Die antiken Ursprünge der Olympischen Spiele - Armand D'Angour Bleib neugierig — TED-Ed https://www.youtube.com/watch?v=EoieDtGx4fs Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Übersetzung: Gergely Turi Lektorat: Nadine Hennig Es hat Tausende von Jahren gedauert, 0:14 bis das, was als Teil eines religiösen Festes zu Ehren des griechischen Gottes Zeus begann, 0:18 in der kleinen griechischen Stadt Olympia, zum größten Sportereignis der Welt wurde. 0:26 Dessen Anfang im Jahre 776 v. Chr. wurde zur Grundlage des ersten griechischen Kalenders, 0:32 in dem man die Zeit in Zeiträume von vier Jahren teilte, die man Olympiaden nannten. Was könnte das sein? 0:38 Die Rede ist natürlich von den Olympische Spielen. Wettkämpfe spornten zu vorzüglichen Leistungen an, so die alten Griechen. 0:46 Außer Sportwettkämpfen wurden auch Wettbewerbe für Musik, Gesang und Dichtung abgehalten. 0:51 Man kann darüber in klassischen literarischen Werken lesen, zum Beispiel in Homers "Ilias" und Vergils "Aeneis". 0:58 Sogar mythologische Helden wussten manchmal gute Wettbewerbe zu schätzen. Stimmt's? 1:04 Bei den ersten 13 Spielen war der 200-m-Lauf der einzige Wettbewerb bei den Olympischen Spielen der Antike. 1:11 Aber mit der Zeit haben neue, aufregende Wettkämpfe, wie Boxen, 1:15 Wagen- und Maultierrennen, und sogar ein Wettlauf in voller Rüstung 1:22 viele hoffnungsvolle Wettkämpfer ins olympische Stadion gelockt. Die Kombination aus Laufen, 1:28 Weitsprung, Ringen, 1:31 Speerwurf und Diskuswurf, 1:34 bekannt als "Pentathlon" [Fünfkampf], hat Weltklasse-Wettkämpfe inspiriert, 1:38 und das Pankration, der Allkampf, ein gnadenloser Kampfsport, bei dem außer Beißen und Blenden alles erlaubt war, 1:45 sorgten dafür, dass nur die stärksten Männer zu Siegern wurden. Und das waren sie auch. 1:50 Niemand übertrifft Corebus, den Bäcker, den man im Jahre 776 v. Chr. zum ersten olympischen Sieger kürte. 1:59 Nie vergessen wir Orsippus von Megara, der Sieger von 720 v. Chr., der sich beim Rennen den Lendenschurz vom Leibe riß, 2:09 was zur Tradition führte, bei den Wettkämpfen nackt anzutreten. Eine bessere Glückssträhne hat es nie gegeben. 2:16 Aber alles Gute hat sein Ende. Im Jahre 391 n. Chr. 2:22 verbot der christliche Kaiser Theodosius die heidnischen Bräuche und die Welt musste sich von den Olympischen Spielen verabschieden. 2:31 Aber genau wie bei den ersten Athleten des Allkampfs, die sich nicht unterkriegen ließen, 2:36 gingen 1500 Jahre später, im Jahr 1896, die modernen olympischen Spiele in Athen, in Griechenland, wieder los. 2:45 Heute bringen die Sommer- und Winterspiele Tausende von internationalen Weltklasse-Athleten zusammen, 2:53 wofür sich zig Milliarden Fans zum größten Sportereignis der Welt versammlen. Citius, Altius, Fortius. [Schneller, höher, stärker] 3:02 Ein dreifaches Hoch auf die Olympischen Spiele.