Landwirtschaft in den Tropen Zusammenfassung - [Erdkunde, Oberstufe, Abitur] TeacherToby https://www.youtube.com/watch?v=JKXDhDUPa_o Transkript (automatisch erstellt) 0:02 [Musik] in diesem video geht es um landwirtschaftliche strukturen in den tropen ein thema mit dem man wenn man es 0:11 nicht gerade in der siebten klasse macht in der regel direkt zu beginn der qualifikationsphase in der q1 nach den sommerferien beginnt denn es ist das 0:19 erste thema das im kern epple implementiertes unter dem inhalts flammt wirtschaftliche strukturen in verschiedenen klima und vegetationszonen 0:26 und somit also das erste abitur relevante thema ebenso abitur relevant sind die landwirtschaftlichen strukturen in den klimazonen der subtropen und der 0:35 gemäßigten breiten hierzu folgen später noch videos das ist zwar der auszug aus dem camp land nrw aber das gilt auch verpflichten für die 0:42 anderen bundesländer in diesem video wird das thema lediglich zusammengefasst und das heißt es zwar alle aufgeführten punkte wie zum beispiel das ökosystem 0:50 regenwald und die drei unterschiedlichen lampe nutzungs systeme der truppen thematisiert werden aber auch aus sachlichen gründen nicht 0:57 überall gleichermaßen in die tiefe gegangen wird die truppen als landschafts zone erstrecken sich sowohl nördlich als auch 1:04 südlich des äquators und liegen zwischen dem nördlichen und südlichen wendekreis bei jeweils 23 5 grad nördlicher beziehungsweise südlicher breite obwohl 1:13 die truppen nur circa sieben prozent der erdoberfläche bedecken beherbergen sie knapp 70 prozent aller heute lebenden arten auf dem planeten 1:21 sie sind also gekennzeichnet durch einen besonderen artenreichtum aber auch durch eine extreme artenvielfalt zum teil über 100 verschiedene arten kommen auf nur 1:30 einem hektar vor auf wenigen quadratkilometern wachsen hier mehr verschiedene baumarten als in ganz europa die immer feuchten truppen wirken 1:37 also ausgesprochen fruchtbar und vielversprechend für die landwirtschaftliche nutzung und auch die betrachtungen der klimatischen 1:43 bedingungen scheint die tropen eindeutig als kunstraum für die agrarische nutzung herauszustellen durch die geografische lage am äquator 1:50 steht die sonne das gesamte jahr mehr oder weniger im zenith also senkrecht von oben während die sonnenstrahlen bei uns schräg auf eine größere fläche 1:58 treffen haben sie am äquator die gelegenheit im rechten winkel ihre energie an die geometrisch kleinstmögliche fläche abzugeben 2:05 die folge ist eine intensive erhitzung der bodennahen luftschichten und des dichten kronen das war sehr viel feuchte luft aus dem kronendach des tropischen 2:14 regenwaldes aufsteigt kommt es zu intensiven starken niederschlägen genauer gesagt kühlt sich die luft beim aufsteigen ab und weil kalte luft 2:21 weniger wasserdampf aufnehmen kann als warme luft ist die luft relativ schnell wasserdampf gesättigte kondensiert und ausruhen sich auftürmenden comodo nimbus 2:30 wolken regnet es bei uns gibt es die wolken auch manchmal wenn es an heißen tagen gewittert wie bereits angedeutet ändern sich die installations- 2:38 verhältnisse also die einstrahlung verhältnisse das gesamte jahr kaum selbst wenn die sonne in der äquatorregion nicht im zenit steht dies 2:45 ist zum beispiel im sommer der fall wo die nordhalbkugel der sonnen zugeneigt ist und regionen des südlichen wendekreises im zenit stehen bleiben die 2:53 temperaturen konstant hohe temperaturunterschiede am tag sind also deutlich ausgeprägter als jahreszeitliche temperaturschwankungen 3:00 es existierten tageszeiten klima die ganzjährig hohen temperaturen ermöglichen eine permanente vegetationsperiode und bieten zusammen 3:08 mit den hohen niederschlagsmengen ganz gute voraussetzungen für die landwirtschaftliche nutzung dieses raums die frage ob und wie gut 3:16 landwirtschaftliche nutzung in den tropen möglich ist ist allerdings auch vom öko faktor boden abhängig und wenn man sich die bodenbedingungen anguckt 3:24 könnten die voraussetzung für eine agrarische nutzung schlechter kaum sein tropische böden sind extrem nährstoffarmen wofür es im wesentlichen 3:31 zwei gründe zum einen ist das ausgangs gestein in folge der intensiven chemischen verwitterung über jahrmillionen sehr tiefgründig zersetzt 3:40 die dort im titanen primär mineralien können von den pflanzenwurzeln nicht erreicht werden zum anderen führt die chemische verwitterung zur bildung von 3:48 zwei schichten mineralen mit einer geringen kationen austausch kapazität das heißt dass nur wenige nährstoffe gespeichert werden können auch der 3:56 humusgehalt des bodens bestimmt seine fruchtbarkeit und im tropischen regenwald ist die humusschicht noch sehr dünn 4:02 bedingt durch die starken niederschläge und die hohen temperaturen wodurch organisches material deutlich schneller zersetzt wird als zb in unseren wäldern 4:10 dass trotz dieser bedingung ganzjährige üppiges wachstum möglich ist es auf den sogenannten kurz geschlossenen er stoffkreislauf zurückzuführen bei dem 4:19 die pflanzen in symbiose mit den mixer pilzen stehen bevor die nährstoffe ausgewaschen oder vom regenwasser oberflächlich weggespült werden werden 4:26 sie durch ein fein verästelte wurzelsystem der pilze den pflanzen zugeführt wohingegen die pilze im gegenzug mit 4:33 kohlenhydraten von der pflanze versorgt werden die naturräumlichen rahmenbedingungen für eine landwirtschaftliche nutzung sind also 4:40 vor allem durch die unfruchtbaren böden nicht optimal und auch bei den klimatischen voraussetzungen habe ich bewusst gesagt dass sie ganz gut sind 4:47 und nicht ideal wie in vielen schulbüchern steht denn erstens kommt es erst infolge der hohen niederschlagssummen zu den 4:54 ausschuss prozessen im boden und zweitens bieten die klimatischen bedingungen mit der hohen luftfeuchtigkeit einen idealen nährboden 5:01 für krankheitserreger und schädlinge und unkräuter ein oft vernachlässigter punkt wäre eine wichtige bedeutung bei der besiedlungsgeschichte gespielt hat so 5:11 wurden die semi ariden also halbtrockenen truppen weitaus früher besiedelt als die immer feuchten truppen trotz dieser ungünstigen bedingungen 5:18 wird der tropische regenwald schon lange von menschen besiedelt und genutzt indem sie sich an die vorherrschenden bedingungen angepasst haben die 5:25 traditionelle lampe nutzungsform stellt der wanderführer bzw schiff den keltischen da es handelt sich dabei um eine extensive landwirtschaftliche 5:33 nutzung weil diese wirtschaftsform auf großen ausgedehnten flächen stattfindet und man sie zur subsistenzwirtschaft weil sie lediglich das ziel hat die 5:42 eigenversorgung mit nahrungsmitteln sicherzustellen das wohl wichtigste merkmal von chef den keltischen es die brandrodung um den 5:49 nährstoffarmen boden mit nährstoffen anzureichern setzt man eine fläche in brand wodurch die in den bäumen und sträuchern 5:56 enthaltenen nährstoffe als asche dem boden zugeführt werden und ihnen auf diese weise düngen in der umbauphase werden nahrungspflanzen wie zum beispiel 6:04 borse mais und bananen in mischkultur angebaut weist beschränkt sich die an bauphase auf nur ein jahr denn nach diesen haben die pflanzen dem 6:13 boden seine nährstoffe so weit gezogen dass das feld aufgegeben und eine neue fläche gerodet werden muss die brache also die aufgegebene fläche benötigt in 6:22 den tropen bis zu 30 jahre um erneut wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll genutzt zu werden den genauen prozess sowie die damit 6:30 verbunden und vor und nachteile erläutere ich in einem weiteren video überschrift depeschen soviel kann man schon mal sagen diese 6:37 landwirtschaftliche nutzungsform ist extrem flächen aufwenden sie kann deshalb nur in sehr dünn besiedelten regionen mit ausgedehnten 6:44 wald reserven funktionieren das zunehmende bevölkerungswachstum und die verknappung von byd reserven haben viele wanderer feldbauern zudem 6:52 gezwungen die an bauphase über ein jahr zu verlängern und die brache zeit zu verkürzen so dass sich der boden nicht ausreichend erholen kann und damit das 7:01 ertragsniveau deutlich sind eine andere kleinbäuerliche landwirtschaftliche nutzungsform ist hingegen deutlich nachhaltiger das sogenannte eco fahmy 7:10 hierbei wird die boden produktivität durch standortangepasste und umweltschonende maßnahmen versucht zu erhalten 7:17 zu diesen zählen beispielsweise der anbau in mischkultur um eine einseitige auslegung des boden zu verhindern organische düngung des bodens und form 7:26 von tierexperimenten kompost und längere intensiv brachen erosionsschutz durch die integration von agro forst elementen wird zum beispiel bäume und sträucher 7:34 felder in hanglagen werden zudem in terrassen angebot um bodenerosion infolge der hohen niederschlagssummen zu verhindern 7:41 bäume und sträucher bieten schatten ihre wurzeln wirken ebenfalls erosion entgegen die zunehmende kommerzialisierung der tropischen 7:48 landwirtschaft ausgelöst durch einen wachsenden weltmarkt nachfrage nach tropischen früchten und produkten wie zb kautschuk kaffee kakao und tee bananen 7:57 und zuckerrohr führte zu einem rückgang des wander feldbus und zu einer zunahme an plantagen betrieben unter plantagen versteht man landwirtschaftliche 8:06 großbetriebe die mit einem hohen aufwand an kapital produkte für den weltmarkt verkaufen diese gezielt für den exportmarkt in 8:14 monokulturen erzeugte agrarprodukte nennt man auch cash crops denn sie sollen ja cash also geld bringen ganz im gegensatz zu den angebauten 8:22 agrarprodukten bei der subsistenzwirtschaft die der eigene nahrungsversorgung dienen und entsprechend auf food clubs genommen 8:28 werden damit wird die wirtschaftliche ausrichtung dieser betriebsform bereits deutlich es handelt sich um 8:34 exportorientierte betriebe gekennzeichnet durch eine intensive wirtschaftsweise eine wirtschaftsweise also die einen möglichst hohen ertrag 8:42 pro flächeneinheit zum ziel plantage haben teilweise flächen von mehreren tausend hektar wodurch sie ihren ertrag maximieren 8:49 enno ertrag geht zwangsweise auch mit einem hohen kapitaleinsatz herr der auf eine oder wenige produkte spezialisierte am bau findet mit hilfe des einsatzes 8:58 von maschinen düngemitteln und pestiziden stadt und weist meist eine vertikale konzentration auf das heißt dass der anbau meist kombiniert es mit 9:07 der unmittelbaren weiterverarbeitung der verpackung und dem transport in einem unternehmen organisiert ist soweit erstmals zum ökosystem tropischer 9:16 regenwald zu den natur räumlichen voraussetzungen für die landwirtschaft sowie die drei in den tropen existierenden landwirtschaftlichen 9:22 nutzungsform solltet ihr eine klausur über dieses thema schreiben werdet ihr neben der lokalisation also der verordnung eines raumes wahrscheinlich 9:30 in der ersten aufgabe die naturräumlichen voraussetzung für die anbaubedingungen eines tropischen produktes prüfen oder aber eine 9:37 entwicklung beschreiben zum beispiel die verteilung und die struktur der bananen produktion in einem land die zweite aufgabe kann man sehr unterschiedlich 9:45 seien aber zum beispiel lauten erläutern sie die entwicklungen und die bedeutung des bananen anbaus in einer gewissen region in der letzten aufgabe geht es 9:54 eigentlich immer um die beurteilung also zum beispiel inwiefern die entwicklung der bananen produktion aus ökologischer und ökonomischer sicht nachhaltig ist 10:03 falls ihr möchtet kann ich gerne auch mal videos machen in denen ich klausuren und erwartungshorizont mit euch durchgehend seine fahrt kunde muss man 10:11 meist nun die vorgehensweise wie man eine klausur schreibt wissen um leicht eine gute note zu erzielen [Musik]