Das ist der Heilige Geist – eine verständliche Erklärung der Dreieinigkeit Dirk Hessel https://www.youtube.com/watch?v=NfNxf_2MGoA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Ich wurde gefragt Was ist der Heilige Geist? Wir kennen den Heiligen Geist 0:12 aus der Kirchenlehre. Da heißt es dann 0:17 Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Dreieinigkeit. 0:23 Das haben wir alle schon mal gehört. Und mir persönlich 0:29 fiel es damals auch als Kind schon sehr schwer, diese Dreieinigkeit unter einen Hut zu bekommen. 0:36 Ich sah dann nicht den Unterschied zwischen Vater, Sohn und Heiliger Geist. 0:42 Oder anders ausgedrückt ich wusste nicht, wie der Heilige Geist noch zwischen Vater und Sohn passt. 0:48 Also unter Gott und Jesus Christus konnte ich mir noch was vorstellen. Aber was ist dann der Heilige Geist? 0:54 Es ist eine dritte Instanz zu den beiden anderen. Oder wie verhält es sich? 1:00 Also ich glaube, dass dieser Definition, wie sie die Kirche liefert, auch sehr viel Verwirrung gestiftet hat und 1:09 gar nicht zur Klarheit beigetragen hat, weil ich sehr davon ausgehe, dass viele gläubige Menschen oder auch spirituelle Menschen, die jetzt nicht 1:16 an einen von uns getrennten Gott glauben, den es auch nicht gibt, wissen, was damit überhaupt wirklich gemeint ist. 1:24 Das liegt daran, dass das Erkennen fehlt, das fühlende Erkennen, dass das geistige Erwachen natürlich nicht 1:31 überall stattfindet, nicht überall stattgefunden hat bislang. Und dann nicht 1:38 aus einer fühlenden Erkenntnis heraus gesagt werden kann, um was es sich handelt. 1:44 Und selbst hier hat es in Zeiten Maßen gemessen gedauert, bis hier eine Antwort entstanden ist. 1:53 Also etwas verbalisiert, das hier rauskommen kann, was vielleicht ein Hinweis geben kann. 2:02 Fange ich mal an mit dem, was wir alle vom Begriff her kennen Gott. 2:10 Gott ist kein von uns getrenntes individuelles Wesen, also auch kein. Der kann männliches Wesen, kein Übervater, 2:19 der irgendwas mit uns macht, wie es ihm gefällt. 2:24 Sondern Gott ist das, was du in Wahrheit auch bist. 2:29 Mir ist vollkommen klar, dass viele Menschen, die das hören, dagegen sofort angehen und dass sich alle sträubt. 2:37 Gerade sehr christliche Menschen, dann auch noch welche, die in christlichen Gemeinschaften leben, 2:42 in bestimmten christlichen Gemeinschaften, die sehr geschlossen sind und sehr nach denen nach der Bibel 2:49 leben, oder nach dem, was da wirklich gedruckt steht, dass die noch mehr Schwierigkeiten haben, dem zu folgen oder folgen zu wollen, 2:58 weil dann einiges zusammenbricht und einiges an Gedankenmustern, 3:04 denn mehr sind es nicht und Konzepte über Bord geworfen werden müssen. Und dahinter steckt Angst, 3:13 die Lebensangst oder die Angst davor, dass das Göttliche, was auch immer das sein soll, 3:18 da komme ich gleich darauf zu sprechen und zu bestrafen könnte für die Blasphemie. 3:25 Das ist vollkommen klar. Und dann wird auch oft festgehalten an sehr dogmatisch festgehalten. 3:32 An den Inhalten der Bibel wird behauptet, es gibt keine apokryphen Schriften, sondern nur die Evangelien, wie sie dort stehen, 3:40 nicht sehend das was von einem Konzil von Nicäa vor, 3:45 was sich nicht 342 nach Christus oder so alte dogmatische Männer angefangen haben, 3:54 Schriften, die nicht in den Kram passten, auszusortieren, damit die Kirchenlehre unangefochten 4:03 bleiben kann und die Machtträger dort auch unangefochten bleiben konnten. Es kann ja nicht angehen, so dachten sie, dass der Mensch 4:13 selbst die eigene Macht und Kraft hat, nur allein durch Innenschau zur Erkenntnis der eigenen wahren Göttlichkeit zu kommen. 4:23 Ein kleiner Exkurs also fangen wir an, weil es eine Identifikation gibt in jedem Menschen hier. 4:31 Nicht mehr oder in vielen Menschen mit einer Ichfigur, mit einer individuellen, getrennten Persönlichkeit, die angeblich existiert, 4:40 wird dieser Irrglaube, ein getrenntes, individuelles, eigenständiges Wesen mit eigenem Willen zu sein, nach außen projiziert. 4:49 Es ist so einfach auf ein riesiges Überwesen namens Gott und dass es ein männlicher Gott ist, der Vater. 4:58 Das liegt natürlich auch daran, dass damals diese Männer, wenn wir jetzt mal vom Thema Zeit ausgehen, ihre Händchen im Spiel hatten 5:05 und alles Weibliche aus Angst abgelehnt haben. Denn die Quelle, das Yin, ist viel stärker als das Yang. 5:13 Das Yang kommt aus der Quelle und das will ein Mann natürlich nicht hören. Also sind es keine Männer, sondern Waschlappen, 5:20 weil sie Angst haben vor der weiblichen Kraft. Und das sage ich als Mann, als männliches Wesen. 5:25 Hier. Noch ein kleiner Exkurs soll uns nicht stören. 5:30 Wir sind ja eigentlich beim Heiligen Geist. Also Gott ist kein männliches Überwesen, 5:37 Das ist nur eine Projektion des kleinen Wesens, weil es sich nichts anderes vorstellen kann als das. 5:41 Das ist ja vollkommen klar. Es lebt in Trennung, das Ego. 5:44 Also muss alles Getrenntsein, also muss auch Gott getrennt sein. Es gibt eine Geistesübung dazu, die mache ich in meinen Seminaren, 5:52 die biete ich da an, das würde jetzt hier zu weit führen, wo du sehr schnell erkennen kannst, dass Gott nicht getrennt sein kann. 6:00 Eine Erfahrung sind, alles göttlich ist. Was bist du dann? 6:07 Der Sohn gegen die Geschichte? 6:10 Bist hierhergekommen auf die Erde vor gut 2000 Jahren und hat gewirkt, war sehr egofrei, 6:18 jedenfalls größtenteils. Es gab auch Stellen, hatte Angst, das Wollen der Sohn. 6:23 Aber es geht gar nicht um die menschliche Figur, das Fleisch, das zerfällt. Es geht um das, was durch die Menschenform 6:30 als Menschenform dort ausgedrückt wurde. Da hat also die göttliche Energie, oder wie wir uns es immer vorstellen 6:37 wollen, das Göttliche ohne Arme, Beine und Hände, Arme, Beine und Hände. Und ein Mund kreiert sich also erschaffen als Mensch, Figur und relativ 6:48 unverstellt, also sehr frei war der Kanal durch diese Jesus Christus. Durch die Jesus Figur ist ja Jesus von Nazareth gesprochen. 6:57 Das Christus heißt ja der Gesalbte. Also dieses Attribut kam ja erst später dazu. 7:02 Er hat sich ja nicht Jesus Christus genannt, sondern das war ja Jesus von Nazareth und der hieß ja dort auch nicht Jesus, 7:08 sondern ich glaube, Jeshua oder so ähnlich oder vielleicht sogar noch anders in Aramäisch. 7:13 Keine Ahnung, wo das alles viel verzerrt, dass dann der Sohn das ist in der Geschichte der Sohn, was es wirklich auf sich hat damit 7:21 da komm ich gleich zu dir, müssen schrittweise vorgehen, damit du verstehen kannst, was in diesem Spiel der heilige Geist sein soll. 7:29 Müssen. Okay, und dann ist da dieser Heilige Geist, dieses ominöse 7:34 Wesen, wo eigentlich keiner genau weiß, was es damit auf sich hat. Also das Göttliche einer, das Sein, das Bewusstsein, 7:43 wie du es nennen willst, die Liebe. Denn das ist sehr liebevoll, 7:47 kann ohne Arme, Beine, Hände, Mund und eine Manifestation an dem manifeste Form sich nicht ausdrücken. 7:53 Es wäre sich seiner selbst nicht bewusst. Es könnte nichts tun. 7:58 Was kann Gott ohne Arme tun? Natürlich kann man sagen Ja, das ist wie ein Wunder, ein Windhauch, 8:03 der kann auch alles wegfegen, ohne Armut zu haben. Ein Erdbeben ist auch Gott. 8:07 Eine Vernichtung ist Gott. Ein Erbauen ist Gott. 8:10 Ein Schaffen ist das Göttliche. Das stimmt. Aber das sagen wir auch dann 8:15 offensichtlich, wenn du genau hinhörst und hindenkst. Immer, immer in einer Relation zu etwas manifestieren, etwas tun, 8:24 Wind erschaffen, zerstören, wegnehmen, aufbauen. Selbst wenn da kein Mensch mit zu tun hat, hat es immer was 8:31 mit manifesten Formen zu tun. Ohne das ohne manifeste Form 8:37 könnten wir gar nicht über das Konzept sprechen, über das Konzept Gott. Wenn es keine Münder gäbe, keine Ohren, keine Augen, 8:43 könnten wir nicht über Göttliches reden, oder? Also braucht es die Form, damit Selbsterkenntnis stattfindet. 8:49 So, und dann gehen wir jetzt mal zu dem Menschen. Ich rufe dich immer wieder auf zu Innenschau. 8:55 Schau nicht diese Worte anschauen, nicht diesen Typen hier an, das spielt keine Rolle. 9:00 Schau in dich hinein. Dort ist alles, was du bist. 9:03 Der Sohn Jesus sage ich jetzt mal nicht. 9:06 Sohn, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Sohn ist das. 9:12 Ich nenne es jetzt so das Christusbewusstsein. Das ist das unverstellte Fühlen deiner Göttlichkeit 9:19 in dieser Menschen Form als diese Menschen Form eben genau mit der mit der Ausbreitung, die ist erst mal zunächst im Menschen hat 9:27 und dann über diese Form natürlich hinaus das Wirken des Christus, das Wirken des Sohnes, die Heilkraft des Christus, 9:36 das, was da gesagt wurde, was getan wurde, was geheilt wurde, das Göttliche 9:42 hingegen Gott ist das und Manifeste, das ist nur ein Konzept jetzt. Aber wir benutzen es, was nichts tun kann im Grunde. 9:49 Es gibt dann diesen Impuls und dann verkleinert es sich im Grunde auf eine in diesem Fall menschliche Form. 9:56 Und dann ist dieselbe dasselbe Ozeanwasser, dieselbe Essenz fließt als diese Form hier vor sich hin, in diese Form hinein. 10:04 Das ist das Christusbewußtsein. Das ist also der Sohn ist wie die Welle 10:10 eines Ozeans, ist dasselbe Wasser, aber es ist eine Ausformung, es ist eine Manifestation, es ist geformt. 10:18 Es ist aber dieselbe Kraft, das können wir sagen, und da ist 10:23 keine anderen Menschen gibt, da es keine Trennung gibt. Das ist eine Illusion. 10:28 Dass Trennung gibt, ist alles hier als Formen, als Billionen Form in den Formen von der einen Energie, 10:38 die wir so nennen können, die Erhaltensenergie, die Schaffensenergie, die wegnehmen Energie. 10:43 Shakti und Shiva oder so was. In einer anderen Philosophie heißt das, glaube ich, so vorhanden 10:49 Das ist der Heilige Geist, das ist das, was hier wirkt, heile und ganz macht und alles erschafft und alles tut. 10:59 Und das ist natürlich von dem Göttlichen untrennbar. Aber so kann man es vielleicht sehen. 11:06 Deswegen hat Jesus auch mal gesagt Also, du kannst auf mich schimpfen und auf meinen Vater, aber schimpfe niemals gegen den Heiligen Geist. 11:14 Das ist nicht das, der höher wäre als die Uressenz als Gott. 11:18 Aber das ist die Kraft, die einzige, die reagiert, das Unmanifeste, aus dem das alles stammt, also das Göttliche 11:27 reagiert nicht. Das ist nur dieser Impulsgeber des Impuls geben, aus dem diese Seins Energie kommt. 11:34 Der Heilige Geist, der dann in die einzelnen Menschen, in die Menschen, einzeln nicht. 11:39 Aber du weißt, was mal hineinströmt und dann dort dieses lokalisierte Christusbewusstsein 11:44 gibt, das natürlich in Wahrheit auch keine Trennung kennt. Und da sind wir dann schon bei dem Ergebnis des Ganzen 11:52 Es gibt überhaupt keine Trennung zwischen Vater, Sohn und Heiliger Geist. Es ist genau das eine. 11:57 Damit wir es aber irgendwie einordnen können Unser Verstand braucht immer eine Geschichte, 12:02 möchte auch gerne ein Zeitstrahl haben. Das war das erste. 12:05 Dann kam das und dann kam das, damit wir Sicherheit haben und irgendwie damit zurechtkommen. 12:10 Natürlich ist alles untrennbar miteinander verbunden. Wie könnte es Sonnenstrahlen ohne Sonne geben und andersrum auch nicht? 12:19 Was wäre eine Sonne, wenn sie nicht strahlen würde? Dann wäre es ja per Definition keine Sonne. 12:24 Eine Sonne strahlt, oder? Also das eine existiert nicht ohne das andere. 12:29 Es sind nur hohe Konzepte, die das Unerklärliche etwas erklärlicher machen wollen. 12:35 Also der Heilige Geist ist keine andere Instanz, die noch heiliger ist als das Christusbewusstsein, gegen die 12:42 wir gar nicht uns versündigen dürfen, sondern das bist du auch selbst nur verschiedene Begriffe, damit wir wissen, 12:49 wo wir stehen. Und das ist das, was wir fühlen, wenn wir präsent sind, 12:53 wenn die Gedanken vergehen, wenn du sitzt, wenn du spürst Ja, ich lebe mich gibt es oder das Anwesenheitsgefühl Ich bin. 13:03 Es gibt diese Geschichte mit dem Dornbusch, da belebt irgendjemand den und sagt Was bist du, was ich glaube? 13:08 Ein brennender Dornbusch. Und dann sagte die Stimme Ich bin, was ich bin oder Ich bin, das 13:13 ich bin oder so, und man könnte natürlich sagen, da hat Gott gesprochen, das göttliche Eine, das tut es ja immer, aber es braucht praktisch, 13:23 es bemächtigt sich oder nimmt diese Form an, die Seinskraft So also es muss das nehmen, damit es sich ausdrücken kann. 13:32 Es geht ja gar nicht anders. Und so ist das gelagert. 13:36 Es ist ganz einfach die Heiligkeit ist die Essenz. Die Liebe ist dieselbe an die Quelle, die angebliche Quelle, aus der alles kommt. 13:45 Sagen wir's mal so, weil es gibt in Wahrheit ja weder Zeit noch Raum ist das, was ohne eine Manifestation nichts tun kann. 13:54 Alles ist heilig. Der Heilige Geist ist die liebende 14:00 Energie, die alles hier macht und auch reagiert. So kann man sagen das Christusbewusstsein 14:07 der Sohn ist das Fühlen lokalisiert mit dem menschlichen Bewusstsein, dem menschlichen Geist zu wissen. 14:16 Ja, ich weiß, dass einer bin ich ja auch und in Wahrheit bin ich heile und ganz genau wie mein sogenannter 14:27 Meister auch. Alles Liebe und bis bald.