Reinhard Kirste, Religiöser Pluralismus und Gleichwertigkeit der Religionen openreli https://www.youtube.com/watch?v=NQwZoad1aYs Transkript (automatisch erstellt) 0:03 der Ton da ich höre gar nichts ah ja ja ein ganz herzliches Grüß Gott beim heutigen open Rally Abend heute bei uns 0:25 zu Gast rein Kirste er ist Theologe Religion Pädagoge hat ein lehraftrag an der Uni Dortmund und ich muss gerade den ker rtergeben das ist gerade praktisch 0:37 ja so und ist auch maßgeblich bei der interreligiösen Arbeitsstelle intra mit dabei ganz herzliches Willkommen er wird uns heute ein bisschen etwas zum 0:49 religiösen Pluralismus und der Gleichwertigkeit der Religionen erzählen lieber Reinhard darf ich dich bitten um deinen Vortrag ja herzlichen Dank für 0:59 die iche Begrüßung und ich denke folgendes dass wir einfach miteinanderen paesen durchgehen die ich dann nach und nach 1:11 auch einblenden kann ich stell mir also auch vor dass die Möglichkeit besteht wenn jemand eine Frage hat kann ich also auch 1:22 gerne auch unterbrochen werden ich zeige mal kurz wo die Thesen sind aber das müsste jetzt eigentlich 1:39 kommen aber um das mal ein generell zu sagen wenn wir über verschiedene Religionen reden dann denkt man im Westen immer zuerst an die Unterschiede 1:51 aber da fällt mir natürlich gleich ein hinduistisches Sprichwort ein das heißt derselbe Mond spiegelt sich in vielen Wassern und das ist eigentlich eine gute 2:01 Voraussetzung um miteinander da nicht nur ins Gespräch zu kommen sondern vielleicht auch eine gemeinsame Ebene zu finden um das etwas einfacher zu machen 2:14 weil ja die Theologie manchmal auch ein bisschen schwierig und kompliziert sich ausdrückt habe ich mir gedacht dass wir uns auf drei Positionen einfach 2:22 einstellen die typisch sind äh fürs Christentum und die im Grunde auch unser Christen langfristig geprägt 2:33 haben das sieht man da theologische Voraussetzung habe ich da auf meinen Zettel geschrieben Wahrheit und Wahrheiten und alle dann ist dann schon 2:42 ein Stück Antwort alle Religionen sind Offenbarungsreligionen ich möchte diese Positionen eigentlich ein Stück weit erläutern und zwar der Gedanke ist eben 2:54 zuerst was ist Exklusivismus was ist inklusivismus und religiöser Pluralismus weil das im Grunde nicht nur die Theologen sondern eigentlich Religionen 3:04 in besonderer Weise prägt kurz Unterbrechung wir sehen gerade nur noch die Meldung sie sind gerade dabei Inhalte 3:12 vorzuführen gehst du mal öffnest du mal für dich am ganzen Bildschirm die Datei die du uns zeigen möchtest BTE was soll ich öffnen die Datei die du uns zeigen 3:22 möchtest siehst du die vor dir ja jetzt sinden wir sie genau da ist ich dachte da die wä schon also da ja ja passt ja so ist es 3:35 gut ich geh ich nehme die dann auch wieder ja ich kann die auch die ganze Zeit stehen lassen und dann können wir uns da in in dem Bereich auch immer ganz 3:46 gut unterhalten jetzt bin ich aber etwas irritiert weil ich eigentlich 4:03 na wie dem auch sei ich sehe jetzt ja meinen Text aber ich sehe die anderen nicht kurz um man sollte sich klar machen dass es im katholischen Raum über 4:13 viele Jahrhunderte die die einzige und eine Position gab die zyprian von Kartago auf dem Punkt gebracht hat und gesagt hat außerhalb der Kirche ist kein 4:24 Heil das heißt zu gut deutsch dass im Grunde andere Menschen im Blick auf Wahrheit und im Blick auf die das Heil eigentlich keine Chancen 4:36 haben die protestantische Variante ist übrigens nicht viel besser da heißt es dann außerhalb des Christentums ist kein Heil 4:44 und wenn man mit einer solchen Haltung die man der Einfachheit Teil war dann Exklusivismus nennt wenn man also mit so einer solch ausschließenden Haltung 4:54 anderen begegnet da muss man sich nicht wundern dass der Dialog mit einer anderen Religion oder mit Menschen anderer Religion sehr schnell zu Ende 5:03 ist dann ist etwas Tolles passiert und zwar auf katholischer Seite und zwar mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil das angestoßen n durch Johannes 5:15 Paul den 23 erstaunlicherweise man gesagt hat es ist doch seltsam andere Menschen benehmen sich doch auch sehr ordentlich sie glauben auch sie äh haben 5:27 dieselben oder ähnliche Werte wie wir jetzt sehen wir die Datei wieder nicht warte mal Entschuldigung dann unter ich unterbreche mal 5:41 kurz und geb die Datei noch mal rein wobei das jetzt nicht ganz so schlimm ist 5:53 weil in auf dieser Datei eigentlich ja nur der die ged stehen von Exklusivismus inklusivismus und Pluralismus also diese diese drei 6:04 Sachen die man sich vielleicht ja auch merken kann deswegen Punkt 1 exklusive Position der andere hat letztlich keine Chanen weil wir die bessere Wahrheit und 6:13 das Teil sowieso schon haben dann die zweite kommt die Präsentation klick bitte auf deine wtdatei drauf dann sollten wir sie sehen bitte klick bitte 6:23 in deine wördatei hinein dann sollten wir sie sehen du hast das Programm nicht wird glaube 6:36 ich sie ist also ich sehe sie jetzt aber ob ihr sie seht weiß ich natürlich nicht leider nicht 6:45 ja was lernt uns das denn nun ähm wenn du sie online hast poste mir mal den ja ichink ich hab auch warte mal ich schick dir mal den 6:58 linkelleicht kann ich das freigeben ein 7:11 Augenblick wieso funktioniert das denn ich soll ich die Präsentation zur Sicherheit erstmal beenden und D neu starten vielleicht jetzt sehen wir sie 7:20 jetzt jetzt sehen wir sie nicht mehr ja 7:31 gut also wir waren beim Exklusivismus jetzt kommt die zweite Runde der inklusivismus angericht durch das Zweite Vatikanische Konzil nämlich dass man 7:42 gesagt hat es sind doch Menschen da die genauso verantwortungsvoll im Blick auf den Sinn des Lebens wie wir Christen denn auch und daraufhin hat Karl raher 7:55 üens auch Hans Küng im Zweiten Vatikanischen Konzil gesagt ja W dem so ist dann sind eigentlich die anderen irgendwie schon anonyme Christen halt 8:05 ohne Christus und der Gedanke ist natürlich sehr faszinierend hat aber einen Haken denn wenn ich der Meinung bin dass die 8:14 anderen eigentlich schon anonyme Christen sind und nur vielleicht noch Christus kennenlernen möchten besteht ja die Gefahr darin dass man sagt na ja 8:25 also ein bisschen besser sind wir ja dann doch oder um das mit dem Bild äh zu gebrauchen Mutterkirche äh drückt alle an ihren Busen und dann 8:35 muss man sich nicht wundern wenn ihnen so ein bisschen auch die Luft dabei wegbleibt denn äh es ist immer wenn ich die anderen 8:44 Glaubensweisen etwas niedriger Ansätze als die eigene dann habe ich automatisch Erfahrung von minderwtigkeit und im Zweiten Vatikanischen Konzil kommt das 8:56 eben ganz erstaunlich zum Ausdruck in der äh konzilserklärung losst dre etate wo es heißt also dass die ganze Wahrheit ist bei der heiligen katholischen Kirche 9:08 und die anderen werden von Strahlen der Wahrheit empfangen das ist schon ganz gut aber es ist halt noch nicht alles und von daher 9:17 denke ich ist die dritte Position ihr merkt ich bin Partei an dieser Stelle da ist von daher ist die dritte Position die ist natürlich in versied 9:29 Varianten gibt wahrscheinlich also die günstigste sehe ich jedenfalls so dass man versucht jeder glaubensweise ihr Recht kommen zu 9:40 lassen das nehme ich mal wieder in einem Bild ja vielleicht du bist ja sowieso Österreich aber in Niederösterreich da wandert man ja glaube ich nicht so viel 9:52 oder in die Berge hinein vielleicht aber doch aber mir ist beim Bergsteigen folgendes aufgefallen im und das werden alle anderen auch bestätigen 10:03 man hat ja ein Ziel vor Augen das ist ein Berg oder das ist eine Berghütte und dann läuft man also los und die Tücke eines solchen Weges ist d man denkt man 10:12 ist schon da und und dann ist auf einmal ein ziemlicher Abgrund man muss also einen riesenumweg insgesamt noch starten und so ist das auch wir sind als 10:24 Christen auf einem Weg und die anderen Religionen sind auch auf einem Weg auf einem anderen Weg die wir vielleicht unten laufen und Denken na die schaffen 10:32 das also nie während wir doch eigentlich schon auf dem Wege sind das heißt es sind unterschiedliche Wanderwege die zum höchsten Ziel führen und ich möchte das 10:43 wieder im Bild sagen und der Berggipfel ist im Nebel da sieht man eigentlich gar nicht so viel und da fühle ich mich an der Stelle auch ein 10:53 stückweit gerechtfertigt weil ich denke dass ja Gott ein Symbol für Gott ist und wenn man Gott beschreiben will dann benutzt 11:05 man personale oder nicht personale Begriffe aber letztlich ist es ein großes Geheimnis ähnlich wie es dem Mose 11:14 imben brennenden dornbrusch gegangen ist Mose im brennenden dornbrusch das ist ja bekannt er kommt mit seinen Schafen und mit seinen Ziegen dahin da brennt ein 11:24 Bursch der also nicht verbrennt 2 mose 3 dieser Bursch brennt und verbrennt nicht und mos ist natürlich neugierig und geht hin und dann kommt eine Stimme aus dem 11:36 Bursch und sagt zieh deine Schuhe aus der Boden auf dem du stehst ist heiliges Land daraufhin ist Mose zwar erschrocken aber doch mutig genug um zu sagen wer 11:48 bist du denn eigentlich der da aus dem Busch redet weil er natürlich eine göttliche Kraft in Gott dahinter vermutet und die Antwort ist ja 11:57 faszinierend sie heißt ich bin der ich bin ich werde sein der ich sein werde so kein Name das das ist eine Beschreibung und das heißt diese Beschreibung sagt 12:09 eigentlich etwas ein eine Bewegung aus ohne dass man sie eigentlich recht Personal fassen kann das ist also eigentlich der Hintergedanke im Blick 12:20 auf religionspluralistische Positionen die sagen sie sind unterschiedliche Wege zum Heil sie haben 12:30 durchaus ihre Stärken und ihre Schwächen sie sind gleichwertig aber und das schöne dabei sie sind nicht gleichartig im Protestantismus hat man ja immer 12:39 leichte Gefahr wenn man in den Dialog auf derselben Ebene also auf Augenhöhe wie das heißt beschreibt dann heißt das na ja das ist ja 12:52 Synkretismus der Begriff des synretismus ist deswegen besonders tykisch weil man damit natürlich ja die eigene Religion 13:03 abgrenzen will obwohl religionsgeschichtlich gesehen snkritismus ein zusammenmischen von Religionen natürlich auch das 13:11 Christentum und alle anderen Religionen geprägt hat was aber hier darum geht dass sozusagen unsere Art des Lebens und 13:19 Glaubens nicht vermischt werden soll mit anderen sondern im Dialog treten mit anderen da kann man natürlich voneinander 13:27 lernen und jetzt kommt dieses Zitat dass der Paul Schwarzenau einmal so formuliert hat der war Professor an der Uni in Dortmund mit dem ich sehr 13:38 viel zusammengearbeitet habe er hat gesagt alle Religionen bedürfen eininander nicht nur in ihren Gemeinsamkeiten sondern auch gerade in 13:48 ihren Unterschieden durch die sie einander ergänzen wir sollen in der eigenen Religion daheim und in der anderen Gäste sein Gäste nicht fremde 13:57 und da steckt ein Wort drin dass also eine gewisse Tücke in sich wirkt sie sollen einander ergänzen das heißt wenn man das genau nimmt auch unser 14:09 Christentum ist nicht vollkommen wir sind haben nicht die Wahrheit wir sind auf dem Wege zur Wahrheit und daraus habe ich dann 14:18 äh ein paar Leitlinien zum Dialog entwickelt die ich jetzt noch vortragen möchte wie sieht das aus soll ich jetzt irgendwie schon unterbrechen 14:29 oder soll ich das dann erstmal jetzt auch noch weiter sagen ja fragen wir mal gibt es eine Frage möchte jemand was fragen sich zu Wort 14:40 melden Melan Zinke gibt gerne weititer okay gut na dann mach mal weiter ja also punkt 1 ist banal aber natürlich auch nicht so ganz leicht ein Dialog 14:56 kann wirklich nur sinnvoll zwischen gleichwertigen Partnerinnen und Partnern geschehen das ist sicher nicht nur ein religiöses Problem sondern das gilt 15:04 eigentlich generell wenn Menschen miteinander ja kommunizieren und miteinander ins Gespräch kommen der zweite Punkt ist das 15:14 Absolutheitsansprüche einzelner Religionen und das ist ja nicht nur typisch fürs Christentum dass Absolutheitsansprüche einzelner 15:22 Religionen sich meines Erachtens nur auf die Verbindlichkeit des eigenen Glaubens beziehen dürfen natürlich ich bin ja Christ oder Christ und oder Buddhist 15:32 oder wie auch immer und das heißt es ich lebe diesen Glauben und insofern ist ja für mich absolut das erlaubt aber noch kein noch so verdecktes inklusives 15:42 denken das heißt also indem man sagt na ja ihr anderen seid ja auch schon Christen aber nicht so ganz richtig und einer der großen Theologen John Hick 15:53 debenfalls kann ich da auch noch was einblenden einer der großen Theologen John Hick aus Großbritannien der hat Karl raher der 16:03 das mit den anonymen Christen aufgebracht hat gefragt ja man müsste doch auch die Sache umdrehen können nämlich 16:12 dass auch wir Christen dann anonyme Buddhisten oder anonyme Hindus und andere anonyme Muslime wären interessant ist dass in dieser Auseinandersetzung 16:26 zwischen John Hick und Karl raher karlranaer letztlich eine vorsichtige Zustimmung gegeben hat das ist natürlich nicht mehr kompatibel mit 16:35 dem Zweiten Vatikanum aber das wäre eigentlich ein großer Fortschritt wenn man so in dieser Richtung 16:45 weiterkäme das Ablehnen jeglicher Absolutheitsansprüche schlägt natürlich auf die Mission durch das ist meine dritte 16:53 These das Missionsverständnis des christlichen Glaubens dass darin lange Zeit bestand dass man 17:03 Matthäus 28 die berühmte das taufbefehl auch genannt hat und tauft sie alle auf den Namen des Herrn Jesus Christus und dass 17:14 man nicht nur Zeuge war sondern eigentlich ein tauf das Taufen als taufbefehl angesehen hat alle Menschen letztlich zu Christen zu machen und das 17:24 geht meinesachtens nicht mehr die missions Gesellschaft haben teilweise auch schon daraus die Konsequenz gezogen und haben 17:35 überlegt was Sie tun können sie haben das in der Weise gemacht dass sie es praktisch gemacht haben das heißt also sie haben 17:44 hier zeugt das als Diakonie Missionsschulen Entwicklungshilfe und ähnliches entsprechend organisiert und damit die Sache zurückgefahren aber ich 17:58 denke es muss eigentlich ausgesprochen deutlich werden dass im Sinne der Gleichwertigkeit der Religionen eigentlich auch Christen kein Interesse 18:08 daran haben dürfen andere zu ihrem Glauben zu bekehren wenn die betreffenden natürlich dann sagen möchten ach ja wir möchten eigentlich 18:16 ganz gerne Christen werden dann ist das eine andere Geschichte aber von sich aus zu missionieren wie das jetzt teilweise passiert wir haben ja eine Reihe von 18:27 Flüchtlingen die aus den islamischen Ländern kommen und da nutzen das fundamentalistische Gruppierungen christlicherseits aus und Taufen die 18:39 also teilweise in großen Zahlen und das halte ich für ein etwas seltsames und nicht zu sagen problematisches oder gefährliches 18:48 Unterfangen also Zeugnis für den eigenen Glauben ja im Sinne des Dialogs Bekehrungsversuche für den anderen den anderen nein da komme ich zu meinem 19:01 Punkt 4 in diese verschiedenen Religionen und das fällt wahscheinlich dem einen oder anderen schon etwas schwerer auch in der Kirche die 19:11 verschiedenen Religionen und auch das Christentum drückt keine endgültige Wahrheit aus das heißt unsere Religionen und auch unser Glaube sind sprachliche 19:22 rituelle und spirituelle Ernährung an das transzendente ihre Aussagen sind vor läufig und jetzt kommt's und bleiben revisionsbedürftig die Revisionisten 19:33 sind ja immer die am schlimmsten die man vor allen Angst hat das gilt auch auf islamischer Seite das galt übrigens auch im Marxismus dass man die Revisionisten 19:43 am meisten gefürcht hat hat weil sie sozusagen aus der eigenen Tradition die Dinge herausgenommen haben und verändern wollten dann komme ich zu meiner fünften 19:54 these Religionen sind eingebunden in vielfältige Kulturen und differierende Denkweisen das ist eigentlich wieder 20:05 eine Selbstverständlichkeit denn allein schon wenn wir unser Christentum ansehen wir können ja wieder einen Blick auf die 20:12 Flüchtlinge werfen die Christen die aus den jetzt bedrohten Ländern durch Isis und die ganzen Milizen und Terrorgruppen allem die von daher kommen sagen 20:25 ja bringen ja ein Christentum mit dass uns teilweise schon fremd ist oder wer mal so 3 Stunden im orthodoxen Gottesdienst gewesen ist so als 20:34 protestantisches Gemüt wie ich der hat dann auch schon also beinchmerzen und wundert sich dass das sozusagen auch im Rahmen unserer eigenen Tradition 20:45 ist und mein letzter Punkt in dem Zusammenhang in einer globalisierten Welt kann keine Religion mehr für sich allein leben das geht einfach nicht und 20:57 das erleben wir Tag täglich also können wir uns an der Stelle auch nicht abschotten und viele werden die Erfahrung gemacht haben auch wenn es 21:08 einige ablehnen dass die Beziehung mit anderen und gerade die interreligiöse Begegnung also Begegnung mit anderen Menschen anderen Glaubens natürlich zum 21:17 ein eine Herausforderung ist weil es unser eigenes Denken vielleicht in Frage stellt auf der anderen Seite ist es aber auch eine Bereicherung weil wir im 21:29 Grunde unseren Glauben verändern das kann teilweise so stark sein dass Menschen mit denen wir zusammen waren 21:39 und die uns vielleicht eine Weile nicht gesehen und gehört haben sagen dass man sich dass wir anders geworden sind ich meine der Dialog verändert auch unser 21:49 Christentum er schafft das Christentum nicht ab das wäre unsin aber er verändert dieses Christentum und das steht ja eigentlich schon im 21:59 15 17 20 17 also im Blick auf unsere 1917 2017 im Blick auf unsere Reformation dass eigentlich die Kirche immer sich reformieren sollen das heißt 22:13 auch die Religionen müssen sich meinesachtens immer wieder reformieren und das bedeutet dass dass die anderen religiösen Anschauungen im auch unseren 22:26 eigenen Glauben gänzen und erweitern können das heißt wir brauchen die anderen damit wir letztlich unseren Glauben authentisch leben aber eben 22:40 nicht verengt sondern erweitert Leben das wäre so der Durchgang durch meine Runde der verschiedenen ja 22:54 Thesen und vielleicht gibt es jetzt ein paar frag ich habe jetzt allerdings eine technische 23:02 Frage ich sehe eigentlich gar kein richtiges Bild mehr ich sehe dann immer nur Reste von Bildern aber ich weiß nicht woran woran 23:12 das ich ma mal jetzt hast du gerade dein Bild ausgeschaltet ja so ja also ich sehe mich aber ich jetzt muss mal sehen ob ich euch sehen kann na ja mit Bild 23:26 bin bis jetzt nur ich drinnen also ich lade jetzt gerne nachdem wir so eine kleine Runde sind aber wer möchte kann sich gerne 23:34 auch mit Bild und Ton dazu schalten das hält die Leitung sicher ganz gut aus bei sechs Personen m ja bei Kamera freischalten bei diesem 23:46 Symbol in der Mitte unten links da muss man dann noch mal ins fororschaubild hineinklicken damit man endgültig gesehen wird sonst einfach das Mikrofon 23:54 aktivieren wenn man etwas sagen möchte den ich habe dann noch eine Sache vorbereitet und nach der Frage nach so einer Fragerunde ich habe dann nämlich 24:05 Texte herausgesucht und die aus aus anderen Religionen die das in besonderer Weise zum Ausdruck bringen das kann ich also auch als Link dann rein 24:17 reinschreiben das kann ich aber dann auch denke ich so hoffe ich wieder als Präsentation als im mit der Bildschirm Freigabe ermöglichen 24:29 ja gibt es Wortmeldungen Fragen Anmerkungen Diskussionsbeiträge geren noch in den Chat hinein 25:01 okay na dass da mal ein bisschen eine Diskussion reinkommt werfe ich einfach mal was rein so man könnte ja jetzt z.B sagen 25:10 ja wie ist das jetzt mit mit Gott ich dachte der hat sich offenbart oder in in Jesus und so der sagt auch ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben ja wie 25:19 kannst du das in deine Position integrieren ja wie würdest du da Antworten auf so einen Einwurf den man ja dann oft hört wenn so solche Fragen 25:29 ja ja das ist ein ein ein klassisches Argument was sagt es heißt doch Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben niemand kommt zum Vater denn durch 25:39 mich allerdings wird dabei eine Sache übersehen dass Jesus sagt ich bin der Weg das heißt also nicht er zeigt nicht einen Weg 25:51 sondern seine Person ist selbst der weg und ich habe einen wunderschönen Spruch im senbuddhismus gefunden der sagt du kannst den Weg 26:01 nicht gehen wenn du nicht selbst der Weg geworden bist also der Gedanke ist das Person Person und Weg eine Einheit bilden insofern ist natürlich Jesus der 26:14 Weg die Wahrheit und das Leben und das Johannesevangelium hat natürlich noch eine besondere Möglichkeit an der 26:25 Stelle da jetzt drehen sich die natürlich wieder mit einerlei so ja Tricks sind es nicht sondern also ich will auf Johannes 1 verweisen in 26:36 Johannes 1 heißt es am Anfang war das Wort und Gott war das Wort dasselbe war am Anfang bei Gott und so weiter und der entscheidende Punkt es 26:45 heißt ja am Anfang war der Logos und der Logos war Gott und dann heißt es der Logos wurde Fleisch also der Logos wurde Mensch mit anderen Worten wir haben zwei 26:59 verschiedene Sachen einmal der Logos und einmal den Menschen und daraus folgt ja D wenn der Logos Mensch wurde dass der Logos Mensch in Jesus Christus geworden 27:11 ist er kann es aber auch in anderen sein das ist also der Punkt dass das also keine Ausschließlichkeit kein ausschließlichkeitsargument ist sondern 27:20 dass er sagt ja an der Stelle gibt's natürlich also viele Möglichkeiten es gibt natürlich wenn man jetzt mit Bibelstellen um sich werfen will gibt 27:28 natürlich also auch noch die Möglichkeit auf Johannes 14 zu weisen wo die in den Abschiedsreden Jesu da heißt es ja in meines Vaters Hause sind viele Wohnungen 27:40 wenn nicht und er geht ja hin für die Jünger die Wege zu bereiten dann fragt man sich H also da sind ja schon Wohnungen da fragt man sich ja wer wohnt 27:49 denn da da drin offensichtlich äh sind äh das Hinweise äh die Jesus im Johannesevangelium macht wo er sagt und dann habe ich ja auch noch Schafe die 27:59 sind nicht aus diesem Stall also sozusagen aus dem Stalle der Jünger so dass das für mich also gerade das Johannesevangelium bereits diese 28:08 Offenheit ein Stück weit signignalisiert ich weiß aber nicht ob das schon ausreicht als 28:16 Argument sonst musst du nachhagen Reinard ja ich versuche ein bisschen das diaboli zu 28:25 spielen nicht ganz ganz ähm das wirer dann heißen sozusagen Gottes Offenbarung Gott 28:40 ist Mensch geworden für uns Christen ja wo ist dann die Abgrenzung zu der ich sage jetzt mal esoterischen Position 28:51 oder gnostischen Position ja das göttliche Licht ist in jeden von uns drinnen und das müssen wir nur erkennen und 28:59 entdecken dann ist ja alles super ja das so salop zu sagen ja also ich denke das öffnet ja auch so eine weite Türe dann machst du die dann 29:10 irgendwo zu oder bleibt die offen für alles die Abgrenzung ist schwierig weil natürlich das Johannesevangelium sich ja mit 29:20 gnostischen Positionen auseinandergesetzt hat und die Abgrenzung von der gnostischen Position ist eigentlich oder 29:29 von gnostischen Positionen ist eigentlich dass die Spiritualität das spirituelle spielt eine so große Rolle dass das Körperliche das sinnliche das 29:40 fleischliche das der nicht Mensch Gott wurde Fleisch das ist ja richtig däftig dass das in der agnose so ein bisschen abgebremst wird aber was man sagen muss 29:53 soweit sind die Positionen natürlich nicht auseinander und das könnte natürlich auch damit zusammenhangen dass also esoterische Position 30:02 insgesamt die sich darauf berufen auch eine gewisse Attraktivität haben und natürlich ist es richtig wo finden wir Gott da kommen wir 30:12 auf die Mystiker die sagen ja wo ist Gott in der Seele und Gott zündet diesen Lichtfunken in uns an das klingt gnostisch aber es ist 30:22 es die die Nähe von gnoses von verschiedenen gnostischen Form und Christentum ist ja so rasant religionsgeschichtlich gesehen hat ja 30:33 hätte ja nicht viel gefehlt und die gnostischen Richtungen hätten das Rennen gemacht und nicht das Christentum aber ich schätze am am Christentum oder an 30:44 meinem eigenen Glauben e dies dass das spirituelle und das sinnliche das Körperliche bewusst zusammengehalten werden und nicht auseinander gefusselt 30:56 werden und würdest du sagen erlebst du heute so zwischen den Religionen eher so diese Öffnung diese Weite oder geht's dann doch auch wieder wenn man so manche 31:07 Strömungen anschaut wieder Richtung Abgrenzung ähm du hast gerade die Flüchtlinge genannt nicht also das entsteht ja auch 31:16 durchaus auch auch unter gewissen religiösen background ja aber welche Tendenzen siehst du da ja ich bin eigentlich relativ so ziemlich 31:26 besorgt nicht der besorgte Bürger sondern das fundamentalistische Tendenzen in allen Religionen das heißt den anderen ausschließende Positionen 31:37 mehr und mehr ja Popularität gewinnen man muss ja sich klar machen im Westen ist ja der Buddhismus ausgesprochen beliebt aber der 31:48 Buddhismus hat ja Strömungen die sind genauso absolutistisch wir gucken immer nur auf den 31:55 Islam wo es offensicht ja am deutlichsten für uns weil auch aus der größten Nähe diese fundamentalistischen Position den 32:06 anderen ausschließen bis hin zur Gewalt ises ist ja so ein makabres Beispiel dafür wie man absolutistische Position dann auch noch 32:16 mit Gewalt gegen die anderen durchsetzt im Christentum hieß das so im früher im locker und willst du nicht meine mein Bruder sein dann schlage ich 32:25 dir den Schädel ein dass diese Mentalität taucht leider verstärkt wieder auf sie 32:33 verklausuliert sich manchmal und das Beunruhigende ist dass alle diese fundamentalistischen Positionen versuchen die Religion auf ihre Seite zu 32:43 ziehen also das sieht gar nicht gut aus das sieht im Blick auf die Tatsache dass natürlich auch die unterschiedlichen 32:52 diskussionsebenen der einzelnen Religionen ja sehr unterschiedlich sind man muss immer gucken welchen Buddhismus weinen wir welchen 33:00 Islam meinen wir und das findet natürlich immer all gleich Freunde dann heißt es ja man man macht immer gemeinsame Sachen mit denen die am 33:10 nächsten stehen nur was ich aus seriösten aus der pluralistischen POS aus den Positionen gelernt habe ist dies dass die Nähe ja eben die 33:22 Differenzen nicht beseitigt sondern dass dass man die Differenzen auch aushalten kann und dass man mit ihnen auch umgehen kann weil man eben weiß wir haben nicht 33:32 die letzte wah das ist einfach eine beruhigende Element ich ich muss nicht sagen also bei mir ist nun alles endgültig und 33:42 vollkommen könnte man so sagen dass eigentlich jede Form von Fundamentalismus sich dann sehr ähnelt ja in dem Sinne die wissen es ganz genau 33:51 wie Gott ist und vergessen ein bisschen drauf dass Gott für uns immer auch Geheimnis bleibt den werden wir nie ganz können oder das das ist also genau der 34:01 Punkt der in den ich also auch sehe und deswegen ist eigentlich sind die Fundamentalismen von allen Seiten eigentlich derzeit das große Problem und 34:09 dann gucke ich natürlich vielleicht ist das jetzt so eine Möglichkeit dann schaue ich natürlich wo sind Leute was haben die gesagt wie kann ich damit 34:20 umgehen und da habe ich n so eine Zusammenstellung gemacht soll ich die jetzt einfach mal vorstellen gerne ja 34:29 mal sehen ich versuche das mal wieder über die Freigabe so ich habe beim nee Moment das muss 34:41 ich so kannst du was sehen oder könnt ihr jetzt was sehen 34:59 ihr könnt offensichtlich noch nicht sehen er lädt gerade warte ein bisschen ja so jetzt ist es da bei mir ich hoffe bei den anderen auch ja ich habe hier 35:20 ein Bild stehen das aus der aus einer akademiekapelle stammt wo wir einen sogenannten wöstlichen Divan 35:28 gemacht haben den machen wir jetzt in einer anderen Gemeinde deswegen sieht es da nicht ganz so schön aus wie hier und da haben wir immer Texte und Elemente 35:37 aus den verschiedenen Religionen gelesen haben uns die Dinge unterhalten und haben eben auf diesen Altar sowohl ein hinduistisches 35:46 Symbol Jü den siebenarmigen Leuchter ein Budd Bild und dann hier also eben auch noch ein die Symbolik des Göttlichen namens und 36:00 natürlich auch unser Christentum an der Stelle einfach zusammengestellt und wenn man sich jetzt anschaut was Menschen 36:10 in verschiedenen Religionen gesagt haben dann will ich das vielleicht auch ein bisschen kommentieren und zwar einer der 36:19 berühmtesten den sie alle auch auf islamischer Seite so schätzen ist ja GAL Rumi der ja durch die tanzenden Derwische 36:28 bekannt geworden ist also auch heute bekannt geworden ist und das erlebt man ja immer und dann gibt's diesen wunderschönen Text die 36:37 gasellen das sind also besondere rhythmische Gedichte und die Pilger zur Kaba die hin zur Kaaba pilgern gehen wenn sie nur an ihrem Ziele sie stehen 36:50 in einem tale ohne satart ein altes Haus von Stein sie sehen sie gingen hin um Gott zu schauen und nun ums Haus im Kreis sich drehen wenn sie soange sich 37:00 gedreht so hören Sie die Stimme wen was Toren ruft ihr an den Stein wer wird vom Steine Brot erflehen wenn ihr den Tempel Gottes sucht in eurem Herzen tragt ihr 37:11 den wohl dem der bei sich selbst kehrt ein statt pilgernd Wüsten durchzugehen das sagt ja nicht irgendwer sondern und das sagt ein Muslim der aus 37:24 diesem tiefen Glauben lebt der im Grunde sagt na ja irgendwie ist das ja auch komisch mit der kaber und es gibt noch eine berühmte Mystikerin Rabia von Basra 37:36 die hat gesagt das ist ja komisch die Leute machen irgendwelche glaubensübungen nur um Gott zu gefallen und das ist eigentlich eine völlig 37:46 unsinnige Geschichte weil man im Grunde ja nicht seinen Glauben in nicht Gott zu gefallen suchte sondern sozusag dann aus seinem Inneren Herzen leben 37:59 sollte und wenn die Leute nur nach mecka pgern um Gott anzubeten und das wurde das von manche Muslime entsetzlich finden auch 38:08 heute dann hat sie gesagt ja wenn die nur nach gehen danach mecker gehen damit Sie also vor Gott gut dastehen dann würde ich vorschlagen die mecker gleich 38:16 abzubrennen also die den heiligen Ort so scharf gehen auch inner islamisch Glaubende Menschen vor 38:29 der webladin Rumi hat ja noch so eine Geschichte losgelassen also gibt's ein ganze Menge die etwas schwerer zu verstehen ist aber das kann ich ja auch 38:39 noch ein bisschen erläutern das ist auch als einer dieser längeren Gedichte in Auszug Kreuz und Christen von einem Ende zum anderen ich 38:50 prüfte und er fragt eben nach Gott ich prüfte er war nicht am Kreuz ich ging zum Hindutempel zur alten Pagode in keinem von ihnen war irgendein Zeichen 39:03 ich ging ins Hochland von herad und nach Kandahar ich sah nach er war weder auf den Höhen noch im Tiefland ganz ganz entschlossen stieg ich auf den Gipfel 39:14 des katberges der Kat ist Berg ist sozusagen der Zion der heilige Berg dieser Gegend also er steigt im Geister auf den katberg dort war nur die Wohnung 39:24 des ank Vogels ist also ein mythischer Vogel der mit unserem Phönix aus der Asche so ein bisschen zu tun hat oder mit 39:34 einem Vogel also mythischen Vögel die es auch in anderen Traditionen gibt und jetzt jetzt kommt ich ging zur Kaba nach mecka er war nicht da ich fragte nach 39:45 ihm bei amicenna amenna ist einer der berühmten mittelalterlichen Philosophen neben abero ist und was passiert er war jenseits der 39:56 reich von Aven und jetzt kommt wieder die ähnliche Geschichte wie eben ich sah in mein eigenes Herz dort an diesem Ort da sah ich ihn und jetzt noch einen 40:11 drauf gesetzt er war an keinem anderen Ort wenn man so etwas hört von einem großen Dichter und von einem Mystiker dann kommen natürlichem auch als 40:24 Christen Menschen so Gedanken wie das mit dem Festhalten an der Wahrheit an der absoluten Wahrheit ist und sozusagen aus der anderen Religion kommt 40:37 diese dieser Protest Gott irgendwie festzumachen wir können es aber sozusagen auch aus der eigenen ich lass 40:50 mal jetzt in Emre Weg das ist eine ähnliche Geschichte weil mir der fr Lessing und deswegen so schö ist den ja vielleicht manche in der Schule 41:02 nicht so in bester Erinnerung haben aber die Geschichte ist sowas von Klasse die ist natürlich konstruiert und lessing hat ja auch richtigen Ärger 41:13 damit bekommen weil man ihn auf der Kanzel nicht hat predigen lassen hat ja der Pastor Götze in Hamburg gegen ihn gemauert was das Zeug hielt 41:23 und daraufhin hat er gesagt er man möge ihn doch bitte auf seiner Kanzel nämlich dem Theater noch predigen lassen und eine 41:33 solche Predigt ist eigentlich NAND der Weise nur noch zur Erinnerung ich will das jetzt nicht im Detail vorführen in in nen der Weise sind ja 41:42 interessanterweise alle miteinander verwandt ne also die eigentlich nicht miteinander verwandt sein könnten der berühmte etwas 41:54 einfältige Ritter dann die die schöne Tochter die ja von einem Juden von Natan aufgezogen wird eben als adoptivtochtern 42:07 wo es dann den entsprechenden Ärger gibt dann taucht der Sultan auf und seine kluge Schwester interessant ist das bei Lessing die Frauen eine sehr wichtige 42:17 Rolle spielen neben Nathan dem Weisen und lessing hat ja in in diese Geschichte 42:29 deutlich machen wollen dass die drei Religionen ja gleichwertig sind ich erinnere mich noch aner Diskussion in der Akademie wo man eigentlich auch 42:38 gegenüber läing immer ein bisschen kritisch blie und sagt ja soweit wollen wir denn dann doch wieder nicht gehen das Interessante an dieser 42:47 Geschichte ich darf es noch mal kurz erinnern oder ist das zu allen zu beekannter dann muss es auch nicht sein noch mal wie das mit dem mit der ringpar 42:57 gelaufen ist nämlich ich mach's ganz kurz also es wird erzählt dass ein Vater immer Nachkommen hat und das mit den 43:12 nach den Nachkommen wird immer ein besonders toller Ring mit einem Stein verehrt und dieser Stein soll wunderbare Kräfte wirken soweit so gut Papa stirbt 43:26 der Sohn bekommt also die den Ring und der wird weiter vererbt und vererbt und dann gibt's ein Problem dass ein in einer 43:37 weiteren Generation dass ein Vater leider also nein nicht leider sondern er hat drei Söhne und die hat er alle gleich lieb aber hat ja nur einen 43:46 Ring was tun dann kommt er auf die grandiosen Gedanken halt zu sagen ich gehe mal zum Juwelier so ein spitzenjuwelier da sollen wir mal zwei 43:58 gleiche Ringe machen sodass man den originalen Ring nicht mehr von den anderen beiden unterscheiden kann gesagt getan der Vater lässt die Ringe 44:12 nachmachen der Vater stirbt die Söhne freuen sich äh dass als das Erbe angetreten wird stellen aber fest es sind jetzt 44:23 plötzlich drei Ringe da obwohl es ja offiziell immer nur ein gab also wie das so in der in den erbstitigkeiten passiert das muss 44:36 geklärt werden also sie marschieren vor den Richter und wollen herausbekommen wer denn nun den echten den richtigen Ring insgesamt 44:47 hat und da hat Lessing den Richter folgendes sagen lassen das ist ja auch ein berühmter Text eifre jeder von seiner 44:59 unbestochenen von Vorurteilen freien Liebe nach es Strebe von euch jeder um die Wette die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag zu legen kommen dieser Kraft 45:12 mit Sanftmut mit herzlicher Verträglichkeit mit wohltun mit innigster Ergebenheit in Gott zu hüf jetzt setzt ein drauf und wenn sich 45:23 dann der Steine Kräfte bei euren Kindeskindern äußern so über 1000000 Jahre sie wiederum vor diesen Stuhl da wird ein weißerer Mann auf diesem Stuhle 45:32 sitzen als ich und sprechen geht die Anspielungen sind deswegen auch so interessant da heißt es es eifre jeder seiner unbestochenen von 45:45 Vorurteilen freien Liebe nach der Gedanke der freien Liebe geht über jegliches religiöse Vorurteil hinaus der zweite Gedanke ein Glaube weist sich an 45:57 der Ethik indem man nämlich die Kraft seines Glaubens an an Tag legt also alltäglich umsetzt und wie wird diese Kraft sichtbar Sanftmut 46:11 herzliche Verträglichkeit wohltun und jetzt mit Blick auf den Islam mit innigster Ergebenheit in Gott zu hilf innigster Ergebenheit das ist die 46:21 Übersetzung für Islam und das hat Lessing allerdings auch gewusst und der Gedanke über Taus Taus Jahre da sitzt dann eben der göttliche 46:30 Richter wir sagen ihr könnt gehen die Sache ist gut gelaufen oder ihr habt es eben schlecht gemacht wie man das praktisch umsetzen 46:41 kann das hat fredich der große umgesetzt der nun mit der Kirche sowieso nichts am Hute hatte und dann immer wieder 46:52 Probleme hatte und das schöne an Friedrich dem Großen das ist ja praktisch dieselbe Zeit der Aufklärung friedrich der Große ihr könnt 47:01 a ich muss Nachfragen ihr könnt immer sehen äh welche Zeit das ist und was ich da so als Zusammenfassung hingeschrieben 47:09 habe ist richtig ne ja passt wir haben es vor Augen danke also die das System lief ja folgendermaßen in Preußen äh im jeder 47:24 hatte die jeder Bürger usens hatte das Recht wenn es Streit gab sich direkt an den König zu wenden und der König hat dann dieses Schreiben bekommen und hat 47:34 dann seine randglossen rangeschrieben ist in Ordnung lehne ich ab und so weiter und das war dann absolut gültig das Problem 47:44 dass gerade im im Preußen ja auftauchte wir es war eine große evangelische Mehrheit und nach und nach wanderten wanderten Leute 47:56 aus den katholischen Minderheiten ein etwa als nadelarbeiter die man also für den brauchte oder für die Landwirtschaft da 48:03 tauchten also Katholiken auf und es taucht auch Kaufleute auf und die wollten natürlich auch das Bürgerrecht bekommen und dann hat er da die 48:15 Stadtverwaltung der Magistrat ja in der Regel evangelisch waren sagt katholisch läuft nicht gibt's nicht und das hat ja sehr intensive 48:25 Konsequenzen gehabt das wirkte sich übrigens in den evangelischen mehrheitsregionen so auf dass die 48:34 Katholiken ihre Kirchen nicht im Stadtgebiet bauen durften die mussten ja beispielsweise immer am Rand bauen ich wohne in in der Nähe von isalon da kann 48:44 man das wunderschön sehen in die Stadt isalon war also evangelisch lutherisch und dann bisschen reformiert durch die preußischen Beamten und die katholische 48:54 Kirche durfte nicht in der Stadt und die wurde außerhalb der alten Stadtmauer dann errichtet das also sozusagen als 49:03 Hintergrund der bis ins 19 Jahrhundert wirksam war und da passierte also folgendes dass 49:14 Bürger der katholischen Gemeinde doch darauf dränkten dass sie jetzt auch die gleichen Rechte haben möchten wie die evangelischen W 49:27 hat der Stadtrat von Glogau also in Schlesien hatte ja ach so muss ich auch sagen Schlesien hatte ja fredich der große gerade Maria Theresia abgenommen 49:39 also das evangelische Glogau wollte also auf keinen Fall dass also die katholische Kirche die gleichen Rechte bekam haben die katholische Gemeinderat 49:48 hat einen König geschrieben und derauf der hat daraufhin in einer seiner berühmten grklossen an den Brief geschrieben und das war dann recht des 49:58 Königs die Religionen müssen alle toleriert werden und muss der Fiskal hört hört das Finanzamt muss der Fiskal nur das Auge darauf haben dass keine der 50:09 anderen Abbruch tue denn hier muss ein jeder nach seiner fson selig werden fson ist also die französische Variante von Konfession Fredrich der große redete ja 50:20 nicht gerne Deutsch fand das ja schlabberig und redete lieber Französisch und jetzt ist noch eine ähnliche Sache passiert in Frankfurt 50:30 oder wollte ein katholischer Kaufmann das Bürgerrecht erwerben da hat der Stadtrat Gag hat gibt's nicht und daraufhin hat er sich auch beim König 50:37 beschwert und dann kam also diese Formulierung an die als Randglosse wieder zurück und der Stadtrat von Frankfurt oder musste also knirschend 50:48 das Stadtrecht des Bürgerrecht auch dem katholischen Kaufmann zuerkennen alle Religionen sind gleich und gut wenn nur die Leute so Sie professieren also 50:58 bekennen ehrliche Leute sind und jetzt setzt einen drauf und wenn Türken und dann meint me der Muslime und Heiden also nicht Christen kämen und wollten 51:07 das Land Peren also bevölkern und jetzt so wollen wir Ihnen Moscheen und Kirchen bauen ein jeder kann bei mir glauben was er will wenn er nur ehrlich ist wenn man 51:18 diesen Satz in die Gegenwart umsetzt oder umgesetzt hätte auch politisch dann hätten wir wahrscheinlich bestimmtes Problem nicht nämlich dass 51:29 wir im Augenblick konkret erleben wir erleben dass die hotchers oder viele hotchers aus der Türkei mit türkischen Geldern 51:42 und mit von der türkischen Regierung in die muslimischen Gemeinden in die einwanderergemeinden gesendet werden eine normale islamische Gemeinde 51:52 Moscheegemeinde könnte sich ja nie in Hodscha leisten und geschwe den ausgebildeten Theologen was hier friedrich der Große sagt im Grunde 52:03 muss man die Leute finanzieren wir wollen ihn Moscheen und Kirchen bauen ein jeder kann bei mir glauben was er will wenn er nur eilich ist das heißt 52:12 also er setzt ein das Prinzip der Ehrlichkeit der Aufrichtigkeit gegen jege gegen jegliche konfessionelle 52:22 Abgrenzung soweit friedrich der Große jetzt kommt Gothe das Bild hat hier mehr so den Blick in den Blick in die Weite ist bei 52:35 uns aus dem Fenster gemacht wir wohnen relativ schön im Sauerland bekannt ist ja wahrscheinlich jedem von euch dieser schöne Nachtrag 52:47 aus dem westöstlichen Divan GTE war ja ein großer verhrer des Oriens ich muss gerade ein Buch über Koran in Franken rezensieren in Frank das heißt also 53:00 deutsche Koranübersetzung Seiten 16 Jahrhundert gibt's ein sehr interessantes Buch und einer dieser Franken war Friedrich 53:10 Rückert und Friedrich Rückert hat den Koran ins Deutsche übersetzt und zwar so genial dass also alle Orientalisten bis heute der Meinung sind also besser hätte 53:18 man es nicht machen können und eine nicht die allerbeste erste Übersetzung hat Goethe auch gekannt das nur so als Hintergrund 53:27 und er hat dazu in seinem westöstlichen Divan dazu angemerkt wer sich selbst und andere kennt wird auch hier erkennen Orient und 53:36 Okzident sind nicht mehr zu trennen sinnig zwischen beiden Welten sich zu wiegen lass ich gelten also zwischen Ost und Westen sich bewegen sei es zum 53:44 Westen der Gedanke also dieses Hin und Her dieses friedliche hin und her zwischen Ost und West zwischen Orient und Okzident mit all seinen Höhen und 53:54 Tiefen das ist eigentlich das Beste was unserem Lande passieren könnte Gothe hat das in einem anderen Beispiel noch mal verdeutet ich weiß 54:05 nicht wie weit alle ein gingoblatt vor Augen haben ich müsste das irgendwo einblenden ein gingoblatt ist vom ältesten Baum ist ja ein Blatt das in 54:17 der Mitte gespalten ist und man weiß nicht sonst eins oder zwei Blätter und Gothe merkt dazu an dieses Baumes Blatt der von Osten meinem Garten anvertraut 54:29 gibt geheimen Sinn zu kosten wie es den Wissenden erbaut ist es ein lebendig Wesen dass sich in sich selbst getrennt sind es zwei die sich erlesen dass man 54:39 sie als eines kennt solche Frage zu erweitern fand ich wohl den rechten Sinn fühlst du nicht in meinen Liedern dass ich eins und doppelt 54:50 bin dieser Gedanke dass ich eins und doppelt bin also spricht ja die Identität an die Identität die Menschen heutzutage auch vielfach Erleben einer 55:02 der großen religionspluralistischen Theologen ist der Amerikaner Paul nitter der hat gesagt ich nehme auch als Christ 55:11 Zuflucht zum B Buddha und was hier noch nicht so bekannt ist und nicht so selbstverständlich ist es zeigt sich dass 55:21 in in den USA der Gedanke der doppelten Identität eine Rolle spielt also ich kenne eine eine Deutsche die in die USA 55:32 ausgewandert ist a noch recht bekannten Kölner Familie von Hause aus katholisch und sie ist dann zum Buddhismus übergetreten und gesagt ich für mich ist 55:42 meinen meine katholischen Wurzeln sind mir genauso wichtig wie das was ich im Buddhismus erlebt habe ich bin also katholischer oder christliche Buddhistin 55:51 oder buddhistische Christen und in ihrer Folge macht sie jetzt marianisch Wallfahrten fährt sie dann ab und zu hier an die Wallfahrtsorte von den USA 56:02 nach Europa das heißt also hier erlebt man dass also diese doppelte Identität einen nicht durcheinander bringt sondern dass man offensichtlich dazu etwas 56:12 reifer und ja intensiver eigentlich an seinen Glauben leben kann was natürlich herkömmliche religiöse Organisationsform einigermaßen in Frage 56:23 stellen das kommt eins meiner Lieblings von Fred Schiller es riecht natürlich alles so nach Aufklärung ich ich denke da müssen wir auch irgendwie wieder 56:34 zurück er wird gefragt und er hat das in einem Epigramm gemacht sieht man ja 1797 mein Glaube welche Religion ich 56:46 bekenne keine von allen die Du mir nennst entäuschte Reaktion und warum keine aus Religion 56:56 also hinter den Religionen ein Religionsverständnis das in den Ausprägungen der Religionen eigentlich diese Vorläufigkeit in besonderer Weise 57:07 betont ja dann habe ich hier noch von Martin Buber der besondere Weg das finde den finde ich also auch sehr 57:17 schön ich darf ihn mal vorlesen Gott sagt nicht das ist ein Weg zu mir das aber nicht sondern er sagt alles was du Kanin ein Weg zu mir sein 57:28 wenn du es nur tust dass es dich zu mir führt da haben wir im Grunde wieder ein Gedanken der den du Reinard vorhin mit dem Zitat aus dem Johannesevangelium 57:39 gemacht hast der Weg die Wahrheit und das Weben offensichtlich ist dieser Gedanke dass jeder von uns 57:49 eigentlich durch die Art seines Lebens selbst Weg der Wahrheit oder Weg der glaubwürdig werden kann Martin Buber führt dann weiter aus was aber dies ist 58:01 dass eben dieser Mensch und kein anderer tun kann und tun soll kann ihm nur aus ihm nur und kann nur aus ihm nur aus ihm selber offenbart werden hier kann wie 58:12 gesagt nur Irre führen wenn einer darauf traut wie weit es ein anderer gebracht hat und es ihm nachzutun trachtet denn dabei entgeht ihben eben wozu er und nur 58:23 er allein Berufen ist jeder von uns als hat eine besondere Berufung seinen Glauben zu leben der B schem der ist ja nun in der jüdischen Ost jüdischen 58:34 Tradition ja berühmt der sagt jeder Mann soll sich seiner Stufe entsprechend verhalten geschiebt dem aber nicht so wer die Stufe seines Gefährten erfasst 58:43 und seine eigene fahren lässt diese und jene werden durch ihn nicht verwrklicht werden auf welchem Weg jetzt kommt auf welchem Weg ein Mensch zu Gott gelangt 58:52 kann somit nichts anderes ihm sagen als die erkennt seines eigenen Wesens die Erkenntnis seiner wesentlichen Eigenschaft und Neigung in jeder Mann 59:03 ist etwas Kostbares das in keinem anderen ist was aber in einem Menschen kostbar ist kann er nur entdecken wenn er sein stärkstes Gefühl seinem 59:13 zentralen Wunsch das in ihm was sein Innerstes bewegt wahrhaft erfasst ich denke das ist ja kein Redetext deswegen ist es ganz gut dass er dass man ihn 59:24 hier an der Stelle mitlesen kann auf dem Bild da unten sieht man jetzt eine ganze Reihe von Büchern heiligen Büchern aus den Religionen das kann ich auch ein 59:36 bisschen größer machen dann kann man das glaube ich jetzt ganz gut sehen was da alles ist nur mal das ist das lotostra da ist die Bibel in verschiedenen 59:46 Varianten da ist der Kodex chmiazin das ist das sozusagen das Grundbuch der Armenia da ist die hagada hier hinten da sind ja Bücher eben aus den 1:00:00 verschiedensten Traditionen die damit zum Ausdruck bringen malarata hier ist ein Koran die wir hier uns einfach mal zusammengestellt 1:00:11 haben so dann kann ich die Präsentation hier an der Stelle beenden wieder und kommen wieder in den Blick ja Frage gestellt ja ich sehe es 1:00:27 gerade vielleicht lest du sie mal durch und versuchst eine Antwort m oder ich lese sie noch mal weil ich nicht weiß ob sie in der Aufnahme jetzt 1:00:35 noch drinnen ist wen ich ja ja bei der Aufnahme die wir machen ach so wenn ich den positionellen Pluralismus ernst nehme kann ich damit doch weder sagen ob 1:00:46 es den Gott der anderen Religion gibt noch ob es dasselbe ist oder was bedeutet das dann für gemeinsame Feiern oder Veranstaltungen ist es dann 1:00:56 überhaupt möglich oder überhaupt richtig Gottesdienste miteinander zu feiern ja ist eine gute äh gute und wichtige 1:01:07 Frage wir wissen das nicht wenn die der Hintergrund aber ist ob es derselbe Gott ist ist natürlich automatisch eine personale Vorstellung 1:01:17 und es die Frage ob wir die personalen Vorstellungen die ja wichtig sind aber als einzig mögliche ansehen könen es ist ja interessant dass der Buddhismus in 1:01:28 seinen strengen Form also beim dal Lama ist ein bisschen anders aber das insbesondere im Buddhismus die Sache ohne Gott ja 1:01:39 geht und viele Leute heute in in der Tradition sagen es gibt eine göttliche Energie und so weiter ich denke ähnlich wie das in in der Geschichte vom 1:01:51 Dornbusch in Exodus 3 ist dass wir im Grunde ja tatsächlich über Gott nichts sagen 1:02:04 können und dass das auch die Sache natürlich ich gebe es zu nicht gerade leicht macht und wir wissen von daher ist die Frage ob es 1:02:14 derselbe ist oder nicht im Grunde nicht ist nicht zu beantworten wenn ich weil das bereits eine personale Zuspitzung ist aber es 1:02:25 ist offensicht sich ein ein ein gemeinsamer Grund eine es gibt offensichtlich in allen Religionen eine gemeinsame Basis die diesen Grund 1:02:35 benennt und diese Benennung sind sind natürlich wieder vorläuf 99 Namen Gottes yahwe Allah oder Brahma interessant im im 1:02:48 Hinduismus hat man das ganz elegant gelöst da gibt es Brahman das ist der große göttliche Atem der uratem der alle der die Welt im 1:02:59 Innersten zusammenhält um es mit Gothe zu sagen und aus Brahman kommt brah der Schöpfer Gott das heißt also das ist erst eine zweite Stufe und dann kommen 1:03:09 die anderen Götter hinterher Shiva und erwischen und dann kommt wie gesagt und dann die weiteren Reinkarnation für das gemeinsame Feiern 1:03:20 denke ich können nehmen wir einfach unsere vorläufigen Vorstellungen und versuchen das mal auf die Reihe zu bekommen wobei ich denke dass der 1:03:31 Gedanke des Schweigens dabei noch eine zusätzliche Qualität bekomm mir fällt natürlich in dem Zusammenhang Martin Luther ein der gesagt hat je mehr Worte 1:03:44 desto Ärgeres Gebet je weniger Worte desto besseres Gebet dass im Grunde in die Worte die wir sprechen 1:03:55 ja nährungsversuche sind und das sollte jeder aus seiner Tradition auch mit den entsprechenden gebeten tun also von daher würde ich sagen das ist schon ein 1:04:04 richtiger Gottesdienst und noch einen mit Luther drauf zetzen hat ja im kleinen Katechismus gesagt dass wenn die Markt die den Stall aus ausmistet und 1:04:15 der Knecht ich weiß jetzt nicht genau wie es heißt arbeitet dann ist das eigentlich auch der wahre Gottesdienst interessant ist allerdings 1:04:24 ist das so ein bisschen Frauen diskriminierend dann im Islam geworden dass die Frauen im Islam ja bestimmte Gebete nicht vollziehen müssen weil das 1:04:35 was sie im Haushalt tun gleichwertig ist und das ist eigentlich eine tolle Idee sie hat nur die Tücke das natürlich auf einmal der moschebesuch dann doch etwas 1:04:45 höher angesetzt wird als wenn die Frau zu Hause die Kinder versorgt und dem Mann wieder das Essen kocht ich weiß nicht ob das genügend aus reichend ist 1:05:02 Olaf ja danke okay möchte ich noch jemand zu Wort melden gibt's ja dann irgendwo noch eine Grenze oder ich sehe so ein bisschen die 1:05:27 Gefahr der vollkommenen Beliebigkeit dann der Gottesrede oder würdest du sagen sozusagen in meiner Tradition gibt es dann doch diese Verbindlichkeit der 1:05:37 Tradition oder der Überlieferung ja ich denke das Wort ist wenn wir es protestantisch sagen wollen ja ich denke ja mich hat ja auch einer mal so ein 1:05:48 bisschen angemotz sagt wer für alles offen ist der kann nicht ganz dicht sein fand ich nur nicht so originell aber 1:05:56 äh ich denke die hohe Verbindlichkeit für mich ähm die brauche ich ja um überhaupt sinnvoll als sozusagen meinen Tag leben 1:06:06 zu können und damit ist das natürlich auch eine Abgrenzung von daher habe ich persönlich auch nie 1:06:13 das Bedürfnis zu sagen ja ich müsste zum Islam oder zum Buddhismus oder sonst wohin zu konvertieren äh zum einen weil sozusagen in der in unseren eigenen 1:06:22 Traditionen diese Dinge zu finden sind und das Weite ist weil es offensichtlich eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten gibt die quer durch die 1:06:32 Religion laufen jetzt kommt nämlich mein Bester Text in dem Zusammenhang den ich niemanden vorenthalten möchte da muss ich glaube 1:06:43 ich das wieder sehen dass ich die richtige Steib äh ist das jetzt noch zu sehen oder muss ich das wieder jetzt aufrufen 1:06:56 ich muss musst wieder aufrufen du musst es wieder freigeben du hast die Freigabe beendet gehabt und jetzt musst du es wieder freigeben ja gut dann gebe ich es 1:07:04 noch mal frei den Text den ich für den wirklich genialsten 1:07:21 halte ist das schon da er lt wir sollten jetzt gleich 1:07:40 sehen oder auch nicht hast du das jetzt abgebrochen Reinhard bist du noch da hörst du uns noch oder bist du 1:08:10 abgestürzt das sieht so nach Absturz aus ja schauen wir noch mal kurz ob er hereinkommt wieder 1:08:49 okay jetzt sieht so aus als ober versucht noch mal einzusteigen so Reinard jetzt hören wir dich wieder glaube ich ich hab dich auch wieder zum 1:09:15 Referenten gemacht ich bin plötzlich rausgeflogen ja ist der Text lange sonst liesen uns einfach vor oder ja ist er eigentlich müsste er jetzt na ich lese 1:09:27 ih einfach mal vor denn der ist auch auf der Seite drauf die ich das schon vorher vorhin hatte nämlich der erste Text wie gesagt bei mir ich traue mich 1:09:38 jetzt nicht die Freigabe zu machen sonst bin ich wieder draußen ja gut ein vor man hört dich eh gut jetzt können alle Bilder und Formen Platz in meinem Herzen 1:09:49 finden denn mein Herz wurde eine Weide für die gazzellen ein Kloster für die Mönche und jetzt setzt der ich sag auch gleich wer das ist ein Tempel für die 1:10:00 Götzen auch Götter möglich eine Kaba des tabf tabf ist die Umkreisung der Kaba also mein Herz wurde ein Tempel für die Götzen ein Kaba des tabaf ein her mein 1:10:13 Herz wurde eine Tafel der torora und mein Herz wurde ein Buch des Korans ich gehöre der Religion der Liebe an und wandle mit festen Schritten auf ihrer 1:10:24 Karawanenstraße denn Liebe ist mein Bekenntnis und mein Glaube ist ja ganz gut dass ich jetzt rausgeflogen bin was denkt ihr von wem 1:10:32 stammt der Text dürft dir mal raten jetzt kann ih ja keiner sehen und du vielleicht Reinard weil weil du ih irgendwo aufgezeichnet hast 1:10:43 aber was denkt ihr von wem könnte der stammen Zeit 1:11:05 Religion Vorschläge höre ich geh wir gerne Vorschläge entgegen also weil hier schon tale lame steht das könnte ich mir natürlich gut 1:11:16 vorstellen bitte ich sage wenn hier schon Dale Lama steht dann könnte ich mir das gut vorstellen dass der so etwas sagt nein aber wahrscheinlich das ja zu 1:11:27 einfach jetzt ja we ja nicht also von der von der Sache ja deswegen noch eine Anmerkung weil gerade der Dalai Lama ja auf den Trichter 1:11:38 gekommen ist hat gesagt mit der Religion ist überhaupt nicht die Ethik ist viel wichtiger also er hat das ein bisschen vertieft gesagt das heißt also er hat 1:11:46 seine eigene tibetisch buddhistische Religion damit in Frage gestellt ob er das auch den tibetischen Mönchen da in der ramsal gesagt hat das weiß ich 1:11:56 natürlich nicht aber das also von von der Sache ja also zumindest was der dalalama immer im Westen 1:12:05 sagt traut ihr euch noch tippen ihr könnt es gerne in den Chat hineinschreiben ja hier ich habe den Chat ja ich gucke aber 1:12:15 es keiner sagt keiner was jetzt hier traut sich keiner was zu sagen man kanned Tipp 1:12:29 zäh dann wenigstens ist es es ist einer aus der Gegenwart oder aus einer der Vergangenheit Olaf könnte ja auch an der Stelle wie Martin und Melanie kenne ich 1:12:41 natürlich nicht sagen ratet doch mal also ich mache das auch ganz gerne in mit solchen Texten ich habe da noch mehr von der Sorte das ich das habe ich dann 1:12:53 in der Schule schon immer gemacht und jetzt die Studenten die Kitzel ich manchmal an der Stelle auch raus weil man etwas Unerwartetes an der Stelle 1:13:06 sieht willst du für die anderen raten Reinhard ich tippe mal Vergangenheit ja Vergangenheit bist du jetzt dafür ja wir könnst ja natürlich also auch es ist 1:13:21 ein Spanier Olaf gibt eine Nachricht ein sehen was Olaf schreibt das macht aber schon die ganze Zeit 1:13:28 jetzt oh gibt auchw jetzt bin ich jetzt B Christ Gegenwart Melanie nein es ist weder ein Christ noch aus der Gegenwart mal sehen was jetzt ob 1:13:42 Olaf noch sein Text ändert na wir können ja auch ne ich löse es schon mal auf weil es so ungewöh ist hat 1:14:03 mich eben auch so richtig vom vom Sockel gehauen als ich die den Text dann gefunden es stammt aus dem aus einem Buch der Interpret der Sehnsüchte das WD 1:14:16 euch auch nicht viel sagen es ist ein Spanier er stammt aus muria also in mittelspanien er stammt aus dem 1:14:28 Mittelalter und er heißt Iben Arabi Iben Arabi er wurde ist der große schich genannt ist also ein Muslim ein Mystiker und er hat in seinen 1:14:45 Formulierungen und in seinem in seinen Reaktionen genau diesen Punkt angesprochen und das ist sozusagen die Spitze dass er eine Mission einer Welt 1:14:56 hat in der im Grunde das was Menschen trennt nicht mehr als ja das sieht man zwar in den Unterschieden spielt aber letztlich keine Rolle mehr nur mal wie 1:15:10 gesagt 1165 bis 1240 hat er gelebt und dann hat er in der Zeit war ja Spanisch be muia war ja unter islamischer Herrschaft hat er promt Ärger mit seinem 1:15:23 mit seinem Fürsten bekommen seinem isischen Fürsten und durf dann nach Marokko auswandern das sieht man immer wenn Leute etwas ungewöhnliche Gedanken 1:15:32 vertreten dann kommt die politische Administration immer gleich auf den Trichtern zu sagen aus am besten rauswerfen oder besser oder 1:15:41 Einwanderungsverbot und der hat dann in in Marokko Erfahrung gemacht auch Visionen und zwar ist er sozusagen innerlich auch 1:15:54 hat eine innere Reise nachvollzogen sowohl auf den Spuren Mohammeds wie auf den Spuren Jesu also insofern ist das eine einer der faszinierendsten 1:16:03 Persönlichkeiten die in der in der Geschichte der Religionen und in der Begegnung der Religion eigentlich so ja zu den Uranfängen und zu den 1:16:15 wichtigsten Leuten gehören werfen wir vielleicht die letzten 10 Minuten noch einen Blick auf die Schule ja ja ähm würdest du sagen 1:16:26 wird diese Idee die du hier uns gebracht hast irgendwo umgesetzt in der Schule also ich komme aus Österreich da haben wir den konfessionellen Unterricht da 1:16:36 ist die Sache also ganz klar ja was kannst du hier erzählen die Situation bin ja in 1:16:46 nordrheinwestfallen und ich war ja lange Zeit als schulreferent tätig das heißt also hatte mich um Lehrerfortbildung 1:16:53 evangelischeion Lehrer und hat auch eine Reihe von katholischen Religionslehrern natürlich dabei gekümmert es ist 1:17:02 unerwünscht um das mal ganz banal zu sagen also interreligiöses lernen das also bewusst die verschiedenen Religionen 1:17:11 einbezieht und das nicht im Sinne von relionskunde das muss ich immer sagen mir geht's nicht um relionskunde sondern im religiöseer Erziehung aber mir 1:17:21 scheinen dass hier nicht die religionspädagogischen Gründe in die Vorhand haben sondern eher kirchenpolitische es gibt ja nur eine 1:17:29 Ausnahme ist Hamburg Religionsunterricht für alle das Problem ist natürlich auch in der Ausbildung wir haben Lehrer in der die eigentlich nur im Blick auf den 1:17:39 auf die christlichen Religionsunterricht ausgebildet werden ich mache ja selbst immer so ein Seminar und mach dann immer ein Thema zum interreligiösen lernen 1:17:49 weil das Thema einfach zu wenig in rücksichtig finde ich denke um es mal auch die Praxis zu sein ich habe im konfessionellen Religionsunterricht die 1:18:02 Möglichkeit diese Offenheit im Blick auf andere Religionen zu praktizieren wir sind in der religionspädagogig auch in der katholischen religionspädagogig da 1:18:10 relativ weit das ist nicht das Problem und das die EKD hat ja mal vor Jahren auch den Gedanken des kooperativen Religionsunterrichtes gebracht was uns 1:18:19 dann tatsächlich fehlt sind gleichqualifizierte Religionslehrerinnen und Religionslehrer auf islamischer und buddhistischer auf 1:18:28 jüdischer Seite mit dem Ergebnis dass wir ein jüdischen Religionsunterricht haben dass wir islamischen Religionsunterricht haben und dass wir 1:18:35 katholisch evangelisch haben und ich empfinde das in unserer Gegenwart eigentlich eine als ja völlig 1:18:48 obsolet OL fragt wie ich das konkret mir vorstelle das kann ich mir konkret vorstellen das hat mal in Holland eine Schule gegeben die interreligiöse Schule 1:18:57 in Ede die haben ein Konzepte entwickelt und es gibt einige Konzepte die sehen etwa so aus dass man 1:19:06 sagt wir versuchen dort wo Kinder aus der christlichen Tradition sind und aus der islamischen Tradition sie ein Stück in ihre eigene Tradition hineinzuführen 1:19:17 das halte ich für wichtig und dann also das muss man durchaus getrennt machen und dann äh gibt es bestimmte Phasen Unterrichts wo wir sie zusammenpacken wo 1:19:27 also Beispiel um es ganz konkret zu sagen also in einer Klasse 5 sagen wir mal ist abraham ist das Thema Abraham in der Bibel Abraham im Koran und die 1:19:37 entsprechenden Geschichten das Arbeiten die einzelen Schüler mit ihren lehrerinen und Lehrern konkret auf und dann kommen sie zusammen und müssen das 1:19:49 sozusagen sich gegenseitig nicht nur erzählen sondern also gegenseitig um en was sie aus ihren verschiedenen Dingen gemacht haben s dass also im konkreten 1:19:59 immer bestimmte Blockphasen sind muss man überlegen wie lange bestimmte Blockphasen in der eigenen Religion das heißt also Christi jüdisch islamisch 1:20:09 buddhistisch je nachdem was möglich ist möglich ist eigentlich immer nur christlich islamisch und jüdisch und jüdisch auch ein leider zu wenig und und 1:20:18 dann dies umzusetzen in ein ein ein ein konkretes gemeinsames Projekt dass man dass man dann mit einer gemeinsamen Sache abschließt die dann entweder eine 1:20:30 Präsentation sein kann eine Ausstellung sein kann kann auch ein Gottesdienst sein wo also ein gemeinsames interregiöses Gebet wo die verschiedenen 1:20:40 Erfahrung zusammenkommen so etwa stelle ich es mir vor und ich meine das ist auch machbar das Problem ist äh dass 1:20:50 man ja bestimmte Möglichkeiten hat im ganz konkretem Unterricht zu sagen wir machen so so ein so eine Experimentierphase 6 Wochen da kann man 1:20:58 natürlich sowas machen da muss man aber immer wieder [Musik] aufhören die andere Geschichte die ja 1:21:06 faktisch läuft ist dass die Lehrer dann sagen wir machen ökomenischen Religionsunterricht das heißt also wir haben nur einen Lehrer der ist 1:21:14 evangelisch oder katholisch und dann machen wir dann nehmen wir die anderen Dinge mit rein die Bücher die wir haben regionsbücher versuchen das ich habe wir 1:21:24 haben gerade im Seminar mit den Studentinen Studenten die haben z Bücher Schulbücher zum Buddhismus untersucht und die haben gesagt viel zu sehr 1:21:34 plakativ also die viel zu sehr teilweise auch noch vorurteilsbehaftet so dass eigentlich die religionsbücher zwar eine gewisse 1:21:46 Hilfe sein können aber letztlich sie nicht ausreichen wo ich eine Möglichkeit sehe diese Verbindung sehr ST zu machen sind sind zwei Punkte einmal die feste 1:21:57 ich sage mal man soll die Feste feiern wie sie fallen und dann hat man dauernd ja was zu feiern und das zweite sind die Erzählungen aus den heiligen Schriften 1:22:06 also das heißt dann nimmt man auch diese absolutheitsscherfe dran ah da Martin schreibt das gerade wir arbeiten gerade an einem 1:22:18 konfessionsübergreifenden Unterricht ja ja ja das Martin nennt genau die Punkte die die diese große Schwierigkeit mit sich bringen das eigentlich wir die 1:22:33 Konzepte realisieren könnten aber die in dem unserem unterstundenplan unsere Unterrichts schemat sind so eng gesetzt dass da für 1:22:45 solche Sachen eigentlich keine keine Möglichkeit gegeben ist oder man Schlamp was natürlich auch manch mal so man schlampert das so vor sich hin und das 1:22:53 finde ich nur auch nicht das vom Ei danke eine letzte Möglichkeit noch was zu fragen wir haben noch 3 1:23:08 Minuten ich kann vielleicht no mal was hochzeigen das funktioniert wenn ich was in die in die Kamera zeige ich wollte das dieses sein Heftchen von 1:23:22 1979 K könnt ganz gut sehen ne ja das heißt guidelines und dialog with people of living fais and ideologies 1979 hat der Weltrat der 1:23:35 Kirchen damals im Grunde noch konsequenter als damals das Zweite Vatikanische Konzil Leitlinien für den Dialog umgesetzt und damit angedeutet 1:23:48 dass eigentlich hier große Chancen bestehen das ist auch im Weltrat der Kirchen komischenrat der Kirchen letzt sich wieder mit zurückgenommen 1:23:56 man muss sagen die großen Aufbrüche ich wen ja nun hier etwas V der Riege der grauhaarigen die großen Aufbrüche des Dialogs sind tatsächlich in den 80er 1:24:06 90er Jahren gewesen seitdem und insbesondere weil die gewaltelemente im Islam die sich oder die als für islamisch ausgegeben werden die haben im 1:24:20 Grunde den Dialog auch ein bisschen ja machen dem Dialog zunehmend schwieriger bisschen eben zu den Dingen die wir jetzt in letzter Zeit 1:24:32 erleben ja Reinhard Kirste vielen Dank für deine Ausführungen ich bin überzeugt dass wir wahrscheinlich im geschützten Rahmen 1:24:42 unsere Rally Gruppe BEP virtul noch ein bisschen weiter diskutieren werden vielleicht gibt's noch ein paar Wortmeldungen 1:24:50 mehr ja Olaf schreibt gerade jetzt noch ich denke jaig die Zukunft gehört dazu werden wahscheinlich auch noch im letzten Teil 1:25:02 unseres Kurses ein bisschen mehr miteinander drüber diskutieren und einander erzählen was es für Modelle gibt ja ich denke da ist vieles in 1:25:11 Entwicklung und wir sind da sicher auch in einer gewissen Umbruchsituation zumindest kann ich das für uns hier in in wiench 1:25:20 sagen olaf hat recht wenn man jetzt einfach auch Prag denkt dann ist das eigentlich der Weg na ich sage er ist ein bisschen subversiv 1:25:33 man muss sozusagen die Sachen bisschen unter unterlaufen und was das schöne ist also ich habe das ja erleb Lehrerinnen und Lehrer die Kolleginnen und Kollegen 1:25:43 sind in der Regel sowas von offen dass man das passieren kann und letztlich wenn man mal die Grenze überschreitet und dann irgend eine kirchliche 1:25:52 Institution meistens die katholische Seite das dann andeutet es kann einem beamteten Lehrer sowieso nicht viel passieren dein Wort in Gottes 1:26:04 Ohr meine Lieben ich bedanke mich ganz herzlich fürs dabei sein ja ich würde mich freuen wenn wir uns nächste Woche Wiedersehen da haben wir dann 1:26:15 wenn ich es richtig im Kopf habe am 9 am märz den nächsten Vortrag ihr seht alle unsere Termine auf openrally.de für heute sage ich danke im Namen von 1:26:26 uns allen und Wünsche