Das Klimabündnis Kieler Bucht - Prof. Dr. Horst Sterr, Universität Kiel ZENAT Zentrum für Nachhaltigen Tourismus der HNE Eberswalde https://www.youtube.com/watch?v=-c9v-YxFpLI Transkript (automatisch erstellt) 0:04 damen und herren auch von unserer seite als cluster management tourismus im land brandenburg noch mal ein herzliches 0:12 willkommen mein name ist andreas zimmer ich bin leiter dieses cluster management unter anderem beschäftigen wir uns auch mit 0:19 den problematiken des klimawandels der klimaanpassung hier im land und umso mehr freue ich mich dass wir jetzt hier 0:26 im ersten themenblock so ein bisschen von der wahl metaebene von der wissenschaftlichen ebene von langzeit projektionen bis 0:34 2300 und ähnliches die mühen der ebene hinabsteigen und das einigen regionen in mitteleuropa hören was gibt es dort für erfahrung in praxisprojekten 0:46 wissenschaftlers praxis das ist der titel dieser konferenz auch und ja wir werden herrn professor scheer hören zum klimabündnis in der kieler bucht von 0:56 zeppenfeld zur anpassung in kreativen des tourismus in norddeutschland von herrn professor arbeitsklima anpassungsstrategien für 1:05 den wintersport in der schweiz dann schließlich anpassungsstrategien im wirkungs gefüge klimawandel terrorismus biodiversität im schwarzwald sowie etwas 1:15 na ja nicht mehr ganz live zugeschaltet es war unser wunsch aber von frau davis ein beitrag aus aus england wir werden dazu ein video 1:27 abspielen der seine botschaft geschickt wo sie diese problematik erklärt dieses video ist in englisch und wird auch nach der veranstaltung zur verfügung gestellt 1:36 dass wir ziemlich ganz mitkommen sie sich dass eine ruhe danach nochmal anschauen können aber zuerst wollen wir haben professor scheer begrüßen er hat 1:46 geografie und anglistik studierte an der universität regensburg und dem colorado college in den usa danach war er für elf monate research 1:54 assistant us geological survey in denver promovierte im dezember 1980 in geographie und geologie mit dem thema erdbebengefährdung und nach seinem 2:05 referendariat arbeitete er zwischen 82 und 89 an der christian albrechts universität zu kiel als hochschule assistent 1989 2:15 habilitiert er war danach oberassistent am geographischen institut hatte dann diverse funktionen zb als leiter des wissenschaftlichen 2:24 koordinierung sekretariats in universität oldenburg in einem war wissenschaftlicher leiter des verbundvorhabens klimaänderungen und 2:31 küsste und auch zuständig für die koordination der klima wirkungsforschung schließlich wurde 1998 an den lehrstuhl 2:40 für physische geographie und küsten geographie an der universität kiel berufen ein arbeitsleben also was sich um die problematiken abschätzung der 2:49 folgen von naturkatastrophen küsten räumen anpassungen von küstenregionen an den klimawandel und drehte und ich bin froh dass wir uns heute von dem 2:58 klimabündnis in der kieler bucht erzählen wird berichten wird wie hat sich das in der praxis auch umgesetzt wie war die zusammenarbeit zwischen den 3:06 akteuren wie geht es vielleicht jetzt auch weiter denn dieses bündnis hatte schließlich auch selber mit initiiert und sicherlich 3:13 ist auch ein baby von ihm grüße herrn sterben guten tag meine damen und herren ich gehe gleich in medias res 3:42 wissenschaftliche arbeit an der küste habe ich über viele jahre betrieben jetzt am ende meiner akademischen laufbahn 3:53 ist es mir ein anliegen so ein bisschen wissenschaftliche erkenntnisse in die praxis zu bringen und habe deswegen im februar 2010 ein 4:09 projekt gestartet das klima netzwerke ostsee tourismus hieß es ursprünglich war ein anpassungsprozess aus dem team zu kratos 4:23 projekt der die grundidee dieses projektes ist ein bottom up 4:32 meinungs- prozess und entscheidungsprozess was ist den gemeinden an der küste eigentlich wichtig und 4:43 dementsprechend haben wir uns mit den gemeinden zusammen und auseinander gesetzt und haben einige ziele 4:55 formulieren können nämlich wir müssen die wahrnehmung des klimawandels steigern also klima bildung betreiben und in die gemeinden hinein 5:07 tragen wir müssen die notwendigkeit zur anpassung vermitteln also die motivation 5:17 schärfen den dialog zwischen den betroffenen und den entscheidern intensivieren so dass beide seiten die situation 5:28 verstehen und die notwendigkeit zum handeln verstehen und ein wichtiger bereich dabei ist die tourismus potenziale weiter zu entwickeln und das 5:42 möglichst mit hilfe von guten beispielen auf der kommunalen ebene das ist unsere region und 5:53 von der schlei im norden die schlei ostsee führt mit der stadt kappeln bis eben die hohwachter bucht die kieler förde die 6:04 stadt kiel da mittendrin und meine wissenschaftliche expertise war sozusagen mein antrieb eine grundlage um mich jetzt 6:23 auseinander zu setzen mit den klimawandel effekten und zwar eben auch aus der sicht der gemeinden es geht um etwa 20 gemeinden die alle an 6:39 der küste liegen dass also das besondere dieses projektes das sind kosten spezifische themen und projekte zb sturmschäden verluste von standflächen 6:52 oder auch die verschlechterung der strand qualität treibsel entsorgung treibsel für die finnen länder die das wort nicht kennen ist das organische 7:04 material was der seegang an den strand spielt also seegras algen und solche dinge des eigentlichen naturprodukt nach ein 7:15 paar tagen gerichts aber unangenehm und erfreut die touristen nicht und eben die kosten für den küstenschutz und das stand management ist immer ein 7:28 wichtiges problem fällt auf seiten der gemeinden es geht also darum mit diesen gemeinden diese diesen meinungsaustausch und diesen 7:42 wissensaustausch zu führen und das thema aber auch von der kommune auf die landespolitische ebene zu tragen in 30 jahren 7:56 tätigkeit an der universität habe ich ja das glück gute kontakte zur landespolitik in verschiedenen ministerien zu haben das 8:09 ist ja so der vorteil des studiums geografie die findet man dann irgendwann überall an allen ecken und enden also in der 8:18 landesplanung oder im küstenschutz oder im tourismus das klimabündnis kieler woche ist also versteht sich als ein 8:32 instrument dass diese interaktionen auf der politischen ebene fördert und fokussiert 8:47 der tourismus ist wie schon klar geworden ist auch an der küste ein ganz entscheidender wirtschaftsfaktor und er 9:01 erlebt doch den klimawandel herausforderungen aber auch chancen so ein ähnliches bild hatten wir vorhin schon mal 9:11 das stammt aus china so massive eigene entwicklung wahr ein jahr etwa durch die medien ging ganz so schlimm ist es an der ostsee nicht 9:27 aber wie diese zwei bilder verdeutlichen können es gibt schon dieses 9:38 biologische produkt was ihm mehr ökologisch wertvolles seegraswiesen sind ganz wertvolle ökosysteme so lange sie unter wasser sind und den fischen und 9:50 den lebewesen da als habitat dienen kommen sie aber an den strand werden sie nicht mehr als wertvoll empfunden und die erwärmung des wassers und die 10:03 veränderung der der wind und der seegangs verhältnisse führt dazu dass wir mit eigenen und stand antwort geben vermehrt zu tun haben an der ostseeküste 10:16 gerade in diesem sommer war das besonders akut wir hatten häufigere ostwind lagen und zwar sehr schöne schönwetterperioden sonnenschein aber 10:28 ostwind lagen der ostwind spült dieses 13 an die küste und macht den tourismusmanagern vor ort großes kopfzerbrechen 10:42 die andere seite der andere aspekt ist das eben meeresspiegelanstieg und sturmfluten dann auch 10:52 küstenerosionen und küsten gefährdung erzeugen dass es also auch ein strand der dann nicht mehr saniert sondern steinig oder eine steilküste die dann ab 11:07 recht ebensolche augenfälligen auswirkungen sind die küstengemeinden 11:16 müssen sich mit diesen problemen weitestgehend selbst auseinandersetzen es gibt zwar in den 11:26 küstenschutz generalplan in schleswig holstein kann es hier so ungeschützt sagen weil hier niemand aus der küstenschutz verwaltung in kehl anwesend 11:36 ist dieser generalplan küstenschutz hat aber den fokus auf die westküste auf die nordseeküste und den deichbau und die ostsee küstengemeinden werden da 11:49 weitgehend alleine gelassen aber natürlich auch die klima begünstigung kann und wird möglicherweise 12:02 eine rolle spielen gegenüber anderen reise destinationen das kam ja in dem vorhergehenden verträgen schon zur sprache 12:15 also gibt es vielleicht auch wenn die region wenn die gemeinden wenn die touristiker den klimawandel 12:29 positiv besetzen können vielleicht zusätzliche chancen für die region wir haben in unserem projekt das habe ich jetzt noch nicht erwähnt nach dem 12:41 rathaus projekt das waren dann zu ende haben wir uns auch eine anschlussförderung bemüht bei dem programm das hertha skype 12:52 vorgestellt hat die kommunalen leuchtturm vorhaben zur klimaanpassung des bundesumweltministeriums für drei jahre 13:00 werden wir jetzt aus diesem projekt finanziert und ein wichtiger baustein in unserem projekt ist das ziel eine klimabewusste reiseregion 13:12 ja erstmal in die köpfe und irgendwann vielleicht auch in die praxis zu bringen wir haben dafür dass ntt des tourismus institut in kiel mit einer studie 13:26 beauftragt und im rahmen der gäste befahrung in der region wurden ganz gezielt fragen gestellt und ein interessantes ergebnis 13:38 ist das eben fast 70 prozent sagen urlaubsregionen die versuchen sich auf den klimawandel einzustellen sind attraktiv 13:50 ja das erwarten die befragten welche informationen erwarten sie sich da ist eine häufig genannte aussage 14:06 die die gäste freuen sich selbst informieren wie sie zu einem solchen konzept einer klimabewussten urlaubsregion beitragen 14:19 können der klimaschutz steht natürlich auch eine rolle und die thema anpassung den man hier sitzen balken sieht ist noch nicht so ganz weit in den köpfen 14:31 aber sie ist auf dem weg dorthin die ziele die wir jetzt im moment setzen sind einmal 14:43 versuchen zu vermitteln es könnte einen image-gewinn geben mit der marke klimabewusst am rande angemerkt ich sag jetzt hier 14:54 immer klimabewusst und nicht klimafreundlich thema freundlich impliziert dass es dass die aktivitäten auf den klimaschutz 15:05 abzielen was natürlich wichtig ist klimabewusst fast aber auch die anpassungs möglichen 15:15 anpassungsprozesse mit ein die sensibilisierung der lokalen bevölkerung und der touristen ist also ein wichtiges thema 15:26 man muss maßnahmen dazu initiieren und versuchen zu dokumentieren dass das einen ökonomischen 15:37 wettbewerbsvorteil hat wenngleich wie stefan göstling ausgeführt hat vieles in den köpfen nicht so ganz einfach von a nach b geht 15:48 ja einige dinge mit denen wir jetzt versuchen dieses ziel voran zu bringen nämlich 16:01 informationsangebote zu erzeugen vor ort eben anzubieten mobilitätsangebote aufzuzeigen 16:12 die regionalen produkte wurden auch schon genannt auch vielleicht zu vermitteln dass nicht jeder strand so gepflegt und gereinigt sein muss wie im 16:23 katalog sondern also auch mal spannende naturnahe strände gibt und dass man eben auch angebote im hinterland dann kombinieren kann ja welche 16:41 informationsangebote halten die befragten für verbot oder für für nützlich informationstafeln naturführungen broschüren stehen da in 16:53 der noch in der vorderen reihe am ende steht apps für smartphones liegt sicher daran dass die meisten befragten ältere gäste waren und nicht die die 17:05 junge generation nehme ich jetzt mal an ich hab aber wo daten nicht eingesehen und auch das thema regionale lebensmittel 17:16 steht es ja hoch im kurs speziell in kehl und an der förde region spielt dann noch die fischerei und die aquakultur auch eine ganz gute rolle so 17:32 unsere bausteine was haben wir bisher schon erreicht und mit welchen instrumenten tun wird dass ich konzentriere mich jetzt mehr auf den 17:44 output auf die linke seite diese bedarfsanalyse vom rt die ich ihnen gerade vorgestellt habe wir haben verschiedene klima 17:55 bildungsangebote mit vorträgen und auch mit in form von theater events gemacht wir haben ein klima kunst feste welt dazu gleich noch 18:10 einen eindruck über ankara kurzen fehlen es gibt einen klima pavillon als stationäre bildungseinrichtung an der küste und ähnliche dinge 18:26 die ein wichtige ein wichtiges instrument sind konferenzen expertenrunden workshops 18:37 zu den zb zu den regionalen produkten wir haben die zum ersten mal das thema klima mit dem thema kunst und küsste verknüpft und 18:52 haben die klima durchgeführt das ist eine war eine veranstaltung im juli in der gemeinde laboe die an der kieler 19:04 förde zusammen mit studierenden und mit der kunsthochschule in kiel das hatte einen event-charakter bei denen die erste auch aktiv 19:17 eingebunden wurden auch kinder aktiv eingebunden wurden zum beispiel eben der der meeresspiegelanstieg wurde 19:28 visualisiert durch bemalung dieser flug nach oben links sandsack für aktionen oder dieses schöne zitat von einstein probleme kann man niemals mit derselben 19:42 denkweise lösen durch die sie entstanden sind auf der rückseite dieser mauer der klimakammer jung ist ein schmuckstück dort in der region mit 19:55 einem wunderschönen küsten modell des miniatur wunderlandes in hamburg das demonstriert die küsten prozesse und wie sich der klimawandel 20:06 diese verändert schüler konntest schülerwettbewerb einer regionalen schule mit sehr toller beteiligung von 20:19 schülergruppen studienprojekte mit studierenden wir beginnen klima und kosten erlebnispfade an zwei abschnitten der kieler förde 20:30 durchzuführen andere dinge wie audio reiz für den klima pavillon oder eine geocaching tour oder info broschüren zum thema risikovorsorge gegen extreme 20:42 wetterereignisse oder 13 so das ergebnis der studien es glaube ich viel versprechend es gibt thema bewusste angebote die nachgefragt werden es gibt 21:01 natürlich den bedarf an klimaschutz themen den ihr jetzt aber so unmittelbar nicht abdecken können wo wir uns aber auch mit den kern mit service center in 21:14 hamburg und dem norddeutschen klimabüro in kooperation damit auseinandersetzen und das interesse der öffentlichkeit 21:26 für klimarelevante fragen es nach unserem eindruck lässt sich durch solche erlebnisangebote und events steigern und es kann eine positive 21:40 besetzung erfolgen damit also auf der kommunalen ebene ergreifung von fassungs maßnahmen herbeiführen und zum schluss dann jetzt 21:55 der aktiv in der klima und fitness die finale findet ja erstmal nicht statt und eine kunstveranstaltung wir wollen 22:13 eigentlich das bewusstsein für den klimawandel schärfen die menschen sensibilisieren dafür 22:21 herausforderungen sind hier an der küste natürlich steigende meeresspiegel der langfristig sicherlich die küsten beeinträchtigen werde ich denke dass wir 22:32 stellvertretend für die städte an der ostsee chris tisch gehen die ja letztlich alle von dem klimawandel betroffen sind und habe mich gefreut 22:41 dass die kanzlei uns als erster veranstaltungsort ausgesucht haben ich gehe davon aus dass wir auch eine der 22:49 nächsten ersten gemeinden sind die von diesem klimawandel betroffen werden gibt einige installationen die sind von den matthäus studierenden gebaut worden 23:01 und ja mitmachangebote wir haben 3000 hierher kommen nach die fleißig gefüllt werden 23:11 und wir werden außerdem mögen veranstaltungen haben einen poetry slam und improvisationstheater werden heute nachmittag open air veranstaltet werden 23:21 es geht natürlich um das thema klimawandel es gibt in kiel das exzellenzcluster ozean der zukunft dort sind sowohl die 23:30 christian albrechts universität zu kiel der unser geographisches institut angesiedelt ist als auch die matthäus kunsthochschule ich glaube dass es eben 23:39 wichtig ist dass diese themen ist nur in den nachrichten in zeitungen behandelt werden sondern oder in ausstellung weil das ja immer nur in gewissen teil an 23:48 leuten anspricht und hier am strand kommen wird es alle möglichen leute zusammen man erreicht wenn es auf einer anderen ebene 23:57 zwar finde ich sogar ja ich spiele ich irgendwas beibringen also es hat mir sehr gut gefallen vor allen dingen weil das ganze aus meinem herzen spricht 24:05 grundsätzlich finde ich genial und hervorragend dass die jungen leute gerade unter und um die geht es was diese leistungen gezeigt habe