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Plattentektonik: Das musst du wissen! - Studyflix

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
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  1. Was die Plattentektonik ist und was sie mit Gebirgen und Vulkanen zu tun hat, erklären wir dir hier. Wie und warum Erdplatten sich
  2. verschieben, lässt sich durch die Theorie der Plattentektonik [räuspern] erklären. Der Theorienach ist die oberste Schicht unserer Erde keine
  3. geschlossene Schale, sondern viel mehr in unterschiedliche bewegliche Erdplatten aufgeteilt. Sie bewegen sich auf dem darunterliegenden flüssigen
  4. Erdmantel. Dabei können sie sich entweder aufeinander zu, voneinander weg oder aneinander vorbeibewegen.
  5. Insgesamt unterscheidest du dabei sieben große und zahlreiche kleinere Erdplatten. Über Millionen von Jahren haben sich
  6. diese Platten durch die Verschiebung so angeordnet, wie sie heute sind. Dabei haben sich aber nicht nur die Kontinente verschoben. Die Bewegung der Platten hat
  7. auch zu Veränderungen in unserer Umwelt geführt. So sind dadurch unter anderem Gebirge, Vulkane und Inseln entstanden. Sehr gut.
  8. Schauen wir uns nun an, wie die Erdplatten sich überhaupt bewegen. Für die Verschiebung sind sogenannte Konvektionsströme verantwortlich. Dabei
  9. steigt flüssiges Gestein, welches du auch als Magma kennst, aus tieferen Erdschichten auf. Dort kühlt es ab und sinkt in die tieferen Schichten zurück.
  10. Dadurch entsteht ein kreisförmiger Strom, der die daraufliegenden Platten langsam, aber sicher in Bewegung setzt. Da unsere Erde allerdings von
  11. zahlreichen Erdplatten bedeckt ist, stoßen sie an einigen Stellen aneinander und bewegen sich dafür an anderen Stellen voneinander weg oder aneinander
  12. vorbei. Aber was passiert bei diesen verschiedenen Arten von Plattengrenzen? Beginnen wir mit der Divergenz. Dabei
  13. handelt es sich um Platten, die sich voneinander wegbewegen. Überall dort, wo sich Platten voneinander entfernen, reißen sie den Boden auf. Diesen Vorgang
  14. findest du sowohl am Meeresgrund als auch an Land. Dort, wo die Spalte entsteht, gelangt heißes Gestein aus tieferen Schichten der Erde nach oben
  15. und kühlt dort ab. Dadurch werden die Platten zusätzlich auseinander gedrückt. Als Ergebnis solcher divgierender Platten kannst du Spalten beobachten. Am
  16. Meeresgrund sind das mittelozeanische Rücken wie der mittelatlantische Rücken. An kommt es zu Grabenbrüchen, wie dem großen afrikanischen Grabenbruch.
  17. Schauen wir uns nun die Konvergenz an. Als Konvergent bezeichnest du Platten, die sich aufeinander zubewegen. Da zwischen ihnen kein Platz ist, stoßen
  18. sie gegeneinander. Je nachdem, ob kontinentale, also Kontinente tragende oder ozeanische, also Meeresgrundtragende Platten aneinander
  19. stoßen, passieren unterschiedliche Dinge. Aber schauen wir uns das doch einmal näher an. Die erste Möglichkeit ist, dass eine Kontinentale und eine
  20. ozeanische Platte aufeinander treffen. In dem Fall taucht die ozeanische unter der Kontinentalen ab. Den Bereich des Abtauchens nennst du dann
  21. Subduktionszone. Der abgesunkene Teil der Platte schmilzt dann teilweise s, dass an der Stelle heißes Magma aufsteigt. Das kannst du
  22. dann beispielsweise in den Anden in Form von Vulkanen beobachten. Ein wenig anders sieht das aus, wenn zwei kontinentale Platten aufeinander
  23. treffen. Weil beide Platten etwa gleich schwer sind, taucht nämlich keine von beiden nach unten ab. Stattdessen stoßen sie gegeneinander, so dass eine nach
  24. oben ausweichen muss. Durch diesen Vorgang entstehen nach einer langen Zeit Gebirge wie z.B. die Alpen oder der Himalajah.
  25. Die dritte Möglichkeit ist, dass zwei ozeanische Platten aufeinander treffen. Wie auch beim aufeinandertreffen einer kontinentalen und einer ozeanischen
  26. Platte kommt es zur Subduktion. Eine der Platten sinkt also unter die andere. Das ist in der Regel die ältere von beiden. Die ist nämlich schwerer.
  27. Auch hier kommt es zur Bildung von Vulkanen. Unter die Meeresspiegel wachsen sie immer und immer weiter, bis sie eines Tages als vulkanische Insel
  28. aus dem Meer ragen. So eine vulkanische Inselgruppe sind beispielsweise die Kurilen, die sich in der Nähe von Japan befinden.
  29. Zusätzlich zu der Divergenz und der Konvergenz gibt es auch noch die Transformstörung. Die sogenannten konservativen
  30. Plattengrenzen gleiten aneinander vorbei, sodass Spalten im Boden entstehen. Dabei wird allerdings kein neuer Boden gebildet. Stattdessen
  31. verschiebt sich der bestehende Boden einfach. Eine solche Transformstörung kann sowohl zwischen kontinentalen als auch zwischen ozeanischen Platten
  32. stattfinden. Beispiele dafür sind die San Andreas Verwerfung in Kalifornien und die Teilung des mittelozeanischen Rückens im Pazifik.
  33. Wie du bereits erfahren hast, besteht die Erde aus unterschiedlichen Schichten, ohne die Plattentektonik nicht möglich wäre. Schau dir unser
  34. Video zum Aufbau der Erde an und finde heraus, welche Schichten es gibt und wie tief der Mittelpunkt der Erde eigentlich liegt.
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