Die Taufe. Ein ganz besonderer Moment. Evangelische Kirche in Deutschland https://www.youtube.com/watch?v=PMdG71dM4rM Transkript (automatisch erstellt) 0:14 Ich lass mich taufen, weil es meine Jugend irgendwie schon begleitet hatte und da mein Mann 0:20 bereits getauft und konfirmiert ist, dachte ich mir, okay, als Familie, da wir schon eine Tochter haben, 0:26 wäre es schön, wenn wir es beide sind und unsere Kinder dann auch getauft wären und wir quasi die Kinder gemeinsam 0:34 in dem Glauben großwerden lassen können. Meine Schwestern wurden alle schon als Babys getauft, 0:42 aber als sie getauft wurden, war ich noch nicht auf der Welt. Kurz später bin ich erst gekommen und es hat sich halt 0:51 die ganze Zeit nicht angeboten und jetzt ging es halt. Wir lassen unser Kind taufen, weil wir es schön finden, 1:03 wenn er im christlichen Glauben aufwächst, dass man ihm auch erzählen kann, wieso wir Ostern feiern, wieso wir Weihnachten feiern 1:10 und dass es vielleicht auch eine Stütze in seinem Leben sein kann, ihm Halt gibt in schwierigen Lebenslagen. 1:15 Das würden wir uns wünschen für unseren Sohn. Das ist auch ein schöner Anlass, um den Kleinen 1:22 noch mal bei der Familie gesammelt vorzustellen. 1:28 Nimm hin das Zeichen des Kreuzes an Stirn und an der Brust. 1:33 Du gehörst zu Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. 1:39 Ich taufe gern, total gern. Ich finde, jede Taufe macht irgendwie Mut, macht Freude. 1:45 Weil: Taufe ist auf Zukunft angelegt. Da kommt ja noch ganz, ganz viel hinterher. 1:52 Ich möchte auf jeden Fall Freude auslösen. Ich möchte, dass die Menschen mindestens einmal lachen können bei der Taufe. 2:11 Heutzutage wollen Menschen ja gerne ganz viel teilhaben und selbst entscheiden, wie sie etwas haben möchten. 2:16 Und in der Taufe geht das, da dürfen wir singen, da dürfen wir feiern, wo wir sind: unter dem Himmel Gottes. 2:22 Wir brauchen dafür kein Gebäude. Und wir können lachen in der Taufe. 2:26 Wir können Witze machen in der Taufe. Und über allem schwebt Gottes Geist. 2:31 Und über allem ist der Segen. Ich taufe dich im Namen des Vaters 2:37 und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 2:42 Amen. Jesus Christus spricht: Fürchte dich nicht. 2:48 Ich bin bei dir jeden Tag bis an das Ende der Welt. Schutz und Schirm vor allem Bösen, Kraft und Hilfe zu allem Guten. 2:57 Nimm hin das Zeichen des Kreuzes als Zeichen dafür, dass du zu Christus gehörst, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. 3:02 Er gebe dir einen wachen Verstand und ein offenes Herz. Er wecke Glauben in dir und er erhalte dich in der Gemeinschaft der Glaubenden. 3:13 Friede sei mit dir. Ich konnte es mir nie vorstellen, wie es sein wird, 3:20 weil ich habe das ja an sich, eine Erwachsenentaufe noch nie erlebt. Eigentlich lasse ich so auf mich zukommen, was jetzt so 3:25 kommt und bin gespannt, was diese Gemeinde für mich bereit hält. 3:31 Bei meinem eigenen Schwiegervater, das ist für mich so die berührendste Geschichte, 3:35 der hat sich erst mit Mitte 60 taufen lassen. Der hat wirklich Jahrzehnte gebraucht, 3:40 sich auf diesen Weg zu machen, bis er dann angekommen ist. Und ich finde es total bewundernswert, wenn erwachsene Leute 3:48 diesen Mut haben, über diesen Graben zu springen, zu sagen: Jetzt habe ich das Vertrauen, ich lass mich einfach fallen. 3:55 Ich glaube jetzt einfach. Das ist total cool. Kirche bedeutet für mich, 4:04 dass es wie ein Zuhause, ein zweites, ist. Ich kann immer hingehen, wenn ich will. 4:12 Wie schön ist es, damit groß zu werden. Und wie schön ist es, den Grund in dieses Kind zu legen, 4:18 am Ende selbst entscheiden zu dürfen: Ja, ich möchte zu Gott gehören. Ja, ich möchte in diese Kirche gehören. 4:23 Mir ist wichtig, dass ich Gott mit im Boot habe und mir dessen sicher bin. Dieses Vertrauen, es wird schon. 4:29 Da ist jemand da, der ist auf jeden Fall da. Wenn die Menschen so einen Hauch Gefühl davon bekommen. 4:35 Vertrauen in Gott, in die Zukunft zu haben, dann bin ich schon sehr froh.