Komplexchemie Teil 4 - Kristall- und Ligandenfeldtheorie alteso.de https://www.youtube.com/watch?v=6kkKIcfGDdo Transkript (automatisch erstellt) 0:03 herzlich willkommen zu diesem vertiefungsvideo zum Thema Komplexchemie wir wollen uns hier mit der Kristall bzw ligantenfeldtheorie beschäftigen es geht 0:13 also um die Bindungen im Komplex wenn wir uns die Bindung zwischen ligant und Zentralatom vorstellen möchten können wir das als Wechselwirkung zwischen den 0:24 freien Elektronenpaaren des Liganden denn das ist ja Grundvoraussetzung eines Liganden und und leeren dorbitalen des zentralatoms vorstellen 0:34 also wir haben hier im Grunde ein leeres dorbital hier ein ligant mit freien elektronenpar so kommt die Bindung zustande und im Oktaeder stellen wir uns 0:48 das mit hybridorbitalen vor das wären sozusagen 6d2 SP3 hybridorbitale davon gibt's sech 0:58 Stück so das ist im Grunde auch wenn das mit den hybridorbitalen bisschen komplizierter klingt ist das die 1:07 einfache Art sich das vorzustellen einfach nur leeres Orbital oder hybridorbital und freies Elektrodenpaar kommt zusammen Bindung 1:16 fertig gut die Kristall bzw legantenfeldthorie die sagt aber etwas anderes es ist hier mit dieser Theorie z. nicht möglich die Farbigkeit von 1:27 komplexen zu erklären wir wollen uns nun mal die dorbitale genau gesagt 3D Orbitale genauer 1:38 anschauen und das sind fünf Stück so und ich leg jetzt einfach fest wir haben ein 1:48 Koordinatensystem hier die x-Achse hier die Y-Achse und weil wir uns im Raum befinden auch eine Z-Achse die ist aber hier sozusagen der Kamera ja kommt der 2:00 Kamera entgegen und wir schauen uns die entsprechenden die fünf 3D Orbitale an wir haben als erstes das sogenannte 3D 2:19 XY Orbital bei der bei dem die Orbital Lappen sozusagen hier genau zwischen die Achsen zeigen sieht also so aus in XY Ebene 2:34 3D XY dann haben wir als nächstes ein 3dxz Orbital das ist hier der Fall wenn ja sich diese Orbitale in der XZ 2:54 Ebene befinden hat die gleiche Form aber bei einer 3:02 anderen Achse also 3dxz und es folgt das 3:12 3dyz das mir gerade Modell runter gefallen aber das ist nicht so schlimm also es folgt das 3dyz Orbital also das gleiche im Grün 3:24 aber mit Y in der yzebene 3 dy Z sieht also so aus gut dann folgt 3:42 das Orbital das direkt das sich ebenfalls in XY Ebene befindet aber mit den orbitalen direkt auf den Achsen das ist 3:53 das 3 D x² - y² Orbital und zu guter Letzt haben wir noch das 3dz Orbital das hat so eine Form 4:12 hier das befindet sich hier direkt in zrichtung und das schreibe ich mal hier auf diese Seite also 3dz Quadrat sieht so aus das sind also 4:24 unsere fünf dorbitale gut dieses Modell der Kristall und ligantenfeldtheorie das beruht im 4:35 Grunde auf elektrostatischer Abstoßung heißt also wenn sich hier irgendwelche liganten annähern kommt es zu einer Abstoßung zu 4:48 einer Änderung der Energieniveaus und wie das ausschaut das sehen wir jetzt im Folgenden wir haben 4:58 fünf D 5:06 Orbitale nun könnten die in ein kugelsymmetrisches ligantenfeld kommen elektrostatische Abstoßung erfahren das hieß einfach nur dass ich diese fünf 5:15 Orbitale gleichmäßig anheben wir wollen jetzt aber ja das ganze in so einem gerichteten ligantenfeld haben heißt 5:26 also unsere liganten mit freien elektr kommen nun auf die Orbitale zugesaust und wir sehen klar 5:38 wenn ich das hier ebenso halte wie mit der Achse dass hier beim 3D X qur- Y qur die leganden hier hier hier und hier 5:54 Auftreffen also genau hier wechselwiken das dass da also eine große Abstoßung existiert und das bedeutet dass 6:05 das energetisch höher ist also das x²- Y Quadrat Energieniveau befindet sich 6:16 jetzt hier oben und das gleiche auch bei diesen liganten hier in zrichtung da haben wir das 3dz qu Orbital mit dem wirkt und demzufolge wird auch hier die 6:31 Energie angehoben also 3 oder nur DZ qu so bei den anderen orbitalen ist es nun so dass der Angriff hier erfolgt 6:43 oder hier erfolgt und hier erfolgt dass die wechselwirken auf jeden Fall nicht so stark ist demzufolge werden diese 6:51 Energieniveaus abgesenkt und befinden sich alle drei auf diesem Niveau und das ist das dxy DXZ und 7:04 DZ Orbital was wir nun also gesehen haben ist eine Aufspaltung die x² Y qur und Z 7:15 Quadrat Orbitale wurden angehoben die restlichen drei wurden abgesenkt so diese Orbitale bezeichnet man als e g 7:29 die sind entartet also das bedeutet im Grunde entartet und das sind die t2g Orbitale das bedeutet auch entartet aber eben Triplet oder Tripel 7:42 entartet als nichts anderes als dass hier drei Energieniveaus auf ja gleicher Höhe sozusagen sind und hier zwei okay dann haben wir hier zwischen 7:56 diesen Energieniveaus eine energii differfferenz und die bezeichnen wir als Delta 8:07 0 dieses Delta n0 diese Energiedifferenz die ist Abhängig sowohl von den liiganden als auch vom Zentralatom und ja das ist so eine 8:23 Energiedifferenz die diese Elektronen hier überwinden können also ein Elektron kann von hier nach hier springen beispielsweise durch 8:34 Lichtenergie und da dieses Delta 0 hier klar definiert ist heißt das auch hier werden ganz bestimmte Wellenlängen absorbiert die eben zur Anregung von 8:47 Elektronen nötig sind und das ist eine Erklärung für die Farbigkeit von komplexen 9:07 wenn wir jetzt die liganten ändern dann ändert sich hier an der Art der Aufspaltung nichts aber Delta 0 ändert sich und demzufolge 9:16 ändert sich auch sehr wahrscheinlich die Farbe des entstehenden m ja 9:26 komplexes so und dann können wir noch unterscheiden zwischen high Spin und Low Spin komplexen und wir wissen es gibt eine Spin paarungsenergie wenn hier 9:40 sozusagen jeweils ein wenn sich hier jeweils ein Elektron im Orbital befindet und wir müssen ein nächstes 9:51 verbauen dann gibt es nun die Möglichkeit dass wir das entweder hier mit hineinpacken da müssen wir Energie aufwenden oder es kommt hier oben hin 10:01 und wenn die spinparungsenergie größer ist als diese Energiedifferenz dann wird es hier oben hineingebaut und dann erhalten wir 10:11 sogenannte highpin komplexe und die haben viele ungepaarte Elektronen also highpinomplexe 10:25 heißt viele ungepaarte Elektronen und das heißt wir haben einen hohen 10:42 Paramagnetismus das aber nur am Rande ich denke das wichtigste bei den komplexen selbst ist erst einmal dass man diese Aufspaltung 10:53 dort verstanden hat eben indem sich die liganten ja genau in Richtung der orbitallappen annähern oder eben nicht 11:05 und ja weiterin wichtig ist dass man damit eben aufgrund dieser Energie Aufspaltung die Farbigkeit von komplexen erklären kann 11:17 das soll es eigentlich auch hier schon zur ligantenfelltheorie oder kristallfeldtheorie gewesen sein das 11:26 ganze ist natürlich auch möglich für andere Geometrien also andere komplexstrukturen z.B für pheder oder quadratisch planare komplexe das 11:40 möchte ich jetzt aber eigentlich nicht in dieses Video mit einbauen das kann bei Bedarf dann noch wiederholt werden oder in einem weiteren Video verfilmt 11:48 werden gut ich hoffe es war halbwegs verständlich für fragen Kommentare Anregung steht wie immer auf alteso.de die Kommentarfunktion zur 11:59 Verfügung die natürlich auch gerne genutzt werden darf gut ich bedanke mich fürs zuschauen und ja auf 12:14 Wiedersehen