Evolution des Menschen [2/2] - Hominisation, Merkmale der Menschenarten (Biologie Oberstufe, Abitur) TeacherToby https://www.youtube.com/watch?v=GeJyGPuzSmI Transkript (automatisch erstellt) 0:04 das ist der zweite teil der videoreihe zur evolution des menschen und nachdem im vorherigen video die evolution und die merkmale der primaten 0:12 besprochen wurden liegt jetzt der schwerpunkt auf die entwicklung der letzten ca 7 millionen jahren und damit auf die entwicklung zu uns modernen 0:19 menschen gerade die evolution zu uns modernen menschen ist für viele wissenschaftler von bedeutung und das obwohl wir in der gesamten 0:25 evolutionsgeschichte wenn überhaupt einen wimpernschlag ausmachen stellt man die evolution in einem kalender mit 30 tagen da tauchen wir es 0:33 am dreißigsten tag auf und selbst am 30 tag entstehen wir erst in den letzten fünf minuten des tages neben der reinen stammes entwicklung werde ich den 0:42 aufrechten gang und hypothesen zu diesem thematisieren und auch auf die out of africa theorie eingehen und warum heutzutage eher von einem stamm busch 0:51 anstatt von einem stammbaum gesprochen wird denn das sind ja alles wichtige themen der oberstufe und damit auch abitur relevant einer der ältesten 0:59 vorfahren es der saarland robusta dances vor circa sechs bis sieben millionen jahren leben und von diesem hat man hören schädel im afrikanischen staat 1:07 stattgefunden er weist relativ kurze eck zähne auch hat eine kurze schnauze um man vermutet bei ihm ebenso wie bei adp thecus 1:16 ramidus der vor circa 4,5 millionen jahren auch zu einem der frühesten brutto hominiden gehört dass beide bereits aufrecht gehen konnten 1:31 die evolution des aufrechten gangs muss in der evolution vielfältige vorteile mit sich gebracht haben sonst hätte dieses merkmal sich nicht durchgesetzt 1:38 und der aufrechte gang ermöglichte dass die hände erstmals frei waren sie konnten genutzt werden zum tragen von gegenständen später auch zum 1:46 herstellen von werkzeugen außerdem gelangen die augen in eine höhere position also dass man über die vegetation hinweg nach hinten und 1:53 deutsche aber auch nach nahrung ausschau halten konnte ein dritter vorteil war dass die art der fortbewegung energetisch sehr viel 2:01 effizienter gewesen sein musste als ich auf vier beinen fort zu bewegen außerdem fiel so die direkte sonneneinstrahlung auf eine kleinere 2:08 fläche die neben anderen körperlichen merkmalen vor einer überhitzung des körpers schützte letztendlich weiß man den genauen grund für die entwicklung 2:16 des aufrechten gangs nicht es gibt zum einen die savannen hypothek sind nach der sich der aufrechte gang in der savanne entwickelt hat und zum anderen 2:23 die wasser abruzzese nach der sich der vormensch über lange zeitspannen an und in gewässern aufgehalten hat und so beim gehen durch das wasser besser am 2:32 proteinhaltige nahrung bekommen ist das einzige was man heute gesichert sagen kann ist dass sich der aufrechte gang mehrfach und unabhängig voneinander 2:40 entwickelt hat und dafür sprechen viele funde kunde die auch heute noch gemacht werden wie der udo der im allgäu gefunden wurde und er sogar noch älter 2:49 als der saal antrup muss sein sollen und bereits wahrscheinlich aufrecht ging die tatsache dass sich der aufrechte gang unabhängig vom lebensraum mehrfach 2:58 entwickelt hat spricht auf jeden fall erstmal gegen einer dieser hypothese und er dass sich der aufrechte gang aufgrund der genannten selektionsvorteil 3:06 entwickelt hat eine anmerkung die morphologischen also körperlichen angepasst zeiten für den aufrechten gang die entwickelten sich schon bei den 3:14 primaten die gattung australopithecus existierte zeitlich nach adp kuss vor circa 4,2 bis 2,5 millionen jahren in welcher verwandtschaftlichen beziehungen 3:25 sie zu den anderen arten und zum menschen steht das zwar noch nicht hundertprozentig gesichert aber man weiß dass die gattung homo aus dieser 3:31 hervorgegangen ist der übersicht halber habe ich hier mal den stammbaum hat der gattung australopithecus dargestellt zur australopithecus afarensis gehört auch 3:40 lucy das vollständig ziel eines australopithecus entdeckten äthiopien und bei dieser art konnte der aufrechte gang erstmals belegt werden 3:49 durch konservierte fußspuren in vulkanische asche das gehirnvolumen beträgt circa 400 bis 500 kubikzentimeter und die größe 1 meter 20 3:59 bis 1 meter vierzig die gehirngröße vergleichend mal dargestellt zeigt die zunahme des gehirn volumens im weiteren verlauf der evolution 4:07 zusammen mit der zunahme der mittleren körpergröße um mit der vergrößerung des hirnvolumens geht auch eine reduzierung des gesichts schädels bzw der schnauze 4:17 zu gunsten des gehirn schädels der einen immer größeren anteil am kopf ausmacht einher die evolution der beiden merkmale fand man auch schon in der evolution der 4:28 primaten im gegensatz zur australopithecus afarensis waren die beiden arten der gattung paranthropus bereits größer und circa 40 kilogramm 4:36 schwer ihr gehirn war jedoch kaum größer als das eines schimpansen mit deutlich stärkeren kiefern ernährten diese sich 4:43 hauptsächlich von radfahrern pflanzen starben jedoch vor circa eine million jahren infolge von klimaänderungen aus von den vertretern einer kleinen 4:51 australopithecus linie entwickelte sich schließlich die gattung homo worunter auch wir moderne menschen zählen und schaut man sich den stammbaum an wird 4:59 deutlich dass mehrere vertreter der gattung zeitgleich die erde besiedelten und irgendwie ist das schon ziemlich verrückt wenn man sich vorstellt dass 5:06 man vor circa 40.000 jahren als homo sapiens mit anderen menschen formen gelebte zb dem zwergenhaften homo floresiensis mit großen füßen oder mit 5:17 den kräftigen neandertalern mit den dicken augenbrauen würzen ok fangen wir mal von vorne der ursprünglichste der gattung homo habilis 5:24 der vor circa 2,3 bis 15 millionen jahren lebte neben fossilienfunde die man in kenia und äthiopien gefunden hat fand man erstmals gesichert auch 5:34 werkzeuge mit hilfe derer nahrung erbeutet und zerlegt wurde im gegensatz zu den australopithecinen ernährte sich homo habilis auch von 5:41 fleisch der vollständigkeit halber sei an dieser stelle auch homo rudolfensis zu erwähnen der zeitlich etwa zur gleichen zeit die homo habilis 5:49 existierte und wahrscheinlich ebenfalls zu den ursprünglichsten vertretern der gattung homo gehörte allerdings lässt sich eine zuordnung auf 5:56 und commander fossilienfunde nicht deutlich klären vor etwa 1,6 millionen jahren evaluiert in afrika einen weiteren menschen art nämlich homo 6:04 erectus dieser art seit dem modernen menschen bereits ähnliche sie hatten ein deutlich größeres volumen auch wenn das gehirn im vergleich zu uns menschen 6:13 immer noch deutlich kleiner war und sie besaßen eine relativ dicke schädel kapsel als eine angepasstheit vor verletzungen durch schläge mit stumpfen 6:21 gegenständen es wird spekuliert dass es hier bereits zur kämpferischen auseinandersetzungen innerhalb der art gekommen sein 6:27 homo erectus benutzte bereits feuer zum kochen oder für die jagd auf größere tiere stellte stein werkzeuge her und lebte in einfachen behausungen 6:35 es war die erste menschen die sich bis nach ostasien ausgebreitet hat und damit auch die erste menschenart außerhalb afrikas die besiedlung der menschen mit 6:44 dem ursprung in afrika wird auch out of africa theorie genannt und im gegensatz zu den hypothesen zum aufrechten gang zeichnet sich eine theorie dadurch aus 6:53 dass sie in wissenschaftskreisen anerkannt und akzeptiert wird weil es eben genügend beweise dafür gibt und tatsächlich sprechen relativ viele 7:01 belege für diese theorie ganz im gegensatz zu den genannten hypothesen zum aufrechten gang volker 1,5 millionen jahren bis 250.000 7:10 jahren existierten mehrere arten der gattung gegeneinander in asien auf der indonesischen insel flores fand man fossilien der art homo floresiensis die 7:20 aus homo erectus hervorging in einer weiteren ausbreitung fälle die vor circa eine million jahren stattfand verbreitete sich homo erectus auch nach 7:27 europa nach der stadtteile berg fand man fossilien der art homo heidelbergensis aus der später der neandertaler homo neanderthalensis hervorgehen weil es in 7:38 der gattung homo zu einer besonders raschen zunahme des gehirns und damit zur drastischen verkleinerungen der kräftigen kiefermuskulatur gramm 7:45 entwickelte sich parallel ein immer komplexeres sozialverhalten und vor allem merkmale miteinander zu kommunizieren erwies sich wertvoll 7:53 beim kooperativen gemeinsam jagen und sammeln gemeinsam hatten sie dass sie alle geschickte jäger waren die pflanzen weiter in ein wichtiger bestandteil der 8:02 nahrung war und weitere menschliche merkmale rituale die vorstellung von einem leben nach dem tod also verstorbene wurden zb zusammen mit 8:11 werkzeugen und bekleidung vergraben die wahrscheinlich als grundlage für ein neues leben gesehen wurden der neandertaler gilt dabei als nächster 8:19 verwandter des menschen er war äußerst muskulös hatte einen massiven schädel und ein gehirn das sogar größer war als das von uns modernen menschen der frühe 8:27 homo sapiens war dabei nicht von anfang an in eurasien er geht wahrscheinlich aus einer population von homo erectus vor circa 200.000 jahren hervor die in 8:37 afrika geblieben lassen und breitete sich vor circa 70.000 jahren erstmals aus afrika aus vor circa 35.000 jahren drangen nur sapiens dabei in das gebiet 8:47 von homo neanderthalensis in europa vor gut dieser vor ziemlich genau 28 tausend jahren ab und verschwand mittlerweile gehen viele wissenschaftler davon aus 8:56 dass der neandertaler von frühen homo sapiens ausgelöscht wurde die frühen modernen menschen kennzeichneten die nutzung 9:02 fortschrittlicher werkzeuge höhlenmalereien und es entwickelte sich sprache und kultur und bei kultur wird wissen und tradition von generation zu 9:11 generation weitergegeben eine bedeutende errungenschaft wenn man bedenkt dass neu erlerntes zb im hinblick auf kultivierte pflanzen oder domestizierte tiere 9:20 natürlich auch zu einer angepasstheit gegenüber einer sich ständig ändernden umwelt führt der mensch ist sesshaft geworden betreibt die viehzucht und 9:28 ackerbau und ist so erfolgreich wie keine andere spezies ist jemals auf der erde war beziehungsweise ist die populationsgröße wird durch den immensen 9:38 erfolg des menschen immer weiter in die höhe getrieben mit dem passat milliarden menschen die auf der erde leben leben derzeit circa 9:45 sieben prozent aller lebenden homo sapiens auf der erde neue archäologische und genetische befunde zeigen dass sich die parallel 9:57 existierenden gattung mehrfach miteinander paten bei eurasian macht neandertaler dna circa zwei prozent des dna genoms aus die dna der denisova 10:08 menschen trägt bis zu fünf prozent sollte in a der bewohner melanesien 2 die im übrigen die biologische besonderheit aufweisen dass sie neben 10:15 den australischen aborigines die einzigen dunkelhäutigen ethnien sind bei der auch blondes haar vorkommt und der erfolg von homo sapiens zu vermuten 10:23 wissenschaftler liegt genau darin zum beispiel dass krankheitserreger und viren gegenüber die der neandertaler war auch der mensch nachfolgend besser an 10:33 diese angepasst war und weil ein gen fluss zwischen verschiedenen vertretern der gattung homo stattgefunden hat spricht man 10:38 heutzutage auch er von einem stamm busch anstatt von einem stammbaum mit klaren linien 10:49 zusammenfassend lässt sich sagen dass der moderne mensch zusammen mit seinen ausgestorbenen nächsten vertretern zur gattung der primaten gehört und diese 10:56 sich vor circa sieben millionen jahren von den schimpansen abspalteten die ältesten funde stammen aus afrika und während der gesamten evolution ist die 11:04 perfektionierung des aufrechten gangs eine veränderte anatomie des schädels und damit einhergehend immer komplexere verhaltensweisen beobachtbar während 11:14 molekulargenetische befundet die out of africa theorie stützen gelten die hypothesen zur entstehung des aufrechten gangs als widerlegt 11:21 verwandtschaftsverhältnisse und genaue zeitangaben zum auftreten der einzelnen arten das ist heute nicht sicher und wird durch fossilien von wir immer 11:29 wieder revidiert was allerdings klar ist es gab einen genfluss zwischen den einzelnen menschen warten