Überblick über das unspezifische und spezifische Immunsystem -- Immunologie -- AMBOSS Video AMBOSS DE https://www.youtube.com/watch?v=Bh0tXvFFqxA Transkript (automatisch erstellt) 0:02 täglich kommen wir mit zahllosen krankheitserregern in kontakt und werden dennoch nur selten krank 0:07 doch wie kann der körper diese pathogene erkennen und bekämpfen das wollen den folgenden schritt für schritt besprechen 0:14 einen ersten mechanischen schutz bieten bereits die haut und die schleimhäute in den atemwegen dienen zudem schleim 0:22 kino zilien bewegungen und der hosen reflex als schutzmechanismen auch die körpersekrete helfen bei der abwehr von 0:29 krankheitserregern so enthält unter anderem der speichel lysozym welches die zellwände von 0:34 grampositiven bakterien zerstören kann die magensäure schafft wiederum im magen für die meisten bakterien ein erreger 0:41 unfreundliches milieu auch die bakterien der natürlichen flora der haut und schleimhäute verdrängen und bekämpften 0:48 krankheitserreger gelingt es einem erreger dennoch in den körper einzudringen ist er auf weitere aktive 0:54 abwehr mechanismen des immunsystems angewiesen zunächst werden die zellen des 0:59 unspezifischen immunsystems aktiv bestimmte reize wie zum beispiel eine gewebe schädigung lösen eine 1:05 entzündungsreaktion aus dadurch werden weiße blutkörperchen insbesondere granulozyten und makrophagen angelockt 1:12 sie dringen nun aus den angrenzenden blutgefäßen in das geschädigte gewebe ein 1:16 viele pathogene enthalten bestimmte wiederkehrende muster anhand derer sie vom körper als fremd erkannt werden 1:22 können dazu gehören zum beispiel lipopolysaccharide als bestandteil der äußeren zellwand von gram negative 1:28 bakterien diese merkmale bezeichnet man auch als pensionist schild moleküle patterns oder abgekürzt bams sie sind 1:37 insofern unspezifisch als dass die kennzeichnend für diverse subtypen der pathogene sind die durch die entzündung 1:43 angelockten granulozyten und makrophagen erkennen über sogenannte pattern recognition receptors kurzpass diese 1:50 camps der krankheitserreger die carol oates hüten sie ziehen ihren daraufhin toxische substanzen um die bakterien zu 1:57 bekämpfen die makrophagen fressen die bakterien paco zitieren sie also außerdem 2:02 aktivieren die pens das komplementsystem das komplementsystem besteht aus vielen verschiedenen proteinen die zunächst in 2:10 aktiv im gewebe und im blut zirkulieren durch pathogene werden sie aktiviert und lösen eine reaktions kaskade aus 2:17 diese führt zu drei effekte erstens werden weitere weiße blutkörperchen angelockt die die entzündung stimulieren 2:24 zweitens markieren die complement faktoren die pathogene durch diese sogenannte option ehrung wird die pose 2:31 erleichtert und bei einigen erregern sogar überhaupt erst ermöglicht und drittens entsteht durch diese kompliment 2:38 kaskade der membran angriffs komplex kurzweg der insbesondere gramnegative bakterien durch poren bildung direkt 2:45 unschädlich machen kann zusätzlich zum unspezifischen immunsystem wird auch noch das 2:50 spezifische immunsystem aktiviert dessen reaktionen beginnen etwas später und laufen dann auch erst relativ langsam an 2:57 durch seinen hohen spezialisierungsgrad ist es allerdings in der lage besonders effektiv das eingedrungene pathogen zu 3:03 bekämpfen und so eine ausbreitung zu verhindern die schnittstelle zwischen dem 3:09 unspezifischen und dem spezifischen immunsystem sind die antigen präsentierenden zellen zu denen unter 3:15 anderem die makrophagen und dendritischen zellen zählen diese zellen können bestandteile der 3:20 krankheitserreger sogenannte antigene aufnehmen weiter prozessieren und auf ihrer zelloberfläche durch mhc moleküle 3:28 die sogenannten hauptpiste kompatibilitäts komplexe präsentieren dadurch wird das spezifische immunsystem 3:34 aktiviert wie genau makrophagen und dendritischen zellen die antigene präsentieren kannst du dir in unserem 3:40 video zur antigen präsentation via m hat sie anschauen die entscheidenden zellulären vertreter 3:46 des spezifischen immunsystems sind die t und b zellen sie zirkulieren im blut finden sich aber auch in sympathischen 3:54 geweben wie den lymphknoten johnson oder in der mooser des darms ihre immunreaktion wird über die 4:01 antigene ausgelöst erst bei kontakt mit genau dem antigen das spezifisch für ihren rezeptor ist 4:07 werden sie aktiviert zunächst gehen wir auf die t zellen ein von denen es zwei hauptgruppen gibt 4:13 anhand ihrer oberflächenproteine werden sie ihnen cd4 positiven und cd8 positiven t zellen unterteilt 4:21 die cd4 positiven t zellen werden auch t helfer zellen genannt sie aktivieren makrophagen und 4:27 granulozyten oder helfen bei der aktivierung der b-zellen die cd8 positiven zytotoxischen t-zellen töten 4:35 virus befallene zellen oder tumorzellen ab schauen wir uns einmal die cd4 positiven t zellen genauer an 4:42 eine dendritische zelle präsentiert über ihm hat sie zwei rezeptoren das aufgenommene antigen auf ihrer 4:48 oberfläche zahllosen cd4 positiven t zellen eine passende cd vier positive t zelle bindet mit ihrem für das eine 4:57 antigen spezifischen t zell rezeptor und weiteren hilft ihnen an die dendritische zelle über eine ausschüttung von 5:04 botenstoffen den sogenannten zytokinen wird nun die cd4 positiven t zelle zur proliferation angeregt je nach 5:11 pathogenen differenziert sich die cd4 positiven t zelle dabei in unterschiedliche t zell subtypen 5:18 grundsätzlich können unterschiedliche t helferzellen regulatorische t zellen und im verlauf t gedächtniszellen entstehen 5:25 eine besondere gruppe sind aber die follikulärem t helferzellen kurz etf haarzellen sie sind wichtig zur 5:33 aktivierung der b zellen auf sie kommen wir später noch einmal zurück die regulatorischen t zellen verhindern eine 5:39 überschießende immunantwort die gedächtniszellen verbleiben jahre lang im körper und können bei einer erneuten 5:45 infektion mit genau demselben erreger für eine schnellere reaktion des spezifischen immunsystems sorgen 5:51 je nach eingedrungenen pathologien gibt es noch weitere t helferzellen die mittel süd ihnen die zellen der 5:57 unspezifischen immunabwehr aktivieren neben den cd4 positiven t zellen können auch cd8 positiven t zellen aktiviert 6:05 werden diese zytotoxischen t-zellen werden durch antigen präsentationen nicht wie 6:11 die cd4 positiven t zellen über mhc zwei sondern über mhc 1 aktiviert die zytotoxischen t-zellen erkennen eine 6:20 virus befallene oder eine entartete zellen und lösen wir den programmierten zelltod aus die sogenannte apoptose 6:27 nun kommen wir zu den b zellen die krankheitserreger mit antikörpern bekämpfen können 6:32 b zellen können antigene auf zwei wegen erkennen einerseits können sie präsentierte 6:38 antigene erfassen darüber hinaus können sie antigene aber auch direkt ohne präsentation erkennen 6:44 hat eine b zelle das zu ihrem individuellen b10 rezeptor passende antigen gefunden präsentiert sie ist 6:50 daraufhin selbst über mhc 2 wird dieses antigen wiederum durch eine passende zuvor entstandene tfh zell 6:58 erkannt bindet diese mit ihrem t zell rezepte und hilfs proteinen an die b zellen 7:04 erst nach dieser doppelten überprüfungen wird die b zellen durch zytokine aktiviert und beginnt zu kooperieren 7:10 es entstehen dabei gedächtniszellen und plasmazellen die b gedächtnis zelle ist wie schon zuvor die t gedächtniszellen 7:17 für eine schnellere immunantwort bei erneuter infektion zuständig die plasmazellen produziert antikörper 7:23 die genau zu dem antigen des krankheitserregers passen zunächst entstehen igm antikörper später 7:30 angeregt durch die helfer zellen hoch affine ige antikörper oder weitere den besonderen bedürfnissen angepasste 7:37 antikörper die antikörper binden nun an die eingedrungene krankheitserreger die ent strecke sehr spezifische 7:44 immunantwort besteht aus drei teilen erstens kann die bindung der antikörper allein schon pathogene unschädlich 7:50 machen zweitens führt diese bindung durch optimierung zu einer effektiveren 7:55 facussé pose drittens wird wieder das komplementsystem aktiviert wie schon zuvor erwähnt können so über den 8:01 membranen angriffs komplex die krankheitserreger direkt zerstört werden es werden aber auch weitere leukozyten 8:07 angelockt und wiederum die pathogene optioniert fassen wir zum ende noch einmal die wichtigsten fakten zur 8:14 immunantwort zusammen das unspezifische immunsystem ist für die grobe erkennung und schnelle erste reaktion auf ein 8:20 pathogen zuständig die antigen präsentierenden zellen aktivieren das spezifische immunsystem und stellen so 8:27 eine verbindung zwischen unspezifische spezifischen immunsystem her dass spezifische immunsystem ermöglicht 8:34 mittels antikörper und zytotoxischen t-zellen eine hocheffektive wenn auch später einsetzende bekämpfung der 8:41 krankheitserreger dafür kann es dank seiner gedächtnisfunktion bei einer erneuten 8:45 infektion besonders schnell reaktiviert werden das komplementsystem spielt dabei an 8:50 zwei punkten eine wichtige rolle erstens ist es eine einleitung der unspezifischen immunantwort beteiligt 8:56 zweitens ist es teil der gemeinsamen and strecke von spezifischer und und spezifische immunantwort und 9:03 spezifisches und spezifisches immunsystem sind also vielfältig miteinander verknüpft