkeit 30:25 nimmt die Masse um das C 4 zu und bei Lichtgeschwindigkeit wäre sie unendlich 30:38 groß als Einstein diesem Phänomen durch Berechnungen zu Leibe rückte stellte sich heraus dass es sich dabei um nichts anderes handelt als um 30:48 eine besondere Form der energiezunahme die Energie die z.B eingesetzt wird um eine Rakete in 30:59 Bewegung zu setzen geht nämlich nicht verloren sie überträgt sich auf deren Masse dadurch wächst die Masse an obwohl 31:12 die Anzahl der Atome aus denen die Rakete besteht unverändert bleibt die Zunahme der Masse erfolgt allein durch die Zunahme an Energie 31:30 wenn jedoch die Massenzunahme eine Form der energiezunahme ist dann muss die Masse an sich wohl ebenfalls eine Form von Energie 31:41 sein damit hatte Einstein eine grundlegende Entdeckung der Natur gemacht Masse und Energie sind 31:53 äquivalent mathematisch erhält man diese Energie indem man die mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit multipliziert e= 32:05 mc² Einsteins berühmte Formel die Größe der Energie um die es hier geht ist 32:16 atemberaubend selbst wenn sich ein Körper nicht bewegt besitzt ein Kilogramm seiner Ruhemasse die Energie von 100 Trillionen Joule 32:28 das ist eine Zahl mit 17 Null setzt man diese Energiemenge in Arbeitsleistung um kann damit das 32:38 Gewicht von 8 kubikilometer Wasser gehoben werden 8 kubikilometer Wasser entspre der Menge eines durchschnittlich groß 33:12 alpensees das Ausmaß ist gewaltig [Musik] 33:30 das Gewicht das der See auf die Waage bringt beträgt 8000 Milliarden Kog geradezu unglaublich doch mit der Energie die in einem einzigen kogram 33:52 Ruhemasse steckt kann ein See der 20 km lang K breit und durchschnittlich 200 m tief ist ein Kilom hoch gehoben 34:08 [Musik] werden zunächst war überhaupt nicht klar wie diese Äquivalenz von Masse und 34:22 Energie zu verstehen sei man hielt sie bloß für eine theoretische Möglichkeit und nahm sie nicht besonders ernst bis Atomphysiker 34:32 entdeckten dass sie Beier kleinsten Teilchen aus denen die Materie besteht Protonen und Neutronen die den Atomkern bilden durch eine starke Kraft 34:43 aneinandergebunden sind diese Bindungskraft entspricht einer gewissen Energiemenge verbinden sich zwei 34:55 Atomkerne so kann ein kleiner Teil die dieser Bindungsenergie frei werden und entweicht in Form von 35:04 Strahlung nun war die Formel e ist g MC qur nicht mehr bloß graue Theorie sondern fand sich in Prozessen in der Natur 35:14 [Applaus] wieder im Inneren unserer Sonne verschmelzen Wasserstoffatome und bilden 35:23 Heliumkerne die dabei frei werdende Energie wird von Photonen freigesetzt jetzt konnte man sich endlich erklären warum unsere Sonne 35:36 strahlt ähnlich verläuft der Prozess bei der 35:45 Kernspaltung der bei der Atombombe genutzt wird an ihrer Zerstörungskraft können wir unmittelbar nachvollziehen wie viel 35:58 Energie in der Materie gebunden [Musik] 36:11 ist dieser Prozess wird auch in Atomkraftwerken [Musik] genutzt mit der Umsetzung der Theorie in 36:28 die Praxis hat Einsteins spezielle Relativitätstheorie Einzug in unseren Altag gehalten und beweist so ihre Richtigkeit auch wenn sie die Welt 36:40 anders beschreibt als wir sie erleben und Sie uns deshalb abstrakt und schwer verständlich erscheinen mag 37:47 die Tatsache dass sich Licht mit nur einer einzigen immer gleichbleibenden Geschwindigkeit ausbreitet war für den Physiker Albert Einstein ausgangspunt 37:57 Einsichten in das Wesen der [Musik] Natur er hatte erkannt dass die Welt nicht das ist was sie 38:08 scheint ihre wahren Eigenschaften bleiben uns verborgen sichtbar werden sie erst bei sehr hohen 38:18 [Musik] Geschwindigkeiten könnte ein Raumschiff mit nahe zuu Lichtgeschwindigkeit fliegen würde sich den Astronauten eine 38:29 Welt voll seltsamer physikalischer Phänomene auftun im Vorbeiflug an einem Planeten auf dessen Oberfläche ein Asteroid fällt 38:40 würden sie z.B den impek wie in Zeitlupe ablaufen sehen obwohl der Asteroid sehr langsam fast sanft mit dem Planeten 38:52 zusammenstößt [Musik] wäre die Zerstörung enorm gleich groß wie mit normaler 39:03 Geschwindigkeit daraus lässt sich schließen dass seine Masse stark angewachsen ist ferner sehen die Astronauten die 39:13 Himmelskörper auffallend verändert an sich vorüberziehen die ursprünglichen Kugelformen wären zu ellipsoiden 39:24 geschrumpft diese physikalischen sind real sie zeigen sich aber nur den schnell fliegenden Raumfahrern ein Beobachter der sich 39:35 unbewegt am Planet aufhält bemerkt sie nicht er sieht den Asteroiden mit normaler Geschwindigkeit auf der Oberfläche 39:45 aufschlagen für ihn verändert der Planet weder seine Kugelform noch seine Masse hingegen verkürzt sich aus seiner Sicht das vorbeifliegende Raumschiff 39:58 dessen Masse hat mit der Bewegungsgeschwindigkeit zugenommen und die Uhr des Astronauten an Bord läuft für ihn langsamer als seine eigene Uhr 40:08 am Boden Albert Einstein war der erste der erkannte dass Zeit Raum und Masse nicht 40:20 jene starren Naturkonstanten sind für die man sie gehalten hatte er beschrieb ihre Veränderung in drei einfachen 40:29 Grundsätzen der erste befasst sich mit der Zeit und lautet bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende damit ist gemeint dass für ein 40:42 Beobachter die Zeit in jenem System langsamer vergeht das sich an ihm vorbei beewegt während sich für ihn selbst nichts 40:52 ändert dieses Phänomen nennt man Zeitdilatation gleichzeitig ist die Materie betroffen und zwar in der Weise das bewegte Körper 41:06 schrumpfen das ist der zweite relativistische Effekt die sogenannte 41:15 Längenkontraktion die dritte Veränderung ist die Massenzunahme die Masse bewegter Körper wächst mit der Geschwindigkeit 41:30 Einstein beschreibt dass diese relativistischen Effekte nur in Systemen auftreten die sich aneinander vorbei bewegen wie der Planet und das 41:43 Raumschiff beide Beobachter der Besucher am Mars und der Astronaut im Raumschiff sind mit ihrem eigenen Bezugssystem verbunden es sind Systeme die sich 41:55 dadurch definieren dass keine äußeren Kräfte auf sie einwirken und daher in ihrem Inneren Schwerelosigkeit 42:08 herrscht sie sind in sich geschlossene Systeme sogenannte Inertialsysteme ein Raumschiff das die Erde umkreist scheint ein solches 42:21 Inertialsystem zu sein alle Körper in seinem Innern sind sie schweben gradlenig und mit gleichbleibender 42:35 Geschwindigkeit offensichtlich wirkt keine äußere Kraft auf sie ein allerdings nur scheinbar denn über einen längeren Zeitraum bewegen sich die 42:47 beiden Bälle auseinander jener der der Erde näher ist überholt den weiter entfernten 42:59 erst schneller weil er eine leicht kürzere Umlaufbahn hat der Grund ist die Schwerkraft der Erde die von außen 43:10 wirkt damit ist das Innere des Raumschiffs aber nicht mehr gänzlich [Musik] schwerelos wenn dieser Effekt auch sehr 43:21 klein ist so ist das Raumschiff dadurch kein perfektes Inertialsystem für Einsteins Relativitätstheorie entsteht dadurch ein Problem denn sie 43:32 baut gerade darauf auf dass es völlig kräftefreie Inertialsysteme gibt wie weit müsste sich nun das Shuttle von der Erde entfernen um iher 43:42 Schwerkraft zu [Musik] entkommen die Gravitation nimmt zwar mit dem Quadrat der Entfernung ab trotzdem 43:55 wirkt sieend weit sie wird überlagert von der viel stärkeren Anziehungskraft der Sonne und das Sonnensystem wird von der 44:08 noch mächtigeren Gravitation der Milchstraße in ihren Bann gezogen obwohl ihr Kern 30 000 Lichtjahre weit entfernt ist die Schwerkraft von Galaxien wirkt 44:23 sich bis auf deren Nachbargalaxien aus dadurch bilden sie Galaxie haaufen die mit anderen Haufen 44:37 wechselwirken selbst über Entfernung von vielen Milliarden Lichtjahren hinweg bis an den Rand des 44:51 Universums alle gemeinsam beeinflussen sie sogar die Expansion des Kosmos es gibt also keinen Ort im gesamten Universum der frei von 45:05 Schwerkraft [Musik] wäre deshalb ist auch nirgendwo ein perfektes Inertialsystem möglich und 45:16 damit ist die spezielle Relativitätstheorie nur eingeschränkt anwendbar Einstein erkannte dass er seine Theorie verallgemeinern musste 45:27 um die Veränderung von Zeit Raum und Masse auch dann erklären zu können wenn sie unter der Wirkung der Schwerkraft 45:44 stehen was ist die Schwerkraft eigentlich sollte man sich die Gravitation etwas naiv als unsichtbare Fäden vorstellen die die Körper nach 45:54 unten ziehen wenn man fällt wird die Schwerkraft scheinbar wirkungslos man spürt sein eigenes 46:02 Gewicht nicht mehr im Inneren eines Flugzeuges das den freien Fall simuliert zeigt es sich deutlich während sich die Maschine für 46:13 kurze Zeit kräftefrei bewegt beginnen die angehenden Astronauten zu schweben 46:27 sie bewegen sich frei von jeder schwerkrafteinwirkung wie die Bälle im Raumschiff dass sich fern der Erde 46:36 irgendwo in den Tiefen des Alls befindet freier Fall und schwereelosigkeit scheinen dasselbe zu 46:48 sein und Einstein stieß auf noch eine Entsprechung [Musik] sie offenbart sich wenn das Shuttle 46:59 beschleunigt wird während das Raumschiff schneller wird behalten die Bälle aufgrund ihrer 47:08 Trägheit ihren früheren Bewegungszustand bei das Schiff holt die Bälle also ein Boden und Bälle nähern sich 47:22 an sie tun dies immer schneller solange das Shuttle weiter angetrieben wird ohne Blick nach draußen könnte man allerdings auch meinen dass das 47:35 Raumschiff auf der Erde steht und die Bälle wie von der Schwerkraft angezogen zu Boden 47:45 fallen Beschleunigung und Schwerkraft scheinen gleichfalls verwandt zu sein diese Übereinstimmung brachte Einstein auf die Idee den ersten 47:58 Grundsatz seiner speziellen Relativitätstheorie bewegte Uhren gehen langsamer zu veralgemeinern bewegt ersetzte er durch 48:09 unter Einwirkung der Schwerkraft unter Einwirkung der Schwerkraft gehen Uhren 48:18 langsamer damit hatte er eine erste Teillösung gefunden der ne Grundsatz konnte nun für jede Situation angewendet 48:30 werden praktisch bedeutet das für unser Leben im Tal gehen Uhren langsamer als auf der 48:39 Bergspitze die Zeit läuft ums langsamer je näher wir dem Erdmittelpunkt sind auf meeresö kann man seinen Urlaub um den winzigen Bruchteil einer Sekunde 48:53 länger genießen als auf dem Berges für den Bergsteiger läuft die Zeit ein wenig 49:07 schneller im kleineren Ausmaß gilt dies auch für Menschen die sich auf der Spitze eines Turms befinden auch für sie läuft die Zeit 49:17 minimal schneller als für die Passanten unter ihnen auf der Straße Kopf altert etwas schneller als ihre Füße weil er vom Erdmittelpunkt 49:31 weiter entfernt ist die Unterschiede sind winzig weil die Erde nur ein kleiner Himmelskörper 49:39 mit relativ geringer Anziehungskraft ist dennoch sind die Effekte groß genug um in der Realität eine Rolle zu 49:51 spielen so würden die Satelliten des GPS-Systems falsche Daten liefern wenn der etwas langsamere Zeitfluss am Erdboden im Verhältnis zur Umlaufbahn in 50:01 25 000 km Höhe unberücksichtigt bliebe dass die Zeit von großen Himmelskörpern beeinflusst wird war eine 50:13 weitere große Entdeckung allerdings mit der Folge dass sich neue Ungereimtheiten 50:22 ergeben wieder ist es das Licht das die Vorstellung von Raum und Zeit beeinflusst aufgrund der immer gleichbleleibenden Geschwindigkeit legen 50:33 die lichtphotonen in einer vorgegebenen Zeiteinheit stets dieselbe Strecke zurück die absolute Lichtgeschwindigkeit lässt keine unterschiedlichen Längen 50:51 zu wenn die Massen großer Himmelskörper jedoch bewirken dass die Zeit in Ihrer Nähe langsamer läuft dann haben die Photonen mehr Zeit sich auszubreiten 51:03 wenn sie sich nahe an ihnen vorbei bewegen die längere Wegstrecke die daraus resultiert bedeutet jedoch eine höhere 51:15 Geschwindigkeit es gibt aber nur eine Lichtgeschwindigkeit unterschiedlich lange Wegstrecken sind deshalb 51:24 unmöglich eine denkbare Lösung für den Widerspruch wäre es den Raum schrumpfen zu lassen in diesem Sinn verallgemeinerte 51:35 Einstein nun auch den zweiten Grundsatz seiner speziellen Relativitätstheorie aus bewegte körperschrumpfen 51:44 wurde körperschrumpfen unter Einwirkung der Schwerkraft jetzt schienen alle Fragen gelöst 51:57 die Gravitation lässt Körper schrumpfen und verlangsamt den Gang von [Musik] Uhren mit den beiden neuen Grundsätzen 52:06 kann jede erdenkliche Situation in der Natur erklärt und beschrieben werden allerdings war damit das Geheimnis der Gravitation noch nicht zur 52:16 Gänze gelüftet denn wenn Körper in der Nähe großer Massen schrumpfen entsteht ein neues Problem mit verblüffenden folgen 52:27 legt man z.B Maßstäbe durch das Innere der Erde um ihren Durchmesser zu messen dann schrumpfen sie weil sie der Schwerkraft 52:38 unterliegen dadurch passen aber mehr Maßstäbe ins Innere und es errechnet sich ein größerer 52:47 Durchmesser als man aufgrund des Erdumfangs erwarten würde was bedeutet das ist innerhalb unseres Planeten mehr 52:59 Platz [Musik] vorhanden Einstein zog tatsächlich den Schluss dass in der Nähe eines großen 53:12 Himmelskörpers das Volumen innerhalb eines raumgebiets zunimmt und sich damit die Geometrie des Raumes 53:22 ändert einfach ausgedrückt kann man sagen der Raum vergrößert sich wie aber soll man sich das vorstellen wo ist Platz für mehr 53:37 Raum einen dreidimensionalen Raum in dem mehr Platz vorhanden ist als man annehmen würde können wir uns nicht vorstellen deshalb vereinfachen wir das 53:47 Phänomen in einem zweidimensionalen Modell [Musik] die Ebene dient als Symbol für den 53:59 [Applaus] Raum wenn man nun davon ausgeht dass der Raum größer wird dann dehnt er sich [Musik] 54:11 aus und krümmt sich [Musik] dabei durch die Krümmung entsteht der nötige 54:21 [Musik] Platz mit dieser Lösung hat einin S auf das Wesen der Natur [Musik] 54:33 geschaffen er sagt dass große Massen wie z.B Himmelskörper den Raum verändern oder einfach ausgedrückt er erklärt die Schwerkraft als Krümmung des Raumes 54:56 ändert unser Verständnis von der Natur grundlegend ging das klassische Gravitationsgesetz Newtons davon aus 55:07 dass Himmelskörper ein Gravitationsfeld erzeugen ind dem alle Körper nach unten gezogen werden so ersetzte Einstein dies durch die Vorstellung das Körper in der 55:19 Krümmung der Raumzeit wie in einem Trichter nach unten fallen 55:31 [Musik] nun kann die Erdumlaufbahn eines Objekts wie z.B des gpsselliten verstanden werden als eine Bewegung die von der 55:48 Raumkrümmung beeinflusst ist physikalisch ist der Satellit ein freifallener Körper der sich gleichförmig und geradeaus 56:00 bewegt durch den gravitationstrichter wird sein Weg jedoch in eine Kreisbahn gezwungen die Krümmung des Raumes hindert ihn daran sich gradlenig 56:12 [Musik] fortzubewegen dasselbe gilt für die Planeten die ebenfalls freifallene 56:23 Körper sind durch die Raumkrümmung sind sie jedoch in einer Umlaufbahn gefangen mit dieser Erklärung konnte 56:34 jetzt das Rätsel um den Merkur gelöst werden der eine Besonderheit aufweist in Sonnennähe fällt der Planet nämlich tiefer in den Trichter wodurch 56:46 sich seine Bahn um wenige gerade verschiebt die Bewegung des Planeten folgt damit keiner geschlossenen Bahn 56:56 mehr sondern zeichnet die Form einer Rosette dies konnte mit der Theorie Isaac Newtons der 250 Jahre zuvor das 57:07 klassische Gravitationsgesetz formuliert hatte nicht erklärt werden erst Einsteins allgemeine Relativitätstheorie lieferte die 57:22 Begründung die Raumkrümmung lenkt sogar Lichtstrahlen hab das ist nach Newton ebenfalls nicht möglich denn die Photonen besitzen keine Masse und können 57:34 deshalb gravitativ nicht beeinflusst werden diese sogenannte Lichtbeugung wurde 1919 anhand einer Sonnenfinsternis 57:44 das erste Mal praktisch nachgewiesen wenn der Mond die Sonne abdunkelt werden für wenige Minuten die dahinter liegenden Sterne sichtbar 57:56 sodass ihre Positionen vermessen werden können und tatsächlich waren sie in Sonnennähe leicht 58:05 verschoben ihre wahren Positionen und das Ausmaß ihrer Verschiebung hatte Einstein richtig 58:14 voraausberechnet das Licht wird nahe der Sonnenmasse abgelenkt und bewegt sich auf einer gekrümmten Bahn ein Beobachter auf der Erde 58:24 vermutet deshalb eine scheinbar [Musik] die mit der tatsächlichen aber nicht identisch 58:31 [Musik] ist Einstein sagt raumkrümmungen voraus die noch viel extremer sind wenn am Ende seines Lebenszyklus 58:48 ein sterm unter dem enormen Druck der eigenen Schwerkraft in sich zusammenstürzt krümmt er den Raum soark dass sich ein Teil der Raumzeit von der 58:59 Außenwelt abkapselt aus dem krümmungstrichter kommt schließlich kein Licht mehr und der Stern wird 59:11 unsichtbar ein sogenanntes schwarzes Loch sorie ist nicht zuletzt eine Theorie des 59:31 Kosmos sie bildet die Grundlage für die Frage nach der Herkunft und dem Schicksal des Universums ihre Gleichungen sagen uns 59:42 dass das Universum in einem Urknall entstanden ist und sich zu einer gekrümmten Raumzeit entwickelt [Musik] 59:53 hat es ist erstaunlich wie Einstein seine Relativitätstheorie ausarbeiten konnte obwohl sie Ereignisse beschreibt die gänzlich im Gegensatz zu unseren 1:00:04 Erfahrungen im Alltag stehen er verdankte diese Leistung seiner unglaublichen Intuition und der Bereitschaft Dinge aus einer anderen 1:00:14 Perspektive zu betrachten [Musik] Stein war eines der letzten Genies 1:00:29 [Musik]