Koevolution Ixis Crash-Kurs fürs Bio-Abi https://www.youtube.com/watch?v=AdRuat8rapc Transkript (automatisch erstellt) 0:00 [Musik] hallo und herzlich Willkommen zu meinem Kurs bioxi wir sind in dem Basiskonzept 0:09 Strukturen Funktionen auf der Systemebene 4 den Ökosystem und hier wollen wir uns heute beschäftigen mit 0:16 der ökologischen Nische und dabei insbesondere mit dem mit der Problematik Koevolution ich finde das ist ein sehr 0:24 sehr spannendes Thema Kooperation ihr seht hier schon wir wollen heute drei Organismen betrachten und zwar eine 0:31 Pflanze dann Blattläuse und die Marienkäfer welche von den Blattläusen nehmen und wie die sich in der Evolution 0:41 gegenseitig beeinflusst haben denn Kur Evolution ist ein Prozess bei dem zwei oder mehr Arten durch eine gemeinsame 0:48 evolutionäre Geschichte eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen 0:55 angepasst halten die eine Art im Laufe der Zeit entwickelt können jetzt dazu führen dass ich auch andere Arten 1:02 anpassen müssen um ihre Beziehung aufrecht zu erhalten und von ihr zu profitieren dazu haben wir dieses Schema 1:09 angepasst hätten bringen Vorteile beim Überleben und das wollen wir uns jetzt ein bisschen genauer anschauen 1:16 fangen wir damit an das Pflanzen zum Beispiel gegen ihre Parasiten Abwehrmechanismen entwickelt haben zum 1:25 Beispiel könnten sich Protein entwickelt haben die für diese Insekten die da auf den Blättern knabbern ein bitteren 1:33 Geschmack verursachen das ist natürlich durch Zufall durch eine Mutation und diese bittere Geschmack hätte dann zur 1:42 Folge dass weniger von diesen Tieren dort knabbern andererseits könnte es dann bei den Tieren wiederum dazu kommen 1:50 dass ich bei ihnen Enzyme entwickeln die diese bitteren Geschmack vorher abbauen so dass sie ihn nicht mehr wahrnehmen 1:58 das würde zur Folge haben dass sie sich dann schneller vermehren deshalb das viele Blattläuse mit dieser Mutation da 2:07 sind und nun haben wir noch einen dritten Faktor nämlich den Predator hier in dem Fall jetzt ein Marienkäfer der 2:14 Blattläuse frisst und der würde natürlich nun diese sich vermehrten Blattläuse gerne aufnehmen und fressen 2:21 und damit wiederum die Anzahl an solchen Blattläusen reduzieren daraufhin könnte sich nun bei den 2:31 Blattläusen wiederum eine Mutation entwickeln die zu einer Tarnung führt der Marienkäfer wurde natürlich nur die 2:39 fressen die hier besonders gut sehen kann das nennen wir dann Selektion das heißt jetzt würden die gelben gefressen 2:45 werden die Grünen könnten sich relativ gut vermehren und dementsprechend diese Trennung sich dann durchsetzen es gibt 2:53 ja nun wirklich verschiedenste Möglichkeiten der Abwehrmechanismen die Pflanzen entwickelt haben zum Beispiel 2:58 Giftstoffe es wäre eine andere und wenn sich jetzt Giftstoffe entwickeln dann werden natürlich viele der Insekten 3:06 sterben aber möglicherweise eben ein oder zwei der Blattläuse haben jetzt wieder 3:14 etwas entwickelt welches diese Giftstoffe abbaut also Enzyme zu Entgiftung und die würden halt überleben 3:21 könnten sich dann wieder vermehren und dementsprechend dann vor allen Dingen Blattläuse da sein die gegen diese 3:28 Giftstoffe immun sind verallgemeinert können wir also sagen Interaktionen zwischen diesen Arten 3:33 können sich auch verschiedene Aspekte wie Anatomie Physiologie Verhaltensweisen und auch ihre Umwelt 3:41 auswirken wenn wir uns jetzt dieses Schema noch mal anschauen da sehen wir ja auch noch andere angepasstheiten zum 3:47 Beispiel diese stacheligen Blätter dazu habe ich hier diesen stachelig für euch mal mitgebracht und hier kann man diese 3:55 Stacheln direkt an dem Blatt Adern dort nämlich wo die Blattläuse besonders gerne den 4:01 zuckerhaltigen Saft des Flo ebens heraus saugen und diese Stacheln wirken natürlich gegen viele Insekten aber 4:11 angepasst halten die jetzt bei den Pflanzenfressern bei den Herbivoren entwickelt werden sind zum Beispiel 4:18 härtere Gebisse das können wir jetzt hier sehen durch diese Entwicklung dieser stacheligen Wetter können 4:24 Pflanzen natürlich das Risiko von Fraßschäden verringern und dadurch gibt es verschiedenste Möglichkeiten diese 4:31 Stacheln könnten unterschiedlich geformt sein könnten unterschiedliche Größe haben 4:36 oder sie könnten eine deutlich engere Verteilung der Stacheln auf den Blättern haben gleichmäßig oder ungleichmäßig in 4:45 bestimmten Bereichen da wo die Herve one vielleicht besonders gern daran rumlagen und da könnten eben mehr Stacheln sein 4:51 die Dicke und die Härte des Blattes könnte sich verändern also zusätzlich zu den Stacheln könnte auch noch der 4:57 die Blattoberfläche durch bestimmte Proteine verstärkt werden ebenfalls eine Anpassung könnte sein dass sich das die 5:05 Farbe und das Muster oder Blätter verändert und damit die Herbivoren dort vielleicht diese 5:14 nicht mehr so gut sehen aus der Luft solche Möglichkeiten sind Sie anpassen angepasst hätten die also Pflanzen 5:20 entwickeln können und daraufhin könnten im herbe bohren zum Beispiel härtere Kiefer oder Gebisse entwickeln oder sie 5:28 könnten Möglichkeiten finden diese Stacheln zu zerkauen und zu zerschneiden sie könnten 5:33 auch ihr Verhalten ändern indem sie zum Beispiel wenn jetzt an bestimmten Stellen eben weniger Stahl sind dann 5:39 gezielt nach diesen Stellen suchen die wahrscheinlichere Situation ist aber die dass diese Veränderung der Pflanzenart 5:47 tatsächlich erstmal zur Folge dass die herbeuren einfach auch andere Pflanzenarten suchen die eben keine 5:53 Stacheln haben das natürlich dann der Pflanzenart zum Vorteil gereicht die jetzt diese Veränderung hatte und das 6:00 wäre dann eben die Besiedlung einer neuen ökologischen womit wir wieder bei unserem Thema wären 6:09 ich hoffe es hat euch wieder etwas Spaß gemacht und wir sehen uns bald wieder ganz viel Erfolg und alles Gute 6:17 [Musik]