STEUER auf PAKETE im Online-Handel: "Das ist der Einstieg in den Wahlkampf" WELT Nachrichtensender https://www.youtube.com/watch?v=Au6a05wTtMM Transkript (automatisch erstellt) 0:00 internethändler gehören zu den großen gewinnern der korona pandemie und der stationäre einzelhandel der rutscht immer tiefer in die krise 0:07 darum plant die unionsfraktion im bundestag künftig pakete im online-handel zu besteuern und so den gebeutelten unternehmen in den 0:14 innenstädten unter die arme zu greifen in einem grundsatzpapier wird demnach für internethändler eine paket gebühr gefordert die sich in der höhe nachdem 0:21 bestellwert richtet diese soll den einzelhandel dann vor ort unmittelbar entlasten die abgabe könnte zu höheren preisen beim shoppen im netz führen 0:32 wir sprechen darüber mit christoph wenk-fischer der hauptgeschäftsführer vom bundesverband e commerce und versandhandel guten tag hätte schaffen 0:41 ich grüße sie nun also das shoppen im internet könnte teurer werden was sagen sie dann zu diesem vorstoß ich finde erst mal dass dies ein zeichen 0:53 für den einstieg in den wahlkampf ist die forderung ist nichts anderes als einen ablenken der politik der ist in der krise nichts anderes eingefallen als 1:00 mit der gießkanne geld auszuschütten und jetzt möchte sie eine umverteilung vornehmen möchte innovation bestrafen möchte ein zögern belohnen 1:08 in einer begründung heisst das auch mit den einnahmen wird der online handel an den kosten von ihm benutzte kommunaler infrastruktur beteiligt welche kommunale 1:17 infrastruktur genutzt der online-handel denn ja das ist eine frage die wir uns natürlich auch stellen denn es gibt eine aktuelle untersuchung ein prozent der 1:26 innerstädtischen verkehr ist überhaupt nur durch e commerce verursacht das großen lieferverkehr für den stationärhandel das sind die verkehre 1:34 die privatleute unternehmen um in die stadt zu fahren mit ihrem pkw und ähnlich ist also e commerce ist im grunde über noch marginal was sich 1:41 angekommen an verkehren angeht und an infrastruktur es ist eher so dass wir viele infrastruktur schaffen als e commerce 1:46 und das auch gerade auf dem flachen land dort wo logistikzentrum entstehen wo sich viele schon zurückgezogen haben aus strukturschwachen gebieten dann schaffen 1:54 wir arbeitsplätze das waren schon erwähnt durch die einzelhandel durch die krise ist der einzelhandel natürlich stark getroffen 2:00 aber auch schon vor corona gab es dort große probleme sterben der innenstädte ist aus ihrer sicht der stadt immer stationäre einzelhandel eine 2:10 aussterbende gattung nein wir glauben die zukunft ist ein nahtloses einkaufen natürlich wird es 2:16 auch noch leben geben aber die prozesse die dahinter liegen die müssen e commerce prozesse sein und dafür ist es ganz wichtig dass die händler die das 2:23 noch nicht gemacht haben sich jetzt mit dem thema ernsthaft beschäftigen die situation die wir gerade haben hat sich keiner gewünscht diese pandemie mit 2:30 charme und allem aber was war passiert ist etwas was seit 25 jahren den so lange gibt es e commerce schon absehbar ist 2:36 und da muss dringend jetzt nachgeholt werden nachgeholt werden was konkret wäre da ihr vorschlag na ja es gibt eine ausbildungsberufs kaufleute im 2:46 e-commerce es gibt die möglichkeit sich fortzubilden weiterzubilden es gibt die möglichkeit sich zu vernetzen es gibt marktplätze lokale es gibt 2:53 internationale man muss einfach nur starten damit und wir merken jetzt wie kreativ viele einzelhändler auch schon im schatten sind 2:59 es reicht ja schon mal damit anzufangen der telefonnummer oder eine internetadresse in die e mail adresse als schaufenster zu schreiben und zu 3:05 sagen die sind noch da wir können liefern bitte melde dich bei uns und dann können wir die versorgung das sind kleine möglichkeiten des 3:12 einstiegs und das weiter auszubauen das ist genau das gebot der stunde sehen wir mal an dieser vorschlag hat tatsächlich erfolg und wird dann auch 3:20 umgesetzt angenommen sie würden dann auch tatsächlich zur kasse gebeten spürt dass am ende der kunde wird es für den kunden land teurer 3:27 das können wir nicht prognostizieren als verband aber grundsätzlich ist diese forderung unfug denn sie trifft ja nicht nur diejenigen die reinen online handeln 3:35 das gros der pakete sind die pakete die auch gerade in die stationäre handel gehen so genannte b to b verkehre also auch diese ganzen infrage ist überhaupt 3:42 noch nicht klar das scheint mir sehr unausgegoren zu sagen und man eben schnell runter geschrieben zu sein gucken was uns mal in ruhe anderen kann 3:48 man darüber diskutieren christoph wenk fischer ich bedanke mich ganz herzlich für das gespräch einen schönen sonntag noch 3:55 bleiben sie gesund