Die Frauenbewegung in Deutschland MrWissen2go Geschichte | Terra X https://www.youtube.com/watch?v=PH4F-NYgDms Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Was haben Tomaten mit der Frauenbewegung in der Bundesrepublik zu tun? Spoiler: Eine ganze Menge. 0:06 Heute schauen wir auf die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. Wo hat sie ihre Ursprünge? 0:10 Welche Ziele haben die Frauen und wie ist die Situation heute? Los geht's. 0:19 Am 13. September 1968 greift die Feministin Sigrid Rüger bei einer Versammlung des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes in Frankfurt am Main aus Wut zur Tomate. 0:28 Sie will eine Diskussion über die Frauenfrage erzwingen, also über die Frage um die Gleichberechtigung 0:33 der Frauen in der Gesellschaft. Was war passiert? Eine Studentin hält eine Rede 0:38 über festgefahrene Geschlechterrollen und wie man sie überwinden könne. Aber darüber diskutieren wollen die anwesenden Männer nicht. 0:45 Sie gehen einfach zum nächsten Tagesordnungspunkt über. Das regt Sigrid Rüger so auf, dass sie Tomaten auf das Podium wirft. 0:52 Diese Aktion gilt heute als der Beginn der neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik. 0:57 Ende der 1960er Jahre sind die Frauen in der Bundesrepublik noch alles andere als gleichgestellt. 1:02 Und das, obwohl das Grundgesetz seit 1949 eigentlich für Männer und Frauen die gleichen Rechte garantiert – Theoretisch. 1:10 Aber der Kampf um Frauenrechte dauert schon länger an. 1789 wird in Frankreich eine ganze Weltordnung in Frage gestellt. 1:17 Feudalismus, ständische Gesellschaft, traditionelle Geschlechterrollen – alles soll weg. 1:22 In dieser gesellschaftlichen Umbruchphase fordern Frauen, endlich politisch beteiligt zu werden. 1:27 Auch sie erheben ihre Stimmen. Erst mal nicht für die Gleichberechtigung der Frau, sondern für greifbarere, akutere Nöte. 1:34 Am 5. Oktober marschieren mehrere 1000 Frauen aus Paris, unter ihnen viele Marktfrauen, nach Versailles 1:40 zum Schloss von König Ludwig XVI. Sie skandieren: „Versailles schlemmt, Paris hungert.“ 1:46 Sie fordern den König auf, die Brotpreise zu senken. Unterstützt von bewaffneten Nationalgardisten stürmen sie das Schloss. 1:53 Das Ergebnis: Ludwig XVI. verspricht, Lebensmittel nach Paris zu liefern. 1:58 Er erklärt sich bereit, die Erklärung der Menschenrechte zu akzeptieren, die Privilegien des Adels abzuschaffen und nach Paris umzuziehen. 2:05 Trotz des Marsches der Frauen auf Versailles gelten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit 2:10 während der Französischen Revolution vor allem für Männer. Damals dürfen Frauen weder wählen noch sich sonst irgendwie politisch betätigen. 2:17 Im Herbst 1791 veröffentlicht deshalb die Schriftstellerin Olympe de Gouges die erste Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin. 2:25 Sie fordert die Gleichheit der Geschlechter. Zwei Jahre später wird die leidenschaftliche 2:29 Verfechterin der Frauenrechte allerdings als vermeintliche Royalisten hingerichtet. Damals schlägt die Revolution in Frankreich um 2:36 in den sogenannten Terreur, die Schreckensherrschaft der Jakobiner. In Frankreich rollen jetzt Köpfe. 2:43 Aber die Idee von einer Gleichberechtigung der Frau ist in der Welt. 1848 kommt es auch in Deutschland zur Revolution. 2:51 Die Menschen kämpfen für Freiheit und einen einheitlichen deutschen Nationalstaat. 2:55 Es gibt zum ersten Mal eine gewählte deutsche Nationalversammlung, die aus freien Wahlen 2:59 in allen Mitgliedsstaaten des noch recht neuen Deutschen Bundes hervorgeht. In dieser Aufbruchsphase sehen auch einige Frauen 3:06 die Gelegenheit, für ihre Rechte einzustehen. Am 21. April 1849 erscheint die erste Ausgabe der „Frauenzeitung“. 3:13 Es ist eine der ersten Zeitungen ihrer Art in Deutschland und sie wird zum Sprachrohr der Frauenrechtlerinnen. 3:18 Verantwortliche ist Louise Otto-Peters. Sie fordert gemeinsam mit anderen Autorinnen in Artikeln 3:24 die Freiheit und Selbstbestimmung für Frauen in einem demokratischen Deutschland. 3:28 In vielen deutschen Städten gründen sich jetzt Frauenvereine. Die politischen Machthaber lassen sich von all dem aber wenig beeindrucken. 3:35 1850 entscheidet der preußische König Friedrich Wilhelm, die Rechte am Eigentum für Frauen weiter einzuschränken. 3:42 Sie können also nicht über ihr eigenes Vermögen verfügen, selbst wenn sie es mit in die Ehe gebracht haben. 3:48 Der Mann hat in der Ehe das Sagen, in jeder Hinsicht. 1871 wird Deutschland zum Kaiserreich. 3:54 Otto von Bismarck zum Reichskanzler. Die 1880er Jahre bringen den Emanzipationsbewegungen neuen Aufschwung. 4:00 Neue Frauenvereine und Frauennetzwerke entstehen. Es wird einfacher, über Zeitschriften, Zeitungen und Flyer Ideen zu verbreiten. 4:08 Auch Luise Otto-Peters ist beteiligt. Sie führt jetzt den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) an. 4:14 Damals bekommt die Frauenbewegung auch von anderer Seite Unterstützung. Es ist eine Zeit, in der die Arbeiterbewegung in Deutschland 4:21 immer stärker wird. 1879 veröffentlicht einer der Gründer 4:24 der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, August Bebel, das Buch „Die Frau und der Sozialismus“, das in viele Sprachen übersetzt wird. 4:32 In diesem Buch entwirft er nicht nur die Vision einer sozialistischen Zukunftsgesellschaft, 4:36 sondern auch die einer Gesellschaft, in der Mann und Frau gleichgestellt sind. Pionierinnen dieser Zeit sind Hedwig Dohm, 4:43 die eine ganze Reihe von feministischen Streitschriften veröffentlicht, oder auch Gertrude Guillaume-Schack, die vermutlich kaum 4:50 jemand kennt, die aber mit als erste das Elend der Prostituierten damals ganz genau beschreibt. 4:57 Und das hier, das ist Helene Lange, die sich zum Beispiel für gleichberechtigte Bildung von Jungen und Mädchen einsetzt. 5:05 Oder Clara Zetkin. Auch sie gehört zu den Pionierinnen der Frauenbewegung in Deutschland. 5:10 Sie setzt sich vor allem für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt ein. Clara Zetkin wird oft als die Erfinderin des 5:18 Internationalen Frauentages bezeichnet. Die Initiative kommt allerdings aus den USA. 5:23 Schon 1909 gibt es dort den National Women's Day. Zwei Jahre später wird dann in Deutschland 5:29 und anderen europäischen Ländern der Internationale Frauentag ausgerufen. Seit 1921 gilt der 8. März als Internationaler Frauentag. 5:39 In vielen Ländern demonstrieren dann Frauen auf der Straße für ihre Rechte. In Europa wie auch dem Rest der Welt 5:44 erstreiten die Frauen mehr und mehr Rechte. Nur eines wird ihnen lange verwehrt: das Wahlrecht. 5:51 Wie in Deutschland sind in Regierung und Parlament damals, Ende des 19. Jahrhunderts, in Großbritannien nur Männer vertreten. 5:58 Frauen dürfen sich politisch gar nicht betätigen, also weder wählen noch gewählt werden. 6:03 Und das will eine Britin nicht länger hinnehmen. Das hier ist Emmeline Pankhurst. 6:08 Sie gilt als Gründerin der Suffragetten-Bewegung. Das kommt vom englischen Begriff „suffrage“, was „Wahlrecht“ bedeutet. 6:15 Sie gründet schon 1889 die Women's Franchise League, eine Organisation für Frauenrechte. 6:22 Und obwohl die Behörden die Frauenrechtlerinnen verfolgen, verhaften und ins Gefängnis stecken oder sie hohe Strafen zahlen müssen, 6:28 kann man sie nicht davon abhalten, für ihre Rechte zu kämpfen. Die Umsetzung braucht dann in Großbritannien 6:35 aber noch etwas länger als in Deutschland. Erst 1928 dürfen Frauen gleichberechtigt die Regierung in London wählen. 6:43 In Deutschland dürfen Frauen erstmals 1919 wählen, nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs, 6:49 und zwar bei den ersten demokratischen Wahlen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in der Weimarer Republik. 6:54 Von den 423 gewählten Abgeordneten sind damals 37 weiblich. Vier weitere rücken später nach. 7:02 Die meisten Parlamentarierinnen sitzen für die SPD in der Nationalversammlung der Weimarer Republik. 7:07 Darunter auch eine Parlamentarierin der ersten Stunde: die Frauenrechtlerin Marie Elisabeth Lüders, 7:13 die später auch noch im Deutschen Bundestag sitzen wird. Die Zeit des Nationalsozialismus wirft die Frauenbewegung dann entscheidend zurück. 7:21 Frauen werden aus Berufen und auch aus der Politik verdrängt. Die NSDAP lässt sie weder in der Führung noch in irgendeiner anderen 7:28 leitenden Funktion zu. Und auch die Vereine und Einrichtungen der Frauenbewegung 7:33 werden verboten oder gleichgeschaltet. Die Rolle der Frau ist jetzt klar begrenzt. 7:37 Hausfrau und Mutter soll sie sein, mit möglichst vielen Kindern. Nach dem Krieg sind in Deutschland die meisten Städte zerstört. 7:45 Viele Männer sind im Krieg gefallen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Und viele Frauen 7:49 müssen in dieser Zeit arbeiten, um das Überleben der Familien zu sichern. Dabei helfen 7:54 sie vereinzelt auch beim Aufräumen der zerbombten Städte und beim frühen Wiederaufbau. 7:58 Die entscheidende Rolle, die ihnen manchmal nachgesagt wird, spielen sie dabei allerdings nicht. 8:02 Mehr dazu erfahrt ihr in dem Video oben auf dem „i“ verlinkt. Der Juristin Elisabeth Selbert und ihren drei Mitstreiterinnen 8:08 im Parlamentarischen Rat ist es zu verdanken, dass ein wichtiger Passus dann 1949 8:13 in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland eingefügt wird, nämlich der Satz: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ 8:19 Das steht in Artikel drei, Absatz zwei. Aber in der Nachkriegszeit spielt 8:23 das in der westdeutschen Gesellschaft oft keine Rolle. Viele Kriegsgefangene kehren im Laufe der 1950er Jahre zurück. 8:30 Männer sind meist wieder Alleinverdiener. Viele Frauen kümmern sich jetzt vor allem um den Haushalt und um die Kinder. 8:35 Die „Ernährer-Familie“ ist damals politisch durchaus gewollt. Man denkt, diese angestammten Rollenbilder 8:41 würden der kriegsgebeutelten Gesellschaft Stabilität geben. Auch im Fernsehen wird das zum Beispiel in der Werbung sichtbar. 8:47 1957 tritt dann das erste Gleichberechtigungsgesetz in Kraft. Es zementiert diese traditionellen Geschlechterrollen. 8:55 Der Ehemann darf zwar nicht mehr einfach das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen und verheiratete Frauen 8:59 dürfen jetzt zwar auch arbeiten, ohne ihren Mann um Erlaubnis zu fragen, aber nur, wenn das „mit den Pflichten in Ehe und Familie zu vereinbaren sei“, 9:07 so heißt es. Kein Wunder, dass sich dagegen mit der aufkommenden Studentenbewegung in den 9:12 1960er Jahren Protest formiert. Dieses Werk der französischen Philosophin und Schriftstellerin Simone de Beauvoir 9:19 wird zum Grundlagenwerk für die neue Frauenbewegung in Westdeutschland. Einer der Kernsätze lautet: 9:24 „Man kommt nicht als Frau zur Welt. Man wird das.“ Für Simone de Beauvoir 9:29 ist es die Gesellschaft, die Frauen systematisch unterdrückt, die sie wirtschaftlich abhängig macht und in gewisser Weise versklavt. 9:37 De Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ wird zu einem Grundlagenwerk der Frauenbewegung der 1960er Jahre in Deutschland. 9:44 Und so kommt es 1968 zum berühmten Tomatenwurf, von dem ich vorhin schon erzählt habe. 9:49 1971 erregt eine Kampagne der Frauenbewegung großes Aufsehen. 9:53 374 Frauen bezichtigen sich in der Zeitschrift „Stern“ selbst, abgetrieben zu haben. 9:59 Initiatorin ist die Journalistin Alice Schwarzer. Es geht um eine Reform des umstrittenen Paragrafen 218, der Abtreibung 10:05 in Deutschland unter Strafe stellt. 1974 soll dann in Westdeutschland das Strafrecht reformiert werden. 10:12 Aber das Bundesverfassungsgericht kassiert die sogenannte Fristenlösung, wonach ein Schwangerschaftsabbruch in den ersten 10:17 zwölf Wochen straffrei bleiben soll. Erst 1976 wird die sogenannte Indikationsregel eingeführt. 10:25 Danach ist ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. Schwangerschaftswoche zwar in der Regel rechtswidrig, 10:30 wird aber strafrechtlich nicht verfolgt. In vielen Städten werden in den 1970er Jahren 10:34 Frauengruppen gegründet, vor allem an den Unis. Auch die ersten Frauenzentren werden errichtet, wie hier in Frankfurt am Main. 10:41 In diesen Zentren treffen sich die Frauen, tauschen sich aus und organisieren sich politisch. 10:46 In Westberlin entsteht zu der Zeit das erste Frauenhaus zum Schutz von gewaltbetroffenen Frauen. 10:51 Frauenzeitschriften wie COURAGE oder EMMA entstehen ab Mitte der 1970er Jahre. EMMA wird von Alice Schwarzer gemeinsam mit einem Kollektiv 1977 gegründet. 11:01 Es gibt auf einmal Frauencafés und Frauenkneipen, zu denen Männer keinen Zutritt haben. 11:06 In den Buchhandlungen liegt jetzt auch jede Menge Frauenliteratur, 11:09 die in Frauenbuchverlagen herausgebracht wurden, darunter „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ von Alice Schwarzer, 11:17 bis heute eines der bekanntesten Bücher der Frauenbewegung. 1977 wird dann das Ehe- und Familienrecht in Deutschland angepasst. 11:24 Die sogenannte Hausfrauenehe wird abgeschafft. Kaum zu glauben, 11:27 aber zuvor war die Frau gesetzlich zur Haushaltsführung verpflichtet. Bei Scheidungen gilt jetzt das Zerrüttungsprinzip 11:35 und nicht mehr die Frage, wer schuld ist am Scheitern der Ehe. 1980 tritt dann in Westdeutschland das Gesetz über die Gleichbehandlung 11:41 von Männern und Frauen am Arbeitsplatz in Kraft. Der Grundsatz ist jetzt „gleicher Lohn für gleiche Leistung“. 11:47 Und 1987 wird an der Universität in Frankfurt am Main der erste Lehrstuhl für feministische Forschung eingerichtet. 11:55 Im Laufe der Zeit zersplittert sich die Frauenbewegung immer weiter. Auch Parteien, 11:59 soziale Verbände wie Kirchen oder Gewerkschaften diskutieren auf einmal über Frauenfragen. 12:04 In der DDR ist die Gleichstellung der Frau seit 1949 Teil der Verfassung. Der Staat macht es sich zur Aufgabe, 12:10 Frauen mit Kindern ein Studium zu ermöglichen. Man schafft Krippen- und Kindergartenplätze, 12:14 damit Mütter arbeiten können. Das ist auch Teil der sozialistischen Ideologie. 12:19 Die meisten Führungspositionen in Politik und Verwaltung bleiben trotzdem von Männern besetzt. 12:24 Bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 gibt es keine Frau als Vollmitglied im Politbüro der DDR. 12:30 Vom Demokratischen Frauenbund Deutschland, dem offiziellen Organ der Frauen in der DDR, kommt keine Kritik. 12:36 Allerdings gibt es vor allem ab den 1980er Jahren zunehmend oppositionelle Frauengruppen. 12:41 Sie finden Schutz bei der evangelischen Kirche. Diese Frauengruppen sind ein 12:44 wichtiger Teil der Demonstrationen, die 1989 zum Ende der DDR führen. Nach dem Mauerfall organisieren sich 12:51 viele ostdeutsche Feministinnen parteipolitisch. Sie wollen feministische Themen auf die politische Agenda setzen. 12:57 Da geht es um Vereinbarkeit von Kind und Beruf, um den Ausbau von Krippen- und Kitaplätzen, 13:02 um das Recht auf einen selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch. Aber ihre Forderungen können sie nicht durchsetzen. 13:07 Die ostdeutsche und die westdeutsche Frauenbewegung schaffen es nach 1989 nicht, sich in diesen Fragen zu verbünden 13:14 und gemeinsam ihre Forderungen durchzusetzen. Die Frauenbewegung ist eine der großen sozialen Bewegungen der Geschichte. 13:20 Seit mehr als 200 Jahren kämpfen Frauen um gleiche Rechte und um gleiche Freiheiten wie Männer. 13:25 Bis heute ist diese Gleichberechtigung nicht überall erreicht. Frauen leisten nach wie vor deutlich mehr sogenannte Care-Arbeit, 13:32 kümmern sich also um die Kinder oder pflegen kranke oder alte Angehörige. Im Job verdienen Frauen immer noch durchschnittlich 6 % 13:38 weniger als Männer bei gleicher Arbeit und Qualifikation. Nicht einmal jede dritte Führungskraft in Deutschland ist weiblich. 13:44 Gewalt von Männern an Frauen in Partnerschaft und Ehe kommt auch heute noch oft vor. 13:49 Und es gibt inzwischen nicht mehr DIE Frauenbewegung, sondern viele verschiedene feministische Strömungen. 13:55 Einige schließen mittlerweile auch die LSBTI-Community und ihren Kampf für gleiche Rechte mit ein. 14:00 Allen geht es aber natürlich um eins: den Kampf um universelle Menschenrechte, die auch im 21. Jahrhundert 14:06 in vielen Bereichen nach wie vor keine Selbstverständlichkeit sind. Wie denkt ihr denn über das Thema? 14:11 Welche berühmten Vorkämpferinnen hätten wir noch nennen können? Da gibt es ja noch eine ganze Menge mehr. 14:16 Schreibt es gerne unten in die Kommentare und hier neben mir findet ihr zwei weitere Videos auf dem Kanal, 14:21 die sich mit Frauen in der Geschichte befassen. Schaut da auch gerne mal rein. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.