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Verdauungssystem - Wie funktioniert's?

schoolseasy3:04 295.002 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 30 Zeilen
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  1. Ein Salat, dicht gefolgt von einem Süppchen, anschließend ein leckeres Hauptgericht, vielleicht ein halbes Hähnchen oder Fisch mit Spargel oder auch rein vegetarisch.
  2. Und zu guter Letzt noch ein Dessert. Ein Eis vielleicht?
  3. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, ein Stück Kuchen passt auch noch. So, und nun sind wir satt.
  4. Zeit für ein Päuschen. Pah!
  5. Von wegen. Jetzt geht es erst richtig los.
  6. Unsere Verdauung wird aktiv. Unser Verdauungssystem ist für uns absolut überlebenswichtig.
  7. Zum einen, weil dafür gesorgt wird, dass das, was wir essen, früher oder später auch wieder aus uns raus kommt, zum anderen, weil wir nicht nur zum Vergnügen essen.
  8. Aber der Reihe nach. Die Verdauung beginnt im Mund.
  9. Hier sorgen wir dafür, dass unsere Nahrung zerkleinert wird. Das machen wir mit unseren Zähnen wobei uns unser Speichel hierbei behilflich ist.
  10. Es entsteht ein glitschiger Brei, den wir nun durch Schlucken durch die Speiseröhre in den Magen befördern.
  11. Damit ist für uns der leckere Teil erledigt. Wir können uns anderen Dingen zuwenden, während unser Körper von selbst die Verdauung fortsetzt.
  12. Der Magen macht nun weiter und macht den Nahrungsbrei noch breiiger. Im Magen befindet sich nämlich die Magensäure.
  13. Sie zerkleinert unser Essen noch mehr. Das dauert nun allerdings je nach Essen ein paar Stunden.
  14. Damit sich der Magen nicht aus versehen selbst zerkleinert, ist er durch die Magenschleimhaut, einer Schutzschicht, die sich an den Wänden des Magens befindet, geschützt.
  15. Aus unserem leckeren Menü ist mittlerweile also ein echter Einheitsbrei geworden und dieser wandert nun in den Darm.
  16. Los geht es im Dünndarm. Auch hier wird nochmal zerkleinert, was noch weiter zerkleinert werden kann.
  17. Außerdem wird dieser Brei nun nach Nährstoffen durchsucht, also nach den Dingen in der Nahrung, die für unseren Körper wichtig sind.
  18. Vitamine, Fette, Kohlenhydrate und andere Nährstoffe kommen dabei zum Vorschein. Im Dünndarm werden sie aus dem Brei gefiltert und an das Blut weitergegeben, sodass unser
  19. Körper diese Nährstoffe auch nutzen kann. Wenn das geschehen ist, wird dem Brei das Wasser entzogen, denn davon braucht unser
  20. Körper am Tag eine ganze Menge. Was von unserem leckeren Essen noch übrig ist, gelangt jetzt in den Dickdarm.
  21. Er heißt so, weil der Brei hier nun wieder eingedickt wird - und weil er dicker ist als der Dünndarm.
  22. Dazu wird fast das gesamte restliche Wasser entzogen, das sich noch im Brei befindet. Was jetzt noch übrig ist, ist gar nicht mehr so breiig und wird ganz an das Ende des Darms,
  23. in den sogenannten Mastdarm geschoben. Tja, und wenn der voll ist, müssen wir auf die Toilette und - naja, ihr wisst ja, was
  24. dann kommt. Essen macht also nicht einfach nur Spaß und schmeckt gut, es ist für uns auch sehr wichtig,
  25. da wir so den größten Teil der Nährstoffe aufnehmen, die wir zum Leben brauchen. Erstaunlicherweise können wir trotzdem mehrere Wochen ohne Essen überleben.
  26. Unser Körper hat nämlich genügend Speicherplatz und kann darum auch mal eine Weile ohne Essen auskommen.
  27. Aber schöner ist es natürlich, wenn man nicht hungrig ist. Apropos.
  28. Weil sich unser Magen die ganze Zeit bewegt und niemals wirklich leer ist, knurrt er, wenn wir Hunger haben.
  29. Dann nämlich befindet sich zwar keine Nahrung mehr in ihm, sehr wohl aber Luft und Wasser und wenn sich der Magen dann bewegt, macht dieses Luft-Wasser-Gemisch Geräusche.
  30. Wer es los werden will, der muss etwas essen.

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