Klima- und Vegetationszonen im Überblick 13 Grad Ost https://www.youtube.com/watch?v=Fq1A5IuAp-k Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Ich bin letztens gefragt worden, ob ich nicht mal ein Video zum Zusammenhang zwischen Klima und Vegetationszonen machen könnte. Na ja, und klar kann ich 0:08 das. Ich würde dir mal ein paar allgemeine Zusammenhänge zeigen und dann schauen wir uns das Ganze noch mal an ein oder zwei ausgewählten Beispielen 0:16 an. Auf geht's. [musik] 0:31 Zwischen Klima und Vegetationszonen gibt es einen relativ einfachen Zusammenhang. Du musst dir nur mal überlegen, was es braucht, damit Pflanzen wachsen können. 0:40 Wir brauchen Niederschläge und wir brauchen Wärme. Und [schnauben] was schauen wir uns an, wenn wir ein Klimadiagramm auswerten? Natürlich 0:47 Niederschläge und Temperatur. Von daher kann man beides relativ gut in Einklang bringen. Ich zeig dir jetzt mal, wie sich Niederschlag und Temperatur über 0:57 die Erde verteilen. Ich zeig dir das mal an einem Scha, wo ich mal die Erdoberfläche vom Nordpol [musik] bis zum Equator darstelle. Für 1:06 die bessere Orientierung habe ich dir die geographische Breite jeweils am oberen Rand mit angegeben. Bei der Temperatur nehme ich hier die 1:14 Jahresdurchschnittswerte. Beim Niederschlag wie üblich die Jahresummen. Schauen wir uns mal den Verlauf der 1:21 Temperatur an. Ich starte mal [musik] am Nordpol und bewege mich langsam Richtung Equator. Und da sehen wir, dass die Temperatur bei sehr niedrigen 1:30 Jahresdurchschnittstemperaturen startet. Das [musik] hängt damit zusammen, dass der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen dort im Sommer sehr 1:37 gering ist. Und bis an die Polarkreise hinan gibt es ja auch Polarnacht. Das heißt, im Winter scheint dort gar keine Sonne. Das erklärt die sehr niedrigen 1:46 Temperaturen. Mit Annäherung an den Equator steigen die Temperaturen zunächst. Der Maximalwert wird dann so bei 10 bis 20° 1:56 geografischer Breite erreicht. Dort haben wir dann auch Durchschnittstemperaturen, die deutlich oberhalb der 25° CSUS liegen können. Das 2:04 hängt damit zusammen, dass in diesen Regionen so eher Wüsten oder Halbwüsten zum Teil auch Trockensavwannen sind. Dort fällt sehr wenig Niederschlag und 2:12 damit wird auch sehr wenig Energie für die Verdunstung von Wasser benötigt. Damit bleibt mehr von der zugestrahlten Energie übrig, um das in Wärme 2:21 umzusetzen. In Equatornähe schließlich nehmen die Niederschläge noch mal deutlich zu, wie du gleich sehen wirst. [musik] Und dieser Niederschlag 2:29 verdunstet. Dabei werden riesige Wärmemengen auch umgesetzt. Das heißt, die Jahresdurchschnittstemperatur ist in den Gebieten um den Äquator herum 2:37 tatsächlich etwas niedriger als in den äußeren Tropen, wo die Savwannen und Halbwüsten liegen. Werfen wir mal einen Blick auf den 2:46 Niederschlag und wir starten wieder am Nordpol. Dort ist der Niederschlag nahe null. Das hängt einfach damit zusammen, dass bei den sehr niedrigen Temperaturen 2:55 die absolute Luftfeuchte sehr gering ist. Das heißt, hier ist so wenig Wasserdampf in der Luft, dass ich faktisch kaum [musik] Wolken und 3:02 Niederschläge bilden können. Je weiter wir Richtung Equador kommen, desto wärmer wird es. Damit ist auch mehr Wasserdampf in der Luft. Die 3:09 Niederschläge nehmen langsam zu. Wir haben dann so ein kleines Maximum im Bereich der gemäßigten Klimazone, so zwischen 40 und 50°. Das ist der 3:20 Bereich, wo häufiger Tiefdurchgebiete drüber ziehen. Mein Video zu den Zyklonen kennst du ja vielleicht. Dort entstehen zum Teil sehr ergiebige 3:27 Niederschläge. Mit der Annäherung an die Subtropen werden die Niederschläge wieder weniger trotz der hohen Temperaturen. Das hat damit zu tun, dass 3:37 wir im Bereich des Passatklimas, also in den Wüstengebieten, [musik] absinkende Luftmassen haben und die führen immer zu einer Wolkenauflösung. 3:47 Mit der Annäherung an den Equator. Letztlich [musik] kommen wir in dem Bereich der Äquatorialluft. Dort haben wir also wieder aufsteigende Luftmassen 3:54 und die führen zu deutlich höheren Niederschlägen. Das Maximum haben wir normalerweise in den Equatorialregionen, wo ganzjährigenzeit herrscht. Die 4:04 Vegetation gedeih dort am besten, wo ausreichend Wärme und Niederschlag vorhanden sind. [musik] Fehlt es an einem oder sogar an beiden, muss ich die 4:13 Vegetation anpassen oder sie bleibt komplett aus. Schauen wir uns mal die Verteilung der Vegetationszonen über die Erde an. 4:23 Ich starte hier auch wieder am Nordpol und dort beginnen wir in der polaren Zone. [musik] Wie du an dem Diagramm siehst, gibt es dort kaum Niederschläge 4:31 und wenn, dann fallen sie als Schnee. Das heißt, flüssiges Wasser ist überhaupt nicht verfügbar [musik] und bei Temperaturen, die nicht nur im 4:38 Jahresdurchschnitt, sondern ganzjährig unter 0° CSUS liegen, herrschen überhaupt keine Bedingungen für das Pflanzenwachstum. Demzufolge stellt sich 4:46 dort eine Wüste ein. Weil es kalt ist, nennen wir diese Eiswüste. [musik] Bewegen wir uns weiter vom Pol, dann wird es langsam wärmer. Und auch wenn 4:56 das Jahresmittel der Temperatur hier immer noch unter 0° CSUS liegt, so gibt es doch im Sommer einzelne frostfreie Monate. Wir sind damit in der subpolaren 5:06 Klimazone angelangt. Dort stellt sich als Vegetation die Tundra ein. Die Tundra ist eine baumfreie Graslandschaft. Gräser, Mose und 5:14 Flechten dominieren das Bild. Viele Pflanzen sind flachwüchsig, weil sie die Wärmegunst in Bodennähen nutzen wollen. Da keiner der Monate über 10° CSUS geht, 5:25 wachsen hier auch noch keine Bäume. Das ändert sich sobald wir in die gemäßigte Zone eintreten. Dort haben wir zumindest im Sommer einen Monat über 10° 5:35 CSUS. Das heißt, ab diesem Wert ist Baumwachstum möglich. Je nachdem, ob wir eher in den ozeanischen oder kontinentalen Gebieten liegen, [musik] 5:44 sind die Jahresmittel der Temperatur knapp über oder zum Teil auch noch deutlich unter 0° CSUS. Die Niederschläge fallen in dieser Region 5:52 relativ gering aus. An dieses kalte, aber feuchte Klima haben sich Nadelgehölze am besten angepasst. Die Vegetationszone, die wir hier finden, 6:01 ist dementsprechend der boreale Nadelwald. Boreale Nadelwälter sind immer grüne Wälder und immer grüne Wälder können im Frühjahr wesentlich 6:11 schneller mit der Fotosynthese beginnen als z.B. Laubbäume. Und damit nutzen sie die relativ kurze Vegetationsperiode vollständig aus. Außerdem sind die 6:20 Nadeln der Bäume häufig mit einer Wachsschicht überzogen und damit [musik] sind die Pflanzen auch winterherter und überstehen die sehr kalten Winter. Eine 6:29 Anpassung an die kalten Winter sind auch flachwurzelnde Bäume, wie z.B. Die Fichte. Tiefwurzelnde Bäume wie z.B. die Kiefer könnten in Gebieten [musik] mit 6:39 Permafrost, der in dieser Region noch relativ weit verbreitet ist, auch gar nicht wachsen. Die borealen Nadelwäder sind im übrigen 6:47 die größten zusammenhängenden Waldgebiete der Erde. [musik] Ein Stück weiter südlich kommen wir in den Bereich der Sommergrünen, Laub und Mischwäder. 6:56 Hier ist die Vegetationsperiode deutlich länger. Die Bäume sind anspruchsvoller, vor allem was die Temperaturen angeht. Es gibt in diesen Regionen auch nur noch 7:06 wenige Monate mit Frost. Die Sommer sind [musik] deutlich über 10° warm und es gibt ausreichend Niederschlag. So finden sich neben den Wäldern auch zahlreiche 7:16 Pflanzen in der Kraut und Strauchschicht. Die Vegetation kann hier generell als artenreich bezeichnet werden. 7:24 Es gibt aber Ausnahmen innerhalb der gemäßigten Zone, wo auch meine Niederschlagskurve nicht ganz passen würde. Und zwar sind es die 7:31 hochkontinentalen, das heißt die besonders mehrfern Gebiete. Dort gibt es warme Sommer, zum Teil aber relativ kalte Winter, aber es mangelt an 7:40 Niederschlag und das wiederum führt dazu, dass Bäume auch bei Temperaturen von über 10° im wärmsten Monat nicht wachsen können. Deren Wasserbedarf wäre 7:49 einfach zu hoch. Es stellen sich dort Grasländer ein, also wiederum Steppen. Gehen wir noch weiter in die kontinentalen Gebiete hinein, verstärkt 7:58 sich dieser Wassermangel und es können Halbwüsten und Wüsten auftreten. Ein Beispiel dafür ist die [musik] Wüste Gobi. Sie ist auch die größte 8:07 außertropische Wüste. An die gemäßigte Zone grenzt südlich der Bereich der Subtropen an. In den Subtropen ist es durchgängig warm, das 8:17 heißt auch die Winter sind frostfrei. Eigentlich optimale Bedingungen [musik] für die Vegetation, aber wir haben bereits gesehen, dass in Richtung der 8:25 Subtropen die Niederschläge weniger werden und das trifft vor allem auf die Sommermonate zu. Insofern sind die Bedingungen eigentlich nicht wirklich 8:33 optimal. [musik] In den Monaten mit ausreichend Wärme fehlt es an Niederschlag und in den 8:38 Monaten mit ausreichend Niederschlag fehlt es an Wärme. Die Pflanzen haben sich trotzdem an diese klimatischen Bedingungen angepasst und zwar vor allem 8:47 an die sommerliche Trockenheit. Wir finden hier überwiegend Hartlaubgewächse. Namensgebend für diese Vegetationszone 8:54 waren die vielen Pflanzen mit dicken ledrigen Blättern. Das ist eine Eigenschaft der Pflanzen, die vor starker Verdunstung im Sommer schützen 9:02 soll. Ebenso Pflanzen mit tiefreichenden Wurzeln oder auch Pflanzen, die Wasser speichern können. Sogenannte Sukulenten finden wir in dieser Zone. Die Sukulenz 9:12 zeigt sich in dieser Zone vor allem in den Früchten. [musik] Zitrusfrüchte wie Orangen, Limetten oder Zitronen, aber auch z.B. der Wein sind Pflanzen, 9:21 [musik] die in den Früchten besonders viel Wasser einlagern. Unter den Bäumen finden wir viele Arten mit einer besonders dicken Burge. Das ist eine 9:30 Anpassung an die doch relativ häufig auftretenden Waldbrände innerhalb dieser Zone. Auch innerhalb der Subtrupen gibt es wieder Ausnahmen und zwar finden wir 9:39 die an den östlichen Rändern der Kontinente. [musik] Dort ist das Klima immer feucht, da die Winde dort über den Sommer vom Meer herhen. Und das führt 9:49 zur Ausbildung subtropischer Feuchtwälder. Diese sind nicht ganz so artenreich wie die immergrünen tropischen Regenwälder. Auch gibt es 9:56 dort Nadelbäume, die in den inneren Tropen fehlen. Aber die Dichte der Vegation ist durchaus mit den tropischen Regenwälldern vergleichbar. Wenn wir uns 10:06 dann weiter Richtung Equator bewegen, landen wir irgendwann mal im Passatklima. In dieser Zone ist es aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung 10:13 ganzjährig warm, aber aufgrund der absinkenden Luft bilden [musik] sich dort keine Niederschläge. Es ist also trocken und zwar ganzjährig. Und das 10:22 führt dazu, dass ich dort nur noch sehr wenige mit unter gar keine Pflanzen mehr ansiedeln können. Wir sprechen hier von Halbwüsten bzw. Wüsten. [musik] 10:31 Als Wüste bezeichnen wir eine Vegetationsform dann, wenn 10% oder weniger einer Fläche noch mit Vegetation bewachsen sind. Das trifft für die 10:40 Eiswüsten genauso zu wie für die tropischen Wüsten. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass in den Eiswüsten die Temperatur der 10:47 Mangelfaktor ist und in den tropischen bzw. randropischen Wüsten ist es das Wasser. Gehen wir die letzten Schritte Richtung 10:55 Equator. Wir kommen in den Bereich der wechselfuchten Tropen. Hier nimmt der Einfluss der Equatorialluft in den Sommermonaten immer mehr zu. Es bilden 11:05 sich dementsprechend Vegetationsformel aus, die sich an die jeweilige Niederschlagsmenge angepasst haben. Randlich an die Wüsten und Halbwüsten 11:14 grenzen die Dirnsawannen an. Dort regnet es nur wenige Monate im Jahr. Darauf folgen die Trockensavannen. Hier ist die Regenzeit schon deutlich länger und dann 11:23 kommen schließlich mit weiterer Annähung an den Äquator die Feuchtsawannen. Hier ist die Trockenzeit relativ kurz, was auch dazu führt, dass diese 11:32 Feuchtzawannen sich optisch kaum noch von den tropischen Regenwältern unterscheiden. Und dann sind wir auch schon am Equator, das heißt innerhalb 11:40 des Equatorialklimas. Und hier haben wir die besten Bedingungen für das Pflanzenwachstum. ganzjährig hohe Temperaturen mit wenig Schwankungen über 11:48 das Jahr. Es gibt ganzjährig hohe Niederschläge. Das heißt, weder bei der Temperatur noch beim Wasser gibt es irgendeinen Mangel. Und das erklärt 11:56 auch, warum die tropischen Regenwälder die artenreichsten Ökosysteme auf unserer Erde sind. Hier bedarf es einfach keinerlei Anpassung der 12:04 Vegetation an irgendwelche Mangelfaktoren. Wobei der Boden [musik] ist hier nicht besonders gut, aber das wäre jetzt ein anderes Thema. 12:14 Das was du hier siehst lässt sich spiegelverkehrt auch für die Südbkugel darstellen mit einer kleinen Ausnahme. Die borealen Nadelwäder sind hier die 12:22 einzige Vegetationszone, die es nur auf der Nordhalbkugel gibt. Auf der Südhabkugel gibt es dort, wo diese Vegetationszone vom Klima her auftreten 12:32 müsste, gar kein Festland. [musik] Deswegen fehlt sie. Fassen wir die Aussagen zu Temperatur und Niederschlag mal zusammen. Alles, 12:40 was du dir merken musst sind ein paar wenige Zahlen. Steigen wir mal ein mit der Temperatur. Bei Temperaturen unter 0° können Pflanzen nicht wachsen. Das 12:51 heißt, wenn kein Monat im Jahr über 0° CSUS kommt, dass dann ein Pflanzenwachstum generell nicht möglich ist. Dortherrscht dann Eiswüste. Sind 12:59 nur einige Monate unter 0° CSUS wird das Pflanzenwachstum zumindest in der Dauer beschränkt und man darf davon ausgehen, dass die Pflanzen, die dort wachsen, an 13:08 die entsprechende Kälte angepasst sind. Eine zweite Zahl, die du dir mehr kennen kannst, ist die 5° CSchwelle. Unterhalb dieser Temperatur herrscht 13:17 Vegetationsruhe. Die Vegetationsperiode beschreibt alle zusammenhängenden Monate, [musik] in denen die Temperatur oberhalb von 5° CSUS liegt. Je nach 13:27 Länge der Vegetationsperiode wachsen mehr oder weniger anspruchsvolle Pflanzen. Eine weitere Zahl, die du dir merken solltest, sind die 10° CSUS. Wenn 13:37 mindestens ein Monat im Jahr über 10° CSUS liegt, dann können auch Bäume wachsen. Ist das der Fall, dass es nur ein oder zwei Monate sind, sind das 13:46 überwiegend noch Nadelgehölze. Je mehr Monate im Jahr über den 10° CS liegen, desto eher finden sich auch Laubbäume. Und der Artenreichtum nimmt generell zu. 13:56 Beim Niederschlag kann man keine so klaren Grenzen definieren, weil die Menge an Niederschlag allein nichts darüber aussagt, wie viel Wasser dem 14:03 Pflanzen zur Verfügung steht, denn das hängt auch von der Temperatur ab. In warmen [musik] Gebieten verdunstet mehr Wasser, von daher würden höhere 14:11 Niederschlagsmengen nicht zwangsläufig zu einem höheren Wasserangebot für Pflanzen führen. Aber welche Aussagen kann man treffen? Man kann also die 14:19 Anzahl der Humitenmonate untersuchen und man kann sagen, wenn in einer Region null Homitemonate vorhanden sind, dass dann Pflanzenwachstum prinzipiell nicht 14:28 möglich ist, denn kein Niederschlag heißt auch keine Pflanzen. Ist die Anzahl der Homiden Monate gering, so bei zwei oder drei, dann würden sich 14:36 zumindest einige hochspezialisierte Pflanzen antreffen lassen. [musik] Mit der abnehmenden Zahl Arimonate und zunehmender Zahl Homidermonate [musik] 14:45 nimmt die Spezialisierung der Arten die Anpassung also an die Trockenheit weiter ab. Ein typisches Merkmal für eine solche Anpassung hatte ich mit der 14:53 Sukulenz bereits genannt. Sind 10 bis 12 Monate im Jahrhom, dann ist seitens des Niederschlags kaum eine Einschränkung vorhanden. Das heißt, bei entsprechend 15:03 hohen Temperaturen herrscht dort eine enorme Artenvielfalt, wie wir sie z.B. im tropischen [musik] Regenwald finden. Schauen wir uns abschließend mal zwei 15:12 ganz konkrete Beispiele an. Okay, wir schauen dazu mal hier auf diese Seite. Das ist climatecharts.net. Das ist auch die Seite, von der ich bereits die 15:21 ganzen anderen Klimadiagramme genommen habe. Den Link dazu packe ich dir wieder mit in die Beschreibung und ich pick mir jetzt hier mal was raus. Und zwar gehe 15:29 ich mal hier rein in den Osten Kanadas. Hier sind wir in Neufundland und ich kann mir hier einen Ort raussuchen. Ich nehme hier mal Grand 15:39 Falls, das gefällt mir. Und lass mir mal das Klimadiagramm anzeigen. Und da sehen wir hier zum einen vollhumides Klima, das heißt 12 Monate sind Humid. Das 15:51 heißt, seitens des Niederschlags dürfte es für Pflanzen keine Einschränkungen geben. Bei der Temperatur sieht das schon ein bisschen anders aus. Wir haben 15:58 von Dezember bis in den März hinein Temperaturen, die unter 0° CSUS liegen. Wir haben eine Vegetationsperiode, die na ja so 5 bis 6 Monate beträgt und wir 16:11 haben Temperaturen, die in der Spitze über 10° liegen und das für immer in 1 2 3 4 Monate. Das heißt, wir können hier mit Baummachstum rechnen. Die 16:22 vergleichsweise kurze Vegetationsperiode und die sehr kalten Winter lassen mich aber annehmen, dass hier Nadelwald zu finden sein wird. Wir dürften uns also 16:30 in der Zone des borealen Nadelwaldes befinden. Schauen wir mal nach. Als zweite Sache nehme ich hier mal die Dürke Atlas App. Und das ist eine Sache, 16:40 die gibt's für relativ wenig Geld kann man sich das leisten. Und hier haben wir wieder Neu Fundland ist ja auch beschrieben. Und wenn wir mal schauen 16:48 von der Signatur her, passt das gut? ist also hier boreale Zone, nördlicher Nadelwald. Genau das, was ich anhand des Klimadiagrammes auch beschrieben hatte. 16:59 So, zweites Beispiel. Ich suche mir mal was raus in Afrika und hier muss ich erstmal einen Punkt finden, den ich dann auch in der Vegetationskarte wiederfinde 17:08 [schnauben] und da bietet sich vielleicht das hier an. Das dürfte der Chatsee sein. Jawohl, das ist der Chatsee und ich klicke hier einfach mal 17:16 rein und lass mir für diese Region um den Schatzse herum mal das Klima anzeigen. Okay, ich mache das mal mit Balken. Na 17:24 ja, und da sieht man schon, dass die Temperatur hier auf keinen Fall ein limitierender Faktor ist. Wir haben alle Monate über 5, sogar über 10° CSUS. Das 17:33 heißt, hier müssten [musik] eigentlich Bäume wachsen, aber du siehst, der Niederschlag ist zu gering. Wir sehen, dass nur 3 Monate insgesamt Hum sind und 17:42 wenn wir uns mal die Summe der Niederschläge übers Jahr anschauen, dann ist das so wenig, dass das sogar deutlich weniger ist als in den 17:49 trockensten Orten in Deutschland und das bei viel höheren Temperaturen. Das heißt, wir können davon ausgehen, dass hier für die Vegetation denkbar 17:56 schlechte Bedingungen herrschen. Dennoch, ich hatte vorhin gesagt, dass so bei zwei bis drei Humiden Monaten durchaus spezialisierte Pflanzen wachsen 18:04 können. [musik] Die Vegetationsdichte wäre hier nicht sehr hoch und es gebe, wie gesagt, einige wenige angepasste Pflanzen, möglicherweise auch 18:12 Sukulenten. Und jetzt schauen wir mal in die DKEA Atlas App, was mir [musik] diese Karte hier dazu sagt. Den Schatzi kann ich hier schon erkennen. 18:23 Das hier dürfte er sein. Na ja, und wenn wir mal hier drüben schauen in der Legende, dann finden wir dieses Symbol hier. Sommerfeuchte Dornstrauch und 18:33 Sukulentensavanne. Na ja, wunderbar. Das passt doch. Mit ein wenig Übung kriegst du sicherlich auch hin, aus 18:40 Klimadiiagrammen Rückschlüsse auf die Vegetation ziehen zu können. Ich kann dir dazu auch diese beiden Seiten hier empfehlen. Climatecharts.net 18:48 und die Dürker Atlas App. Das ist wirklich preiswert. Kostet glaube ich um die 4 € im Jahr als Lizenz, also wirklich pro Jahr. Ich lasse dir die 18:56 Links zu beiden mal in der Beschreibung zurück. Lass mich gerne wissen, ob das Video dir an irgendeiner Stelle geholfen hat. Lass mir gerne auch einen Daumen 19:04 hoch da und auch ein Abo. Das würde mir weiterhelfen, auch den Kanal weiter zu entwickeln und weiter wachsen zu lassen. Ich hoffe, wir hören und sehen uns dann 19:12 in meinem nächsten Video wieder. Bis dahin.