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Alltagsgeschichte - Meldemannstraße (2003)
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 240 Zeilen
- [musik] [musik]
- im Männerheim. Wien Brigit Naau Meldemannstraße. [musik] Hier leben über 300 Obdachlose. 1905 [musik] veröffnet wird das Heim 2003 im
- Herbst zugesperrt. Weit über Österreichgrenzen bekannt [musik] ist es Männerheim durch einen Bewohner, der als gescheiterter Künstler
- hier zwischen 1910 und 1913 Regie bezog, Adolf Hitler. [musik]
- Die bin froh, dass die Mödemann gibt, weil sonst müssen die auf einer Toilette schlafen oder irgendwas. Ist das schon passiert?
- Sicher war s auf der Straßen nur auf der Straße. Und was war das heute auf der Straßen bitte? Was ist das harte, wenn man wenn
- man na ja, was machen sie hinter und alles ist belegt? Da könen zum Stab und schlafen
- und warten bis schnell sie zgt. Die Meldemannstraße zählte [musik] eins zu den modernsten Heim Europas. So gibt
- es im Männerheim z.B. [musik] keine Massenschlafseele, sondern nur Einzelkabinen und jeder Bewohner besitzt [musik] einen eigenen Schlüssel. Eine
- Monatsmiete für eine Schlafkabine beträgt im Winter zwischen 50 und 55, im Sommer zwischen 30 und 35 €.
- Seit wann [musik] sind Sie hier in der Meldemannstraße? J Jahr. Ja, mein hat mir aus geh
- wann das war vor anderhalb Jahren. Ja. Und wie lang waren Sie mit der Frau zusammen?
- Na ja, 8 Jahr. Hat ein jinger kenernt, gell? Da kann ich oder de da scheißen geh. Ich sag da was nie mehr
- war mit deiner Frau was nie mehr nie mehr ich bin abfressen bis auf
- Herz scheiße drauf. Ne ganz [musik] lefch.
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- Wie lang sind [musik] Sie denn schon da in der Melde? Wann das? Das ist jetzt zweite Monat, also eigentlich noch sehr kurz, gell?
- Das ist schon zu lange. Und was ist passiert in ihrem Leben, dass sie hier gelandet sind? Da war mit einer Benann in 21. Ja. In
- der Kriegsstraße. Ja, die hat mehr geschluckt als was Vertroen hat, ne?
- Dreimal in der Wochen war besoffen die da immer me mein Klump vor die Tier gestellt. So geht's nicht weiter,
- ne? Sind wir da sonst ausgezogen von dir? Ich bin
- ausgezogen worden. V komme ich von der Welt, ne? Zack. Schau kön die msakeln da die 110 l da die die
- schwarzen da gibt's ja nicht. Was ist da ne mit Schlüssel von Zylinder drinnen
- Leand? Wo jetzt Nacht war K was war bin in die Gruft du mir schau
- bin bei der Gänger auf der stehen gestunken hat musst aufpassen die fren waren sie zum ersten Mal in ihrem Leben
- in dieser Situation? Ja, das erste Mal sonst nie obchlich? Nein, nein, nenn.
- Na, was war das für ein Gefühl, die erste Nacht obdachlos zu sein? Scheiße, wirklich,
- das ist genauso wie w es da aus gehst auf die Toilette und die lana obe da bist nichts.
- Na, dann bist ein null. Geber. [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- Oh, was gibt's denn heute? Bitte. Was ist das alles? Zwar Schachtuchel, weil ich hab viel
- sack in Pollover gewannt. Ja und da werden wir das ein bisschen ordnen. Wer das gescheit ein schlichten.
- Ja nicht, weil das die Zigan leben, s dass was normales hab nicht. Mhm.
- Was tun sie da schön? Wir machen ein Film über die Meldannstraußen. Ja. Ja. Gut. Da kannst mich aufnehmen.
- Ja. Mir ist nämlich in Mauen 23. Bezirk ein ein Familienhaus und das ist mir vor 14 Tag auf.
- Ja, ist das mal komplett verbrannt. Zwei hund habe ich gehabt. Die sind jetzt moment in dirheim.
- Mhm. Und wer wir weitergehen haben wir Bauverhandlung ich bin versichert. Zwar wer wir se
- Versicherung sagt, weil habe Vertro drin nämlich, dass ich wenn ein Brand ist eine Pension bekomme. Meine Frau ist jetzt auf der Baumgartner Höhe momentan
- untergebracht. Jetzt wir se weitergehen die gute Versicherung. Ich bin auf 2,8 Millionen versichert. Also we da irgendwo
- ausrichten können, ne? Ja, durch die Pflamen. Was?
- Durch die Pflamen. Ma so das we ich nicht. Ich bin kein Braun verständiger.
- Also plötzlich hat Brand mit momentan. Die gehen h vi aus die Hundchl [schnauben] H nehme die Hund nicht lass aus Garten 600 m² mit Garten dabei und
- lass es aussehen und wie ich so beim Wohnzimmer rausgehe bei der Holzplatten Flamen aus kommen Gottes Willen s meiner Frau zirklich schnell auf ich glaube mir
- brennen. Ich weiß nicht wieso. Wir haben zwar Kaminexplosion Kopf für zwei Monat, aber vielleicht, dass da was passiert ist, nicht bei Braun hat der Kamin ist
- möglich und nachdem ein Holzriegelb ist und nur mit heragit und verputzt. Jetzt hat es natürlich wunderbar brennt, ne? K W
- dafür sind sie immer ganz gut gelaufen. Ja, ich sage ein man muss so nehmen, weil anders geht's ja nicht am Anfang schon bisschen ein Schock gehabt, w auf
- der Straße sitzen in der Vstaus verbrennt ist ja nicht lustig, ne? Na, hoffentlich zeigt die Versicherung. Was muss noch mal zahlen, weil ich habe die
- Großpaketversicherung von der Generali und [schnauben] da ist alles versichert. Normal, wo was nur gibt. เฮ
- Wie kam es, dass Sie hier in der Meldemannstraße in dieser Koe gelandet sind? Also angefangen hat das ganze mit meinem
- 14. Lebensjahr, da bin ich togensüchtig waren. Dann bin ich mich 16 Jahren zum grünen Kreis gegangen auf Therapie. bin dre Jahre
- lang gewesen und bin leider Gottes dann wieder abgestürzt und bin öfter zu meiner Mutter kommen und meine Mutter hat ganz einfach meinen Zustand nicht
- ausgehalten, weil ein nüchter Mensch und ein süchtiger Mensch ganz einfach sich abstoßen, weil das nicht zpasst. Ja, das heißt ihr ihre Mutter hat irgendwann
- gesagt, jetzt habe ich die Nase voll raus, oder? Und zwar und zwar den Tag kann ich ihn erzählen, es war so, ich war also auf, ich habe so mopene Rybnol
- alles durcheinander genommen und bin zu Hause gewesen und meine Eltern wollten übers Wochenende aufs Land rausfahren zum Haus und dann war so meine Mutter
- gesagt, nein, so kann ich ihm nicht zu Hause lassen. Ich war natürlich total total weggetreten und meine Mutter hat dann gesagt, sie sie nimmt mich mit
- raus. Und ich wollte bei 130 km/h wollte ich die Tür aufmachen, weil ich glaubt habe, ich bin in der U-Bahn.
- Ja, also es war total schlimm und das war dann der Knackpunkt, wo meine Mutter gesagt hat, aus es geht nicht mehr. Wie lebt man in so einer Kabine?
- Also es ist nicht eine Kabine, wo man sagen kann, man kann Partys fieren. Ja, es passt vielleicht ein zweiter noch rein, der sich hinsetzen kann, aber es
- ist eigentlich nur zum Schlafen gedacht. Ja. Und ich denke mal, das reicht mal. Es reicht mal. Und wie schaut so ein Tag aus bei Ihnen
- momentan? Ja, also ich stehe auf zwischen 7 und 7:30 Uhr, dann gehe ich um 8 Uhr in die Apotheke, dann fahre ich gleich zum
- Arzt. Vom Arzt bekomme ich Rnol, Sumopene und Axelit, das was ich brauche jeden Tag, ne? Und dann ja, wie gesagt, bin ich in Gaslack nur im Haus
- und das ist irgendwo fall der da die Decken am Kopf. Es ist entweder unten sitzen unten sitzen okay, es ist bisschen bequem, man
- hat einen großen Fernseher. Ja, man kann schauen, aber aber wenn man müde wird z.B. man geht rauf, man wacht nach 3 Stunden auf, geht runter, ist der
- Sedplatz wieder weg, ne? Weil es gibt nur vier weiche Sesseln und sonst gibt's nur Bank und auf der Bank sitzen der tut nach 10 Minuten tut dahintern weh. Me
- Entschuldigung, dass ich das jetzt sage, aber es ist so das einfach. Ja. Haben Sie das Gefühl, dass sie aus dem Schleimassel rauskommen? Ich will
- ich will ich kann sie nicht sagen, ob ich rauskomme, aber ich will [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] Sag und wie lang sind Sie schon da in der Melemandstraßen?
- 66 war früher in Eigenburg. Was war da? Na, mein Vater Haus gehabt, ne? Am z Bezirk am Lberg, der ist gesturm zwei Schwestern habe ich. Meine
- Mutter war von stin, ne? Und das Axsturm und dann seitdem bin ich da bin in den Losgelossen kommen und dann auf Egenburg.
- Das war heim gell in Egenburg. Ja. Ja. Für Kinder, für Jugendliche. Ja.
- Und haben sie jemals eigene Wohnung gehabt oder? Na, bis ist, ne? Na und lebens gern da in der Melemannstraßen?
- Na m ger se und ne? Ich find keine mehr. Wann wann wann s zum letzten Mal zam mit
- deiner Frau Negenburg? Ist aber schon lang. Sicher
- und seit damals was seit damals nichts mehr. Na
- fehlt Ihnen der Sex? Na sicher. Ja, ne mehr po nehmer oder zweimal was nicht einmal zweimal
- nur von den Häfteln her, ne? Von der sechs lesen für sechs Häfteln was schauen Sie sich die sechs Häfteln für
- an. Ja. Ja, weil es gekriegt hab, ne? Von wem hab s das gekriegt? Von da
- von die Kollegen. Ja. Mm. War schon bei der Hur auch schon und
- Expion Stund und was kostet dann? 300 Chilling hab ich z damals 300 Chilling hab ich z
- hab z und hat Spaß gemacht. Wenigstens war alles leber war gut.
- Mm. Aber ist nichtmer mehr so wan das in meiner Zeit, ne?
- So 60er Jahr. Mhm. Mm. Sch
- [gelächter] f ne Schnhof ist auch schon lang. Wann war das?
- Na 60 Jahr. 60er Jahr. Es war ein starkes Jahr. Die 60er Jahr, gell? War gut.
- เฮ [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] Wie lang sind schon da in der Melement Straßen? Nein. Ja.
- Na ja, ca. So 20 Jahr mit Unterbrechungen undlich nicht. Wieso sind sie so lang obdachlos? Me Frau ist gestorb gewesen. Wel
- Straußen nicht verheirat und dann ist me frag gesturm und wissen se wie das dann nicht ne hab ich zum sie was nicht. Na, dann so dann ist schon berang biss
- nicht Gott sei Dank. Trinken sie jetzt wieder oder? Na ja, ich trink schon. Warum nicht? Al man aber dass ich so wie frü das zwei
- drei B spritzen und da viele schauen das ist sch [gelächter] ihre Frau haben sie sehr geliebt gell? Ja, freil gehabt ist da geen
- oder was ne hat man warum wenn wir gew haben ja schwer ne 100
- fr habe ich den 100 am [gelächter] warzige str
- so K schreit rein. Komm nicht al das sind oder was nicht, aber man nie was gehabt, da gibt's nichts. Und wie sie dann tot war, das war dann
- wie war das für sie? Na ja, wie soll das sagen, ich war spät ne und
- am 11 Dezember ist me fragestürt, ne? Ich bin am me Dezember erst losgegangen, ne? Ich war such gehabt wegen einer nicht, weil
- bin h ganger und da gewesen me schwester kommt die Schlüel und ne was ist da los meine Schlüssel sag ist gestorben ne das haben gar nicht vorh
- [musik] โ [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] Frank, wie lang schon da in der Mus? Äh ja, nein Monat jetzt am 16. Jänar
- wären es nein Monat. Ja am 16. April bin ich ausgekommen. Ja, wo raus? Aus Ans Ja.
- Was haben s da drinnen gemacht? Da war ja eben unschuldig. Ja, ich bin von meinem Freund kommen, sitz mit bei der Talia Straßen d hier. Ja. Und sicher
- Plastiksacke auf dem Bank gelegen. Ja. Also stehe oder liegen. Denk man habel weitergesetzt. Ja und hab abgewartet. Ja mal Zigaretten auch. Ja
- ca. 20 Minuten. Ja und immer geschakt keiner. Ja nach 20 Minuten bin ich h gegangen und hab das Sagel genommeren. Ja, hab das Sagel genummer, ne? Habe
- eine geschaut war dencken drin. Also Zamkreut. Ja. Hab natürlich griffen. Vielleicht ist was drin. Ja. Ja. Ja. N. Ja. Ja. Denk mal das Sagel brauche ich
- sowieso, weil ich kauf mir noch fünf Bier und dann geh hab. Ja. Und dafür habe ich 10 Monat geregt. Ja. Sag und ist es ihnen zum ersten Mal
- passiert, dass sie gesessen sind oder war schon öfter? Das meinte ungefähr und sonst waren es weniger unschuldig.
- In dem Fall war unschuldig. Ja. Und in den anderen Fällen war schuldig. Ja. Weswegen sonst sonst immer
- immer auf Einbruch. Ja. Wo wo war ihr Betätigungsfä? Na ja,
- entweder manchmal ja Gostiser zurzeit damals noch nichtmer mehr. Ja, es war der Sporverein. Ja, oder eben ja die Automaten ja aufbrochen. Ja. Ja. Und
- dann noch Ja. So wie Biller oder sowas. Ja. Solche Konsummärkte. Ja, aber immer so auf die grobe Ort. Ja, also
- was ist die grobe Ort? Ja, grobe Ort. Ja, fuh eine treten oder am pflosche eine haine eine gruin. Ja. Und drin bin ich.
- Ja. Oder ein Kleerer sagt man. Ja. Beispiel ja ein Juwelier oder was weiß ich was. Ja. Heute geht das nicht, weil Panzerklos um Ja oder so weiter. Ja,
- aber du musst gleich mit Auto eine fahren. Ja, eine fahren. Ja, da können ruhig po schauen. Ja, das dauert vielleicht 50 oder 60 Sekunden. Ja,
- Ausrammer. Ja. Und wieder verschwinden. Als Kundenarbeit sozusagen. Ja. Äh, das dauert ja maximal Minuten. Ja.
- Geht da jetzt so ein Wahnsinn? Ja. Ja. Ja. Ja. Immer, aber selbst wann das geht drum Ja. Ja. Also ich Minuten oder Z Minuten. Ja. W bist du her da
- ist? Ja sonst 3 Minuten. Ja. Beispiel nur. Ja. Und in einer Minuten bin ich in New York. Ja. So auf die Ja. Die was man bleibt [gelächter]
- oder im Einser. Ja oder doch? Ja. Ja. [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] [musik] เฮ
- [musik] [musik]
- [musik] Seit wann sind Sie hier in der Meldannstraße
- oder ist was passiert mit Ihnen und ihrem Leben? Sie wissen doch, wie das Leben so läuft. Scheidung,
- Arbeitsplatzverlust, Alkohol. Sicher auch ein Problematik.
- Wie schnell war das bei Ihnen nach der Scheidung? Dre Jahre. Und dann war es vorbei.
- Ist immer die gleiche Geschichte. Wann warst denn ungefähr? 86.
- Und dann haben sie sich nicht mehr aufrappeln können mit einer Million Schilling Schulden und seit 86 sind Sie da in der
- Meldemannstraße? Nein. Der meiste ist seit obdachlos auf der Straße. Richtig.
- Wenn sie es an ihr Leben so zurückdenken, erinnern oder denken, ja, gab gab's schon schöne Zeiten auch,
- oder? Na ja, gut frü gesehen. Ja, aber
- sie waren verheiratet. Ja, zweimal zweeg gegangen. Waren s ein bisschen ungeschickt mit den Fahen oder?
- Na ja, wer ist das nicht? Und zum Alkoholiker wurden Sie nachher oder waren Sie schon zwischendur?
- M na eigentlich nachher. Nachher.
- Na und wie kam das, dass sie zweimal sozusagen an die fäsche geraten sind? Ja, Alkohol ist sicher ein eine Problematik. Das ist G.
- Also war schon bisschen vorher, also ja ein biss ehrlich. Ja, glaub [schnauben]
- man soll da nichts beschönigen. Auf wen sind Sie jetzt bös, dass es ihnen so passiert ist? Auf sich selber, auf die Umwelt, auf die Frauen, auf den
- Alkohol? Auf was? Ist eine äh Multiplikation. Ja. Rechnen Sie mich doch sieht doch die
- Kubikwurzel von der Zahl Pi aus. Mhm. Sie wissen sehr wohl a² + b² c². Wissen Sie auch äh die Zahl der Kubikwurzel?
- Wie geht die? 31 7 999 und das Zeichen unendlich und von die Kubikwurzel
- und so geht's Ihnen [musik] ich als Kopwurzel.
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- เ [musik]
- [applaus][musik] [musik]
- Wie kamen sie zum Tischständig spielen? Von der Erziehungsanstalt. Sie sind aufgewachsen in der Ziehungsanst. Ich war 8 Jahr in die heim
- bin immer dum coolt. Ich hab keine ötern, die keine gar nicht. nicht H, dann wäre ich schon haben, weil sonst war die ja nicht auf der Welt, aber ich
- hab nur der Heime bin ich auf, also bei Pflegehütern und dann und dann krieg noch ein Krieg im 45er Jahr bin ich kommen in die Heime steig zwe Jahr to
- man der Ibst 3 Jahren und Kanalburg 3 Jahr 8 Jahr in der Heime das war nicht so lustig g na überhaupt bei der Klosterschwestern
- es waren beverse l dann me am z am 12 in der Nacht Hab m hab wir müssen am Gang machen und sie von da gangen mit Gebettbirche
- natürlich wann sie obang ist bin ich steht war auch nicht [gelächter] wkmen ist so habe ich malangen und wenn sie sie erwischt hat was ist
- dann passiert ja da habe ich gt mit rohsta fünf oder zeh so und so ummer s se nicht knächeln das sieht man heute noch
- das ist alles vom Kloster vom Kloster v Die Klosterhner dafür morge ich keine Pfoen nicht keine Klosterschwestern ich moch sie nicht ne
- sag und sie waren aber auch gleichzeitig dieennnismeister gell ja das war eben von der von 250 bis 53 eben von der Erziehungsanstalt habe ich
- da keiner trainieren und da bin ich eben Jugendmeister worden und Staatsmeister wurden. Das war mein grfit was überhaupt gemacht hab.
- Das war sozusagen der Höhepunkt ihres Lebens. Ja, kann man sagen. Ja. Ja. Ja, dann ist leider ist Gefängnis gegangen. Ist ja klar.
- Wieso. Na ja, ich hab msen v was leben, aber bitte ich will ich will was sagen. Ich habe noch kein anzigen Menschen normen
- was gestohlen oder was bei mir haben heute die reichen Leit müssen so wie Bank her Rab geh da ich 10 Jahr kriegt.
- Ja. Und so dann habe ich aber aufgekehrt. Jetzt bin ich 12 Jahr strafre her wird s 13. Jahr am 10. Mai, dass ich
- 13 Jahr straufene b und wie wie lang sind Sie da schon in der Meldemannstraußen? Da bin ich jetzt 12 Jahr.
- Das 12te Jahr schon? Ja. Und sind's gern da oder? Na, wn ich ehrlich bin, wof du me nicht
- mir ist heute nur wichtig, dass ich doch über den Kopf hab, ne? Das ist das einzige, was mir heute
- [musik] [musik]
- [musik] und das Reich hier oben. Das ist für mich kein Reich nicht. Das
- ist eine Zähle für mich. Ja, wieso? Reich. Na, reich kannst du. Ich bin ja nur
- hier, dass ich was über Kopf hab. Und waren die Zellen im Gefängnis auch so ähnlich? Viel größer
- größer. [musik] Viel größer. So am Bahnhof übernachtet oder solche Sachen haben nie g.
- Nein. Na ne. Da da ger lieber stö und einbrechen, bevor wir da wo hin hck. Na na doch, da gibt's nichts. Na na nich bist du schau mal den der
- Kackstopfze der reich an me Menschen nimmen nichts die reichen mag ich mag die hochnten nicht warum nicht? Na, weil es weil orchlicher
- sind der auf erstes was sagen auf die und selber sind s auch nicht anders nur feiner und Geld ist nicht weil mit G kann man kaufen die Bügereien ist ja
- ganz klar sie brauchen nur schauen an armen Menschen dann sofort ein Millionen Beträger rennen draus um dum dann nur blabla machen, ne? und geht einfach hab
- und kriegt vielleicht bedingt oder gar nichts, weil er eben Zen dann das finde nicht für richtig die Ker sowieso wecker
- [musik] [musik]
- [singen] [musik]
- S [musik] [musik]
- [singen] will [musik]
- [musik] [musik]
- [singen][musik] Brao
- [applaus] Grüß Gott. Ja,
- wie geht's Ihnen heute? Ja, gut. Sie sind so schön in der Generalsuniform.
- Ja, warum haben Sie die heute an? Ja, jetzt schon für uns.
- Das ist lieb von Ihnen. Ja, in L kann man ja nicht. Mhm. Wieso nicht? Ja, weil Uniform schön ist.
- Und haben Sie immer eine Uniform getragen? Immer
- beetragen. Immer getragen und das ist ein schönes Zimmer, dass sie hier haben.
- B ein hübsches Zimmer. Das ist, wo der Hitler war. Da war der Hitler drinnen.
- Der Hitler. Ja. ein reichen ein reichen Ben Führer. Ich war ja bei Hitler Jungen auch, ne? Waren sie
- wie wie erer weg von ist, wieer kommen ist. Haben Sie ihn gesehen?
- [schnauben] Und wie hat ausgeschaut bitte? Wie hat er ausgeschaut?
- Ja, ich war die Port braune Uniform, ne? Die kommen und die hen und die die binden
- wir grüßen den Führerler. Sie sind der einzige General hier in der Meldemannstraße.
- Ja. Ja. Ja. Einige. Gibt's noch andere, die generä? Nein, sie sind der einzige. G.
- Nein. Nein. Gibt keine mehr. Wann ich bin, dann gibt gibt niemand mehr
- [musik] auf der gleich
- garantiert [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] Seit wann sind Sie denn hier? Seit 12. November des vorigen Jahres.
- Was ist damals passiert? Ich hab Freundin gehabt, die ist dann da haben wir die Gemeindewohnung kriegt von da glaube ich 10 Minuten zu Fuß Kamben.
- Der hat dann ein ander ken gernt, aber die Wohnung ist auf Namen gelaufen. Das war alle Monat kommen hat den Zins kassiert, nur hat nicht und eines Tag
- ist bin ich amen vor verschlossener Türe und seitdem bin ich heute da. Sind Sie zum ersten Mal in ihrem Leben obdachlos?
- Ja. Wie war das für Sie dieses Gefühl? Grausam. Grausam. Hätten Sie sich jemals vorstellen können
- da zu landen? Na, weil ich bin oft genug am Berste ausgestiegen
- und habe die Leiten gesen habe ich gesagt da ich nie landen und [räuspern] beis gegang und da bei Ben es geht schnell gell?
- Ja, sehr schnell ist es dann gegangen. Ja, sehr schnell [schnauben] aber ich we das ist Widerschaff.
- So bin ich wieder noch nicht, dass ich mein Leben in Griff krieg. Nur muss ich schauen, dass ich da schnell wecker komm.
- Was sind die Gefahren hier für sie? Das da, weil heute das ist Bier und wund ist der Schnops.
- Was verführt so zum Alkohol? Ist es auch diese depressive Stimmung, dass dass man plötzlich obdachlos ist, dass die Frau weg ist?
- Die Frau war eigentlich wurscht wurscht unter Anführungszeichen, ne? Aber man wird dann schon depressiv nicht und lieg in meiner Kajüten muss ich
- immer schon sagen, dann fange ich auch zum Hirnche zum Denken hast das eigentlich. Und
- was denken sie da in der Film? Das ist
- da kommt das da kommt das und dann kommt das und wir kommen die Tränen. Also ich ich hab Herz und kein Fleischlabel in der Brust. Gott sei Dank, ne? Weil wenn
- ich das hätte, dann war es mir eh wurscht, ne? [musik] Haben
- [musik] [musik]
- Sie das Gefühl, dass es eine Schande ist, so wie Sie jetzt leben? Ja, auf jeden Fall. Ja.
- W ich sagen, das ist ein Länder, nur du we der Beta hast der Nachcastel. Und ein paar Tosen Bier und dann
- das ist Kalem, das ist vegetieren für mich und mehr nicht aber besser, dass man unten lebt und
- Bruder stellt auf dem WC, weil da gibt's auch einige Leute, was da unten leben. Ich hab Nacht mitgebracht, habe ich gesagt, na da
- pendel da ist schon da. [schnauben]
- Aber ich weß, dass ich den Absprung von da schaff. Das war ganz sicher. Binmer hundertprozentig sicher. Mein Leben schon so viel geschafft und d muss ich
- das auch schaffen. Oh Gott, ich bin ke guter Katholik, aber an ein Herrgt Gott glaube.
- Und glauben Sie, dass er ihnen hilft? Ja, ganz sicher sogar, aber er smer nicht so straufen. Und was hat er jetzt vor, dass sie da in
- der Wemannstraße sitzen? Bin noch nicht drauf kommen, aber es wird schon ein Zeh haben. เฮ
- [musik] [musik]
- [musik] [musik]
- [musik] Jetzt ist bei meinem Leben
- Null Strich. Ein Nullstrich. Ja. Was bedeutet ein Nullstrich?
- Geht nichts mehr. Ich bin der Arbeitslose und keiner hilft
- und selbst ich will schon arbeiten bin normal bau aber
- kann Füff das Thema da man sag [schnauben]
- sch ich arbeiten. Der Tag ist lang ohne Arbeit, gell? Ja, ich glaube
- keiner h das ist geht alles am Arsch. Ich willen ich will was um 7 auffangen um 5 Uhr
- kommen, aber es geht nicht. Ich ich hab überhaupt nichts.
- Ich hab gar nichts. Ich hab gar nichts. Mal man
- schon drauf. Ich sag's jetzt ehrlich am liebsten bist oder was me und st mir oder was ich was oder schieß mal
- mir geht alles เฮ [musik]
- [musik] [musik]