Die Vier Edlen Wahrheiten - 1. Edle Wahrheit: Sukha & Dukkha - Ursula Lyon Buddhismus im Alltag https://www.youtube.com/watch?v=QnxgQ8eqDVo Transkript (automatisch erstellt) 0:01 wir haben heute morgen darüber einmal unsere Gedanken gemacht wie so suka und Dua immer wechseln das Glück und das Unglück oder 0:17 Leid und die meisten Menschen finden dass das Glück oder wenn man es gut hat wenn etwas schön ist das ist selbstverständlich und das kommt mir ja 0:27 auch zu und wenn es dannm nicht gut geht und wir haben Unglück wir fühlen uns in der Krise es ist alles schwierig dann ist es irgendwie auch ungerecht dann 0:41 stimmt ja etwas nicht und wir suchen meistens dann Schuldige dafür einmal suchen wir den außerhalb Schuldige andere Menschen die irgendwas gemacht 0:53 haben versäumt haben oder irgendwas nicht richtig gemacht haben dass wir also dann darunter leiden Umstände überhaupt es kann auch manchmal 1:05 sein dass Leute sagen ja so die eigenen Triebe zuusagen als die schuldmacher ansehen ich bin nun mal so ich kann nicht 1:16 anders und manche sind richtig so schön rücksichtslos ja ich kann nicht anders das ist nur mal meine Art na ja aber dann merkt sie auch dass sie reinfallen 1:28 und dass immer irgendwelche Schwierigkeiten kommen oder ich bin so sensibel mir tut eben schnell alles weh und ich habe dann so äh 1:38 Schwierigkeiten man ist ebeno die Frage ist äh muss das so bleiben wenn man so ist oder kann man wirklich was ändern und dies ganze diese 1:51 Frage nach Schuld und nicht Schuld und und äh das Glück müssen man eigentlich behalten können es müsste immer man 1:59 müsste immer glücklich sein wir haben alle glückliche Momente gehabt ob das jetzt irgend Erfolge waren oder Liebe oder oder Anerkennung was auch 2:10 immer wir hofften natürlich dass es so bleiben würde jeder Mensch hofft das aber zugleich kann sich auch immer die Angst 2:18 einstellen die Angst dass es eben wohl doch nicht immer so bleiben könnte und das Hoffnung und Angst eigentlich gerade bei be dem was gerade gut ist leicht 2:34 mitspielen wenn es uns schlecht ist haben wir die Hoffnung dass es wohl wieder besser werden könnte oder die Angst dass es vielleicht noch schlechter 2:42 würde D wir nicht mehr rauskommen aus dem Loch auch da ist wieder Hoffnung und Angst die zusammengehören es heißt immer so dass 2:53 die Hoffnung so wichtig wäre Hoffnung auf etwas dass sie uns retten könnte aus en Situation ist nicht ganz gut es ist so 3:05 etwas sich eine Vorstellung machen aber die hat eigentlich kein Hand und Fuß einfach nur glauben dass das wird ja wieder besser was so im Buddhismus eher 3:17 angesprochen wird ist Zuversicht nicht einfach hoffen auf etwas sondern Zuversicht in der Zuversicht liegt schon mehr Einsicht und 3:26 mehr vielleicht schon eine Möglichkeit zu sehen wie es weitergehen könnte aber dies ganze Hin und Her im Leben was wir erlebt 3:37 haben heute angeschaut haben das nennt der Buddha ja lokadamma und der nennt es ist ein Gesetz dam als Gesetz oder als Bedingung oder als Sache es ist eine 3:53 weltliche Sache Loka heißt Welt Dammer ja eben Gesetz Wahrheit ist die Wahrheit in der Welt könnte man sagen lucadamma und der sagt ja es ist immer 4:08 Gewinn Verlust es ist immer wieder Lob und Kritik es ist immer wieder Achtung Missachtung und Glück Unglück man könnte auch sagen liebe Lieblosigkeit die man 4:20 fühlt also wir können es unendlich erweitern die eine Seite die uns gefällt und die andere die eben schwierig ist ist und er nennt das das 4:32 Gesetz so ist es eben in der Welt wir sind mal oben mal unten und ich nenne das die die Wippe dass wir auf der Wippe mal oben sind mal unten die die muss 4:44 wieder runtergehen wenn es oben ist muss es wieder runter gehen wenn es unten ist geht's wieder rauf hin und her und dieses Spiel machen Wirich immer weiter 4:53 mit wir leben dann eigentlich in Angst und Hoffnung wenn wir es nicht durchschauen als ein Gesetz man könnte jetzt fragen gibt es 5:06 eigentlich ein stetiges Glück gibt es das überhaupt gibt es überhaupt glücklich sein oder gibt es nur mein momentanes 5:17 Glück gibt es glücklich sein und dann fragte mich jemand aus unserem Kreis mal ja gibt es denn überhaupt unglücklich sein gibt es das glücklich sein 5:31 unglücklich sein wir meinen immer das gibt es doch ist es irgendwie ein Ding dinglich irgendwo festzumachen wod dran an glücklich sein oder unglücklich 5:46 sein woran würde ich das Festmachen wie würde ich das 5:55 beschreiben es ist doch so dass wir wenn wir mal Glück haben oder glücklich sind es kann ja irgendwas einfaches sein W haben einen Haus gebaut wir haben eine 6:09 schöne Wohnung wir sind glücklich darin wir könnten doch dauernd glücklich sein und warum warum schwächt sich dieses 6:20 glücklich sein eendlich ab oder tut es das nicht zuerst sind wir doch richtig vielleicht jubeln wir und sind sind total begeistert von etwas und haben wir 6:32 es oder ist der Zustand so dann wird mit derzeit immer weniger immer weniger immer weniger ist wahrscheinlich die Gewohnheit ich weiß nicht genau kann ja 6:46 Gewohnheit sein und dass wir so so irgendwie das Gefühl haben dieses glücklich sein nutzt sich so ein bisschen 6:56 ab wir brauchen immer was frisches was neues damit wir glücklich sind es muss was besonderes sein dann kann man glücklich sein wenn es einfach nur das 7:09 weiterhin ist warum soll ich denn glücklich sein wenn wir ein einen netten Partner eine nette Partnerin gefunden haben erst sind wir begeistert sehr 7:20 herrlich und sind wir 10 Jahre mit dem zusammen ist vielleicht noch ein bisschen Zufriedenheit oder oder ich weiß nicht was noch da ist aber so ein 7:32 jubelndes Glück ist meistens gar nicht mehr so da könnte ja auch da sein ist aber meistens nicht warum nicht WE schon so 7:41 lange mit demjenigen man kennt alles man weiß alles von dem ja dieses große große Glück was so begeistert das braucht immer wieder neue 7:55 Nahrung und die suchen wir uns dann eben und ist auch so wenn wir etwas haben ich glaube es kommt noch was anderes dazu wir werden nicht mehr gefordert wir 8:07 müssen nicht für etwas einsetzen für etwas wir haben es ja schon und das das verliert dann an an Wert an Gewicht wir müssen uns einsetzen für etwas wir 8:20 müssen was tun wir müssen uns überlegen wir müssen alles mögliche dann wird etwas wieder wertvoller weil wir ja weil wirs Kraft hineingesetzt haben oder 8:30 unseren Geist oder unseren Körper oder was auch immer wir müssen eine Aufgabe haben das Glück alleine zu haben ist keine Aufgabe dann stellen wir uns 8:43 manchmal die Aufgabe dass wir es festhalten wollen und das schon das schlechteste was wir machen können geht nämlich gar 8:50 nicht weil sich ja sowieso in sich ändert weil es sich entzieht irgendwo auf der dieser Lebens Wippe geht es immer um wollen und nicht 9:03 wollen ich will etwas haben ich will ja wieder Glück haben und ich will kein auf der auf dem abstiegsast ich will das natürlich nicht äh Hin und Her haben 9:18 wollen behalten wollen nicht haben wollen ändern wollen und immer die Angst dass ich 9:28 etwas wieder ver Liere was ich gerade habe die Angst und dass Dinge eintreten könnten die mir unangenehm sind die Angst 9:38 davor und die Schwierigkeiten zu sehen ja man kann sie sehen als als Bedrängnis als Bedrohung man kann sie sehen als 9:51 Aufgabe und gerade heute sagte mir jemand meine Großmutter sagte immer wenn ich das richtig weiß du Leid oder Unglück öffnet 10:01 uns eine neue Tür war das so oder war das anders so ähnlich dass immer und die die Alten wussten das auch dass er immer aus 10:12 dem Unglück eigentlich eine neue Möglichkeit wieder entsprang irgendwas neues wir waren gefordert wir 10:21 waren aufgefordert und man kann nicht so im gewohnten so weitermachen und dann sieht man aha ich könnte mal ganz 10:31 anderes tun oder wird gezwungen sogar dazu und das so eine neue Initiative setzen ist ja eben heilsam man man sieht etwas und wenn man 10:45 äh möglichst einen heilsamen Ausweg sieht und den auch geht ist natürlich ein Schritt vorwärts in das heilsame in die Entwicklung 10:59 es gibt ja von Rücker dieses Gedicht was ich gerne mag und ein bisschen wirkt so ein bisschen verdreht ist aber sehr richtig was Heil uns bringt ist Unheil 11:12 nicht zu nennen und jedes Unheil bringt uns heil wenn wir es erkennen und es geht um das Erkennen wenn wir das Unheil erkennen bringt es uns wieder heil wir 11:27 sehen den Zusammenhang und wir erkennen auch in diesem auf und ab das Gesetz das weltliche Gesetz D sehen wir vielleicht aus dem kommen wir 11:40 mit dem weltlichen Blick nicht heraus wenn wir immer nur das eine wollen und das andere ablehnen und von Angst in die Hoffnung fallen von der 11:52 Hoffnung in die Angst immer hin und her dann kommen wir nicht raus aber wenn wir es wirklich erkennen das ist in der Welt ist es grundsätzlich 12:08 so wir sind keine Ausnahme darin und wir durchauen diese Sache dann sehen wir es mit einem klaren Blick vielleicht und können 12:22 erkennen ich kann es nicht ändern ich kann mich aber nicht immer in die Angst oder in den in die Hoffnung hineinwerfen denn das sind nur 12:32 Vorstellungen das sind Zukunftsvorstellungen es könnte ja so werden oder hoffen ich hoffe dass es so wird und die Angst hoffentlich wird es 12:43 nicht so und nach der buddhistischen Lehre sieht man die Dinge so wie sie sind jetzt hier und nicht in der Zukunft 12:53 sondern so ist es jetzt und das alles dem Gesetz der Veränderung grundsätzlich unterworfen ist dass es sich ändern muss weil das 13:05 ein Lebensgesetz ist den wir alle uns nicht entziehen können die Dinge können sich nicht entziehen und wir selbst nicht diesem 13:16 Gesetz wir können nur sehen wie der momentane Zustand oder Umstand ist diese Sache und wir können auch sehen jetzt ist sie so aber sie wird sich auf jeden 13:29 Fall ändern und manches durch die durch das Phänomen der Änderung kann ich ja auch selbst eine 13:38 Änderung herbei bringen kann ich selbst es machen dass es sich ändert 13:48 selbstverständlich und dass dieses Gesetz der Veränderung einmal aber auch das Gesetz dass wir nur im Jetzt leben können beides ist 14:00 gleichzeitig wir stehen im jetzt in dem Augenblick und wir wissen dass jeden Moment sich etwas verändert aber das zu erkennen das hebt 14:09 die Angst auf ich weiß es ändert sich es hebt aber auch diese diese illusionäre Hoffnung auf sondern schaut genau hin was ist jetzt und was kann ich tun und 14:24 das ist gesund und das kann kann man eben mit einem klaren Blick nur machen der Buddha die ganze Buddha Lehre 14:35 oder der buddhaweg ist ein Entwicklungsweg und das erste ist eben dies erkennen so ist es jetzt 14:44 und keine Angst aber auch möglichst keine Hoffnung ind dem sie ihn aufkommen lassen und dann schauen ob es gut ist für mich oder 14:56 meinen spirituellen Weg was jetzt gerade ist ist ob ich etwas Neues tun kann und ob es keinem Menschen schadet also ob es nicht unheilsam 15:09 ist und was kann ich für meine gute Entwicklung tun das ist ganz wichtig für meine Entwicklung und nicht mehr für für das gerade angenehm ist oder unangenehm 15:23 ist wie kann ich es in dem Sinn ändern dass es zu einer heilsamen Entwicklung wird vielleicht muss ich manches akzeptieren vielleicht muss ich wenn 15:37 manchem mutiger es wirklich ändern hinschauen was ist dran und was ist heilsam und da brauchen wir nicht immer nur auf der Wippe zu bleiben oben mal 15:51 unten sondern wir wir sind dann nicht begeistert und wieder ganz unten im Loch und und hängen fast in der Depression auf und ab sondern wir sehen klar und 16:03 damit reguliert sich das etwas geht nicht mehr so ganz hoch es geht nicht mehr so ganz runter mit diesem Blick des Erkennens reguliert es sich wir sind 16:13 zwar noch nicht in der Mitte das wäre im totalen Gleichmut sondern wir sind im erkennen und sehen ja es geht hoch es geht wieder 16:23 runter aber das ist eben richtig so weil das ein Gesetz ist das Spiel dieses Auf und Ab des lucadammer 16:36 geht weiter das hört ja nicht auf aber ob wir wirklich mitmachen alles das ist unsere Sache und ich habe da auch ein Wort 16:47 gefunden ich weiß nicht genau wer es gesagt hat jede Krise hat nicht nur ihre gefahren sondern auch ihre Möglichkeiten und ich glaube wir alle 16:57 waren schon mal in der Krise und in der Krise selbst ist es sehr schwierig und trotzdem sind wir ja wieder rausgekommen und haben 17:07 wahrscheinlich die Möglichkeiten gesehen und sie auch erfasst etwas draus gemacht aus den Möglichkeiten von Theodor Storm habe ich 17:19 ein kurzes Gedicht gesehen der sagt es in andraauf Weise der eine fragt was kommt danach der andere sagt nur ist es recht 17:33 und also unterscheidet sich der freie von dem Knecht W wir den Buddha auch noch mal zu Wort kommen 17:43 lassen sagt auch was immer dazu beim mukalinda ist das aus dem udana glückselig W durch buddas Wort belehrt da ist das Glück edigt weilt 17:59 also glückselig wer durch Buddhas Wort belehrt befriedigt weilt in Abgeschiedenheit das tun wir in dem Schweigen glückselig wer stets liebevoll 18:11 verkehrt mit aller Welt frei von Gehässigkeit glückselig wem kein weltliches Begehren und keine Sinnenlust den Frieden 18:25 stört das höchste Glück jedoch wird dem hören bei dem der ich warn ganz hat aufgehört dann sagt er noch darunter magst du auch sinnenglück und Glück des 18:41 Himmels finden viel größer ist das Glück den Drang zu überwinden meine Triebe mein Drang ist kurz aber es reicht mir 18:58 alle ziemlich müde wie ich merke und dann ist es auch richtig dass wir auch hier ist noch eine Frage gewesen aber was Zuflucht ist aber ich glaube das 19:08 werden wir da so gegen Ende noch mal richtig besprechen weil wir dann so eine Zuflucht auch machen aber es ist richtig 19:18 zu fragen weil nämich gerade Vollmond ist und bei vollmund wird immer wieder Zuflucht genommen und das ist deswegen weil eben 19:29 der Buddha vollmund im Mai unter dem bodibaum die Erleuchtung erlangt hat die Befreiung vom Leid das volle Erwachen wie man es auch 19:42 nennt der Buddha heißt ja bloß der Erwachte heißt nichts anderes und da das so etwas Großartiges ist dass er auch die Lehre gefunden hat 19:52 und es anderen weitergeben kann wie es gemacht werden kann diese leitbefreiung darum feiern wir das natürlich und es war vor 2500 Jahren und es ist auch 20:06 erstaunlich dass diese buddhistische Lehre ziemlich klar wir nehmen an ziemlich echt doch 20:16 bis zum heutigen Tag überliefert wurde und äh das haben wir wohl den Mönchen zu verdanken besonders den ersten die es 20:26 nicht aufgeschrieben haben son dies alles auswendig im Kopf hatten diese tausenden von Lehrreden wussten die 20:36 auswendig und bin bewundernswert aber ich rate allen mir selber und allen nicht ganze Lehrreden auswendig zu lernen ist ein bisschen 20:50 viel aber kurz Sprüche auswendig zu lernen sie helfen einen immer wieder mal wenn man sich etwas so vorsagen kann wenn man ein bisschen außer sich 21:04 Gerät dass man dann ein gutes Wort wieder findet für sich selbst und Zuflucht ist dass man an diesem Tag 21:18 dann noch mal weiß ich möchte zu der buddhaalhre Zuflucht nehmen das heißt ich möchte halt an der buddhaalhre finden und ich weiß dass sie mir hilft 21:30 und ich halte mich daran ich halte mich auch an an den Buddha als das Prinzip der Erleuchtung dass das auch in mir selber 21:42 vorhanden ist und ich halte mich auch an die Menschen die diesen Weg gehen und auch an die die schon erleuchtet sind und die 21:53 sich bemühen darum das ist eine gute Stütze für meinen Weg und daran kann ich mich orientieren und auch halten und sie helfen mir auch und 22:05 das nimnt man dann Zuflucht hat man bestimmte Formel ich nehme Zuflucht zum Buddha als meinem Lehrer ich nehme Zuflucht zur Lehre als meinem 22:17 Weg ich nehme Zuflucht zur Gemeinschaft der Menschen die diesen Weg gehen das ist dann die Zufluchtnahme und die wird eben oft in Pali gesprochen 22:33 und ich habe sie auch mitgebracht und auch vervielfältigt dass wir dann so vielleicht ab morgen wenn auch vollmund ist mal alle die zufluchtformeln sagen 22:45 rezitieren das ist sehr schön es ist beruhigend es ist so sicherheitgebend ich weiß da ist Wahrheit das ist richtig ich kann mich 22:55 daran halten das war sehr wichtiges dass man sich daran hält und gerade wenn man diese Wippe so kennt auf ab auf ab das ist es nicht weiß man 23:07 dann das gibt mir nicht die Kraft wenn ich oben bin Fall ich ja wieder runter wenn ich unten wieder rauf hoffentlich und so hin und her sondern etwas was 23:17 wirklich wahr ist und wo ich weiß die Entwicklung geht da Schritt für Schritt weiter und ich Fall nicht ständig wieder runter s es 23:26 geht wirklich weiter und es bringt mir ein inneres Glück eine innere Zufriedenheit eine innere Kraft dann habe ich 23:37 etwas ja was meinem Leben Sinn gibt