3. Mendelsche Regel - Unabhängigkeitsregel Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=IVb5qcHk1ds Transkript (automatisch erstellt) 0:00 so Freunde wir sind beim letzten Teil der männlichischen Regeln angelangt alle guten Dinge sind ja drei also bekommt ihr hier alles Wichtige zur dritten 0:07 männischen Regel der unabhängigkeitsregel präsentiert diese Regel dreht sich um mehrere gleichzeitig vererbte Merkmale wie das genau aussieht 0:15 und was der kleffere Mendel jetzt wieder in seinem Garten ausgegraben hat erfahrt ihr in diesem 0:22 [Musik] Video die uniformitätsregel und die spaltungsregel beziehen sich immer nur auf eine einzelne Eigenschaft das heißt 0:31 es wird immer nur auf ein vererbtes Merkmal geschaut wie z.B die Samenfarbe grün oder gelb bei der dritten Regel sieht jetzt ein bisschen anders aus wir 0:39 gucken nämlich auf mehrere Merkmale gleichzeitig die unabhängigkeitsregel besagt bei der Kreuzung von zwei reinerbigen Individuen die sich in 0:47 mehreren Merkmalen unterscheiden werden diese unabhängig voneinander vererbt in der zweiten Filialgeneration können dann sämtliche merkmalskombis der Merkmale 0:56 der Eltern auftreten am besten nehmen wir zur Erklärung mal ein anschauliches beis zur Hand Mendel hat also bei seinem letzten Versuch Erbsen miteinander 1:03 gekreuzt die sich in zwei Merkmalen unterscheiden er hat also nicht mehr nur auf die Farbe geguckt sondern auch auf die Form der erbsensam für sein Versuch 1:12 kreuzte er gelbe Runde und Grüne runzelige Erbsen miteinander entsprechend der ersten mendelischen Regel sind in der ersten 1:19 Filialgeneration alle Erbsen gleich also Uniform da keine Mischform oder anderer kranker scheiß entsteht können wir davon ausgehen dass wir einen dominant 1:27 rezessiven Erbgang haben die Merkmale gelb und rund scheinen sich ja durchzusetzen also sind sie dominant wir kürzen also unsere Merkmale einfach ab 1:35 groß g für das dominante Merkmal gelb kleines g für grüne Erbsen groß R für eine runde Form und Klein R für runzlige Früchte in der Tabelle wird noch mal 1:45 deutlicher was passiert die gelben runden Erbsen haben also den Genotyp zi groß g 2 groß R also zwei Allele mit groß g groß R sie werden mit den Grünen 1:56 runzligen Erbsen gekreuzt die den Genotyp klein g klein g klein R klein R haben also zwei Allele mit klein g klein R herauskommt ein einziger uniformer Typ 2:07 Erbsen eine gelbe Erbse mit dem Genotyp groß g klein g groß R klein R bei der F2 Generation wird's jetzt spannend hier gibt's nämlich völlig neue Kombination 2:17 wir kreuzen also zwei gelbe und runde Erbsen aus der F1 Generation mit dem Genotyp groß g klein g groß R klein R wir schreiben oben und links wieder alle 2:26 möglichen mischen auf aber was ist überhaupt möglich daB vier Möglichkeiten denn die F1 Nachkommen haben alle vier möglichen Allele aus der 2:34 parentalgeneration kurze Erinnerung groß g für gelb klein g für Grün groß R für rund klein R für runzlich so die Farbe Gelb kann also mit runden Früchten 2:44 auftreten oder aber mit runzleen haben wir schon mal zwei Möglichkeiten groß g groß R und groß g klein R das gleiche gilt für das Allel für Grün also noch 2:53 mal zwei Möglichkeiten klein g groß R und Klein g klein R das kommt jetzt in die erste Reihe und in die die erste Spalte da es 4 x vi Möglichkeiten der F1 3:03 Generation gibt ergeben sich 16 Möglichkeiten für die F2 Generation so dann haben wir diese Neukombination also theoretisch 16 Möglichkeiten aber 3:11 aufpassen da sind ein paar Mal gleiche dabei rauskommen am Ende neun unterschiedliche Genotypen hier noch mal die Verhältnisse der neuen zueinander 3:20 die phenotypen sehen dann jeweils so aus kaum zu glauben aber durch Neukombination gibt es sogar ganz was neues in der F2 Generation nämlich grüne 3:28 Runde und gelbe rund erbsensamen dann fangen wir mal an zu zähen wir haben genau neun runde gelbe Erbsen von den Grünen runden Erbsen gibt es genau drei 3:36 auch von den gelben runzligen finden wir drei Exemplare während es nur eine einzige grüne runzlige erse gibt es gibt also vier phenotypen nämlich alle 3:46 möglichen Kombinationen der Merkmale das Verhältnis der phenotypen ist also 9:3 Z3 Z1 und zwar in der Reihenfolge 9 für dominante phenotypen für beide Merkmale 3:56 drei für dominanten phenotyp für ein Merkmal drei für den dominanten phenotyp fürs andere Merkmal und eins dann für rezessive phenotypen für beide Merkmale 4:05 daran dass es auch ganz neue Kombis gibt seht ihr dass die zwei Merkmale Farbe und Form unabhängig voneinander vererbt werden daher eben der Name 4:13 unabhängigkeitsregel also aufgepasst es gibt weitaus mehr verschiedene Genotypen als phenotypen wir haben es hier mit einem dominantrezessiven Erbgang zu tun 4:22 daher setzt sich das dominante Merkmal immer vollständig durch und wir haben nur vier verschiedene phenotypen aber neun Genotypen jetzt gib alle Infos noch 4:30 mal prägnant zusammengepappt die dritte von Mendels nicen Regel nennt sich unabhängigkeitsregel sie gilt für Erbgänge bei denen man die Vererbung 4:37 mehrerer Merkmale betrachtet wie in unserem krassen erbsenbeispiel Form und Farbe die Regel besagt bei Individuen die sich in mehreren Merkmalen 4:45 unterscheiden werden diese unabhängig voneinander vererbt wichtig ist aber immer dass die Individuen der ausgangsgeneration bei der Kreuzung 4:53 homozygot sind es können also die übelsten Neukombinationen stehen bevor ihr euch jetzt ans rumexperimentieren macht solltet ihr da an denken dass die 5:00 männischen Regeln nicht immer gelten das kann z.B daran liegen dass Merkmale nicht immer nur von einem Gen bestimmt werden sondern von mehreren außerdem 5:08 kann es sein dass man es mit einem geschlechtschromosomalen Erbgang zu tun hat der dann auch wieder anders abläuft wenn ihr mehr zu dem Thema wissen wollt 5:15 dann kommt einfach auf the simpelclpp.de und ladet euch unsere App runter bis gleich