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Plattentektonik: Das musst du wissen! - Studyflix
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
- Was die Plattentektonik ist und was sie mit Gebirgen und Vulkanen zu tun hat, erklären wir dir hier. Wie und warum Erdplatten sich
- verschieben, lässt sich durch die Theorie der Plattentektonik [räuspern] erklären. Der Theorienach ist die oberste Schicht unserer Erde keine
- geschlossene Schale, sondern viel mehr in unterschiedliche bewegliche Erdplatten aufgeteilt. Sie bewegen sich auf dem darunterliegenden flüssigen
- Erdmantel. Dabei können sie sich entweder aufeinander zu, voneinander weg oder aneinander vorbeibewegen.
- Insgesamt unterscheidest du dabei sieben große und zahlreiche kleinere Erdplatten. Über Millionen von Jahren haben sich
- diese Platten durch die Verschiebung so angeordnet, wie sie heute sind. Dabei haben sich aber nicht nur die Kontinente verschoben. Die Bewegung der Platten hat
- auch zu Veränderungen in unserer Umwelt geführt. So sind dadurch unter anderem Gebirge, Vulkane und Inseln entstanden. Sehr gut.
- Schauen wir uns nun an, wie die Erdplatten sich überhaupt bewegen. Für die Verschiebung sind sogenannte Konvektionsströme verantwortlich. Dabei
- steigt flüssiges Gestein, welches du auch als Magma kennst, aus tieferen Erdschichten auf. Dort kühlt es ab und sinkt in die tieferen Schichten zurück.
- Dadurch entsteht ein kreisförmiger Strom, der die daraufliegenden Platten langsam, aber sicher in Bewegung setzt. Da unsere Erde allerdings von
- zahlreichen Erdplatten bedeckt ist, stoßen sie an einigen Stellen aneinander und bewegen sich dafür an anderen Stellen voneinander weg oder aneinander
- vorbei. Aber was passiert bei diesen verschiedenen Arten von Plattengrenzen? Beginnen wir mit der Divergenz. Dabei
- handelt es sich um Platten, die sich voneinander wegbewegen. Überall dort, wo sich Platten voneinander entfernen, reißen sie den Boden auf. Diesen Vorgang
- findest du sowohl am Meeresgrund als auch an Land. Dort, wo die Spalte entsteht, gelangt heißes Gestein aus tieferen Schichten der Erde nach oben
- und kühlt dort ab. Dadurch werden die Platten zusätzlich auseinander gedrückt. Als Ergebnis solcher divgierender Platten kannst du Spalten beobachten. Am
- Meeresgrund sind das mittelozeanische Rücken wie der mittelatlantische Rücken. An kommt es zu Grabenbrüchen, wie dem großen afrikanischen Grabenbruch.
- Schauen wir uns nun die Konvergenz an. Als Konvergent bezeichnest du Platten, die sich aufeinander zubewegen. Da zwischen ihnen kein Platz ist, stoßen
- sie gegeneinander. Je nachdem, ob kontinentale, also Kontinente tragende oder ozeanische, also Meeresgrundtragende Platten aneinander
- stoßen, passieren unterschiedliche Dinge. Aber schauen wir uns das doch einmal näher an. Die erste Möglichkeit ist, dass eine Kontinentale und eine
- ozeanische Platte aufeinander treffen. In dem Fall taucht die ozeanische unter der Kontinentalen ab. Den Bereich des Abtauchens nennst du dann
- Subduktionszone. Der abgesunkene Teil der Platte schmilzt dann teilweise s, dass an der Stelle heißes Magma aufsteigt. Das kannst du
- dann beispielsweise in den Anden in Form von Vulkanen beobachten. Ein wenig anders sieht das aus, wenn zwei kontinentale Platten aufeinander
- treffen. Weil beide Platten etwa gleich schwer sind, taucht nämlich keine von beiden nach unten ab. Stattdessen stoßen sie gegeneinander, so dass eine nach
- oben ausweichen muss. Durch diesen Vorgang entstehen nach einer langen Zeit Gebirge wie z.B. die Alpen oder der Himalajah.
- Die dritte Möglichkeit ist, dass zwei ozeanische Platten aufeinander treffen. Wie auch beim aufeinandertreffen einer kontinentalen und einer ozeanischen
- Platte kommt es zur Subduktion. Eine der Platten sinkt also unter die andere. Das ist in der Regel die ältere von beiden. Die ist nämlich schwerer.
- Auch hier kommt es zur Bildung von Vulkanen. Unter die Meeresspiegel wachsen sie immer und immer weiter, bis sie eines Tages als vulkanische Insel
- aus dem Meer ragen. So eine vulkanische Inselgruppe sind beispielsweise die Kurilen, die sich in der Nähe von Japan befinden.
- Zusätzlich zu der Divergenz und der Konvergenz gibt es auch noch die Transformstörung. Die sogenannten konservativen
- Plattengrenzen gleiten aneinander vorbei, sodass Spalten im Boden entstehen. Dabei wird allerdings kein neuer Boden gebildet. Stattdessen
- verschiebt sich der bestehende Boden einfach. Eine solche Transformstörung kann sowohl zwischen kontinentalen als auch zwischen ozeanischen Platten
- stattfinden. Beispiele dafür sind die San Andreas Verwerfung in Kalifornien und die Teilung des mittelozeanischen Rückens im Pazifik.
- Wie du bereits erfahren hast, besteht die Erde aus unterschiedlichen Schichten, ohne die Plattentektonik nicht möglich wäre. Schau dir unser
- Video zum Aufbau der Erde an und finde heraus, welche Schichten es gibt und wie tief der Mittelpunkt der Erde eigentlich liegt.
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Zum Nachlesen
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