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Informatik Klassenstufe 7 Saarland - Information und Daten - Video 10 - Rastergrafiken

Lerne Informatik13:58 29 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 59 Zeilen
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  1. Hallo alle zusammen. Im heutigen Video möchte ich gerne den Begriff der Rastergrafik erklären. Auch das klingt komplizierter
  2. als es eigentlich ist. Im Grunde ist Raster Grafik etwas ganz ganz einfaches und auch sehr logisches. Es geht um die Frage, wie stellt ein
  3. Computer eigentlich Bilder da? Es gibt da verschiedene Methoden. Raster Grafik ist eine Methode, es gibt auch noch eine andere wichtige Methode, die Vektorg,
  4. aber die spielt jetzt erst einmal keine Rolle. Jetzt sehen wir uns erst einmal zusammen die Rastergrafik an. Bei Bildern wird
  5. ein bisschen getrix. Wir Menschen haben nämlich Einschränkungen oder unser Auge vielmehrinschränkungen, die man sich zu Nütze machen kann. Wir
  6. haben den Eindruck, wir würden ein zusammenhängendes Bild sehen, also ein Bild, das aus zusammenhängenden Flächen besteht. Aber ein Computer muss
  7. diese zusammenhängenden Flächen ja irgendwie speichern. Die Frage ist, wie macht ihr das? Ich öffne mal irgendein Bild. Einfach mal dieses, ein Hundebild
  8. von Wikipedia. Wir haben hier ein Foto von einem Hund und das Foto ist digital. Das bedeutet, es wurde irgendwie von einem Computer gespeichert und
  9. verarbeitet. Aber wie soll das funktionieren? Wie soll ein Computer ein solches Bild speichern und verarbeiten? Speichern bedeutet ja immer, dass
  10. irgendwo Nullen und Einzen gespeichert werden. Und die interessante Frage ist, wie mache ich das? Aber jetzt ist erstmal noch eine andere
  11. Frage, viel interessanter. Man sieht hier verschiedene Flächen. Also hier sind Haare, da ist ein bisschen Fell, da sind die Ohren von dem Tier. Die
  12. Schnauze hat noch einmal eine andere Farbe und ist eine andere Fläche als der Rest von dem Tier. Dann haben wir hier im
  13. Hintergrund das Wasser und die Äste und da hinten ein bisschen Grünzeug. Also das hier ist schon ein sehr sehr
  14. komplexes Foto und da sind jede Menge Flächen dabei, die irgendwie unterschieden werden müssen und da stellt sich natürlich auch die spannende
  15. Frage, wie kann denn ein Computer diese Flächen voneinander unterscheiden und welche Teile, welche Flächen gibt es überhaupt?
  16. in so einem Bild. Und an dieser Stelle kommt der Begriff Pixel ins Spiel. Ein Pixel ist ein einzelner Punkt in einer sogenannten Rastergrafik.
  17. Aha, okay. Was sagt mir das jetzt im ersten Moment? Nicht viel. Interessant wird es, wenn wir uns noch ein bisschen genauer ansehen, was ein
  18. Pixel überhaupt ist. Ein Pixel besitzt eine bestimmte Farbe und viele Pixel ergeben ein Bild. Der Trick ist, dass wir Menschen oder
  19. unser Auge viel mehr Punkte, die sehr nah beisammen sind, nicht mehr unterscheiden kann, sondern wir nehmen das dann wahr als eine zusammenhängende
  20. Fläche. Das heißt, der Computer sieht nur einen Punkt, noch einen Punkt, noch einen Punkt und das kann man wunderbar speichern, aber wir sehen eine Fläche.
  21. Wir nehmen die Punkte nicht mehr wahr. Es gibt da Einschränkungen, die gucken wir uns gleich an. Also jedes Pixel hat eine bestimmte
  22. Farbe und viele Pixel ergeben zusammen ein Bild wie dieses. So, dieser schöne Hund hier und die Landschaft, in der er steht, bestehen aus Bildpunkten,
  23. die ganz ganz nah zusammenstehen und unser Auge kann diese einzelnen Punkte nicht mehr wahrnehmen, sondern wir haben den Eindruck, dass es
  24. zusammenhängende Flächen wären und das ist ein ganz schöner Trick An dieser Stelle der Computer kann wunderbar damit umgehen
  25. und uns macht es nichts aus in den meisten Fällen. Wir gucken uns das gleich noch genauer an. Also eine Rastergrafik
  26. ist in Zeilen und Spalten angeordnet und in diesen Zeilen und Spalten sind dann die Pixel. Ich deute das mal in einem Bildchen an. Also, wir haben hier
  27. Punkte, die können dann so ungefähr aussehen und dadurch ergibt sich dann eine Fläche in Zeilen und Spalten. Und wenn ich da
  28. jetzt noch Punkte in einer anderen Farbe dazu male, z.B. da eine hellblaue Fläche und dann hier noch eine grüne Fläche und dann ergibt sich ein Bild und genau das
  29. ist eine Rastergrafik und die heißt so, weil sich daraus ein rechteckiges Raster ergibt. Also ein Bild ist dann nichts anderes als ein
  30. Raster aus diesen Pixeln. Und Pixel sind sogenannte Punkte, Bildpunkte. Und wenn wir uns jetzt beispielsweise
  31. mal ein Schwarz-Weißbild vorstellen, dann könnten wir eine Rastergrafik stark vereinfacht
  32. so vorstellen. Ein heißt Farbe, also von mir aus weiß und null heißt schwarz. Und somit hat jetzt jeder Bildpunkt
  33. eine Information, die wir als 0 oder 1 abspeichern können. Also in diesem Fall haben wir 16 Pixel, vier Zeilen, vier Spalten und damit
  34. haben wir 4 x 4, also 16 Pixel. Und jedes Pixel hat einen bestimmten Wert in unserem Beispiel, also weiß ja oder weiß nein.
  35. Und so könnten wir dann ein ganz ganz einfaches Schwarz-Weißbild beschreiben und zwar so, dass ein Computer damit auch zurechtmt.
  36. Das hier ist jetzt ein sehr sehr kleines Bild. 16 Pixel, das ist nicht so wahnsinnig viel. Also ein kleines Bild hat wenige Pixel.
  37. Und wenn wir jetzt mal ein Bild vergrößern, dann werden wir die Pixel auch sehen. Ich zeige das mal. Ich nehme noch einmal
  38. diesen schönen Hund und vergrößere einfach mal. Und wenn ich vergrößere, siehst du irgendwann diese Punkte. Hier kann man
  39. sie jetzt schön erkennen. Also das hier sind die Punkte, aus denen unser Hundebild besteht. Ich gehe noch einmal zurück. Ich ver kleinere die ganze
  40. Geschichte noch einmal. und du siehst, wie diese Punkte verschwinden und zu Flächen werden. Wenn ich mal hier die Schnauze vergrößere von mir aus, dann
  41. sehen wir auch irgendwann diese Bildpunkte und genau das ist eine Rastergrafik, also eine Grafik, die aus einem Raster
  42. von diesen Bildpunkten besteht. Jetzt verkleinere ich das noch mal und hier sieht man wieder den Hund und das kann ich an jeder beliebigen Stelle machen.
  43. Und wir kommen immer irgendwann noch einmal zu diesen Punkten, zu diesen einzelnen Pixeln. Und das ist auch ein Nachteil an diesen Rastergrafiken.
  44. Wenn wir vergrößern, dann wird das ganze Ding irgendwann pixelig. Also, man sieht irgendwann diese Bildpunkte. Wir können also Rastergrafiken
  45. nicht beliebig weit vergrößern. Ich habe ja vorhin die Vektorgen erwähnt. Das nur mal ganz kurz. Bei Vektorgiken sieht das anders aus. Da können wir beliebig
  46. vergrößern, aber Vektorghiken haben dann noch einmal andere Nachteile. Das ist jetzt im Moment auch erst einmal nicht wichtig. Wie gesagt, über
  47. Vektorgen reden wir jetzt erst einmal nicht. Vektorgiken können das, weil das Bild berechnet wird und nicht in Bildpunkten
  48. abgespeichert wird. Vielleicht sage ich das noch kurz. Also, Rastergrafiken speichern wirklich das Bild ab als Menge von Bildpunkten und Vektorgen
  49. berechnen das Bild. Aber so ein Bild wie hier, diesen Hund kann man nicht ohne weiteres berechnen. Also Vektorgen sind dann eher für technische
  50. Zeichnungen interessant und nicht geeignet für Fotos. Das soll dann soweit zur Vektorgrafik reichen. Nur damit du dir mal etwas darunter vorstellen
  51. kannst. Also Rastergrafiken verpixeln, wenn sie vergrößert werden. Man kann sie nur bis zu einem bestimmten Punkt vergrößern.
  52. Und je mehr Bildpunkte es gibt, also je größer das Bild ist, desto mehr kannst du vergrößern, bevor sie verpixeln. Aber größere Bilder brauchen natürlich mehr
  53. Speicher und sind natürlich auch aufwendiger in der Verarbeitung. Du kennst das ja von Spielen. Es gibt Spiele, die bewusst pixelig sind. Z.B.
  54. Minecraft kennt jeder, spielt wahrscheinlich auch jeder und da ist ja die Pixelgrafik Programm. Es geht ja gerade darum, dass
  55. die Grafik verpixelt ist, während bei Spielen mit moderner 3D Grafik, GTA, Witcher und so weiter, da möchte man das natürlich gerade nicht und da möchte man
  56. dann die Pixel nicht sehen. Aber so eine Grafik ist technisch natürlich viel viel aufwendiger als so eine Minecraft Pixelgrafik.
  57. Also realistischere und damit bessere Bilder bedeuten immer mehr Speicher, mehr Aufwand, weil viel viel mehr Bildpunkte gespeichert werden müssen.
  58. Also diese höhere Qualität hat einen Preis. So, das war mal die grundlegende Idee von Raster Grafiken und wir besprechen
  59. dann in den nächsten Videos noch ein paar Begriffe, die damit zu tun haben.

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