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VW schlägt BYD & Tesla: Deutsche Batterie 3.0 bricht Rekorde?!

Norio7:02 272.393 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 44 Zeilen
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  1. Die Krise ist schlimmer als die meisten auch nur erahnen. Volkswagen feiert die erste deutsche Batteriefabrik. Die
  2. hier produzierte VW-Einheitszelle hat enorme Leistungswerte und soll 50% günstiger sein als jede Alternative aus China.
  3. Eigentlich sollen nun in Salzgitter bis zu 20GWh an Einheitszellen pro Jahr vom Band laufen, genug für 250.000 Fahrzeuge – und 2030 sogar die doppelte Menge. (Quelle 1, 9)
  4. Aber Volkswagen unabhängig von China? Von wegen! „Salzgitter ist bislang auf chinesisches Know-how angewiesen“ (Quelle 3) Hunderte chinesische Fachkräfte
  5. haben das deutsche Batteriewerk gebaut, die Fertigungslinien entwickelt und deutsche Arbeiter geschult. (Quelle 2, 4) Kein einziges europäisches Unternehmen
  6. hat aktuell genug Kompetenzen ein Batteriewerk allein zu bauen. Und ganze 98% der europäischen Batteriewerke sind sogar vollständig in Besitz von asiatischen Konzernen.
  7. Wie unabhängig können wir überhaupt noch werden? Und was muss jetzt unternommen werden? Und was muss dafür jetzt in Kauf genommen werden? (Musikwechsel)
  8. Auf dem Papier kann eine hier produzierte Einheitszelle für Volkswagen tatsächlich zentrale Probleme lösen. Allen voran das Kostenproblem. Bei einem BYD-Fahrzeug aus China sind bis zu
  9. 75% aller Komponenten aus eigener Produktion und Wertschöpfung. (Quelle 6) BYD hat volle Kontrolle über kritische Bauteile, muss diese nicht teuer zukaufen
  10. und hat dadurch höhere Gewinnmargen. (Quelle 6) Bei Volkswagen und anderen europäischen Autobauern sind es teils nur 35%. (Quelle 6) Und gerade die Batterie ist ein Hauptkostentreiber – sie macht
  11. fast 40% der gesamten Produktionskosten von Fahrzeugen aus. (Quelle 7) Durch eine eigene Batterie aus Deutschland kann VW also nicht nur Kontrolle gewinnen,
  12. sondern auch die Produktionskosten senken. (Quelle 8) Und davon profitiert die Bevölkerung, sowie der Industriestandort Deutschland direkt. Wertschöpfung wird aus China zurück nach
  13. Deutschland geholt, Arbeitsplätze entstehen und gleichzeitig wird auch noch der Verkaufspreis der Fahrzeuge gesenkt. (Quelle 8) Modellrechnungen gehen davon aus,
  14. dass die Fahrzeugkosten von VW und Tochterunternehmen allein dadurch um bis zu 20% fallen könnten. (Quelle M) Das liegt daran, dass VW nicht nur irgendwelche
  15. Zellen produziert, sondern eine konzernweit standardisierte Einheitszelle für alle Fahrzeuge, von VW über Porsche bis hin zu Audi. Das vereinfacht sämtliche Planungs- und
  16. Entwicklungsschritte aller Konzernmarken. (Quelle 2) Und das ohne sich durch die Einheitszelle einzuschränken. Denn dieses VW-Einheitszellenformat ist kompatibel mit
  17. jeder zukünftigen Zellchemie. (Quelle 2) Aktuell wird in der Autobranche noch auf Lithium-Akkus auf Basis von NMC, NCA oder LFP gesetzt, aber möglich wären
  18. auch Natrium-Ionen-Akkus oder Festsotff-Akkus. (Quelle 11) Dieses Vorgehen von Volkswagen wird selbst von Kritikern als klügster Schritt seit
  19. Jahrzehnten angesehen. Doch ein entscheidender Kritikpunkt bleibt bzw. wird immer gefährlicher… Die Fabrik kam „Nur leider viel zu spät.“ (Musikwechsel)
  20. Von 2024 auf 2025 wuchs die globale Produktionskapazität an Akkuzellen um 26% an. Rund 920GWh an Akkuzellen pro Jahr. (Quelle 5) 70% davon werden in China produziert – Tendenz
  21. steigend. Und dort wächst die Produktionskapazität sogar so rasant an, dass bald das Angebot die Nachfragen übertreffen wird. (Quelle 13) Spätestens 2030 wird China
  22. alleine mehr Akkus produzieren, als die gesamte Welt brauchen wird. (Quelle 14) Deutschland versucht jetzt also nicht nur einen von China dominierten Markt anzugreifen,
  23. sondern einen vollständig gesättigten Markt – und das auch noch ohne eigenes Knowhow. Die Maschinen für die Fertigung kann man einkaufen, teils sogar aus
  24. Deutschland. (Quelle 24) Überraschend viele deutsche Unternehmen haben ein Monopol auf Materialverarbeitungs- und Fertigungstechnologien im eigentlich chinadominierten Akkumarkt.
  25. Nicht einkaufen und nicht wieder aufholen kann man allerdings die Erfahrung im Umgang mit den Maschinen und Fertigungslinien. (Quelle 12, 29) Stichwort Ausschussquote!
  26. Es ist üblich, dass bei einer guten Fertigung ca. 5% der produzierten Akkuzellen fehlerhaft sind und aussortiert werden. Bei europäischen Werken ohne chinesische Hilfe erreichte
  27. man aber teils nicht einmal Werte unter 50%. Bei der gescheiterten Northvolt-Batteriefabrik sei sogar von über 80% die Rede. Demnach wäre nur eine von 5 produzierten Zellen brauchbar.
  28. Wer erfahrenes Personal möchte, muss mit China kooperieren. (Quelle 20) Schon 2018 sagte Herbert Diess, der damalige VW-Chef: „Ich finde es erschreckend, dass wir in diese große
  29. Abhängigkeit geraten sind.“ (Quelle 17) Seit 2018 hat sich das Problem aber nicht verbessert, sondern verschlimmert. (Quelle 5, 12) VW bezeichnet das Werk in Salzgitter als Blaupause
  30. für Zellfabriken in ganz Europa. (Quelle 1) Entwickelt wurde diese europäische Blaupause aber von dem chinesischen Konzern Gotion, an dem VW mit 25% beteiligt ist. (Quelle 2, 18)
  31. Fast alle Vorhaben von Autobauern, Zulieferern ohne chinesische Hilfe Batteriefabriken zu skalieren, scheiterten in Europa. Entweder meldete man wie Northvolt
  32. Insolvenz an oder ging im letzten Moment, wie doch eine Zusammenarbeit mit China ein, um den gescheiterten Fabrikbau zu retten. (Quelle 13, 19) Die Übermacht aus China wird nicht mehr
  33. angefochten – sie wird Stand 2026 akzeptiert. Aber tatsächlich können wir noch die Kurve bekommen und zwar genau so, wie es China vorgemacht hat. (Musikwechsel)
  34. Wer knapp 50 Jahre alt ist und früher auf Fach- und Industriemessen unterwegs war, wird sich sicherlich noch an ein sehr markantes Bild erinnern. Tausende Chinesen,
  35. die mit Kameras umher liefen und Fotos von allerlei Ausstellungsstücken machten. Die chinesische Industrie hat massiv kopiert und sich um einen
  36. massiven Technoligietransfer von Europa nach China bemüht. (Quelle 21) Das ist nun anders… Jörg Wuttke hat es treffend formuliert:
  37. „Der Technologie-Transfer hat sich umgedreht.“ (Quelle 20) Wir sind nun die, die von China kopieren und genau davor hat China Angst. Der Staat verhängt seit
  38. 2023 massive Exportsperren für kritische Batterie-Ressourcen und Maschinen für die Batteriefertigung. (Quelle 22, 23) Und sogar genau die Maschinen,
  39. die jetzt in Salzgitter stehen,hat der chinesische Staat ebenfalls auf die Liste der Exportsperren gesetzt. Bekanntmachung 58, gültig ab 8. November 2025 – aber
  40. vergeblich – VW war mit dem Import 2023 fertig. Aus dieser Perspektive betrachtet macht Volkswagen also fast alles richtig. Einzig und allein müssen wir nun für
  41. die Aufholjagd richtig dreist kopieren. Oder was denkt ihr darüber? Schreibt es uns in die Kommentare! (Musikwechsel)
  42. Spannend ist in diesem Kontext aber auch die Werksübernahme durch BYD und co. (Quelle 25, 26) Während die deutschen Autobauer scheitern, will BYD expandieren – aber
  43. nicht mit eigenen Werken – viel günstiger und praktikabler ist der Kauf bestehender Anlagen. Und tatsächlich scheinen manche Politiker das nicht verhindern zu wollen, sondern
  44. sogar zu feiern. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, klicke auf das angezeigte Video! Abonniere außerdem gerne diesen Kanal, um neue Videos nicht zu verpassen.