Mendel'sche Regeln - Einführung Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=12jycVC2rtg Transkript (automatisch erstellt) 0:00 moin Leute damals wisst ihr noch als die Gummistiefel noch aus Holz waren hat ein Mönch namens Gregor Mendel viel im 0:06 Klostergarten rumgeärkelt genauer gesagt hat er Erbsen gekreuzt und dabei einiges über den Ablauf der Vererbung 0:12 herausgefunden seine Entdeckungen gingen ziemlich durch die Decke und haben Mendels Karriere ganz schön gepusht 0:18 deshalb müsst ihr euch den Kram jetzt auch um die Ohren [Musik] 0:25 hauen damit ihr im biunterricht was mitzureden habt erklären wir jetzt die wichtigsten Grund Begriffe der Vererbung 0:31 danach zieht euch einfach die Videos über die drei Regeln rein die Mentel zu dem Thema aufgestellt hat der Gregor hat 0:36 also mit den Erbsen Pflanzen hantiert um einfache Erbgänge zu untersuchen womit wir auch schon beim ersten Grundbegriff 0:43 angekommen sind tada der einfache Erbgang beim einfachen Erbgang ist ein Merkmal nur durch ein einzelnes Gen 0:49 bestimmt ein Beispiel dafür ist wer hätte es gedacht die Blütenfarbe von Erbsenpflanzen außerdem werden so auch 0:55 die Blutgruppen des Menschen vererbt falls ihr vergessen habt was ein Gen ist ist eine merkmalsanlage genauer gesagt 1:02 ist es ein Abschnitt auf einem Chromosom der für die Ausbildung eines Merkmals verantwortlich ist wenn ihr jetzt mehr 1:08 verwirrt seid als vorher zieht euch lieber noch mal das Video über Gene und Allele rein so diese Merkmalsausprägung 1:14 nennt sich auch phenotyp es ist also das was man sieht der phenotyp wird vom Genotyp bestimmt Genotyp ist einfach die 1:22 Bezeichnung für die Gene die man hat weiter im Text die drei mischen Regeln gelten nicht für alle Organismen sondern 1:28 nur für Achtung Fachchinesisch diploide Organismen mit haploiden Keimzellen was lasst mich raten ihr fragt euch gerade 1:37 was zum Gärtner ist dipluid eigentlich ganz easy von jedem Chromosom sind je zwei vorhanden wird auch ganz gerne mal 1:44 mit 2n abgekürzt da wir außerdem ja alle nahe zu fließend Altgriechisch sprechen erklärt sich auch das Wort haploid von 1:51 selbst haplos heißt einfach es gibt also immer nur ein chromosomenexemplar das wird 1:57 dementsprechend mit einem n abgekürzt okay ihr erinnert euch Mendels Regeln gelten für dipluide Organismen mit 2:03 hapluiden Keimzellen Keimzelle ist nur noch ein anderes Fachwort für geschlechtszelle die die Erbinformation 2:10 eben nur in einfacher Ausführung tragen warum damit sie dann nach dem verschmelzen wieder diploid sind 2:16 übrigens fast alle Tiere darunter der Mensch und die meisten Pflanzen sind diploide Organismen der Mensch hat 23 2:24 Chromosomenpaare also 46 chromosome ein chromosomsatz von Mami einer von Papi nur die Geschlechtschromosom bilden eine 2:31 Ausnahme denn beim Mann gibt's nicht wie bei der Frau zweimal das gleiche Exemplar also xx sondern ein X und ein Y 2:38 Chromosom so Chromosomen treten also in Paaren auf daher gibt's auch zweimal das gleiche gen jetzt muss das Gen aber 2:45 nicht die gleiche Info enthalten das heißt es gibt unterschiedliche Varianten die Allele genannt werden z.B gibt's 2:51 Allele für Haarfarbe Blutgruppe und auch interessantere Dinge wie die Fähigkeit die Zunge einrollen zu können 2:57 wahrscheinlich hocken jetzt einfach alle vom Bildschirm und versuchen die die Zunge einzurollen und wer drauf unsere 3:01 zwei Möglichkeiten sind jetzt entweder die Allele enthalten beide Male die gleiche Info oder eben nicht um noch ein 3:08 paar neue Fremdwörter in den Raum zu werfen hat man also zwei gleiche Allele nennt sich dat drein erbig oder 3:14 homozyygot sind es aber verschieden schimpft sich das mischerbig oder heterozygot gehen wir jetzt mal davon 3:21 aus dass wir ein heterozygotes Merkmal haben dann bedeutet das für einen Achtung dominant rezessiven Erbgang das 3:28 ein Merkmal das andere unterdrückt das stärkere Merkmal nennt man deshalb dominant geil wäre man beim 3:35 unterdrückten von einem rezessiven Merkmal spricht daher kommt oh Wunder auch der Name für den dominantrezessiven 3:41 Erbgang soweit so gut damit ihr den ganzen Kram nicht umsonst in euch reinschaufelt schauen wir uns Mendels 3:47 ersten Test an er hat erstmal Erbsenpflanzen mit grünen und gelben Samen gekreuzt herauskam ausschließlich 3:54 Pflanzen mit gelben Samen als Mönch hätte Mendel es als Gott gegeben einstufen können hat der alte be Hause 4:00 aber nicht er hat herausgefunden dass das Merkmal der gelben Samen das dominante ist während die Grünen Samen 4:05 rezessiv waren und deswegen bei den Erbsen Kindern nicht auftauchten hatten wir ja eben schon sowas nennt sich stand 4:11 dominant rezessiver Erbgang weiter ins Detail geht's nachher im Video über die erste männlichche Regel dominante 4:17 Merkmale werden übrigens mit einem Großbuchstaben dargestellt z.B steht bei Blütenfarben ein großes R für ein 4:23 dominantes Allel für rote Blüten die rezessiven sind schlauerweise an einem kleinen Buchstaben zu erkennen hier ein 4:29 kleines we weil die rezessive Blütenfarbe weiß ist das mit den Groß und Klein Buchstaben sieht man besonders 4:35 hübsch auf dieser legendären Mendel jubiläumsbriefmke aber nicht wundern hier haben sie sich es einfach gemacht 4:41 und für das Allel für weiße Blüten einfach auch ein R genommen aber dann natürlich ein kleines neben diesem 4:46 Erbgang gibt es übrigens noch den intermediären und den kodominanten Erbgang beim intermediären Erbgang 4:52 entsteht bei heterozygote Merkmal eine Mischform aus beiden Merkmalen das findet ihr z.B bei der Wunderblume bei 4:59 der aus in Blütenfarben weiß und rot rosa wird beide Allele sind also gleich stark für die Merkmalsausprägung 5:05 verantwortlich kannst es wirklich dominant und setzt sich ganz durch daher gibt's nur Kleinbuchstaben zu guter 5:11 Letzt der kodominante Erbgang hier treten ganz einfach beide Merkmale parallel auf ohne dass eine Mischform 5:17 entsteht diesen Vorgang findet ihr unter anderem bei den menschlichen Blutgruppen so jetzt noch mal das wichtigste 5:23 zusammengefasst ein paar Sachen solltet ihr euch wirklich gut merken der einfache Erbgang ist nur durch ein 5:28 einzelnes Gen bestimmt in menschlichen Zellen gibt's von jedem Chromosom zwei nur bei den Keimzellen gibt das Erbgut 5:35 in einfacher Ausführung Allele sind die Varianten eines Gens sind im Erbgut zwei gleiche Allele vorhanden nennt man es 5:42 reinerbig oder homozygot sind verschiedene Allele nennt man es mischerbig oder heterozygot ein 5:48 dominantes Merkmal setzt sich gegenüber dem rezessiven Merkmal durch und wird mit großem Buchstaben dargestellt beim 5:54 dominant rezessiven Erbgang setzt sich ein Merkmal durch im intermediären Erbgang entsteht eine Mischform aus 6:00 beiden Merkmalen z.B Blütenfarbe bei einem Allel für Rot und einem für weiß ergibt dann rosa während im kodominanten 6:07 Erbgang beide Merkmale parallel auftreten wie bei den Blutgruppen der Genotyp ist das erbbild also die Gene 6:14 eines Organismus last but not least der phenotyp ist das Erscheinungsbild das sich aus dem Genotypen ergibt z.B die 6:20 Blütenfarbe mehr zu den verschiedenen Erbgängen und weiteres fachgeschwafel findet ihr im Video über die erste 6:26 mische Regel die unabhängigkeitsregel wenn ihr mehr Infos zu diesem Thema haben wollt dann kommt einfach auf der 6:32 simpelclub.de und ladet euch unsere App runter bis gleich