Was tun beim Engpass? Relativer Deckungsbeitrag und optimale Produktionsplanung einfach erklärt EconomicsTeacher https://www.youtube.com/watch?v=52AebVrcqlY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 hallo und herzlich willkommen zu diesem video heute dreht sich alles um die optimale produktionsprogramm planung und was wir eigentlich machen können wenn es 0:07 zu einem engpass kommt viel spaß in diesem video geht es also darum ein optimales produktionsprogramm 0:19 aufzustellen dazu werden wir oftmals gezwungen wenn es zu einem engpass kommt unter einem engpass versteht man dass wir nicht 0:25 alles produzieren kann was man theoretisch produzieren wollen würde also was man theoretisch absetzen könnte wir wollen ja immer alles produzieren wo 0:33 unsere marketingabteilung sagt ja das könnte ja auf jeden fall auch verkaufen aber was passiert zum beispiel wenn eine maschine ausfällt dann müssen wir ja 0:41 entscheiden welche produkte sollen dann nicht produziert werden welche produkte sollen als erste produziert werden damit wir die möglichst schnell verkaufen 0:47 können und dafür müssen wir ein optimales produktionsprogramm aufstellen wie das jetzt genau funktioniert schauen wir uns wieder an einem beispiel 0:53 wir nehmen das gleiche beispiel wie aus dem video zu deckungsbeitragsrechnung das machen wir deshalb weil wir die deckungsbeiträge brauchen um die 1:00 korrekte entscheidung treffen zu können in diesem beispiel hatten ein unternehmen das fünf produkte produziert hat wir haben die absatzmenge angegeben 1:06 die preise pro stück und die variablen stückkosten unten stehen die fixkosten 100.000 euro wir haben in dem video das betriebsergebnis ausgerichtet und das 1:14 davon ausgeht dass wir die absatzmenge die oben steht auch produzieren können jetzt nehmen wir mal folgendes an aus irgendwelchen gründen heißt es jetzt 1:22 plötzlich stehen 5000 produktion stunden zur verfügung nicht mehr jetzt müssen wir uns natürlich fragen reichen die 5000 produktion stunden 1:30 dafür müssen wir natürlich wissen wie lange dauert denn eigentlich die produktion von produkt a b c d und g das haben wir hier auch angegeben produkt 1:37 abbruch 1,8 stunden b 22 stunden c 2,5 stunden genauso wie idee und produkte benötigt 3,4 produktion stunden auf der maschinen um jetzt herauszufinden wie 1:49 hoch die produktionszeit insgesamt ist müssen wir uns natürlich anschauen wie viel wollen wir produzieren das ist die absatzmenge wir wollen so viel 1:55 produzieren wie wir auch absetzen können und das müssen natürlich multiplizieren mit der produktionszeit pro stück das bedeutet wir haben 200 x 1,8 stunden 2:04 wir haben 350 x 22 stunden wir haben 420 mal zweieinhalb stunden wir haben 600 mal zweieinhalb stunden und wir haben 900 mal 3,4 stunden wenn wir das 2:16 zusammenrechnen kommen wir auf 6740 stunden wir sehen also wir haben einen engpass wir haben lediglich 5000 produktion 2:23 stunden zur verfügung würden aber eigentlich gerne 6740 stunden produzieren wir müssen also jetzt entscheiden welche produkte die 2:30 wichtigsten sind welche als erstes produziert werden damit wir wissen welches produkt am unwichtigsten ist umfang diesen dann weniger zu 2:37 produzieren wie teilen wir jetzt überhaupt einen job wichtig oder unwichtig das machen wir in den deckungsbeitrag wir nehmen hier also 2:43 rein ökonomische gründe wir gucken uns also an welches produkt bringt uns denn eigentlich am meisten geld die produkte die uns am meisten 2:50 geld bringen werden wir natürlich auf jeden fall produzieren und das produkt das am wenigsten geld bringt würden wir natürlich am ende eher hinten 2:56 runterfallen lassen wir nehmen hier wieder die stück deckungsbeiträge die wir im deckungsbeitrags video bereits 3:01 ausgerechnet haben wir haben ein stück deckungsbeitrag bei a von 100 bp von 120 b 220 bei der 130 und bei ein stück deckungsbeitrag von 100 euro um jetzt 3:12 entscheiden zu können welches produkt zeitlich am besten ist reicht jetzt aber nicht das stück deckungsbeitrag wir können jetzt also nicht einfach sagen 3:19 wir produzieren als allererstes ziel weil das bringt uns ja 220 euro pro stück wir müssen uns natürlich auch anschauen wie viel zeit braucht denn 3:27 eigentlich produkt c auf unserer maschine auch wenn produkte beispielsweise 100 euro bringt braucht produkte aber auch nur 1,8 stunden auf 3:35 der maschine produkt c braucht für die 220 euro ganze zweieinhalb stunden könnte es sein dass dann vielleicht produkte doch besser ist als produziert 3:43 das finden wir über den sogenannten relativen deckungsbeitrag aus wir schauen uns jetzt also an wieviel deckungsbeitrag hat denn eigentlich 3:51 jedes produkt pro maschinen stunde dafür teilen wir den stück deckungsbeitrag durch die produktionszeit also durch die maschinen 3:59 stunde bei produkt ist das 100 durch 1,8 das heißt a den relativen deckungsbeitrag von 55 eur 56 b120 durch 22 sind 54 eur 54 c 220 durch 25 4:15 sind 88 euro relativer deckungsbeitrag produkt d 130 durch 25 52 euro und produkte hat bei 100 geteilt 3,4 einen relativen deckungsbeitrag von 29 eur 41 4:31 produkte bringt also pro maschinen stunde 29 eur 41 1 und auf basis des relativen deckungsbeitrags legen wir jetzt die rangfolge fest welche produkte 4:41 die wichtigsten sind und auf jeden fall produzieren sollten mit 88 euro pro stunde szene natürlich das beste platz 1 55 56 bringt produkt auf platz zwei 4:53 produkte durch 54 54 auf platz drei produkt dem mit 52 eur auf 4 und produkt ist natürlich bin 29 eur 41 pro maschinen stunde auf dem letzten platz 5:05 auf dieser basis stellen wir jetzt unser optimales produktionsprogramm auf wir schauen uns jetzt also an wieviel produktionszeit nehmen die einzelnen 5:13 produkte eigentlich insgesamt in anspruch und gucken dann wie viel wir am ende noch übrig haben das heißt ich mache jetzt an der rechten seite eine 5:19 kleine neben rechnung zu produktionszeit also wir haben insgesamt 5000 maschinen stunden wir produzieren natürlich als aller erstes produkt zählt das bringt 5:27 uns pro stunde am meisten geld also produzieren wir die 420 die wir wollen dafür brauchen wir 420 mal zweieinhalb stunden also insgesamt 1050 stunden das 5:38 bedeutet wenn wir die maschinen zeit abziehen haben wir noch drei 1950 stunden übrig danach produkt a wenn wir 200 x 1,8 stunden benötigen 5:48 kommen wir insgesamt auf 360 stunden wenn wir das von der produktionszeit abziehen haben wir noch 3590 stunden übrig danach produkt b wir haben 350 x 5:57 22 stunden also insgesamt 770 das bedeutet wir haben danach noch 2008 120 stunden übrig beiprodukt de brauchen wir 600 x 2,5 stunden also insgesamt 1500 6:12 stunden wenn wir die abziehen bleiben noch 1300 20 stunden übrig um bei produkte bekommen wir jetzt ein problem wenn wir rechnen 900 mal 3,4 stunden 6:21 kommen wir auf 3.060 stunden die wir nicht mehr haben wir haben nämlich nur noch 1300 20 das bedeutet wie viele von produkten 6:29 können wir dennoch produzieren wenn wir uns also anschauen 1320 stunden geteilt durch 3 4 stunden pro stück kommen wir auf theoretische 388 24 produkte die wir 6:42 in der zeit noch produzieren könnten 0,24 produktideen natürlich nicht also 388 produkte können wir noch produzieren in 1320 stunden und wenn wir es ganz 6:52 genau ausrechnen sind 388 mal 3,4 1309 10,2 stunden das heißt am ende werden noch 0,8 stunden übrig also nochmal ein stück angegeben produzieren wir als 7:04 erstes vom produkt c 420 stück danach vom produkt a 200 stück dann vom produkt b 350 stück dann vom produkt de 600 stück das ist auch das was wir 7:14 produzieren wollen von produkte schaffen wir nur noch 388 stück und dann kommt das gleiche wie im video zur deckungsbeitragsrechnung auch gerecht 7:22 denn jetzt den gesamt deckungsbeitrag aus dem pro produkt haben bei produkt a b c und d sind es natürlich die gleichen wie im letzten video auch weil da 7:30 produzieren br folge haben die 20.000 die 42.000 die 92 1400 und auch die 78.000 bei produkte produzieren wir allerdings nicht die gewollten 900 7:41 sondern nur 388 das also mal den stück deckungsbeitrag von 100 haben wir hier ein gesamt deckungsbeitrag von 38.000 euro für das betriebsergebnis ganz am 7:51 ende rechnen wir wieder die gesamten deckungsbeiträge zusammenhang ziehen noch die fixkosten von 100.000 euro ab und kommen dann hier auf ein 7:58 betriebsergebnis mit dem optimalen produktionsprogramm von 171 1200 euro ja und damit haben wir für unser unternehmen das beste rausgeholt was 8:07 ging mit dieser restriktionen des renault 5000 maschinen stunden zur verfügung haben diese aufgabe gehört allerdings auch eher zu den einfache es 8:14 können natürlich noch anderes reaktion mit rein gebracht werden wie zum beispiel dass die unternehmensleitung sagt ja stellte ein optimales 8:21 produktionsprogramm auf das produkt ist uns aber besonders wichtig ganz egal was da rauskommen das produkt muss unbedingt voll produziert werden da muss man 8:29 natürlich das produkt erst mal an erste stelle setzen und nimmt dann eben das nächst schlechtere produkt und versucht davon dann weniger zu produzieren 8:36 man muss also genau gucken welche vorgaben gibt denn die geschäftsleitung weiteres reaktion können auch sein dass wir nicht nur eine 8:41 maschine sondern zwei maschinen haben die dann aber nicht jedes produkt herstellen können dann muss nur wieder gucken welche maschine hatten eigentlich 8:48 wie viele produktions stunden zur verfügung was können wir wo produzieren was müssen wir weglassen aber von der vorgehensweise her funktioniert das 8:55 alles genau so wie wir das in diesem video durchgerechnet haben aber ja das soll es an dieser stelle erst einmal gewesen sein 9:01 falls noch weitere fragen gepackt sind gerne unten in die kommentare ich versuche so gut es geht die zu beantworten und ansonsten wünsche ich 9:07 noch viel spaß beim aufstellen von optimalen produktionsprogramm wir sehen uns beim nächsten video