Marktgleichgewicht Wirtschaft - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=3oaAaid0XKA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Servus Leute. Im TheSimpleShort zu „Angebot und 0:03 Nachfrage“ haben wir euch erklärt, was die beiden Begriffe bedeuten. 0:07 Viele von euch haben sich bestimmt schon gefragt: Maan, bringen die Jungs 0:11 auch mal ein cooles Video zum Marktgleichgewicht – also da wo sich 0:14 Angebot und Nachfrage schneiden. Ihr habt mit dem Klick auf dieses Video 0:18 alles richtig gemacht. Denn jetzt wollen wir euch mal erklären, 0:21 wie man das Marktgleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage 0:24 bestimmt. Licht aus und Spot an! 0:32 Betrachten wir mal einen Markt für Handys. 0:35 Auf dem Markt sind mehrere Unternehmen tätig, die dieses Produkt 0:38 verticken wollen. Da gibt’s Apple, Microsoft usw. 0:42 Auf der anderen Seite gibt es auch jede Menge Kunden, die das Handy gerne 0:45 kaufen würden. Max, Laura, Jan, ich usw :D 0:50 Jetzt gilt folgendes: Theoretisch liegt genau dann ein 0:53 Marktgleichgewicht vor, wenn der Preis und die Menge von Angebot und 0:57 Nachfrage übereinstimmen. Der Markt befindet sich dann in einer 1:00 Art „Balance“­Zustand, da die Menge, die zu einem gewissen Preis angeboten 1:05 wird auch genau zu diesem Preis nachgefragt wird. 1:08 Das Ganze lässt sich graphisch natürlich noch viel besser darstellen. 1:12 Wir haben jetzt hier mal die Angebotskurve eingezeichnet. 1:16 Auf der x­Achse ist die Menge. Auf der y­Achse der Preis. 1:20 Und das hier ist die Nachfragekurve eingezeichnet. 1:23 Genau an der Stelle wo sich die Angebotskurve und die Nachfragekurve 1:27 schneiden herrscht ein Gleichgewicht auf dem Markt. 1:30 Bei uns irgendwo zwischen 3 und 4 Mengeneinheiten. 1:34 Schauen wir uns dazu doch mal ein Beispiel an: 1:36 Nehmen wir an, die Marktnachfrage sei gegeben durch die Funktion: 1:43 D(p) = 12­p. Das Marktangebot durch: 1:47 S(p) = 2p. Jetzt zeichnen wir die Funktionen mal in 1:51 unser Koordinatensystem. Momentan ist unsere Funktion aber 1:55 noch vom Preis abängig. Da Wirtschaftsleute geil drauf sind, den 1:58 Preis auf der y­Achse und die Menge auf der x­Achse darzustellen, bleibt uns 2:02 nix anderes übrig, wie (oder „als“???) unsere Funktionen nach dem Preis 2:05 umzustellen. Nach der Umstellung sind die 2:08 Funktionen von der Menge abhängig und sehen so aus. 2:12 Die Nachfragefunktion ist jetzt: Die Angebotsfunktions ist jetzt: 2:20 Und jetzt kurz ufpasse: Die Funktionen nennt man jetzt nach der Umstellung 2:25 inverse Nachfragefunktion und inverse Angebotsfunktion. 2:29 Drückt ruhig Pause wenns zu schnell ging :) 2:31 Das können wir nun in unser Koordinatensystem eintragen. 2:35 Wie sieht jetzt die Gleichgewichtsmenge, bzw. der 2:40 Gleichgewichtspreis aus? Wir bestimmen den Schnittpunkt, indem 2:42 wir die Geraden gleichsetzen. Also: 1⁄2 Q = 12 –Q 2:47 Das ganze stellen wir um nach Q und erhalten für Q = 8. 2:51 Q setzen wir nun in die Angebotsfunktion ein und erhalten für P 2:55 = 4. Für die Schlaumeier unter euch: Setzt 2:57 gern auch mal Q = 4 in die Nachfragefunktion ein. Es kommt 3:00 dasselbe Ergebnis raus. Unser Schnittpunkt liegt also bei (8/4). 3:02 Aber was heißt das nun? Kurzer Rückblick zum Anfang. Da 3:04 haben wir gesagt, dass das Marktgleichgewicht dort liegt, wo Preis 3:08 und Menge von Angebot und Nachfrage übereinstimmen. 3:10 Für P = 4 und Q = 8 liegt genau das vor! Peeeeeeerveeerss. So ein verrückter 3:17 Scheiß. Aber Leute hat doch alles irgendwie Sinn gemacht, oder? 3:21 Unser Gleichgewichtspreis beträgt also 4 Geldeinheiten und die 3:25 Gleichgewichtsmenge beträgt 8. Falls also mal wieder der Döner bei 3:29 Alibaba leer gehen sollte, könnt ihr nun in Ruhe mit ihm diskutieren, warum er 3:32 mehr Döner auf dem Markt anbieten sollte. 3:34 Wenn ihr euch nicht mehr ganz sicher seit, was Angebot und Nachfrage 3:36 eigentlich sind, dann schaut euch mal das Simple Short Video dazu an. 3:40 Viel Spaß beim Feiern und haut rein mit eurem Döner ;)