Klimawandel: Folgen für den Städtebau tagesschau https://www.youtube.com/watch?v=J7gIVwNcOhc Transkript (automatisch erstellt) 0:00 lokaler starkregen mit anschließenden überflutungen wegen des klimawandels erwarten meteorologen immer häufiger solches extremwetter verantwortlich ist 0:08 der temperaturanstieg das heißt es verdunstet mehr es eine atmosphäre und bei entsprechenden gegebenheiten kommt es natürlich in form 0:15 von regen wieder herunter und bei entsprechenden wetterlagen haben wir alle ja mitte juli erlebt kann dann innerhalb von kurzer zeit sehr viel und 0:23 oder noch extrem viel fall mit entsprechenden schäden ein weiteres beispiel der heute vorgestellten analysen von wetterdienst thw 0:31 katastrophenschutz und raumforschung wir müssen lernen mit dem möglichen starkregen zu leben das heißt kommunen und häuser vorzubereiten um städte 0:39 wetterfest zu machen ist es wichtig dass wir diese idee dem prinzip der schwamm stadt folgen das heißt wir müssen versiegelungen auflösen wir müssen es 0:49 ermöglichen in jeder hinsicht wasser gerade bei starkregen versickern zu lassen und wir müssen möglichkeiten ergreifen tatsächlich auch vorhalte 0:58 maßnahmen bei sturzregen zu ergreifen ein weg zu nachhaltigem regenwasser management führt über solche starkregen karten ihren offenbach arbeiten sie 1:08 damit schon seit jahren an den notwendigen klima anpassungen und versiegelte flächen wieder und renaturieren begradigte flüsse wie hier 1:15 die biber wir verlegen sozusagen die bibel geben ihr schleifen und bögen und geben damit dem wasser wenn es über die ufer tritt platz erste schritte für 1:25 effektiveren hochwasserschutz umflut schieden im stadtgebiet zu vermeiden der deutsche wetterdienst hat mit dem technischen hilfswerk dem 1:34 katastrophenschutz und raum forschern untersucht inwieweit in deutschland mit extremwetterereignissen gerechnet werden muss und wie wir damit umgehen können 1:43 und darüber spreche ich jetzt mit beim kollegen markus pfeifer welche rolle wird denn starkregen künftig spielen ja der deutsche wetterdienst die anderen 1:53 behörden die wir hier eben auch angesprochen haben die haben etwas ganz interessantes gemacht die haben sich nämlich mal die regenradar bilder 2:00 genommen und die feuerwehreinsätze zu flut und ähnlichen ereignissen wie sturzregen daneben gelegt und dann haben sie mal geschaut was haben wir davon 2:10 eigentlich bisher an unseren matters wetterstation gemessen und dabei haben sie zwei ganz interessante sachen festgestellt das eine ist nämlich dass 2:19 ihnen tatsächlich die meisten der lokalen wetterereignisse bisher durch die lappen gegangen sind nicht an jeder stelle steht eine wetterstation und 2:27 deswegen haben sie viele dieser lokalen wetterereignisse wie sich jetzt häufiger auftreten auch nicht gemessen und das andere was sie dann festgestellt haben 2:36 als sie so die letzten zehn jahre mal zurück geblickt haben ist dass diese ereignisse tatsächlich auch häufiger geworden sind also dass sie häufiger 2:44 aufgetreten sind und gerade dort wo eben die erde versiegelt ist oder wo es senken gibt das heißt also wo das wasser tatsächlich nicht abfließen kann und wo 2:53 es probleme gibt ja und das hat bei den behörden die jetzt hier sich die ganzen sachen angeschaut haben zu der schlussfolgerung geführt es gibt da doch 3:02 einen deutlichen handlungsbedarf für die kommunen aber auch für die menschen wie sieht der denn aus ja die experten sagen ganz klar wir müssen die warenketten 3:11 verbessern das ist alle maßnahmen also wir müssen wieder schauen haben wir die richtigen serien haben wir die richtigen apps haben wir die richtigen 3:17 möglichkeiten die menschen zu erreichen aber sie sagen auch gleichzeitig das reicht nicht mehr um tatsächlich diese ereignisse zu bewältigen nach dieser 3:27 analyse braucht es nämlich jetzt ein neues regenwasser management in deutschland so die behörden heute und dazu gehört dass man genau 3:35 analysiert also man muss genau schauen wo tritt eigentlich so ein sturzflug artiges hochwasser auf wo kann das wasser hin wo geht das ganze dass man 3:44 das irgendwie wieder verbessern kann und dazu braucht es jetzt in vielen dörfern und städten sogenannte starkregen karten also karten wo man dann genau 3:53 eingezeichnet wo es eine versiegelte fläche und wie kann man das ganze verbessern und das ganze an die neue wasser situation anpassen schwamm stadt 4:00 ist das stichwort das hat man jetzt schon öfter gehört was bedeutet das denn nun konkrete im städtebau ja schwalmstadt ist dieser fachbegriff den 4:08 die forscher immer wieder nennen nur den heute die behörden leute auch genannt haben bei der pressekonferenz schwalmstadt heißt eigentlich dass man 4:17 schaut dass es möglichkeiten gibt wo das wasser hin kann wenn denn der sturzregen kommt das heißt also dass sich nicht das wasser gleichzeitig in alle richtungen 4:26 bewegt und dann ist eine riesengroße food fälle gibt es gibt dann mehrere möglichkeiten wie man das wasser so kanalisieren kann dass es halt daneben 4:34 nicht sofort zu solchen flugfeld flutwellen kommt das eine ist zum beispiel eine möglichkeit mit regenrückhaltebecken dass man dafür zu 4:41 sorgen dass man das wasser versickern lässt zu eine zeitlang man kann aber auch gucken wo haben wir flüsse begradigt wo hat das wasser eigentlich 4:48 gar kein platz mehr dass es irgendwie sich ausschließen kann dass man diese flüsse wieder renaturiert oder es geht auch um das thema stadtgrün 4:55 denn versickert das wasser was versichert ist natürlich nicht sofort eine flutwelle oder erträgt nicht zu einer flutwelle bei die dann die straßen 5:04 durch die städte herunter rollt und dann möglicherweise auch wieder zu schäden führt aber das geht nicht von jetzt auf gleich das wird viel geld und viel zeit 5:11 kosten und die behördenchefs ihm auch gesagt dafür braucht es entsprechende förderung und welche städter sind da besonders fortschrittlich ja hier bei 5:20 uns in hessen ist man schon seit mehr als zehn jahren dabei seit 2008 ist immerhin schon in hessen und dabei die klimaschutzmaßnahmen zu treffen und seit 5:30 2000 17 ungefähr geht es da auch immer mehr in richtung klimaanpassung und eine stadt die da sehr fortschrittlich ist es zum beispiel die nachbarstadt von 5:38 frankfurt offenbach am main hier hat man schon auch mit 2017 an solche starkregen karten zu nutzen und zu gucken wo planen wir besser wo können wir flächen wieder 5:50 renaturieren da wird zum beispiel ein kleiner fluss der regelmäßig die keller der anwohner flutet renaturiert die biber das heißt also dass betonbett wird 5:59 man jetzt entfernen und man möchte da wieder mehr grün haben und dem wasser einfach mehr lauf geben das ist eine möglichkeit um tatsächlich dazu 6:08 beizutragen hier auch in hessen und mit den anwohner zusammen findet man nämlich da auch sehr stark ein um solche schäden in zukunft zu vermeiden und ganz 6:17 spannend die offenbacher gucken nicht nur auf morgen sondern die gucken schon nach übermorgen 2050 das ist das ziel was sie jetzt im 6:24 blick haben um halt offenbach zu einer schwamm stadt zu machen die solchen hochwassern dann am ende auch trotzen kann dankeschön nach frankfurt markus 6:31 parsch [Musik]