Einfluss des Menschen auf Ökosysteme – ALLES für das Abitur 2026 erklärt selbstorientiert https://www.youtube.com/watch?v=9GuJAI5K6_Y Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Und damit ganz herzlich willkommen hier zu einem weiteren Video von Selbstorientiert. Wir nehmen euch heute mit auf die Reise Richtung Biologie. Wir 0:07 gucken uns die Oberstufen Biologie bzw. natürlich auch im Vergleich mit der Geografie an. Wir gehen auf den Einfluss des Menschen auf die verschiedenen 0:15 Ökosysteme ein. Das heißt, wir gucken uns Nachhaltigkeit, Biodiversität an und gucken uns an, was bereits verändert wurde durch den 0:23 Menschen und wie die Biodiversität überhaupt erkundet wird. Wir fragen uns jetzt natürlich auch erstmal, was ist ein Ökosystem? Ein Ökosystem ist ja 0:31 grundsätzlich so definiert, dass wir ein Netzwerk aus biotischen, also lebenden Ökosystemen haben, bzw. lebenden Faktoren und abiotischen, also nicht 0:43 lebenden Faktoren. Und diese beiden Faktoren, biotisch und abotisch, die sind dann miteinander verknüpft und die interagieren, um dann die Ökosystem zu 0:53 bilden. Wir sehen jetzt hier links eine schöne Grafik. Wir sehen natürlich, dass einerseits die verschiedenen Gesteinschichten bzw. Erdschichten 1:01 vorhanden sind und andererseits Lebewesen, Flora und Fauna sichtbar sind. All das ist dieser Unterschied zwischen biotischen und abbiotischen 1:08 Faktoren und da haben wir natürlich miteinander interagierende Stoff und Energiekreisläufe, die dieses Ökosystem verknüpfen. Die Produzenten dabei sind 1:19 Pflanzenalgen, die sogenannte Biomasse erzeugen, insbesondere durch die Fotosynthese. Und dann haben wir die Konsumenten 1:28 beispielsweise Pflanzenfresser, Fleischfresser oder Allesfresser und die Destruenden, das sind Pilze, Bakterien, die das organische Material, was 1:37 produziert wird, dann wieder zerstören, also Distrakten Distruenten zerstören letztendlich abiotische Faktoren sind dann z.B. das Klima wie Temperatur, 1:47 Niederschlag und Licht, Boden z.B. Nährstoffe, pH-Wert oder Struktur, das Wasser, die Verfügbarkeit, Qualität und die Strömung sowie dann natürlich auch 1:59 äh hier Luft mit dem CO2 gehalt im Sauerstoff, Schadstoffe. Das haben wir gerade ja schon mit der Fotosynthese angesprochen. Das heißt, hier könnte man 2:08 sich natürlich fragen, welche Ökosysteme sind aus eurer Region bekannt? Und letztendlich das einfachste ist einfach, wenn ihr euch euren Schulgarten anguckt, 2:16 denn genau dieser ist schon ein Ökosystem und wenn ihr euch das genauer angucken wollt, dann könnt ihr da natürlich skizzieren. Ihr seht schon, 2:23 das Ganze hier ist Teil einer größeren Präsentation bzw. Teil eines Unterrichtsmaterials, was ihr in der Videobeschreibung gerne kaufen könnt. 2:30 Ansonsten könnt ihr euch gerne auch auf das Abitur 2026, 27 28 vorbereiten und natürlich alle folgenden. Auch das ist in der Videobeschreibung mit dem ersten 2:39 Link hier direkt verlinkt. Checkt das gerne aus, wenn ihr da noch ein bisschen weiter gucken wollt. Dann haben wir natürlich die Biodiversität, die spielt 2:48 eine große Rolle bei dem ganzen, denn es ist mehr als nur Artenvielfalt. Biodiversität beschreibt hier die Vielfalt des Lebens auf Erde auf drei 2:56 Ebenen, die alle miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig stützen. Einerseits haben wir die genetische Vielfalt, die Artenvielfalt und zuletzt 3:04 die Ökosystemelfalt. Und da ist natürlich die Frage, wie man das Ganze verknüpfen kann, denn die genetische Vielfalt bezieht sich ja auf 3:13 die unterschiedlichen Erbanlagen, die vorhanden sind. Das heißt, wir haben hier eine Anpassung an veränderte Umweltbedingung und evolutionäre 3:20 Entwicklung. Das führt dazu, dass wir z.B. eine Gerstenvarietäten haben, die unterschiedlich auf verschiedene Trockenheiten [gelächter] 3:29 reagieren und all das sind dann entsprechende Unterschiede. Die Artenvielfalt ist ganz klar, wir haben ganz viele verschiedene Arten, die in 3:37 unterschiedlichen Gebieten leben. Es sind bis zu ca. 8,7 Millionen Arten bekannt. Es gibt sehr wahrscheinlich rund eine Billionen Lebenwesen auf 3:47 dieser Erde. Das sind natürlich Schätzung, aber all diese erfüllen eine ökologische Funktion und das ist natürlich ganz unterschiedlich, ob man 3:54 im Meer ist und einen bestimmten Fisch hat, der bestimmte Pflanzen dann äh nutzt oder abträgt, wie z.B. bei den Algen gerade genannt, oder ob man einen 4:04 Huhn hat, was wiederum andere Beiträge zur ähm Landmasse dann trägt. Das ist diese Artenvielfalt, die wir hier haben. Und diese kann dann natürlich auch 4:14 wieder genetisch unterschiedlich sein. Nicht jedes Huhn ist gleich, das ist sicherlich jedem bewusst. Und dann haben wir die Vielfalt verschiedener 4:20 Lebensräume. Das ist klar. Wir haben einerseits tropische Regenwäter, Tiefsee, aber auch ganz das ganz normale Klima, was wir gewöhnt sind, also das 4:29 moderate Klima, das Unterschieden unterscheiden sich hier natürlich dann unterschiedliche Ökosysteme und diese unterschiedlichen Ökosysteme, diese 4:37 Vielfalt in allen drei Bereichen, aber insbesondere natürlich auch im Ökosystem, führt dazu, dass einfach mehr Tiere, mehr Menschen, mehr Lebewesen 4:45 überleben können. Und diese Biodiversität führt insgesamt zu einem Zusammenspiel, was dazu führt, dass die gesamte Erde in sich so funktioniert, 4:54 wie sie funktioniert und auch bestehen bleibt. Und deswegen sind natürlich Eingriffe, die durch den Menschen stattfinden, enorm schädlich hier an 5:02 dieser Stelle. Und darüber geht auch unsere nächste Folie, denn wir wollen uns angucken, warum Biodiversität denn überhaupt so überlebenswichtig ist. Und 5:10 das ist letztendlich, dass die Ökosystems Leistung uns eine letztendlich unverzichtbare Dienstleistung ermöglicht, denn wir 5:19 haben äh Versorgungsleistung, denn es steht entsteht natürlich Nahrung, Trinkwasser, Holz, Faser und auch Medikamente, die aus Natursubstanzen 5:27 gefertigt werden können. Wir haben eine Regulationsleistung, die natürlich durch den Klimawandel enorm angegriffen wird, aber der Klima, die Klimaregulation ist 5:36 natürlich eine der wichtigsten Regulationsleistung, die unsere Ökosysteme abkönnen. Und die Wasserfilterung bzw. Bestäubung. Dadurch 5:44 entstehen natürlich dann wiederum Nahrungsmittel und deswegen ist auch der Hochwasserschutz enorm wichtig, damit diese Nahrungsmittel geschützt bleiben, 5:52 damit wir geschützt bleiben. All das sind Dinge, die uns das Ökosystem eigentlich erstmal grundsätzlich kostenlos schenkt und das führt 5:59 natürlich auch dazu, dass wir kulturelle Leistungen ermöglichen können, dass Tourismus an Stränden überhaupt denkbar ist in großen Bergen, das Skifahren 6:06 überhaupt denkbar ist. All das sind Dinge, die natürlich durch die Biodiversität überhaupt erst möglich sind und dadurch natürlich dann 6:13 wirtschaftliche Werte entstehen. Je höher die Biodiversität, desto stabiler ist das Ökosystem, denn man kann Störung besser abpuffern, wenn man atenreich 6:24 ist, weil gerade so dürren Schädlingsbefälle dann natürlich nicht so stark alles auslöschen, weil es so viel gibt, was dann wiederum geschützt 6:32 wird. Und das ist enorm wichtig, um hier dieses Stabilitätsprinzip zu verstehen, denn es geht darum, dass die Biodiversität, die hohe Biodiversität 6:41 auch ein stabiles Ökosystem ermöglicht. Und damit kommen wir schon zum zweiten Teil dieses Videos zur Frage, wie der Mensch das Ökosystem überhaupt 6:51 verändert. Und Beispiele haben wir euch hier jetzt einmal genannt. Das Wichtigste ist natürlich der Klimawandel. Das hängt letztendlich mit 6:58 allen weiteren Bereichen zusammen. All diese Bereiche sind natürlich miteinander verknüpft. Wir haben die intensive Landwirtschaft, wo wir 7:06 beispielsweise Monokulturen haben, was natürlich wiederum zu mehr Schädlingen führt. Das wird dann wieder kompensiert, indem Pestizide eingesetzt werden. Wir 7:14 haben Überdünnung, Bodenversiegnung, all das sind natürlich große Gefahren, die ein großes Problem mit sich bringen. Abholzung ist ein weiteres solches 7:21 Problem, was dargestellt wird, um verschiedene ja Stoffe herzustellen. Und all das ist dann wieder führt dazu, dass wir eine Lebensraumzerstörung haben. 7:31 Umweltverschmutzung ist ein anderes Problem. Übernutzung wie beispielsweise durch Überfischung oder Wilderei nicht nachhaltige Ressourcenahme. All das sind 7:39 Probleme, die wir hier tatsächlich haben und invasive Arten. Wir verdrängen meistens heimische Spezies. Das heißt, dadurch, dass wir auch alles ein wenig 7:48 stärker verflechten, führt das natürlich dazu, dass verschiedene Arten eingeschleppt werden können in Ökosysteme, wo sie ursprünglich gar 7:56 nicht waren. Und in Zahlen sieht das Ganze dann so aus. Wir haben natürlich einen großen Temperaturanstieg um ca. 1,2° 8:05 ist hier die Mitteltemperatur bereits messbar gestiegen. Es gibt auch Werte, die von höheren Werten tatsächlich ausgehen. Ähm wir haben hier 8:15 unterschiedliche Daten. Wir haben jetzt hier uns auf die NASA bezogen. Grundsätzlich ist es so, dass das natürlich zu phänologischen Verschiebung 8:22 führt. Blütezeiten, Zugvogelverhalten. All das ist dann auf einmal anders. Und wir haben auch eine Entkopplung, die dadurch entsteht, also ein sogenanntes 8:30 Mitch Mismatch. Die Insekten passen halt einfach nicht mehr an das, was eigentlich ursprünglich durch die Jahreszeiten gerade in unserem 8:38 mediterranen und moderaten Klima vorgesehen war. Und all das führt dann auch zu anderen Problemen, wie beispielsweise im Perma Permafrost 8:47 Tauen, also der Freisetzung von Methan, die den Treibhauseffekt noch mal stärker äh erschwert und dann verschwinden Korallenriffe gerade bei noch weiter 8:59 gestiegenen Temperaturen. Extremswetterereignisse sehen wir jetzt schon, die stärker ansteigen, häufigeren Dürren, Überflutung, Waldbrände, all das 9:07 sind Destabilisierung für das Ökosystem und all das sind natürlich Probleme, die durchliche Eingriffe verursacht werden. Und damit möchte ich mich bedanken für 9:16 eure Aufmerksamkeit. Lasst gerne ein Like da, kommentiert gerne das Video und falls ihr noch mehr euch informieren wollt und die vollständige Präsentation 9:23 haben wollt, ist das jetzt unten in der Videobeschreibung verlinkt. Klickt euch da gerne durch. Viel Spaß damit und dann sehen wir uns ganz bald wieder hier auf 9:30 diesem Kanal von Selbstorientiert.