Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Hochwasserwissen | Hochwasserschutz-Maßnahmen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 22 Zeilen
- Hochwasserereignisse haben in den letzten Jahre enorme Schäden und menschliches Leid verursacht. Daher ist es wichtig, bestehende Siedlungen und Ortschaften vor Hochwasser zu schützen.
- Eine neue Siedlung darf nur dort gebaut werden, wo keine oder nur eine geringe Hochwassergefährdung besteht. Die Häuser müssen so gebaut sein, dass sie bei einem Hochwasser keinen Schaden nehmen.
- Die Planung von Hochwasserschutzanlagen baut auf Erfahrungswerte auf und auf auf Simulationen des Abflussgeschehens.
- Es gibt unterschiedliche Strategien, bestehende Siedlungen im Hochwasserabflussbereich zu schützen.
- Bei einer Absiedelung werden die Gebäude im Hochwasserabflussbereich abgetragen und in hochwassersicherer Lage neu errichtet - das ist der beste Hochwasserschutz.
- Natürlich ist das nicht überall möglich. Dann können oberhalb der betroffenen Siedlung sogenannte Rückhaltebecken gebaut werden.
- Dabei wird das Wasser mit einem Damm oder einer Mauer aufgestaut. Man läßt nur soviel Wasser nach unten weiterfließen, wie das vorhandene Flussbett verträgt.
- Ohne dass die Siedlung Schaden nimmt. Auf diese Art und Weise wird die Hochwasserwelle gedämpft.
- Eine weitere Massnahme, zum Schutz von Siedlungen ist das Vergrößern des Flussquerschnitts. Dazu verbreitert man das Flussbett.
- Der Fluss hat dann mehr Platz. Das hat auch Vorteile für die Lebewesen an und im Wasser.
- Flutmulden sind Vertiefungen im Gelände, die im Regelfall trocken sind, und wie sie aber im Ereignisfall das Hochwasser an den zu schützenden Objekten vorbeileiten.
- Sowohl für die Verbreiterung des Flussbetts als auch für Flutmulden braucht man auch wirklich große Flächen.
- Diese stehen, gerade im Siedlungsraum, oftmals nicht zur Verfügung. Wenn wenig Platz vorhanden ist, können Hochwasserschutzmauern und -dämme errichtet werden.
- Dadurch wird der Querschnitt vom Fluss größer gemacht. Und so werden Überflutung von Siedlungen verhindert.
- Mobile Hochwasserschutzwände werden nur im akuten Hochwasserfall aufgebaut. Das ist mit gewaltigem Zeit- und Personalaufwand verbunden.
- Dabei ist die frühzeitige Vorwarnung und genug Vorlaufzeit wichtig. Nur so kann der mobile Hochwasserschutz rechtzeitig aufgestellt werden.
- Allerdings ist das nicht bei allen Flüssen möglich. Bei manchen ist die Zeit zwischen der Warnung und dem Eintreffen von Hochwasser zu kurz.
- Hochwasserschutzdämme, -deiche oder -Mauern müssen ständig Instand-gehalten werden. Und natürlich müssen sie im Hochwasserfall ständig kontrolliert werden.
- Nur so erkennt man die Gefahr von einem Schaden und kann entsprechende Verteidigungsmaßnahmen ergreifen. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel die Feuerwehren
- als Unterstützung für die Anlagenbetreiber. Ein Schaden oder ein Bruch im Damm Oft hat oft mit dem Aufbau des Damms oder dem Untergrund zu tun.
- Daher ist es wichtig sich vorher über die Beschaffenheit von Dämmen ein Bild zu verschaffen. VORSICHT: Einen 100% Schutz vor Hochwasser gibt es nicht.
- Und in allen Fällen gilt, Vorbereitung ist alles und kann Menschenleben schützen. Mehr Informationen zum Thema Hochwasser und weiterführende Videos finden Sie auf www.hochwasserwissen.info
Zum Nachlesen
HochwasserHochwasser (wissenschaftlich/mathematische Abkürzung HQ aus „Hoch“ und Abfluss-Kennzahl Q) wird der Zustand von Gewässern genannt, bei dem ihr Wasserstand …
JahrhunderthochwasserUnter 100-jährliches Hochwasser, Jahrhundert-Hochwasser oder Jahrhundertflut versteht man die Pegelhöhe (HW 100 = Wasserstand bei einem 100-jährlichen …