Zur Ekklesiologie der nachkonziliaren Synoden - Karl Kardinal Lehmann & Prof. Dr. Joachim Schmiedl Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) https://www.youtube.com/watch?v=3lBCM5Su_hw Transkript (automatisch erstellt) 0:01 ja dann ganz herzliches Willkommen an sie lieber Kardinal man braucht sie ja nicht vorzustellen sie sind ja einer der 0:12 wichtigsten und profiliertesten Vertreter der deutschen Kirche und sie kommen ja auch in vielen Interviews vor die zur Würzburger Synode geführt 0:24 wurden ich lese mal einen Abschnitt vor aus dem Interview mit Bayerlein es fallen Ihnen sicher viele Begegnungen mit weil der Bayerlein ein 0:37 das ist auch eines der längsten Interviews gewesen mit über dre Stunden Dauer und das sagt er Kardinal Döpfner hat sich immer mit den Münchner 0:46 Synodalen getroffen während der Synode hier in München einmal im Jahr und da hat er immer gefragt wie es in den Kommissionen geht hat sich berichten 0:56 lassen hat seine Geschichten gebracht und was so los war es waren immer interessante Abende darf vielleicht das 1:04 klammerbemerkung Beifügen wir kennen uns jetzt ja sch seit einigen Jahren schon im Zusammenhang mit dem theologengespräch und der 1:12 interessanteste Punkt dabei ist auch immer der Punkt eins Blick auf die Situation der deutschen Kirche wenn dann Kardinal 1:23 Lehmann extemporiert und erzählt was im Moment so los ist und dann auch Position bezieht weiter 1:34 Bayerlein und als es dann um die themenkonzentrationgeg die ja sehr schwierig war hat er also dann längere Zeit darüber berichtet was Lehmann also 1:44 alles zu leisten hat und der ist wirklich als Kissinger bezeichnet worden der Jüngerin kenne den nicht mehr das war der amerikanische ausminister in 1:54 den 70er Jahren müsste man vielleicht neuer neuerer übersetzen mit Genscher weil er überall rumgereist ist bei allen Kommissionen und hat die dafür 2:07 gewonnen auf dieses oder jenes zu verzichten es war ja schwierig wir hatten monatelang daran gearbeitet und dann so die Folge war dann doch eine 2:17 einige Missstimmung das große Verdienst von Lehmann damals ja noch Professor und Mitglied des zentralkomites was man ja 2:25 auch oft vergisst er war damals also wirklich unermüglich tätig die Themen so einzudampfen dass man da was machen konnte glaube das ist eine gute 2:37 Charakterisierung von über ihren Beitrag zur Synode in Würzburg aber auch über ihren Beitrag zur deutschen Kirche in den letzten 30 Jahren als Bischof von 2:48 Mainz und Reflexionen über die das Bischofsamt werden Sie uns jetzt ja auch vortragen bitte 2:58 schön verehrter lieber Professor Pater Schmiedel meine sehr verehrten Damen und 3:17 Herren ganz herzlichen Dank für die freundliche Begrüßung vor allem aber auch für die ganze Initiative dass sie gemeinsam hier das 3:28 große DFG Projekt äh verfolgen schon seit einigen Jahren und besonders das äh mit den Synoden ich hatte ja auch schon entsprechende Berührungen mit einem 3:40 ähnlichen Projekt Herr Professor damberg bei Ihnen sein durfte äh in Bochum vor einigen Jahren ich bitte um Entschuldigung dass 3:51 ich etwas später komme wir hatten wir mussten Autobahn wechseln von 61 auf 3 und Staus und so weiter und schließlich bei der Ausfahrt hier B da war noch ein 4:02 großer lastwagenbrand so das alles ein bisschen schwieriger war ich 4:10 will etwas abgekürzt zunächst etwas sagen über das Verständnis des Bischofsamtes und dann natürlich etwas mehr über die Synoden 4:22 über die gemeinsameode der Bistümer in der Bundesrepublik oder auch die ganze Frage der Bischofs Synoden da können wir vielleicht dann stärker in der 4:34 Diskussion einsteigen sonst müsste ich fast zwei oder drei Referate halten Ausgangspunkt für mich ist kein Amt und erst recht kein Dienst verstehen 4:44 sich von selbst jedenfalls gilt dies für den theologischen grundsinn aller Rede über Ämter und Dienste die Sprache der Tradition hat hier viele Ausdrücke und 4:55 Begriffe man redet von Stellvertretung Repräsentation personer Christi und sofort alle diese Begriffe sind trotz ihrer verschiedenen Bedeutung darin 5:05 einig dass sie auf einen Ursprung verweisen der jenseits des Amtes selbst liegt auch wenn dies zu seinem Wesen gehört es übersteigt sich selbst auf ein 5:14 größeres oder aber es bestimmt sich von einem anderen her und deswegen wäre es unzureichen wie es leider immer noch geschieht dass wir einer fragwürdigen 5:24 echlesiologischen Engführung vom Amt und gerade auch vom Bischofsamt sprechen ohne Zug gleich äh diese Voraussetzungen mitzhen und mitzudenken 5:36 selbstverständlich geht es um einen grundlegend clesialen Auftrag für den christlichen Glauben ist das Amt jedoch zuerst christologisch begründet es hat 5:46 nur ausreichende Legitimation wenn es sich auf die Person Jesu Christi seinen Weg und sein Wirken bezieht und hierin seinen Ursprung und seinen bleibenden 5:56 Grund findet und darum sagen wir mit Recht der Bischof sei ein Diener und ein Zeuge für das Evangelium Jesu Christi und dies hängt mit der mit dem ganzen 6:06 Lebens mit der ganzen Lebensgeschichte Jesu zusammen braucht das jetzt nicht näher zu interpretieren das gerade in der Exegese der letzten 6:17 Jahrzehnte nicht nur im Blick auf das abendmah sondern im Blick auf die ganze Lebensrichtung äh Jesu das Wort von der Hingabe oder mit einem vielleicht etwas 6:29 umständlichen aber doch durchaus brauchbaren Fremdwort proexistenz das nun zusammengefasst wird dieses Lebensprogramm Jesu verwirklicht sich in 6:39 seiner Verkündigung in den von ihm gewirkten Zeichen und Symbolhandlungen sowie in seinem gesamten Verhalten das auch die Tat des Lebens einschließt wir 6:49 dürfen wirklich das Grundwort der biblischen Botschaft das auch das alte und das neue Testament miteinander verbindet in Anspruch nehmen nämlich das 6:58 evangel auch wenn das Kommen des Reiches Gottes was den Hauptinhalt des Evangeliums darstellt sich erst bei der Vollendung von Welt und Geschichte voll 7:07 realisiert so ist es doch immererscheinen Jesu Christi in seinem Wort und in seinem Tun wirklich grundsätzlich präsent und wirksam Jesu 7:16 Existenz ist mit dieser Botschaft identisch das Amt hat nur Sinn wenn es sich in diesem Dienst Jesu Christi stellt je mehr es dem Auftrag entspricht 7:26 dieses innerste Lebensgeheimnis Jesu Christi der ganzen Welt mitzuteilen umso näher kommt es seinem Ursprung das Amt nimmt so ganz zentral am Wesen der 7:37 Botschaft Jesu Christi Teil aber dies gilt nur unter der Bedingung dass es sich selbst ganz zurücknimmt nur Hinweis auf Jesus Christus ist unds 7:47 selbst ganz transparent wird auf ihn hin so wie im Isenheimer Altar die Gestalt Johannes des teufer nichts anderes ist als ein einziger Fingerzeig auf ihn hier 7:58 ist eine eigentümliche Dialektik am Werk die rasch falsch aufgelöst wird und zu großen Missverständnissen führen kann das Amt deswegen ist das Wort ja auch 8:08 ein Stück weit einfach unpassend und von der Urkirche weitgehend was die Titel der selben Zeit betrifft auch vermieden worden das Amt ist nur im Lot 8:19 wenn es sich selbst auf Jesus Christus hin übersteigt sich also in einer Art kenose verlässt nur wenn es leer wird von sich selber kommt es zu seinem Wesen 8:29 und und darum ist jedes Amt Vikariat es hat seine Würde gerade in dieser bleibenden Abhängigkeit es hat nur Autorität wenn es diese Vollmacht von 8:38 Jesus Christus verliehen und gelieren bekommt ich denke dass hier der entscheidende 8:49 Ursprung des jedes Amtes eigentlich ist das ein Auftrag vom Evangelium her ist und darin eben auch 8:59 gründet und darin seine Ermächtigung und Bevollmächtigung findet einschließlich desessen was wir Ordination nennen brauche hier nicht über das Entstehen 9:08 und die Differenzierung des Amtes in der apostolischen Zeit und in der nachapostolischen Epoche zu sprechen es ist ein differenzierter Prozess der 9:17 gerade angesichts der letztlich dürftigen Quellen behutsam interpretiert werden muss das Zweite Vatikanische Konzil hat in der systematischen 9:25 Betrachtung insofern eine Wende gebracht als das Verhältnis des dreifachen Amtes in den Stufen des Diakons des pressmüters und des Bischofs nicht 9:34 additiv von unten nach oben beschrieben wird was nicht wenige Probleme auch der rechtlichen Zuordnung mit sich bringt sondern dass man vom Episkopat als der 9:44 füllle des Amtes ausgeht ganz gewiss mit der Gefahr dass man die anderen Formen des Amtes nur subtraktiv und gar als unvollständige Formen begreifen könnte 9:56 und dies ist auch in der Formulierung des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht immer vermieden worden lesen Sie lumentium 27 bis 29 über pressmitter und 10:05 Diakon dann sehen Sie wie schwierig das ist wenn man sozusagen von der Vollform des Diakonats immer Abstriche machen muss um die anderen Ämter zu bestimmen 10:15 und es dann sehr schwierig ist dass die eine eigene Identität in sich haben können also eine mustergültige Lösung ist es dann im 10:23 Grunde genommen doch nicht aber es ist ein Vorteil in der Begründung zunächst einmal von der Vollform auszugehen an der die anderen Ämter in jedem Fall auf 10:32 ihre eigene Weise partizipieren dieser Auftrag bezieht sich auf die Botschaft des Evangeliums 10:43 die sich normativ auf das Wort Jesu Christi bezieht und in der apostolischen Zeit als Hinterlassenschaft die AEK Testament Vermächtnis für alle Zeiten 10:53 zur Sprache gebracht worden ist und in der Schrift des Neuen Testaments verwahrt und verbürgt wird hier muss man aber nun von Anfang an den oft nicht 11:02 mehr recht bewussten Doppelsinn des Wortes apostolisch vor Augen haben das apostolische Erbe erschließt sich gewiss zunächst einmal in einem Rückblick auf 11:11 die jesuszeit die in sich und in ihrer Bedeutung durch das Zeugnis der Apostel ein für alle Mal festgehalten wird die Apostel und besonders das Kollegium der 11:23 Apostel zu den zw kommt ja auch Paulus als 1 Apostel dazu sind bei aller unter unschiedlichkeit ihrer Herkunft Sprache und auch theologische Diktion gemeinsam 11:33 die bleibende Normen des christlichen die sich nicht zuletzt in der Umgrenzung der Schriften des Neuen Testamentes durch die kumbildung ergibt daran sind 11:42 alle Zeiten gebunden aber es gehört nun auch schon zum Wortsinn des Apostels dass er schon vom hebräischen Hintergrund des Wortes her der gesamte 11:52 ist der gerade wegen der universalen Bedeutsamkeit das apostolische Erbe allen Völkern und Kulturen in allen Sprachen mitteilen muss in diesem Sinne 12:02 ist das apostolische nicht nur im Rückgriff auf das normative Erbe der jesuszeit und des apostolischen Zeitalters gleichsam retrospektiv zu 12:11 bestimmen sondern es spannt sich es spannt den Auftrag der mithitung des Evangeliums über die Gegenwart hinaus bis zur äußersten Zukunft ja bis zur 12:21 Vollendung der Geschichte in diesem Sinne mnt uns das apostolische immer an die Sendung und an den Auftrag die Botschaft Jesu Christi stets immer neu 12:31 auszurichten das apostolische Erbe ist durch und durch missionarisch wir vergessen ja oft dass es dasselbe wort ist apostolisch missionarisch 12:41 und hat nicht nur eine missionarische Dimension in diesem Sinne verweist das apostolische auf die Dynamik und Zukunft der Geschichte zugleich ist aber eine 12:49 stets lebendige Erinnerung an die Einsicht dass diese Sendung solange die Geschichte werd andauert unabgeschlossen und noch nicht eingelöst ist deswegen 12:58 bleibt auch vieles vorläufig und fragmentarisch dies wird besonders anschaulich zu Beginn der Apostelgeschichte und kommt 13:06 unüberträftig in den jesusworten zum Ausdruck ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde 13:16 Apostelgeschichte 188 aber in ganz besonders eindrücklicher Form eben auch beim Schluss des Markus des Matthäus 13:25 Evangeliums 28 16 bis 20 aber wo es ja in besonderer Weise eindrucksvoll ist wie da in den wenigen Sätzen vier bis fünf Mal das 13:38 Wort alle vorkommt um die Universalität und die Unbegrenztheit dieses Auftrags zum Ausdruck zu bringen aber es geht nicht nur darum das 13:48 apostolische Erbe einfach weiterzureichen gewiss muss es gegen Verfälschungen und gegen alle und gegen alles zerreden bewahrt werden aber es 13:57 bedarf immer auch der ationsgerechte Übersetzung in neue sprach und Kulturräume hinein sodass immer auch eine darauf bezogene Auslegung notwendig 14:07 ist es ist kein Heiliger Buchstabe aber bloß konserviert und das der bloß konserviert und weitergegeben werden dürfte es ist ein kaum zu 14:16 überschätzendes Ereignis dass die Bibel des alten und des Neuen Testaments nicht nur in der hebräischen und griechischen Sprache zugänglich ist wie etwa der 14:26 Zusammenhang von Koran und Arabisch sich darstellt sondern dass sie wirklich z.B in den syrischen und koptischen aber auch lateinischen sprach und Kulturraum 14:35 vermittelt wird das lebendige Wort die viv WX hat einen bleibenden Überhang gegenüber der gewonnenen Schriftlichkeit die freilich dieses Wort durch die 14:43 schriftwertung auch bewaht und zur Vermittlung berei hält und es ist nicht zufällig dass am Pfingsten dem Geburtsfest der Kirche durch das 14:51 sprachenwunder diese universale Kommunikation des Evangeliums Jesu Christi zu allen Völkern geschieht und dadurch die apolische Kirche 14:59 konstituiert wird es ist der Geist der diese Vermittlung authentisch ermöglicht und bewirkt nämlich die Bewahrung des ursprünglichen apostolischen Erbes und 15:09 zugleich seine unversehrte schöpferische Auslegung in der Vielfalt der Sprachen und Kulturen und darum ist der Geist auch die Gabe Gottes die den Amtsträger 15:18 in der Ordination zu dieser Sendung verlieren wird besonders die sogenannten parakletsprüche im Johannesevangelium zeigen diesen Vorgang der Verkündigung 15:27 und Überlieferung in der ein von Christologie und Pneumatologie Exegese hat aufgezeigt wie nicht nur Lukas im Neuen Testament auf 15:37 die jesuszeit mit dem Apostolischen Zeugnis die Zeit der Kirche folgen lässt dies ist ohne ein Konkretisierung in Raum und Zeit nicht möglich die 15:46 Ausrichtung der christlichen Botschaft geschieht nicht in abstrakter Universalität gleichsam in einem biblischen Esperanto sonder die Einheit 15:54 und Universalität was ja nichts anderes ist als die ursprüngliche K ität gibt es nur in bunter Vielfalt schon die Existenz des einen Evangeliums in den 16:05 vier Evangelien ist auch schon für die alte Kirche ein wichtiger Hinweis darauf daran orientiert sich auch wohl die Struktur des apostolischen Amtes es 16:14 steht in lebendiger Beziehung zum Erbe der Apostel aber es hat eine differenziertere Struktur im Blick auf die Verantwortung der Vermittlung in die 16:23 raumzeitliche Geschichte hinein ähnlich wie die Apostel Ihre Sendung in recht verschiedene Gegenden der Welt verstanden und übernommen haben Jakobus 16:32 bleibt in Jerusalem Thomas ist nach Indien gegangen sind auch ihre Nachfolger als welche die bschöfe 16:41 bezeichnet werden zuständig geworden für Einigung ein konkreten durch Raum und Zeit bestimmten Bereich die sind gewiss zuerst die großen Städte später mehr 16:52 dazu gehörige Umland aber doch mehr in Richtung im Blick auf das Bischofsamtes im Sinne einer über en Zuständigkeit es ist klar dass die konkreten Verhältnisse 17:02 hier schwanken und auch die Amtsbezeichnungen für eine gewisse Zeit noch in ineinander übergehen können das Amt des Bischofs begrenzt sich 17:10 jedenfalls nicht in der untersten Einheit einer einzelnen Gemeinde oder eines Dorfes dafür kommen eher die sogenannten Gemeindeleiter in Frage die 17:19 man in eine enge Verbindung zu dem pressbütern bringen darf das Bischofsamt hat in diesem Sinne eine mehr übergeordnete Verantwortung 17:29 an dieser Stelle wo das geschichtliche und raumzeitliche Element der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi ins Spiel kommt muss auch 17:37 notwendigerweise von der sogenannten apostolischen Sukzession kurz die Rede sein sie darf man nicht primär obwohl man das immer wieder tut auch im 17:46 komenischen Gespräch nach dem mehr oder weniger reflektierten Modell einer ununterbrochenen Kette gar noch mechanischer Art vorstellen zunächst 17:54 kommt es darauf an dass das Evangelium Jesu Christi das für alle Zeiten und Orte bestimmt ist immer wieder verantwortliche Zeugen findet die es 18:04 weitergeben und die es gerade im Fortgang der Geschichte Stützen bewahren verteidigen und zugleich schöpferisch auslegen die möglichst bruchlose 18:14 kontinuität ist nicht eine menschliche für sich allein ausreichende Sicherung der Wahrheit des Evangeliums sondern sie wird von von dem dauernden Anspruch des 18:23 Wortes Gottes im Sinne einer Weitergabe an andere Zeiten und Orte selbst gefordert in diesem Sinne ist die apostolische Sukzession die wiederum 18:32 beide Elemente des apostolischen wie es schon beschrieben worden ist in sich birgt ein Zeichen oder besser noch ein realsymbol für die Sorge der Kirche dass 18:42 das Evangelium Jesu Christi durch die amtliche und personale Zeugenschaft der Bischöfe in die Zeiträume der Geschichte hinein ununterbrochen weiter vermittelt 18:51 wird und so die Menschen in der ursprünglichen Bedeutung erreicht aber eben auch für sie in ihrer Lage in dieser Vermittlung durch menschliche 19:02 Verantwortung hat der Geist der der in alle Wahrheit einführt eine unübersehbare Funktion zugleich verweist die apostolische Sukzession darauf dass 19:11 das Bischofsamt immer auch in diesem Kontext der gemeinsamen Weitergabe des Glaubens gesehen werden muss dies heißt nicht nur dass der Bischof dabei alle 19:20 Glieder der Kirche und besonders alle Dienste und Ämter als Mitarbeiter bei der Verkündigung braucht sondern dass er selbst immer in dieser 19:27 zeugengemeinschaft steht man könnte zugespitzt sagen ein Bischof ist kein Bischof er darf nie isoliert betrachtet werden so wie er auch nur durch mehere 19:36 bschöfe und durch die Bestätigung des Nachfolgers Petri bei der Ordination in das Kollegium der büchöfe aufgenommen wird dieser Dienst macht in dieser 19:45 Hinsicht W man ihn recht versteht bescheiden und auch demütig denn es kommt in erster Linie nicht darauf an in diese Gemeinschaft von Zeugen durch die 19:54 Geschichte hindurch durch eine außergewöhnliche Originalität zu glänzen sondern die Bewahrung und schöpferische Verkündigung des Evangeliums in einer 20:03 bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort treu zu dienen wegen dieser Struktur gibt es von Anfang auch von Anfang an auch zwischen den Bischöfen besonders 20:12 einer Kirchenprovinz gegenseitige Besuche und Abstimmungen des kirchlichen Handelns Beteiligung an der bischofswei Synoden und Konzilien gemeinsame 20:22 verlautbaren und schließlich Bischofskonferenzen sie haben gewiss nicht alle denselben Rang und zeugen von einer unter ediche Notwendigkeit so 20:30 stellt einkomänisches Konzil mit dem Papst die höchste Autorität dar die orthodoxe und katholische Tradition erblicken in dieser Struktur keine aus 20:39 sich heraus schon funktionierende Garantie für die unversehrte Weitergabe des Evangeliums Jesu Christi keine Seite sollte eine billige Karikatur der 20:49 apostolische Sukzession ausmalen aber diese Kirschen halten grundsätzlich hier auch verbunden mit der anglikanischen Kirchengemeinschaft dieses Zeichen auf 20:57 der Ebene der Instrumente und Mittel für unentbehrlich da die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen mindestens in einigen bekendnisschriften dem 21:06 geistlichen Amt bischöfliche Funktionen zu erkennen etwa konfess Augustana 28 und auch durchaus ein überörtliches Amt der Aufsicht kennen gibt es hier 21:18 durchaus einige Bausteine für ein produktives ökomenisches Gespräch wir vergessen ja vielleicht manchmal dass der Begriff des super intendenten die 21:29 wirörtliche lateinischgriechische Übersetzung von Bischof ist Aufsicht drauf schauen drauf 21:40 gucken dieses Gespräch muss in den nächsten Jahren grundlegend und intensiv neu aufgenommen werden und stellt wohl eines der schwierigsten Probleme im 21:49 ökumenischen Dialog dar haben in unserem omänischen Arbeitskreis evangelisch und katholische Theologen 5ün bis se Jahre uns nur mit dem Problem der 22:01 apostolischen Sukzession beschäftigt und haben ja drei umfangreiche große Bände dazu veröffentlicht mit einem hundertseitigen gemeinsamen Text der 22:11 unter uns abgestimmt worden ist nach dieser ersten grundlegenden Überlegung soll nun die Gestalt des bischöflichen Amtes noch deutlicher herausgestellt 22:19 werden das Zweite Vatikanische Konzil und die nachkonziliaren Dokumente kennzeichnen das Kirche sein und auch die in ihr gegebenen Dienst und äter 22:30 durch die beiden Grundbegriffe das schließt nun an anders Gesagte kommunio und Mission das Schlussdokument der außerordentlichen bischofsenode 22:39 85 20 Jahre nach dem Konzis hat diese Beschreibung zusammengefasst und in gewisser Weise vertieft daran möchte ich kurz anknüpfen 22:50 kommunioonia ist die Gemeinschaft mit Gott durch Jesus Christus im Heiligen Geist diese Gemeinschaft ereignet sich vornehmlich undund Legend im Wort Gottes 22:59 und in der Feier der Sakramente die Taufe ist dabei Zugang und Grund der kirchlichen Gemeinschaft wie es schon Ignatius von Antiochien sagt die 23:09 Eucharistie Gipfel und Höhepunkt des ganzen christlichen und kirchlichen Lebens oder wie Thomas ven einmal dann sagt sie ist das Kommune das bonum 23:21 Kommune spirituale der ganzen Kirche das nicht geistliche Gemeinwohl der Kirche insofern die euch die nicht als einzelnes Sakrament dazu noch gesehen 23:32 weitgehen auf den einzelnen beim Kommunionempfang sondern das ist eigentlich die Zusammenfassung der ganzen Lebensvollzüge der Kirche und 23:43 der Christen hin zur rechtverstandenen Eucharistie die Gemeinschaft des eucharistischen Leibes Jesu Christi baut die vielfältige strukturierte 23:55 Gemeinschaft aller Gläubigen im Leib Jesu Christi der Kirche auf die Einheit und Vielfalt der Kirche ist dabei in der Gemeinschaft der Bischöfe mit und unter 24:04 dem Papst als dem Nachfolger Petri gegeben die eine und einzige katholische Kirche ist so in allen tilirchen anwesend und tritt auch aus ihnen hervor 24:13 so zeigt sich im bischofsdienst m unter dem Petrusamt eine echte Vielfalt die einen wirklichen Reichtum ausmacht und zugleich darin echte Fülle und Einheit 24:22 mit sich bringt jeder Bischof lebt in dieser Kommunion er steht auf vielen Ebenen in Verbindung mit der ganzen Kirche nicht 24:30 zuletzt durch die bischofswei und die mit ihr verlierene Kollegialität aber eben als Pflicht und Aufgabe hier steht der Bischof auch mit seiner 24:39 Verantwortung für die Teilkirche in der kommunio mit dem presäsbiterium der besonderen Sorge für die Priester für die ordensgemeinschaftte und 24:46 sekularinstitute für die kirchlichen Berufe für alle Berufungen nicht zuletzt für die leihen mit ihren Familien und für die Jugend hier vollzieht der 24:55 Bischof den Dienst am Wort und den Dienst der Heiligung hier übt er das Leitungsamt aus in dieser kommunio erhält er geistliche Kraft Unterstützung 25:04 für deinen Dienst bei der Kommunion geht es zugleich eigentlich immer um die Mission 25:12 der Bischof darf nie seine Verwurzelung und Beheimatung in der geistlichen und sakramentalen Tiefe der kommunio verlieren aus der er in seinem amtlichen 25:21 Dienst und auch als Geistlicher Mensch lebt aber ist gerade heute immer wieder herausgefordert diese von Gott gewirkte und geschenkte Gemeinschaft zu erneuern 25:32 zu vertiefen und auszubreiten er darf sich nie damit zufrieden geben als ob sie schon vändert wäre wenn der kommun Gedanke hier nicht fundamental ergänzt 25:41 herausgefordert wird durch das Erfordernis der Missio entsteht ein falscher Eindruck dass nämlich diese jetzt gegebene und gelebte kommunio für 25:50 sich schon ausreichend oder gar vollendet wäre in Wirklichkeit aber wird diese kommunio durch die Missio immer wieder grundlegend geöffnet und auf die 25:59 Menschen hin ausgerichtet und dabei geht es einerseits gewiss um den Dienst an der zerrissenen Welt und für die Betroffenen und verwunderten verletzten 26:07 Menschen aber diese Sendung des Bischofs liegt noch tiefer sie hat Anteil an der Gabe und Aufgabe des Heils dass der Herr in Kreuz und Auferstehung für alle 26:18 Hingabe erworben hat und das als Heil der Welt wirklich zu allen Menschen gelangen möchte und das wird etwas versteckt immer wieder auch in den 26:27 verschiedenen Konzils Texten lumentium 16 gum SP 28 22 adgente 7 die wer 3 zum Ausdruck gebracht aber leider nicht genügend gesehen auch in der Auslegung 26:41 nicht und dies geschieht natürlich nicht allein durch den Bischof der freilich die Verantwortung in ihr hat dieser folgt stets in Zusammenarbeit mit den 26:49 übrigen Gliedern der Kirche die mit allen Diensten und Ämtern zusammen eine Gemeinschaft der Zeugen der Hoffnung sind in diesem Sinne ist Mission 26:56 natürlich hier mehr ist die Missionstätigkeit der Kirche sie entspricht im früher erläuterten Sinn und Begriff des apostolischen in seiner 27:05 deub dooppelbedeutung so hat der Dienst des Bischofs übrigens analog auch die pressbitter und Diakone einen ganz 27:13 grundlegenden Anteil an der Sendung der Gesamtkirche und dies bezieht sich auch auf seine Verpflichtung für die Missionstätigkeit der Kirche darf aber 27:21 nicht darauf allein eingeschränkt werden so heißt es in bezeichnender Weise im Dekret über die hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kir Christus dominus die 27:29 Bischöfe sollen sich ihre apostolischen Aufgaben zuwenden als Zeuge Christi vor allen Menschen sollen sich nicht bloß um die kümmern die schon dem obersten 27:40 Hirten nachfolg folgen das ist wörtlich sondern sich mit ganzem Herzen auch jenen widmen die irgendwie vom Weg der Wahrheit abgewichen sind oder die froh 27:49 Botschaft Jesu Christi und sein heilbringen das Erbarmen nicht kennen bis schließlich alle in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit Handeln 27:58 Christus dominus 11 und dabei ist hier gewiss auch der Dialog in der ökomene mit anderen Religionen und mit den nichtgaubenden angesprochen aber durch 28:07 diese diesen kräftigen Akzent der Mission in der Mitte der amtlichen Gestalt des Bischofs ist ein Wesenszug gegeben der gewiss nicht immer genügend 28:15 gesehen wird und dennoch gerade heute elementar zum Wirken des Bischofs gehört einen solchen Dienst kann man angesichts der Herausforderung und der 28:26 würde nur in und Zittern vollziehen der Bischof ist sich bewusst dass er nicht nur unter einer hohen Erwartung der Menschen sondern auch unter dem Gericht 28:34 Gottes steht in dem auch der beste Knecht und Diener immer wieder der Barmherzigkeit Gottes Bedarf und deshalb möchte ich gerade diese wichtige 28:42 Erkenntnis zusammenfassen mit den bekannten Worten des heigen Augustinus über den bischölichen Dienst wo mich erschreckt was ich für euch bin dort 28:53 tröstet mich was ich mit euch bin für euch nämlich bin ich Bischof mit euch bin ich Christ jenes das Bischofsamt ist der Name der übernommenen Pflicht dieses 29:06 der der Gnade jenes ist Gefahr dieses Heil in den bisherigen Ausführungen ist direkt und indirekt deutlich geworden wie sehr die gemeinschaftlichen Elemente 29:17 des allen zugesprochenen Evangeliums der Versammlung und Beratung vor Gott und der Sendung durch Jesus Christus zum Bischofsamt gehören und darum ist es 29:26 auch immer wieder vernetzt in einer Communio ecclesianum und mit dem Dienst des Nachfolgers Petri man kann auch sagen dass Communio Kollegialität 29:35 Universalität Einheit und eintreten fürüreinander Solidarität zum Grundbau von Kirsche gehören eben darum sich auch in allen 29:44 Ämtern wiederfinden und besonders natürlich im überörtlichen Dienst und dies wird in frühester Zeit schon deutlich in der bischofswei und in den 29:53 nachbarschaftlichen besuchen so verdanken die frühen Synoden die ja doch bischofsversammlungen sind ihre Existenz der Aufgabe der gemeinsamen Klärung der 30:02 Botschaft Jesu Christi durch die Unterscheidung der Geister wozu auch die Vergleichung und Vereinigung der Überlieferung gehört der gemeinsamen 30:10 Ordnung der Kirche und der rechten Leitung wenn dies gelingt dann ist nach der Überlieferung nach der gemeinsame Glaube oder wie origanes einmal sagt die 30:22 Eintracht des Herzens die gegenseitige Liebe und die konsonanti in die Übereinstimmung der Disziplin nicht die Identität der 30:32 Disziplin aber die Übereinstimmung der Disziplin Frucht dieses Miteinanders und dies ist gewöhnlich nur möglich wenn es ein wirklich 30:42 ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Bereichen gibt die innere Zuordnung darf z.B nicht da zu einer introvertierten Abkapselung gegenüber anderen 30:52 Gemeinschaften oder zu einer Isolation im Blick auf die Kirche im ganzen und ihrem Zentrum fühen und die einzelnen Gemeinschaften müssen sich immer wieder 31:00 gegen alle Tendenzen zur eigenen brötlerei in den lebendigen Zusammenhang der einen und ganzen Kirche aufbrechen lassen wenn das Konzil und nach ihm auch 31:09 die Leitung der Gesamtkirche die erklärte Absicht haben durch Dezentralisierung die relative Eigenständigkeit der ortskehen zu 31:15 stärken dann darf dieser mühsame heikle und auch für das Zentrum in Rom selbst keineswegs einfache Prozess nicht durch grundsätzliche bestreitungen der 31:24 Notwendigkeit und der legitimen Rechte eines Zentrums der Welt Kirche gefährdet werden es wäre außerordentlich fatal wenn die Kirche in einer Zeit wo sich 31:34 nicht katholische Kirchen der Notwendigkeit einer auch sichtbaren Einheit der Kirche und der Nützlichkeit eines petrusdienstes in welcher Form 31:43 auch immer bewusster werden die konkrete Universalität der Kirche Schwächen und die umgreifende Einheit als Weltkirche einbüsen würde im übrigen wäre es 31:52 anachronistisch und geradezu selbstzerstörerisch wenn wir Katholiken im Zeitalter einer Wachs den Einheit der Menschheit und der Weltgesellschaft 32:01 überholte partikularismen und Nationalismen nachholen zu müssen meinten die Schwierigkeiten sind jedoch nicht zufällig denn auch Rom muss neue 32:10 Form der Ausübung einer verantwortlichen Leitung des Zentrums der Weltkirche finden indem es nämlich sehr viel mehr die gewachsenen Eigenheiten und die 32:19 besonderen Erfordernisse einer Region eines sprach oder Kulturraumes berücksichtigt das Zentrum der Weltkirche darf sich nicht als eine in 32:28 sich selbstkreisende Institution und selbstgenügsame Organisation begreifen die am Ende an den wirklichen Fragen und den wahren Bedürfnissen der Gemeinden 32:37 und der Ortskirchen vorbeizulaufen droht Rom beraubt sich selbst wertvolle Anstöße und Initiativen wenn es in fataler Weise die Potenzen und gaben 32:47 einer Teilkirche nivellieren würde das Verhältnis von Teilkirche und Weltkirche kann also weder in den Kategorien der Rivalität noch unter dem sichtspunkt 32:58 einer nur formalen Verteilung von Kompetenzen und rechten allein sinnvoll verstanden werden ich schließ nicht aus dass aufgrund der verschiedenen Funktion 33:06 und Situationen beider stets eine lebendige Spannung besteht und auch das bipolare zueinander in rechtlichen Formen noch besser verbindlich geregelt 33:16 werden kann wichtiger als tragende Basis sind jedoch gegenseitiges Vertrauen dass der einen und gemeinsamen Sache dient und der gegenseitige Austausch von 33:26 Glaube Hoffnung und Liebe für das Leben der Welt in dieser Perspektive ist es auch evident dass es als Instrumente dieser 33:35 Beziehung Konzilien und synoden gibt die zwar im Wesen von Kirche ein theologisches Fundament haben aber im konkreten geschichtlichen Leben der 33:44 Kirche tief von den jeweils vorherrschenden ekklesiologien bestimmt werden das Synodale Prinzip ist gerade der 33:52 entscheidende Kreuzungspunkt und vermittlungsort zwischen zwischen diesen verschiedenen Theologien n bedarf es eines noch 34:01 grundlegenderes eines grundlegenderen Blicks auf das Synodale Prinzip es ist zweifellos ein wichtiges Element in der konkreten gestaltwertung von Kirche aber 34:10 ich denke es ist nicht identisch mit dem Wesen von Kirche überhaupt es gibt in Geschichte und Gegenwart der Kirche Zeiten und Orte auch in Situationen der 34:20 Verfolgung wo keine Synoden stattfinden konnten dies ist ein Defizit trotzdem ist die Kirche einer solchen Situation und auch Kirche man soll nur in die 34:29 Missionsgeschichte hineinhören das Synodale Element ist in seinem Radius vom Wesen her enger als die umfassende grundwirklichkeit der Kirche es 34:39 entspricht nach meiner Überzeugung nicht der katholischen eeklesiologie wenn man den kirschenbegriff und die konzidee im 34:46 Sinne einer Identifikation miteinander verknüpft obwohl es eine wesentliche Zusammengehörigkeit gibt das Konzil bzw 34:55 die Synode ist ihrem Wesen nach eine beratende und beschließende Versammlung der an das örtliche versammeltsein gebunden ist und auch nur für diese Zeit 35:03 Vollmacht besitzt die klassische eklesiologie sieht die Synoden als ein Moment in der Leitung der Kirche und erblickt in der Struktur der Konzilien 35:11 und Synoden Mittel und Bedingungen in der Leitung des kirchlichen Lebens aber nicht das Leben der Kirche selbst und darum gehört zum Begriff das syoden und 35:20 Konzilien auch eine sogenannte gewichtige Ursache itiaogos wie sind in den alten Dokumenten heßt für ihr zusammenteten 35:30 nicht jede beliebige Frage die es in der Kirche einer bestimmten Zeit zu lösen gibt muss auf einer Synode verhandelt werden wird dieser gewichtige Grund der 35:38 sich auf die Gefährdung der Einheit der Kirche in Dogma und Disziplin bezieht aufgeweicht und abgeschwächt dann ist nur noch schwer ein Kriterium zu finden 35:47 um die sin notale Kompetenz gegenüber allen möglichen Aufgaben der Kirche abzugrenzen alle kirchlichen Ebenen durchgreifende und permanente synodal 35:57 Strukturen gehören also wenigstens in der Perspektive der altkirchlichen eklesiologie nicht zum Grundverständnis der Konzilien und Synoden es ist aber 36:07 durchaus möglich dass sich eine bleibende Synode etwa auch in den Verfassungen orthodoxer Kirchen ausprägt durch die enge geschichtliche 36:20 Verknüpfung von grundwirklichkeit der Synode und zeitgeschichtliche Ausprägung ihrer konkreten Gestalt muss man die sehr differenzierte Erscheinungsweise 36:29 der Synoden verstehen wir brauchen eine historisch begründete Phänomenologie der Einheit und der Vielfalt des synodenwesens ich kann hier nur drei 36:38 strukturverschiedene konzilstypen nennen wobei auch das sehr unterschiedliche Verhältnis der Kirche zur Welt auffällt da gibt es zuerst die kaiserlichen 36:48 reichskonzilien bis in das ate ne jahrhundert wo der Kaiser eine ganz entscheidende Bedeutung hat er ist derjenige der ein lät zweitens die 36:59 mittelalterischen Konzilien der abendländischen Christenheit die man wieder in die pästlichen Konzilien im 12 und 13 jahrhundert und die 37:06 konziliaristischen Konzilien vom 13 bis 15 Jahrhundert unterscheiden kann komme nachher noch drauf zurück die Konzilien schließlich drittens der neuzeitlichen 37:17 katholischen Kirche in Trient vatikanum 1 und 2 ich möchte auf die Wohle einschneidenste Wandlung etwas genauer aufmerksam machen die stärkste um wlung 37:28 der Konzils und Synoden Idee erfolgte im Hochmittelalter das reformpapstum des 11 jahrhunderts übernahmen die Initiative für die reichssynoden und entwickelte 37:37 diese päpstlichen Synoden zu einem sehr wichtigen Instrument um überall die angestrebten Reformen durchzusetzen im Kampf gegen Simonie und so weiter die 37:47 Päpste durchzogen häufig die verschiedenen Länder und hielten z.B in Ober und unter Italien in Deutschland und Frankreich iroden ab dadurch wurde 37:56 die Kommunikation zwischen dem Episkopat und dem papstum neu angebahnt und befestigt die sy Note war auch ihrer ganzen Struktur nach päpstlich geworden 38:05 weil die Initiative die Legitimation und die Approbation in der Hand des papstesl der eigentliche Gesetzgeber ist jetzt nicht mehr das Konzil sondern der Papst 38:16 die Folgezeit ist darum gekennzeichnet durch die Ablösung synodaler Zuständigkeiten und deren Übergang auf die Fortschreiten zentralistischer 38:24 ausgerichteten Kurie verkörpert vor allem im und in den Kardinälen immer mehr wandeln sich die Synoden zu einer instrumentalen Funktion nämlich die 38:34 allgemeinen kanonistischen Bestimmungen in reformerischer Weise einzuschärfen als Aufgaben dieser Synoden wird auf dem Konzil bestimmt in den einzelnen 38:44 Kirchenprovinzen hätten künftig alle drei Jahre Provinzialsynoden stattzufinden promoderandis moribus 38:53 also zu einer prechenden Bekämpfung schlechter Sitten oder eine Förderung guter Sitten korrigieren dies 39:03 exzessibus um Exzesse zu korrigieren und für einige ganz einige andere Aufgaben die formuliert sind doch liegt zwischen dieser gesetzlichen Festlegung und der 39:15 faktischen kirchlichen Praxis ein tiefer Graben ein englischamerikanischer Forscher hat 39:24 festgesetzt festgelegt fest herausbekommen nur Prozent nur 2% der provinzialkonzilien die nach dem Gesetz 39:33 zwischen dem Konzil von Trient und dem alas des CIC von 1983 hätten stattfinden sollen abgehalten worden sind 39:42 2% ausnahmen bestätigen auch hier die Regel in taragona Tagen zwischen 1146 und 1757 fast ohne Unterbrechung regelmäßig 39:53 Synod es gibt auch sowas und wir wissen durch die Arbeit von Eugenio Corgo das in dieser Hinsicht eine strukturverschiebung mit sich weil diese 40:04 Konzilien zu Generalversammlungen der Christenheit und zu einer umfassenden Repräsentation aller Stände wurden die Bischöfe 40:13 befanden sich aber dann das ist auch hier die die Konsequenz etwa auf den Konzilien von Konstanz und Basel eindeutig in der Minderheit undter ich 40:22 war vor kurzem bei der Eröffnung der Jubiläums Feierlichkeiten für das 600jährige Jubiläum des Konzil von Konstanz 1414 bis 1418 mit einer großen 40:35 Ausstellung die ich Ihnen in Konstanz empfehle ist bis September dieses Jahres also so seh mit einem sehr schönen Katalog 40:44 da war die größte Versammlung die größte Kirchenversammlung die man im Mittelalter und bis weit in die Neuzeit hinein kannte mit 2 bis 3000 40:56 Teilnehmern aber nur 10 % waren Bischöfe das muss man sich mal klar machen das Zweite Vatikanische Konzil hatte Synoden und Konzilien vor allem dann wieder in 41:06 den Vordergrund gerückt ein Stück weit konsequent zu dem bisherigen aber doch mit einem neuen Element wenn sie zum Vehikel werden konnten um das 41:15 bischäfliche Kollegialitätsprinzip und die dem Bischofskollegium zuerkannten höchste Vollmacht zum auszu zu bringen das Gefälle der Argumentation zeigt sich 41:24 in einem wichtigen Text von Lumen gensz und 22 dort heißt es schon die uralte Disziplin dass sie auf dem ganzen Erdkreis bestellten Bischöfe 41:33 untereinander und mit dem Bischof von Rom im Bande der Einheit der Liebe und des Friedens Gemeinschaft hielten desgleichen das zusammenteten von 41:41 Konzilien zur gemeinsamen Regelung der Lage der wichtiger Angelegenheiten in einem durch die Überlegung vieler abgewogenen Spruch weisen auf die 41:50 kollegiale Natur und Beschaffenheit des episkopates hin dies beweisen die im Lauf der Jahrhunderte feierten ökomenischen 41:59 Konzilien das Dekret Christus dominus über die hirtenaufgabe der Bischöfe versucht eine rechtliche Ausformung dieser Ausführung begnügt sich aber im 42:07 ersten Abschnitt des zweiten Kapitels nach der Überschrift die Synoden Konzilien und besonders die bischofskkonferenzen mit dem sehr 42:14 allgemein gehaltenen Wunsch ich zitiere dass die ehrwürdigen Einrichtungen der Synoden und Konzilien mit neuer Kraft Aufblühen dadurch soll besser und 42:23 wirksamer für das Wachstum des Glaubens und die Erhaltung der Disziplin in den verschiedenen Kirchen entsprechend den Gegebenheiten der Zeit gesorgt werden 42:33 diese Ausführungen über die syoden geben faktisch aber nur den äußeren Rahmen ab in den das Bild der Bischofskonferenzen einzuzeichnen 42:42 sind während der Diskussionen über diesen Text wurde immer wieder vorgeschlagen einen ständigen obersten Rat der Gesamtkirche einzurichten der 42:54 manche sogar die Papstwahl aber auch besonders Fragen der kuenreform übertragen wollte die Idee wurde im Grundsatz was sieht noch die Spuren in 43:07 Christus dominus 5 und in Lumens 23 aufgenommen und von Papst Paul dem VI noch vor Konzils Ende im apostolischen Schreiben apostolika 43:19 solicitudo vom 15 September 65 verbindlich promulgiert am 299 1967 also anderthalb Jahre nach dem Ende des Konzils begann die erste 43:33 synodalversammlung bereits und dies wird meinesachten viel zu wenig gewürdigt gewiss hängt dies mit der nicht immer glücklich verlaufenden Abfolge der 43:41 Synoden zusammen sie beschäftigen sich ja noch mit Herren Kollegen hilberat mit dieser Spannung zwischen Vision und Wirklichkeit bedarf aber doch einer sehr 43:52 sorgfältigen und differenzierten Beurteilung wenn ich alles täusch dann wir Paps franziskus die bischofsinode sehr aufwerten es ist aber zu früh um 44:02 dafür Prognosen abzugeben ob das gelingt auch die jetzige äh Prozedur dass man die sonstige Umfrage für eine bischofsinode 44:15 den Bischöfen zuschickt und das nun ändert und daraus eine weltweite Umfrage gemacht hat äh deutet darauf hin und bei der Sitz der kinä Ende Februar 20 bis 22 44:32 hat er sehr deutlich gesagt dass er ein größeres Gewicht der bischofsode geben will was ja ursprünglich Sinn und Ziel war und wohl auch Paul der VI noch 44:44 eigentlich vor sich hatte aber dann ich war selber 1921 bis 78 dreimal mit Karina Döpfner als Berater bei den Bischof auf Synoden 44:57 später dann teilweise als Vorsitz und teilweise in an anderer Eigenschaft und auch einmal Sekretär der europasynode äh es ist dann eben äh leider so 45:08 gekommen dass die ganze Prozedur der Synode äh nicht äh fruchtbar geworden ist wobei man sie 45:17 differenzieren muss die syode hat das äh letzte erste und letzte Mal eigenen Texte formuliert 1971 über die Gerechtigkeit und über 45:28 Priestertum das sind relativ Dürre Texte wenn man denkt dass man halt innerhalb einer äh 45:37 syode von dre vier Wochen auch einen gut äh vereinbarten abgestimmten Text beschlussfähig macht während äh die folgenden Synoden dadurch gekennzeichnet 45:52 sind dass äh der Papst selber für den Abschluss der Synode gesorgt hat ind dem man ihm die ganzen Materialien übergeben hat und 46:02 Texte wie evangeli und Sandi katechesi tradente sind ohne jede Frage besser als das was die Synode selber eigentlich in der üblichen Weise halt gestrickt hat 46:14 der Papst ist sich der ja des Risikos eines solchen Vertrauens in die Synoden sehr deutlich denn er hat also in der Ansprache na an 46:27 die Kardinäle vor dem Referat von Walter Kasper deutlich gesagt dass er einmal diesen Weg gehen möchte um zu guten Beschlüssen zu kommen wohl aber 46:44 sei er sich auch des Risikos also bewusst nicht es ist ja dann so dass in diesem Herbst die sogenannte außerordentliche bischofsenode 46:53 stattfindet zu Fragen der Familienpastoral das deutet das bei der außerordentlichen Struktur die Vorsitzenden eopso Mitglieder sind und 47:03 dann einige werden dazu ernannt natürlich auch dann leihen Ordensangehörige und ein Jahr später soll die ordentliche bischofsinode 47:10 stattfinden da werden dann aus dem Bischofskonferenzen je nach Größe wir haben malist drei Leute Mitglieder gewählt meist bei uns der Vorsitzende 47:22 zuerst dann der Bischof der die Kommission leitet die dem Thema am nächsten ist und ein weibbischof wird immer dabei sein ein 47:31 bis zwei Leute werden auch dann noch von Rom dazu ernannt also wie gesagt der Papst hat auch äh das 47:44 Instrument bischofsynode in der Struktur in den Personen in der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten Wochen sehr vermehrt ausgedehnt ich denke durchaus 47:55 auch qualitativ aber man muss mal schauen ob das gelingt und hoffentlich wiederholt sich das nicht was dann Anfang der 70er Jahre eigentlich mit 48:04 dieser durchaus guten Idee entstanden ist es ist hier nicht der Ort um die Probleme büchchaflicher Kollegialität der büchonferenz und der Bischof Synode 48:14 der Funktion des kandidatskollegiums und so weiter noch eingehend dazu erörtern Erzbischof Benelli der ja nun ganz besonders 48:25 Papst dem sechsten gerade auch in diesen Dingen sehr gedient hat der hat 1973 mit Rechen einem Referat drauf hingewiesen wie viel unter dem Pontifikat pas 6 seit 48:37 dem ziten vatikanischen Konzil geschehen ist um die Beziehungen Roms zu den Ortskirchen strukturell und institutionell zu verbessern und dass 48:45 darin auch der lokalkirche ein angemessener Ort eingeräumt sei ich zitiere ihn ja dann kurze Zeit später Erzbischof von Florenz geworden Kardinal 48:55 damit die Ortskirche muss sich entwickeln entfalten muss wachsen und ihre Sendung erfüllen in Freiheit und Eigenverantwortung immer aber und dies 49:05 ist mehr als eine bloße Begrenzung sondern der Wesensgrund ihrer inneren Lebenskraft in Gemeinschaft mit den übrigen Kirchen und mit Rom eine 49:13 berechtigen Dezentralisierung gibt der Heilige Stuhl durchaus Raum zumal sie dringlicher geworden ist unter dem druckpsychologischer und soziologischer 49:22 Umstände benel hat auch keinen Zweifel daran gelassen dass in diesem Verhältnis noch sehr vieles verbessert und vertieft werden kann Verbesserung der 49:31 wechselseitigen Kommunikation und Konsultation vermutlich wird eine spätere Geschichtschreibung das monifikatps des se gerade unter dieser 49:41 Hinsicht würdigen ohne dass man auch die Schwierigkeiten leugnen muss wir haben ja bereits einen Anfang dafür schon äh in der Biographie äh des 49:56 Augsburger Ken Historikers zwar hat sich in den folgenden Jahren die Einrichtung der bischofsyode intensiviert und 50:03 differenziert sie hat aber strukturell und im praktischen Vollzug keine wirklichen Fortschritte gemacht es kann wohl auch im Blick auf die kollegiale 50:12 Dimension der Leitung der Kirche nicht übersehen werden dass diese neue Regelung zum größten Teil nur die Beziehung Roms zu den Ortskirchen auf 50:20 der Ebene des bischöflichen Amtes und vor allem auch der nunziaturen betrifft und soll diese Art zwischenkirchlicher Beziehungen weder in ihrer theologischen 50:28 Begründung noch in ihrer grundlegen praktisch rechtlichen Struktur grundlegend bestritten werden so vielfältig die Relationen zwischen dem 50:35 Episkopat einschließlich der Bischofskonferenzen und dem Zentrum der Weltkirche geworden sind so notwendig ist es in Ergänzung dazu dass in diesen 50:44 Beziehungen die unverkürzte Wirklichkeit des kirchlichen Lebens und der pastoralen Situation von verschiedenen Blickpunkten her und in allen 50:51 Dimensionen gegenwärtig bleibt wenn Rom und auch die einzelnen Bischöfe wirklich auf das das konkrete Leben der einzelnen Gemeinden hingeordnet bleiben wollen 51:01 dann sind die Beteiligung von Priest und leihen an der Beratung der jeweiligen pastoralen Lage und ihre Mitverantwortung bei der Vorbereitung 51:08 und Realisierung dieser Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen nur angemessen indem das Konzil in lumenenzium 31 den leihen auf ihre Weise und zum ihrem Teil 51:18 eine Partizipation an der Sendung der Kirche und einen Anteil am prieslichen prophetischen und königlichen Amt Jesu Christi z gesprochen hat ist für ihre 51:28 Synodale Mitwirkung auch hier ein Anknüpfungspunkt gegeben das nachkonsiliare System der Räte bietet eine sicher in noch in vieler Hinsicht 51:37 verbesserungsfähige Form dieser Partizipation des ganzen Gottesvolkes und auch eine neue gestaltsodaler Elemente in der Kirchenverfassung mag 51:47 dies mag die konkret praktische Ausgestaltung dieser Struktur noch viele Einzelfragen aufwerfen so kann man nicht mehr hinter diese Prinzipien des Konzils 51:57 zurückgehen damit wird in gewisser Weise auch der Typ jener talkirchlichen Synoden aus Antike und Mittelalter erneuert der sich in besonderer Weise um 52:06 eine verbesserte Effizienz der Kirche im Bereich der sadus animarum und der Kura animarum bemüht hat der Unterschied solcher pastoralsynoden zu den damaligen 52:16 Formen liegt im heutigen Verständnis von Pastoral damit ist nicht nur die Aufgabe des Lehrers und anderer kirchenamtlicher beauftragter zu verstehen sonder der 52:25 konkrete Aufgabenbereich der ganzen Kirche mit allen ihren Glieder und in allen ihren Dimensionen wir haben darauf aufmerksam gemacht dass das Synodale 52:33 Prinzip im Schnittpunkt von essentialer eeklesiologie und konkreter Verwirklichung in einer bestimmten Zeit verschiedene Anknüpfungspunkte hat zu 52:42 diesen Zeichen der Zeit die freilich immer auch der Unterscheidung der Geister bedürfen gehört heute auch die Demokratie gewiss ist die Kirche keine 52:51 Demokratie wohl aber können demokratische Elemente in das Leben der Kirche aufgenommen werden die eine analoge Nähe zwischen Demokratie und 52:59 Kirche nahelen dabei gibt es durchaus auch schon historische Zusammenhänge die man oft vergisst viele Elemente der modernen Demokratie sind eigentlich über 53:13 kirchliche Erfahrungen ausgebildet worden so etwa die konkrete rechtliche Praxis in den Ordensgemeinschaften des Mittelalters mehrheitswoten zwei Drittel 53:23 Quorum geheime Abstimmung wahlbevollmächtigung geheimes Mandat Vielzahl der Wahlvorgänge wir wissen aber auch durch viele Forschungen 53:32 besonders aus England dass die mittelalterlichen Statuten der Domkapitel eine große Bedeutung hatten für die Ausbildung der Demokratie und so 53:42 werden Teilhabe und Mitwirkung zu den antreibenden Motoren einer neuen Schaffung synodaler Strukturen auf diesem Weg hat die nachkonziliare 53:52 Entwicklung wenn auch in verschiedenen Konstruktionen zur Schaffung von talkirchlichen Synoden eines neuen Typs geführt auch wenn die letzt 54:00 Verantwortung der bischöflichen Autorität aufgrund ihrer Verantwortung in Glaubens und sittenfragen und ihrer Gesetzgebungskompetenz gewahrt bleibt so 54:07 haben Priester und leihen innerhalb dieses Spielraums mindestens in unserer Synode dennoch eine echte und gleiche entscheidungsbefuchnis in diesen Synoden 54:15 können aufgrund ähnlicher gesellschaftlicher Verhältnisse derselben pastoralen Bedürfnisse und gleicher kirchlicher Tradition von 54:23 mehreren diezösen gemeinsam die Grund Linien des Lebens der Kirche verbindlich geregelt werden entscheidend dabei ist dass eine so enge Kooperation zwischen 54:32 den Ortskirchen einer Region eines Staates oder eines sprach bzw Kulturraumes stattfindet dass in der gemeinsamen Beratung eine längerfristige 54:41 kirchliche Gesamtplanung im Bereich eines relativ einheitlichen Lebensraumes möglich ist es ist dann auch konsequent dass vor allem pastorale Fragen im 54:51 Vordergrund stehen die freilich nicht selten manchmal verborgene genen theologisch normativen Sprengstoff enthalten damit bin ich 55:02 meine sehr verehrten Damen und Herren in der nachkonziliaren Zeit angelangt es wäre nun notwendig die bei uns und unseren 55:10 Nachbarn durchgeführten pasastoralsynoden zu analysieren dies wäre eine neue Aufgabe die ja auch an der Werts intensivber 55:22 geschiedt ich bin aber bereit durch meine Mitwirkung in verschiedener Hinsicht darauf gerne im Gespräch einzugehen herzlichen 55:35 Dank