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VW schlägt BYD & Tesla: Deutsche Batterie 3.0 bricht Rekorde?!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 44 Zeilen
- Die Krise ist schlimmer als die meisten auch nur erahnen. Volkswagen feiert die erste deutsche Batteriefabrik. Die
- hier produzierte VW-Einheitszelle hat enorme Leistungswerte und soll 50% günstiger sein als jede Alternative aus China.
- Eigentlich sollen nun in Salzgitter bis zu 20GWh an Einheitszellen pro Jahr vom Band laufen, genug für 250.000 Fahrzeuge – und 2030 sogar die doppelte Menge. (Quelle 1, 9)
- Aber Volkswagen unabhängig von China? Von wegen! „Salzgitter ist bislang auf chinesisches Know-how angewiesen“ (Quelle 3) Hunderte chinesische Fachkräfte
- haben das deutsche Batteriewerk gebaut, die Fertigungslinien entwickelt und deutsche Arbeiter geschult. (Quelle 2, 4) Kein einziges europäisches Unternehmen
- hat aktuell genug Kompetenzen ein Batteriewerk allein zu bauen. Und ganze 98% der europäischen Batteriewerke sind sogar vollständig in Besitz von asiatischen Konzernen.
- Wie unabhängig können wir überhaupt noch werden? Und was muss jetzt unternommen werden? Und was muss dafür jetzt in Kauf genommen werden? (Musikwechsel)
- Auf dem Papier kann eine hier produzierte Einheitszelle für Volkswagen tatsächlich zentrale Probleme lösen. Allen voran das Kostenproblem. Bei einem BYD-Fahrzeug aus China sind bis zu
- 75% aller Komponenten aus eigener Produktion und Wertschöpfung. (Quelle 6) BYD hat volle Kontrolle über kritische Bauteile, muss diese nicht teuer zukaufen
- und hat dadurch höhere Gewinnmargen. (Quelle 6) Bei Volkswagen und anderen europäischen Autobauern sind es teils nur 35%. (Quelle 6) Und gerade die Batterie ist ein Hauptkostentreiber – sie macht
- fast 40% der gesamten Produktionskosten von Fahrzeugen aus. (Quelle 7) Durch eine eigene Batterie aus Deutschland kann VW also nicht nur Kontrolle gewinnen,
- sondern auch die Produktionskosten senken. (Quelle 8) Und davon profitiert die Bevölkerung, sowie der Industriestandort Deutschland direkt. Wertschöpfung wird aus China zurück nach
- Deutschland geholt, Arbeitsplätze entstehen und gleichzeitig wird auch noch der Verkaufspreis der Fahrzeuge gesenkt. (Quelle 8) Modellrechnungen gehen davon aus,
- dass die Fahrzeugkosten von VW und Tochterunternehmen allein dadurch um bis zu 20% fallen könnten. (Quelle M) Das liegt daran, dass VW nicht nur irgendwelche
- Zellen produziert, sondern eine konzernweit standardisierte Einheitszelle für alle Fahrzeuge, von VW über Porsche bis hin zu Audi. Das vereinfacht sämtliche Planungs- und
- Entwicklungsschritte aller Konzernmarken. (Quelle 2) Und das ohne sich durch die Einheitszelle einzuschränken. Denn dieses VW-Einheitszellenformat ist kompatibel mit
- jeder zukünftigen Zellchemie. (Quelle 2) Aktuell wird in der Autobranche noch auf Lithium-Akkus auf Basis von NMC, NCA oder LFP gesetzt, aber möglich wären
- auch Natrium-Ionen-Akkus oder Festsotff-Akkus. (Quelle 11) Dieses Vorgehen von Volkswagen wird selbst von Kritikern als klügster Schritt seit
- Jahrzehnten angesehen. Doch ein entscheidender Kritikpunkt bleibt bzw. wird immer gefährlicher… Die Fabrik kam „Nur leider viel zu spät.“ (Musikwechsel)
- Von 2024 auf 2025 wuchs die globale Produktionskapazität an Akkuzellen um 26% an. Rund 920GWh an Akkuzellen pro Jahr. (Quelle 5) 70% davon werden in China produziert – Tendenz
- steigend. Und dort wächst die Produktionskapazität sogar so rasant an, dass bald das Angebot die Nachfragen übertreffen wird. (Quelle 13) Spätestens 2030 wird China
- alleine mehr Akkus produzieren, als die gesamte Welt brauchen wird. (Quelle 14) Deutschland versucht jetzt also nicht nur einen von China dominierten Markt anzugreifen,
- sondern einen vollständig gesättigten Markt – und das auch noch ohne eigenes Knowhow. Die Maschinen für die Fertigung kann man einkaufen, teils sogar aus
- Deutschland. (Quelle 24) Überraschend viele deutsche Unternehmen haben ein Monopol auf Materialverarbeitungs- und Fertigungstechnologien im eigentlich chinadominierten Akkumarkt.
- Nicht einkaufen und nicht wieder aufholen kann man allerdings die Erfahrung im Umgang mit den Maschinen und Fertigungslinien. (Quelle 12, 29) Stichwort Ausschussquote!
- Es ist üblich, dass bei einer guten Fertigung ca. 5% der produzierten Akkuzellen fehlerhaft sind und aussortiert werden. Bei europäischen Werken ohne chinesische Hilfe erreichte
- man aber teils nicht einmal Werte unter 50%. Bei der gescheiterten Northvolt-Batteriefabrik sei sogar von über 80% die Rede. Demnach wäre nur eine von 5 produzierten Zellen brauchbar.
- Wer erfahrenes Personal möchte, muss mit China kooperieren. (Quelle 20) Schon 2018 sagte Herbert Diess, der damalige VW-Chef: „Ich finde es erschreckend, dass wir in diese große
- Abhängigkeit geraten sind.“ (Quelle 17) Seit 2018 hat sich das Problem aber nicht verbessert, sondern verschlimmert. (Quelle 5, 12) VW bezeichnet das Werk in Salzgitter als Blaupause
- für Zellfabriken in ganz Europa. (Quelle 1) Entwickelt wurde diese europäische Blaupause aber von dem chinesischen Konzern Gotion, an dem VW mit 25% beteiligt ist. (Quelle 2, 18)
- Fast alle Vorhaben von Autobauern, Zulieferern ohne chinesische Hilfe Batteriefabriken zu skalieren, scheiterten in Europa. Entweder meldete man wie Northvolt
- Insolvenz an oder ging im letzten Moment, wie doch eine Zusammenarbeit mit China ein, um den gescheiterten Fabrikbau zu retten. (Quelle 13, 19) Die Übermacht aus China wird nicht mehr
- angefochten – sie wird Stand 2026 akzeptiert. Aber tatsächlich können wir noch die Kurve bekommen und zwar genau so, wie es China vorgemacht hat. (Musikwechsel)
- Wer knapp 50 Jahre alt ist und früher auf Fach- und Industriemessen unterwegs war, wird sich sicherlich noch an ein sehr markantes Bild erinnern. Tausende Chinesen,
- die mit Kameras umher liefen und Fotos von allerlei Ausstellungsstücken machten. Die chinesische Industrie hat massiv kopiert und sich um einen
- massiven Technoligietransfer von Europa nach China bemüht. (Quelle 21) Das ist nun anders… Jörg Wuttke hat es treffend formuliert:
- „Der Technologie-Transfer hat sich umgedreht.“ (Quelle 20) Wir sind nun die, die von China kopieren und genau davor hat China Angst. Der Staat verhängt seit
- 2023 massive Exportsperren für kritische Batterie-Ressourcen und Maschinen für die Batteriefertigung. (Quelle 22, 23) Und sogar genau die Maschinen,
- die jetzt in Salzgitter stehen,hat der chinesische Staat ebenfalls auf die Liste der Exportsperren gesetzt. Bekanntmachung 58, gültig ab 8. November 2025 – aber
- vergeblich – VW war mit dem Import 2023 fertig. Aus dieser Perspektive betrachtet macht Volkswagen also fast alles richtig. Einzig und allein müssen wir nun für
- die Aufholjagd richtig dreist kopieren. Oder was denkt ihr darüber? Schreibt es uns in die Kommentare! (Musikwechsel)
- Spannend ist in diesem Kontext aber auch die Werksübernahme durch BYD und co. (Quelle 25, 26) Während die deutschen Autobauer scheitern, will BYD expandieren – aber
- nicht mit eigenen Werken – viel günstiger und praktikabler ist der Kauf bestehender Anlagen. Und tatsächlich scheinen manche Politiker das nicht verhindern zu wollen, sondern
- sogar zu feiern. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, klicke auf das angezeigte Video! Abonniere außerdem gerne diesen Kanal, um neue Videos nicht zu verpassen.