Schwangerschaft - So entsteht ein kleines Wunder (Animation) Thomas Schwenke https://www.youtube.com/watch?v=0CtIIt4_uy4 Transkript (automatisch erstellt) 0:03 [Musik] für die heranreifung eines neuen Lebens besitzen insbesondere Frauen 0:24 verschiedene Organe die optimal für die heranreifung eines weiteren Erdenbürgers geeignet sind 0:32 [Musik] der Eierstock beherbergt ca eine halbe Million Eizellen die in Follikel 0:47 eingebettet sind in jedem zyklusreifen mehrere Follikel und damit Eizellen heran der dominante Follikel wird 0:55 schließlich ungefähr 2 cm groß und der Fransentrichter bewegt sich über die Stelle des Eisprungs und fängt die 1:02 sandkorngroße Eizelle schließlich auf [Musik] die Eizelle besteht aus einer äußeren 1:23 Schicht die als corona-radiator bezeichnet wird und aus granuloser Zellen besteht hierunter befindet sich 1:31 eine weitere schützende Schicht die Sona pellucida beide Schichten müssen später vom Spermium durchdrungen werden um an 1:39 den Zellkern mit den 23 unterschiedlichen Chromosomen zu gelangen 1:54 [Musik] jedes Chromosom enthält DNA DNA ist der Bauplan nach welchem unser 2:10 Körper funktioniert und aufgebaut ist Augenfarbe Körpergröße Anordnung und Funktion unserer Organe alles ist per 2:20 dna- [Musik] kommen zwei gleiche Chromosomen in einem 2:31 Zellkern vor können später von einer Trisomie gesprochen werden [Musik] 2:43 die Eizelle wird innerhalb des Eileiters mit Hilfe von Flimmerhärchen transportiert unterstützend dabei ist 2:50 Schleim der von Drüsen in den eileiterwänden produziert wird zusätzliche Kontraktionen der 2:56 Muskelschichten helfen bei der Beförderung [Musik] 3:19 von der anderen Seite des Eileiters bahnt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa drei bis vier Millimeter pro Minute 3:26 etwas anderes den Weg permien tausende kaum sichtbar sie alle haben nur ein Ziel die Eizelle 3:35 [Musik] wir haben ihn besitzen im Zellkern die absubstanz des Vaters durch bodenstoffe 3:52 der Eizelle finden die übrig gebliebenen Spermien ihren Weg zur Eizelle [Musik] 4:15 Ziel aller Spermien ist das Durchdringen der beiden äußeren Schichten um zu den Chromosomen zu gelangen 4:27 [Musik] das Spermium durchdring corona radiata und zonabilucida wobei die 4:51 agrosomenkappe abgebaut wird beim eindringenden des Zytoplasma kommt es zur Befruchtung und damit zu Aktivierung 4:59 die Aktivierung bewirkt unter anderem eine Strukturänderung der Sona pelosida sodass kein weiteres Spermium eindringen 5:08 kann zudem beendet die Eizelle durch die Aktivierung ihre zweite Reifeteilung 5:14 dabei werden die Schwester Chromatiden in entgegengesetzte Pole gezogen und es bilden sich der weibliche Vorkehren und 5:22 ein Polkörperchen heraus [Musik] die Bestandteile des Spermiums wie 5:48 Schwanz und Kopf degenerieren im Zytoplasma nach und nach der kondensierte spermienkern nimmt im 5:55 Zytoplasma schnell enorm an Größe zu und das Chromatin dekondensiert es bildet sich so ein männlicher vorkehr 6:04 mit 23 ein chromatid Chromosomen die die Erbinformationen des Vaters besitzen während der Annäherung beider Vorkehrung 6:13 beide ihre DNA so dass 2 chromatid-chromosomen entstehen [Musik] 6:31 [Musik] es kommt schließlich zur singamie bei der die vorkehrer sich auflösen und die 6:45 Chromosomen von Frau und Mann sich im Spindelapparat anordnen [Musik] 6:57 wir sprechen jetzt von einer Zygote die die erste Zelle des neuen Menschen darstellt die 7:04 präimplantationsphase die durch Zellteilungen gekennzeichnet ist beginnt dabei teilen sich die Zellen immer 7:11 weiter erst zwei dann vier dann acht bei einem 16 Zoll bis 32 zollstadium spricht man von einer Morula da die Form an 7:22 einer Maulbeere erinnert die Zellen sind weiterhin von der sonabil Lucile umschlossen somit ändert sich die Größe 7:29 jeder Zellmasse nicht es kommt schließlich zur Ausbildung der Blastozyste die Blastozyste besteht aus 7:36 einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum den Zellen des embryoblasten und des Trophoblasten der Embryoblast ist die 7:43 ausgangsstruktur des neuen Lebens wohin gegen der Trophoblast Ursprung von Plazenta und ayhäuten ist hier noch 7:51 einmal die einzeln Stadien im Eileiter die Befruchtung findet in der Regel weit vor und statt die erste Zellteilung 7:59 ungefähr einen Tag nach der Befruchtung schließlich geschehen weitere Zellteilungen bis hin zu Morula und dem 8:06 Uterus spricht man dann von einer plastozyste die Schleimhaut des Uterus bzw der Gebärmutter wurde in dieser 8:13 Phase bereits für die Einnistung der Blastozyste vorbereitet üblicherweise nistet sich die plastozyste in der 8:20 Hinterwand des Uterus ein aber auch an der Seite wie wir gleich sehen werden kann die Einnistung erfolgen 8:41 die Blastozyste schwimmt im schützenden und nährenden gebärmutterschleim für die Einnistung in die Gebärmutter muss die 8:49 Blastozyste zunächst aus der schützenden zonabil Lucy der schlüpfen hier nach dreht sie sich dann immer 9:02 weiter in die Gebärmutterschleimhaut wie ein Parasit ein [Musik] 9:15 [Musik] schauen wir uns dies noch einmal genauer an 9:22 die Gebärmutterschleimhaut besitzt ein schützendes Epithel und mit Blut gefüllte Kapillaren sowie Schleim 9:29 liefernde Drüsen die Trophoblastzellen verschmelzen mit der Schleimhaut und es entsteht ein 9:36 sintiotrophoblast wodurch sich die Embryo weiter ernähren kann außerdem entstehen hypoblast und epiplast aus dem 9:44 embryoblasten der Embryo gräbt sich als Fremdkörper weiter in die Schleimhaut ein nimmt ein Zellmasse rasch zu und 9:52 hinterlässt eine Wunde woraus eine völlig unbedenkliche Einnistungsblutung resultieren kann 9:59 es bildet sich schließlich die amion Höhle aus im weiteren Verlauf entstehen der Dottersack und das Schloss Koagulum 10:06 welches die entstandene Wunde schließt und später durch Epithelzellen ersetzt wird 10:12 der tofoblast wird schnell größer wobei amneon-höhle und Dottersack zunächst relativ klein bleiben 10:19 hierdurch entstehen das vizerale Blatt und das paretale Blatt sowie die Verbindung zwischen beiden der haftstiel 10:32 [Musik] aus primitiv Streifen und Knoten bilden sich drei Keimblätter dieser Vorgang 10:59 wird als gastrolation bezeichnet die Keimblätter Ektoderm Mesoderm und Entoderm differenzieren sich schließlich 11:08 zu den verschiedenen Geweben und Organen [Musik] [Musik] 11:38 [Applaus] [Musik] [Musik] 11:55 im Verlauf der dritten entwicklungswoche kommt es zur sogenannten neurulation hier werden die Grundsteine des späteren 12:03 Zentralnervensystems gelegt es bildet sich die neuralrinne die von der Mitte aus verschlossen wird und an deren Seite 12:10 sich kleine höckerbilden die sogenannten summiten die neuralrinne wird zum Neuralrohr welches später zum Beispiel 12:18 das Rückenmark und Gehirn bildet [Musik] jene Zellen werden später zu den 12:31 unbekannten neuronalen Netzen die uns beispielsweise das Denken ermöglichen [Musik] 12:46 [Musik] in der vierten entwicklungswoche ist dieser Vorgang annähernd abgeschlossen 12:57 der Embryo befindet sich weiterhin im amneon welches mit dem Fruchtwasser gefüllt ist das Fruchtwasser besitzt 13:05 zahlreiche Funktionen von denen auch heute noch nicht alle bekannt sind die ohrrübchen welche Grundlage für das 13:12 Innenohr sind sind erkennbar und auch die herzanlage pumpt bereits Blut durch die intra embryonalen Blutgefäße 13:21 [Applaus] [Musik] Dottersack und haftstil versorgen den 13:38 Embryo weiterhin [Musik] koreon ist die äußere Hülle und mit dem 13:48 haftstil verbunden die choreon Zotten werden vom mütterlichen Blutung spült so können Sie beispielsweise Nährstoffe zum 13:56 Embryo leiten und ihn näheren dazu später mehr im Verlauf der vierten Woche sind drei 14:11 schlundbogenpaare zu erkennen zudem sind zunächst die armknospen sichtbar hier nachfolgen die unteren Extremitäten 14:18 Knospen der Embryo ist nun c-förmig gebogen die Endknospe ist schwanzartig ausgebildet auch die summiten welche 14:27 unter anderem Vorläufer für Skelettmuskeln und Bestandteile der Haut sind können noch gut identifiziert 14:33 werden [Musik] der Embryo wächst weiterhin schnell und 14:42 misst bereits am Ende der vierten Woche ungefähr vier bis fünf Millimeter die linsen-plakoden und die riechgehoben 14:48 werden gebildet die späteren Arme und Hände sowie Beine und Füße sind bereits gut zu erkennen die Hände werden sich 14:56 bis zur achten Woche von Paddel zu getrennten Fingern ausbilden [Musik] 15:06 [Musik] [Applaus] [Musik] 15:27 der Embryo hat in der Mitte der achten Woche eine Länge von ungefähr 23 mm die Füße werden erst ein paar Tage nach den 15:35 Händen ihre Schwimmhäute verlieren [Musik] die Embryogenese geht in der neunten 15:51 Woche in die vetogenese über und im dritten Monat also ab der 12 Woche besitzt der Fötus bereits eine 15:58 menschenähnliche Erscheinung [Musik] die Augenlider sind verschlossen die 16:06 Haut durchscheinend in den folgenden Wochen wächst der Fötus und das findet eine rege Verknöcherung des fetalen 16:14 Skeletts statt so dass die Knochen in der 16 Woche auf Ultraschallbildern deutlich zu sehen sind 16:20 [Musik] zudem wird der Körper vollständig mit einer flaumigen la nougu Behaarung 16:43 bedeckt die unter anderem hilft die von den teigdrüsen abgesonderte Käseschmiere auf der Haut zu halten die Käseschmiere 16:51 schützt beispielsweise die Haut vor direktem Kontakt mit dem Fruchtwasser ab ungefähr der 18 Woche spürt die Mutter 16:58 die Bewegungen des Kindes außerdem hat sich bereits der Saugreflex ausgebildet bis So 28 Woche bilden sich die 17:06 Kopfhaare Augenbrauen und die Wimpern immer weiter aus zudem öffnen sich die Augen der Fötus legt in den letzten 17:14 Monaten stark an Masse zu und die lanugur Behaarung sowie die Käse Schmiere schwinden allmählich auch wird 17:21 es langsam immer enger in Mamas bauen [Applaus] [Musik] 17:28 die Versorgung erfolgt erst über haftstil und Dottersack dann aber vornehmlich über Nabelschnur und 17:34 Plazenta da der Fötus nicht nur die DNA der Mutter sondern auch des Vaters besitzt darf sich das Blut der 17:41 Leibesfrucht nicht mit dem Blut der Mutter mischen hierfür ist die Plazenta verantwortlich sie übernimmt den 17:48 substanzaustausch zwischen Mutter und Fötus die curionzotten die zuvor vollständig über das koreon verteilt 17:55 waren haben sich an anderen Teilen des Uterus zurückgebildet die übrigen Zotten blieben erhalten und sind Teil der 18:02 plazent da das mütterliche Sauerstoff und nährstoffreiche Blut gelangt über spiralarterien der Gebärmutter in den 18:10 zwischenzottenraum Venen führen das Sauerstoff und nährstoffarme Blut wieder ab 18:23 die Sorten entnehmen den Blut der Mutter den Sauerstoff und die nötigen Nährstoffe zu den Nährstoffen gehörenden 18:30 Kohlenhydrate Aminosäuren fette Vitamine und Eisen über die Venen werden dann Sauerstoff und Nährstoffe mit Hilfe der 18:37 Nabelschnur zum Fötus transportiert über die Arterien erreichen aber auch Abfallprodukte die Zotten so kann der 18:45 Fötus seine Abfallprodukte wie Kohlendioxid Wasser und Harnstoff anders mütterliche Blut abgeben der Organismus 18:53 der Mutter übernimmt dann die Ausscheidung dieser Stoffe nach ungefähr 38 Wochen ist der Fötus vollständig 18:59 entwickelt er misst 50cm und wiegt um die 3000 Gramm die Geburt findet bereits jetzt oder in der nächsten zwei bis vier 19:08 Wochen statt