Prüfungsvorbereitung: Komplementäre, konkurrierende und indifferente Unternehmensziele Bensch erklärt's - Wirtschaft einfach verstehen https://www.youtube.com/watch?v=0YUfhRHrFeg Transkript (automatisch erstellt) 0:00 ja hallo zu diesem Video dem es diesmal um die Ziele von Unternehmen geht es geht also grundsätzlich darum dass ihr nachvollziehen könnt welche Ziele 0:08 Unternehmen verfolgen und deswegen schauen wir uns die mal im Einzelnen an jedes privatwitschaftliche Unternehmen hat zunächst einmal das Ziel möglichst 0:15 viel Gewinn zu erwitschaften man nen dieses Ziel dann also kurz Gewinnmaximierung und derwinn ergt sich aus deren zwischen umsetzen und kosten 0:23 das heißt also das Unternehmen versucht möglichst viele Umsätze bei möglichst geringen Kosten zu erzielen ein weiteres Ziel des Unternehmens kann dann die 0:31 Steigerung der Produktivität sein diese Produktivität ergibt sich z.B aus dem Verhältnis zwischen den verkauften Waren und den dafür eingesetzten Leistung und 0:40 ein drittes Ziel von Unternehmen ist dann die Verbesserung der Rentabilität wobei die Rentabilität für die Verzinsung des eingesetzten Kapitals 0:48 steht und sicher ist euch aufgefallen dass all diese Ziele wirtschaftliche also ökonomische Ziele sind denn bei der Bestimmung dieser Ziele also bei der 0:56 Zielplanung und bei der später durchzuführenden Kontrolle inwi weit diese Ziel erreicht wurden spielen wirtschaftliche Größen das habt Ihr ja 1:02 gesehen wie der Umsatz das Kapital aber auch die Kosten eine wichtige Rolle deswegen merkt euch das sind wirtschaftliche also ökonomische Ziele 1:11 dann spielen bei Unternehmen natürlich auch noch Ziele bezogen auf den Umweltschutz eine wichtige Rolle viele Unternehmen übernehmen ja in diesem 1:18 Bereich eine Verantwortung und so kann es ein Ziel von Unternehmen sein die Emissionen also die abgegebenen Schadstoffe an die Umwelt zu verringern 1:26 ein weiteres Ziel könnte die Herstellung von umweltfreundlichen Produkten und die Verwendung umweltfreundlicher Verpackungen sein und letztendlich 1:33 versuchen Unternehmen natürlich bei ihrer Produktion und beim Vertrieb ihrer Produkte möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen das bedeutet dann dass hier 1:41 z.B möglichst wenig Rohstoffe bei der Herstellung der Produkte verwendet werden insgesamt soll möglichst wenig Energie verbraucht werden und insgesamt 1:49 sollte der Materialverbrauch möglichst umweltgerecht erfolgen und diese Ziele sind dann die ökologischen Ziele des Unternehmens und dann haben Unternehmen 1:57 natürlich noch mit verschiedenen Personen und per Gruppen zu tun auch in diesem Zusammenhang werden Ziele verfolgt dabei geht es z.B um den Umgang 2:05 mit den Mitarbeitern so kann ein Unternehmen dann z.B eine gerechte Entlohnung der Mitarbeiter aber auch die Arbeitsplatzsicherung verfolgen weitere 2:13 Personengruppen mit denen das Unternehmen zu tun hat sind dann z.B Geschäftspartner mit denen man eine möglichst gute Zusammenarbeit erreichen 2:20 möchte und insgesamt versuchen viele Unternehmen dann ein Engagement für die Öffentlichkeit zu zeigen das könnte dann z.B sein dass Unternehmen regionale 2:28 Vereine unterstützen oder in der Region Arbeitsplätze schaffen solche Ziele bezeichnet man dann als soziale Ziele dann haben wir nämlich jetzt erkannt 2:36 dass Unternehmen grundsätzlich ökonomische ökologische und soziale Ziele verfolgen und versuchen diese zu erreichen bei dieser Zielerreichung 2:44 ergibt sich jedoch häufig ein Problem denn grundsätzlich können zwei unterschiedliche Ziele ohne Probleme gemeinsam erreicht werden in diesem Fall 2:52 wäre es also so dass die Ziele sie sogar gegenseitig unterstützen nun ist es aber auch möglich dass zwei Ziele sich negativ beeinflussen und das bedeutet 3:00 dann dass diese Ziele sich widersprechen bei den Zielen die sich gegenseitig unterstützen spricht man dann von sogenannten komplementären Zielen und 3:07 hier besteht eine zielharmonie das Wort komplementär bedeutet hier nichts anderes als sich gegenseitig ergänzen und da kann man ja erkennen dass diese 3:15 Ziele sich also gegenseitig ergänzen also unterstützen und wie man aus dem Begriff Harmonie erkennen kann besteht bei der Erreichung der beiden Ziele also 3:23 kein Problem bei den Zielen die sich jedoch widersprechen spricht man dann von konkurrierenden Zielen und bei diesen Zielen besteht dann ein 3:30 Zielkonflikt und auch hier kann man sofort anhand der Begriffe erkennen was hier das Problem ist denn bei den konkurrierenden Zielen stehen die beiden 3:36 Zielen also in einem Konkurrenzkampf sie widersprechen sich gegenseitig und zwischen ihnen besteht dann ein Zielkonflikt um euch das mal zu 3:44 verdeutlichen schauen wir uns das jetzt mal an einem Beispiel an in diesem Beispiel möchte sich eine Auszubildende ein Auto kaufen und bei dem geplanten 3:52 Kauf verfolgt sie das Ziel dass das Auto möglichst sportlich sein soll und ihr versteht schon was damit gemeint ist das Auto soll möglichst viel Leistung also 3:58 möglichst viel s haben und streng genommen handelt sich bei diesem Ziel um ein sogenanntes ökonomisches Ziel den bezogen auf Unternehmen bedeutet das ja 4:06 dass das Unternehmen eine möglichst hohe Leistung haben soll denn auch Unternehmen das haben wir ja eben gesehen verfolgen das Ziel einer 4:12 möglichst hohen Leistung beim Kauf möchte die auszubilden jetzt aber auch darauf achten dass das Auto möglichst wenig Energie verbraucht also möglichst 4:20 sparsam ist und auch das ist dann logischerweise ein ökonomisch also ein wirtschaftliches Ziel und jetzt habt ihr sicher selbst erkannt dass diese beiden 4:27 wirtschaftlichen also ökonomischen Ziele sich gegen seitig widersprechen denn normalerweise ist das so dass ein Auto mit viel PS eben mehr Energie verbraucht 4:35 als ein günstiges Auto mit weniger Leistung bei den beiden ökonomischen Zielen die wir uns hier gesetzt haben liegen also konkurrierende Ziele vor es 4:42 besteht zwischen ihnen ein Zielkonflikt und ich denke mir das konntet ihr nachvollziehen deswegen verwenden wir das ökonomische Ziel das Auto soll 4:49 möglichst sporttig sein nur noch einmal die auszubilden hat nämlich noch ein zweites Ziel und zwar soll das Auto möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen 4:56 also geringe Emissionen aufweisen das ist dann logischerweise ein umweltbezogenes ökologisches Ziel und wahrscheinlich habt ihr erkannt dass 5:04 auch hier wieder konkurrierende Ziele also ein Ziel Konflikt vorliegt denn das haben wir ja bereits erkannt ein Auto das eine hohe Leistung hat wird in der 5:12 Regel natürlich mehr Schadstoffe ausstoßen als ein wirtschaftlich sinnvolles Auto deswegen schauen wir uns noch mal das Ziel an das Auto soll 5:20 möglichst sparsam sein also wenig Energie verbrauchen ein weiteres Ziel der Auszubildenden war ja dass das Auto jetzt möglichst wenig Schadstoffe 5:27 ausstoßen soll und jetzt erkennt ihr das bei diesen beiden Zielen komplementäre Ziele vorliegen es liegt eine zielharmonie vor denn schaut noch mal 5:35 genau hin beide Ziele unterstützen sich gegenseitig das Auto ist sparsam und Stöß dann logischerweise weniger Schadstoffe aus nun nehmen wir uns noch 5:43 einmal das Ziel das Auto soll möglichst sparsam sein ein weiteres Ziel dass die Auszubildende sich beim Kauf des Pkw gesetzt hat soll nämlich nun sein dass 5:50 das Auto in Deutschland hergestellt worden sein soll das dann ein typisches Beispiel für ein soziales Ziel denk dran es nur ein Beispiel die auszubilden 5:58 überlegt sich also wenn ich mir schon ein neues Auto kaufe dann soll das wenigstens Arbeitsplätze in Deutschland sichern und wenn ihr euch jetzt diese 6:05 beiden Ziele anschaut dann erkennt ihr vielleicht dass weder komplementäre noch konkurrierende Ziele vorliegen die beiden Ziele haben nämlich grundsätzlich 6:12 gar nichts miteinander zu tun man nennt das dann indifferente Ziele müsst euch also unbedingt den Fachbegriff indifferent merken und das bedeutet dann 6:20 nichts anderes als dass die Ziele eben nichts miteinander zu tun haben in diesem Fall spricht man dann auch von der zielneutralität jetzt habt ihr in 6:27 diesem Video also gelernt dass es ökonomisch ökologische und soziale Ziele gibt und dass man bei den zielbeziehungen zwischen komplementären 6:34 konkurrierenden und indifferenten Zielen unterscheidet und jetzt schauen wir uns zum Ende des Videos mal ein paar typische Aufgaben aus der iak 6:41 Abschlussprüfung dazu an bei diesen Aufgaben sollt ihr nämlich nun entscheiden in welcher zielbeziehung zwei Ziele zueinander stehen eine 6:48 typische Aufgabe in der Abschlussprüfung ist dann z.B dass ein Unternehmen plant rabattverhandlung mit Lieferanten durchzuführen und als zweites Ziel die 6:56 Gewinnmaximierung verfolgt beides sind dann logischer Weise ökonomische Ziele und es handelt sich um komplementäre Ziele denn bei der Erreichung beider 7:05 Ziele besteht eine zielharmonie schaut euch noch mal an wenn das Unternehmen versucht Rabatte bei Lieferanten auszuhandeln und das führt dann 7:12 letztendlich natürlich auch dazu dass wir eine Gewinnmaximierung erzielen also ganz wichtig dass ihr zunächst einmal versteht was sind das überhaupt für 7:20 Ziele was ist damit gemeint und dann müsst ihr natürlich auch überlegen welche Auswirkung haben diese wir üben das mal an einem zweiten Beispiel das 7:28 erste Ziel das ein Unternehmen v folgt ist die Gewinnsteigerung das haben wir ja schon gesehen und als zweites Ziel hat das Unternehmen sich vorgenommen in 7:34 Zukunft freiwillig zu spenden z.B für den Tierschutzverein bei der Gewinnsteigerung handelt sich um ein ökonomisches Ziel und bei den Spenden um 7:42 ein soziales Ziel und jetzt müsst ihr wieder genau hinschauen denn zwischen den Zielen besteht ein Zielkonflikt das ist jetzt für einige nicht so ganz 7:49 leicht nachzuvollziehen aber tatsächlich handelt sich um konkurrierende Ziele denn eine Gewinnsteigerung ergibt sich ja z.B wenn man Kosten senkt die Spenden 7:57 an den Tierschutzverein werden aber dazu führen dass die Kosten steigen und dann erkennt ihr es liegen konkurrierende Ziele es liegt also ein Zielkonflikt vor 8:05 schauen wir uns mal das dritte Beispiel an und zwar hat ein Unternehmen zum einen das Ziel die Kundenzufriedenheit durch kompetente Verkäuferin zu steigern 8:14 um dies zu erreichen setzt sich das Unternehmen dann das zweite Ziel und zwar sollen die Mitarbeiter Mitarbeiterinnen verpflichtend an 8:20 Fortbildungsschulung teilnehmen und sicher habt ihr erkannt hierbei handelt sich um komplementäre Ziele denn wenn das Unternehmen plant die 8:27 Kundenzufriedenheit durch kompetente Verkäuferinnen zu steigern dann wird diesjahr durch das zweite Ziel nämlich die verpflichtende Teilnahme der 8:34 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an fortbildungsschulungen gesteigert beide Ziele unterstützen sich also schauen wir uns also das vierte Beispiel an und zwar 8:42 verfolgt ein Unternehmen als erstes Ziel ein möglichst gutes Arbeitsklima in der Belegschaft und das zweite Ziel das das Unternehmen anstrebt ist die Steigerung 8:51 der Recyclingfähigkeit der Produkte so und ich hoffe ihr erkennt dass es sich dabei um indifferenze Ziele handelt denn diese beiden Ziele haben H ens um die 8:59 Ecke irgendetwas miteinander zu tun aber ihr müsst immer überlegen haben die Ziele eben etwas gemeinsam oder eben nicht und ich denke man erkennt hier 9:08 diese beiden Ziele haben n wirklich nichts miteinander zu tun es handelt sich um indifferente Ziele schauen wir uns also die nächsten beiden Ziele an 9:15 und zwar verfolgt ein Unternehmen das Ziel in Zukunft anderes Material zu verwenden und hier Kosten zu sparen und deswegen ist man gezwungen auf 9:23 umweltschädlicher Materialien umzustellen also achtet noch mal darauf bei diesem Ziel geht's um die Verringerung der materialkost natürlich 9:29 zielt das Unternehmen nicht darauf ab umweltschädliche Materialien zu verwenden das ist nur die logische Konsequenz und als zweites verfolgt das 9:36 Unternehmen dann das Ziel einen Gütesiegel für seine Erzeugnisse zu erhalten und ich denke mir er kennt sofort hierbei hatel sich um 9:43 konkurrierende Ziele diese beiden Ziele widersprechen sich wenn man also Kosten senken möchte auf der einen Seite indem man in Zukunft umweltschädliche 9:51 Materialien verwendet auf der anderen Seite aber ein Siegel erhalten möchte bei dem z.B die hohe Qualität oder die Umweltfreundlichkeit der eigenen 9:58 Erzeugnisse t werden soll dann widersprechen sich natürlich diese beiden Ziele und weil mich einige von euch angeschrieben haben dass sie mit 10:05 diesen Aufgaben immer Probleme haben schauen wir uns noch ein weiteres Beispiel an und zwar kennt ihr das erste Ziel schon es handelt sich wieder um die 10:11 rabattverhandlung mit Lieferanten das kombinieren wir jetzt mal mit dem zweiten Ziel nämlich Erlangung eines Gütesiegels für die Erzeugnisse und ich 10:19 hoffe ihr erkennt hierbei handelt sich um indifferente Ziele denn wir haben ja schon gesehen bei den rabattverhandlung geht es darum z.B die Kosten im Einkauf 10:27 zu senken und das hat dann grundsätzlich g nichts damit zu tun dass hier z.B ein Qualitätssiegel für die Erzeugnisse erzielt werden soll wem das immer noch 10:34 nicht so ganz klar ist schauen wir uns noch ein nächstes Beispiel an und auch hier kennen wir schon die Ziele nämlich auf der einen Seite soll die 10:40 Kundenzufriedenheit durch kompetente Verkäufer Verkäuferinnen erreicht werden und das zweite Ziel ist dann die Gewinnsteigerung und jetzt könnt ihr ja 10:47 selber mal überlegen jetzt könnt ihr ja selber mal überlegen sicher erkennt ihr dass es sich hier um komplementäre Ziele handelt denn wenn man auf der einen 10:55 Seite erreicht dass die Kundenzufriedenheit steigt dann wird das auch dazu führen dass der Gewinn des Unternehmens zunimmt und ihr erkennt 11:02 diese beiden Ziele unterstützen sich gegenseitig und dann schauen wir uns noch eine letzte zielkombination an die wir schon kennen und zwar die 11:08 verpflichtende Teilnahme an Fortbildungsschulung und die Kostensenkung und auch hierbei handelt sich dann wieder um konkurrierende Ziele 11:15 vielleicht hilft es euch ja weiter achtet einfach immer darauf was ist eigentlich vorrangig mit dem Ziel beabsichtigt ihr dürft also hier nicht 11:22 den Fehler machen und zu weit denken das Unternehmen verpflichtet die Mitarbeiter Mitarbeiterinnen zur Teilnahme an Fortbildung Schulung das wird natürlich 11:30 zusätzliche Kosten verursachen und wenn man dann als zweites das Ziel der Kostensenkung verfolgt dann widersprechen sich diese beiden Ziele 11:37 natürlich und bei diesem Beispiel verstehe ich jetzt auch viele dass die z.B denken dass die verpflichtende Teilnahme bei Fortbildungsschulung ja in 11:43 Zukunft zu Kostensenkung führen kann und dann kommt man natürlich darauf dass das hier komplementäre Ziele sind aber wie gesagt ihr dürft hier eben nicht 11:50 weiterdenken ihr müsst das einzelne Ziel betrachten und das mit dem zweiten Ziel dann vergleichen ja und dann hoffe ich ihr habt jetzt weniger Probleme die 11:58 einzelnen Ziele hier bei den zielbeziehungen zuzuordnen insgesamt finde ich aber dass dieses Thema wirklich wichtig ist denn ihr könnt ja 12:05 auch mal selber schauen welche Ziele ihr im Leben verfolgt und dann überlegt euch mal ob das komplimentäre konkurrierende oder indifferente Ziele sind und ich 12:13 hoffe ich konnte euch jetzt dabei ein bisschen helfen dass ihr mehr Durchblick dabei habt wenn ihr meinen Kanal abonniert habt dann wisst ihr ja dass 12:20 ihr zu jedem meiner Themen immer arbeitsbetter bei mir anfordern könnt dann könnt ihr das alles zu Hause selber noch mal in Ruhe üben dann bedanke ich 12:27 mich für eure Aufmerksamkeit schön dass ihr euch das Video bis zum Ende angeschaut habt und ich freue mich wenn wir uns im nächsten Video Wiedersehen 12:33 macht's gut bis dann tschüss [Musik]