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Hochwasserwissen | Hochwasserschutz-Maßnahmen

Hochwasserwissen4:34 3.795 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. Hochwasserereignisse haben in den letzten Jahre enorme Schäden und menschliches Leid verursacht. Daher ist es wichtig, bestehende Siedlungen und Ortschaften vor Hochwasser zu schützen.
  2. Eine neue Siedlung darf nur dort gebaut werden, wo keine oder nur eine geringe Hochwassergefährdung besteht. Die Häuser müssen so gebaut sein, dass sie bei einem Hochwasser keinen Schaden nehmen.
  3. Die Planung von Hochwasserschutzanlagen baut auf Erfahrungswerte auf und auf auf Simulationen des Abflussgeschehens.
  4. Es gibt unterschiedliche Strategien, bestehende Siedlungen im Hochwasserabflussbereich zu schützen.
  5. Bei einer Absiedelung werden die Gebäude im Hochwasserabflussbereich abgetragen und in hochwassersicherer Lage neu errichtet - das ist der beste Hochwasserschutz.
  6. Natürlich ist das nicht überall möglich. Dann können oberhalb der betroffenen Siedlung sogenannte Rückhaltebecken gebaut werden.
  7. Dabei wird das Wasser mit einem Damm oder einer Mauer aufgestaut. Man läßt nur soviel Wasser nach unten weiterfließen, wie das vorhandene Flussbett verträgt.
  8. Ohne dass die Siedlung Schaden nimmt. Auf diese Art und Weise wird die Hochwasserwelle gedämpft.
  9. Eine weitere Massnahme, zum Schutz von Siedlungen ist das Vergrößern des Flussquerschnitts. Dazu verbreitert man das Flussbett.
  10. Der Fluss hat dann mehr Platz. Das hat auch Vorteile für die Lebewesen an und im Wasser.
  11. Flutmulden sind Vertiefungen im Gelände, die im Regelfall trocken sind, und wie sie aber im Ereignisfall das Hochwasser an den zu schützenden Objekten vorbeileiten.
  12. Sowohl für die Verbreiterung des Flussbetts als auch für Flutmulden braucht man auch wirklich große Flächen.
  13. Diese stehen, gerade im Siedlungsraum, oftmals nicht zur Verfügung. Wenn wenig Platz vorhanden ist, können Hochwasserschutzmauern und -dämme errichtet werden.
  14. Dadurch wird der Querschnitt vom Fluss größer gemacht. Und so werden Überflutung von Siedlungen verhindert.
  15. Mobile Hochwasserschutzwände werden nur im akuten Hochwasserfall aufgebaut. Das ist mit gewaltigem Zeit- und Personalaufwand verbunden.
  16. Dabei ist die frühzeitige Vorwarnung und genug Vorlaufzeit wichtig. Nur so kann der mobile Hochwasserschutz rechtzeitig aufgestellt werden.
  17. Allerdings ist das nicht bei allen Flüssen möglich. Bei manchen ist die Zeit zwischen der Warnung und dem Eintreffen von Hochwasser zu kurz.
  18. Hochwasserschutzdämme, -deiche oder -Mauern müssen ständig Instand-gehalten werden. Und natürlich müssen sie im Hochwasserfall ständig kontrolliert werden.
  19. Nur so erkennt man die Gefahr von einem Schaden und kann entsprechende Verteidigungsmaßnahmen ergreifen. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel die Feuerwehren
  20. als Unterstützung für die Anlagenbetreiber. Ein Schaden oder ein Bruch im Damm Oft hat oft mit dem Aufbau des Damms oder dem Untergrund zu tun.
  21. Daher ist es wichtig sich vorher über die Beschaffenheit von Dämmen ein Bild zu verschaffen. VORSICHT: Einen 100% Schutz vor Hochwasser gibt es nicht.
  22. Und in allen Fällen gilt, Vorbereitung ist alles und kann Menschenleben schützen. Mehr Informationen zum Thema Hochwasser und weiterführende Videos finden Sie auf www.hochwasserwissen.info

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